• Herzlich Willkommen beim
    DRK-Ortsverein Flörsheim am Main

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    Schon seit 1883 gibt es das Deutsche Rote Kreuz in Flörsheim am Main. Damals noch mit fahrbaren Tragen, heute mit modernstem Gerät, leisten wir Hilfe. Egal ob als Sanitätsdienst auf Veranstaltungen oder zu Hause, wenn Sie Hilfe durch den Rettungsdienst benötigen. Das Deutsche Rote Kreuz Ortsverein Flörsheim am Main e.V. ist für Sie da! Besonders stolz sind wir auf unsere Sondereinsatzgruppe (SEG), zu der Sie hier mehr lesen können. Regelmäßige Fortbildung ist bei all dem natürlich ein Muss. Weitere Angebote finden Sie unten rechts.

    Selbstverständlich freuen wir uns auch über jeden neuen Helfer und laden Sie recht herzlich zu unserem nächsten Bereitschafts-/Ausbildungabend, jeden Mittwoch von 20-22 Uhr, ein.

     

     

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  • Bereitschaftsabende: Mittwochs, 20:00 - 22:00 Uhr

    Geschäftszeiten: Mittwochs, 18:00 - 22:00 Uhr und nach Vereinbarung.

  • Keine Invasion am Wickerbach

    Frankfurter Neue Presse, 23. Juli 2016, www.fnp.de   fnp

    von Sascha Kröner

    Flörsheim.
    Auch nach 41 Jahren Ferienspiele wird DRK Bereitschaftsleiter Franz-Josef Eckert manchmal noch überrascht: So zum Beispiel als sich Kinder bei den Sanitätern meldeten, denen im Ferienspieldorf „Hüttenbach“ die Milchzähne herausfielen. „Das war auch für mich neu“, erklärt Eckert. Die langjährige Rettungssanitäterin Bettina Proske betätigte sich in den vergangenen beiden Tagen als „Zahnfee“. Sie habe am Donnerstag einen lockeren Zahn gezogen und ihn für das betroffene Kind eingepackt, berichtet die DRK-Helfern. Gestern musste sie in einem weiteren Fall noch nicht einmal selbst Hand anlegen: „Da hat einer unglücklich auf eine Wurst gebissen“, erzählt Bettina Proske. Das Ergebnis: Der Milchzahn war draußen. Alles was die Sanitäterin anschließend tun konnte, war den Mund etwas zu kühlen.

    fnp fs

    Arbeitsreicher Beginn

    Dass sich die Helfer mit lockeren Milchzähnen befassen müssen, kann mit der Altersstruktur der Ferienspielteilnehmer zusammenhängen. Es seien diesmal viele ganz junge Kinder dabei, so Franz-Josef Eckert. Die Ferienspiele richten sich an Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren. Für das laufenden Programm sind 276 Kinder angemeldet.
    Das Flörsheimer DRK ist täglich mit acht Aktiven auf dem Spielgelände. In der ersten Ferienspielwoche haben die Helfer in mehr als 125 Fällen Hilfe geleistet. Am arbeitsintensivsten waren die ersten beiden Tage, an denen die Kinder das Hüttendorf errichteten. Bereitschaftsleiter Eckert zählt 43 Hilfeleistungen am Montag und 40 am Dienstag. Am Mittwoch musste das DRK 24 Verletzungen verarzten, am Donnerstag nur noch 11. Die Sanitäter hatten sich in diesem Jahr auf eine große Mückenplage eingestellt. Der feuchte Sommeranfang bot Stechmücken in den vergangenen Monaten nämlich die idealen Voraussetzungen, sich zu vermehren. „Wir haben uns mit Mückenspray eingedeckt“, erzählt Eckert. Die Befürchtungen, dass es dieses Mal eine Invasion von Stechmücken gebe, seien jedoch nicht eingetreten. Es gebe viel weniger Mücken als erwartet auf dem Gelände am Wickerbach. Bis gestern Mittag zählten die Sanitäter 13 Kinder, die wegen Stichen behandelt wurden. Die Wespenplage des vergangenen Jahres hat sich diesmal sogar komplett ins Gegenteil verkehrt. In der ersten Woche habe es noch überhaupt keinen Wespenstich gegeben, sagt Franz-Josef Eckert.

    Transporte in die Klink

    Das DRK hat seine Helfer mit zwei Schulungsabenden auf die Ferienspiele vorbereitet. Dort lernten die Aktiven noch einmal die wichtigsten Grundlagen zu Säuberung und Desinfektion von Wunden. Trotz dieser Übung gibt es immer wieder Fälle, in denen die Sanitäter die Verletzten an Experten übermitteln. Bis gestern Mittag brachten die Helfer fünf Kinder ins Krankenhaus. In vier Fällen waren Ferienspielteilnehmer in einen Nagel getreten. Der fünfte Transport wurde notwendig, weil sich ein Kind mit dem Hammer auf die Hand schlug. „Das können wir hier nicht versorgen“, erläutert Franz-Josef Eckert. Bei solchen Verletzungen sei das Infektionsrisiko zu hoch.

    Am Mittwoch litten sowohl Kinder als auch Helfer unter der extremen Hitze: Drei Kinder mussten abgeholt werden, weil sie die hohen Temperaturen nicht vertrugen. Die Betreuer verhängten aufgrund der Trockenheit ein Verbot von offenem Feuer. Aber auch die Sanitäter seien der Sonne auf ihrer erhöhten Position neben dem Ferienspielgelände ziemlich ausgeliefert, beschreibt Eckert. „Am Mittwoch sind wir auf dem Zahnfleisch gegangen“, betont der Bereitschaftsleiter. Insgesamt sei die erste Ferienspielwoche allerdings ruhig und entspannt verlaufen, resümiert der erfahrene Helfer.

    Während es die Teilnehmer bei großer Hitze auf dem Platz aushalten, gibt es andere Witterungsbedingungen, die einen Ausweichstandort erfordern: „Im Falle eines Gewitters können wir hier nicht bleiben“, erklärt Ferienspiel-Leiterin Slawa Rudek auf Nachfrage. Die Betreuer weichen dann mit allen Kindern in eine nahe gelegene Halle des Flörsheimer Bauhofes aus. In den 26 Jahren, in denen sie bei den Ferienspielen dabei ist, sei dies rund zehnmal vorgekommen, erläutert Slawa Rudek. Bis zum kommenden Jahr muss sie sich nach einer neuen Lösung umschauen. Der Bauhof zieht ans andere Ende des Stadtgebiets, weil der Abwasserverband eine Kläranlage auf dem bisherigen Bauhof-Gelände erweitert. Man müsse abwarten, was dort an Gebäuden entstehe, meint die Chefin der Ferienspiele. „Wir haben jetzt ein Jahr Zeit, um nach einem passenden Gebäude zu suchen“, so Slawa Rudek.

    FERIENSPIELE Die Atmosphäre am Wickerbach ist auffallend unaufgeregt / Kaum Arbeit für die DRK-Helfer

     Main-Spitze, 23. Juli 2016, www.main-spitze.de msp online

     ms ferienspiele

    Von Jens Etzelsberger

    FLÖRSHEIM - 119 Eintragungen im Hilfeleistungsbuch, fünf Fahrten ins Krankenhaus, Stand Freitagmorgen, nach vier Tagen Ferienspielen. Was auf den ersten Blick alarmierend aussieht, ist für die DRK-Helfer der Papier gewordene Beleg für auffallend unauffällige Ferienspiele. „119 Fälle in vier Tagen – vor fünf, sechs Jahren hatten wir das am ersten Tag“, sagt Bettina Proske.

    Insektenstiche und aufgeschürfte

    Und so dramatisch, wie sich die Zahlen anhören, sind die Umstände, die dahinterstehen, gar nicht. Da das DRK aber penibel Buch führt, ist jeder Schliffer im Finger, jedes Nasenbluten, jeder Schwindel, jeder Insektenstich ein Fall. Dazu kommen die aufgeschürften Knie, die natürlich nicht ausbleiben, wenn in kurzen Hosen auf den Wiesen getobt wird. Auch einige Milchzähne müssen regelmäßig in Hüttenbach dran glauben. Gerade am Freitagmorgen sitzt ein Junge, umringt von drei Freunden, die ihn mit einer Mischung aus Mitgefühl und Neugierde begleiten, weinend vor dem DRK-Zelt, in seiner Hand der ausgefallene Milchzahn. Ein paar tröstende Worte, eine Plastikspritze, in der er die Zahntrophäe aufbewahren kann und der Bursche kann als geheilt entlassen werden.

    In wenigen Fällen geht es nicht so einfach. Vier Mal haben sich Nägel in kindliche Fußsohlen gebohrt, ein Mal war es ein kraftvoller Hammerschlag, der, statt dem Nagel den Finger traf, was die Fahrt ins Krankenhaus notwendig machte. Nageltritt und Hammerverletzung – seit Jahrzehnten die absoluten Klassiker unter den Hüttenbach-Blessuren.

    Die Sägeunfälle sind dagegen deutlich zurückgegangen, seit die Betreuer mit dem Elektrofuchsschwanz die überstehenden Bretter der Holzhütten kürzen.

    Dass in Hüttenbach tatsächlich mehr als 270 Kinder ihr Feriendomizil gefunden haben sollen, erstaunt. Natürlich sind nicht jeden Tag auch alle da und am Freitagmorgen fehlt die kleine Gruppe, die mit dem Fahrrad zur Wickerer Kletterwand aufgebrochen ist, doch die Ruhe, die über dem Kinderdorf liegt, ist angesichts der großen Zahl der Jungen und Mädchen schon erstaunlich.

    Schwelende Hölzer und blasse Würstchen

    Entspannt sitzen die Kinder vor den Hütten und frönen der Lieblingsbeschäftigung aller Hüttenbacher: Feuer machen. Überall qualmt und lodert es, künden schwelende Hölzer von mehr oder weniger erfolgreichen Versuchen, ein richtiges Lagerfeuer zu entfachen. Eine Gruppe Mädchen hält Stücke von blassweißen Würsten, überzogen mit einer respektablen Rußschicht, über die mehr qualmenden als brennenden Holzscheite und verkündet genüsslich kauend, wie gut die lauwarmen Räucherwürstchen doch schmecken.

    „Sehr, sehr entspannt“, beschreibt auch Slawa Rudek, Leiterin der Ferienspiele, die Atmosphäre am Wickerbach, die sich wie ein einziger, großer Entspannungsurlaub für Kinder anfühlt. Und auch die Eltern haben in diesem Jahr erstaunlich gut mitgespielt. „Es ist viel besser geworden“, lobt Rudek die Bereitschaft der Erziehungsberechtigten, sich beim Hüttenbau zurückzuhalten und die Sache ihren Kindern zu überlassen.

    Selbst die Geschäftsleute gehen es in Hüttenbach ruhig an. „Wasserbomben, Gumiebärchen, kalte getrenke“ offeriert die Mädchengruppe auf einem selbstgemalten Pappschild und wartet einfach, bis die Kundschaft vorbeikommt. Etienne hütet ein paar Meter weiter den Getränkestand und ist in Sachen Warenpräsentation schon etwas offensiver. Glitzernd laufen die Kondenstropfen von den eiskalten Getränkedosen, die er in die Auslage seiner Hütte gestellt hat. Für Nachschub bürgt die Kühlbox im Hintergrund. Noch bis zum kommenden Samstag hat er Zeit, seine Kundschaft zu finden.

     

    Evakuierung der Sophie-Scholl-Schule und des Graf-Stauffenberg-Gymnasiums

    Stadthalle FlörsheimFoto: Jens Etzelsberger

    Am Montag den 11.07.2016 wurde die Sophie-Scholl-Schule und das angrenzende Graf-Stauffenberg-Gymnasium, auf Grund einer Bombendrohung, in die Stadthalle Flörsheim evakuiert. Die Stadthalle befand sich zu diesem Zeitpunkt im Ruhemodus, das heißt, dass die Klimaanlage ausgeschaltet war und Zeit zum Hochfahren benötigt. Nachdem sich das unklimatisierte und mit hunderten von Schülern gefüllte Foyer aufheizte, meldete sich ein Anrufer beim DRK Flörsheim, da mehrere Schüler zu hyperventilieren/kollabieren drohten. Das DRK Flörsheim gab das Hilfeersuchen um 10:39 Uhr an die Feuerwehr und Rettungsdienst Leitstelle Main-Taunus weiter, die bis zu diesem Zeitpunkt nicht über die Bombendrohung sowie die darauffolgende Evakuierung informiert war. Um 11:00 Uhr wurde die DRK Ortsvereinigung Flörsheim, neben anderen Einheiten des Rettungsdienstes und später auch die Feuerwehr Flörsheim alarmiert.

    Auch, wenn es bis zum Einsatzende gegen 14:00 Uhr zu keinen Patienten kam, stellte das DRK Flörsheim mit anderen Rettungsdiensteinheiten den Sanitätsdienst sicher. Die Feuerwehr Flörsheim sorgte für Getränke.

    Im Einsatz waren:

    • DRK Flörsheim mit RTW MT 4/85-1, ELW MT 4/11
    • RTW MT 7/84, NEF MT 7/82-3
    • Einsatzleitung Rettungsdienst MTK (OLRD, LNA)
    • Feuerwehr Flörsheim
    • Polizei

    Weitere Berichte:

    Bombenalarm legt Mängel offen - Main-Spitze
    Ich dachte an einen Amoklauf - Frankfurter Neue Presse
    Kein Sprengstoff gefunden: [Schulen] in Flörsheim geräumt - Main-Spitze

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