Über einige unserer Aktivitäten wird in der Zeitung berichtet. Diese sammeln wir hier.

Berichterstattung über das DRK Flörsheim u.A. in:

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 PRESSEMITTEILUNG vom 08.Februar 2016 drk pm

 

Mit dem Motto „Kampagne kurz, Plakettche schee, wie die Fassenacht beim FNC“ lief der diesjährige Fastnachtsumzug am Sonntag in Flörsheim. Das Deutsche Rote Kreuz OV Flörsheim hatte mit 51 Hilfeleistungen während und nach dem Umzug wieder reichlich zu tun. Verglichen mit dem vorherigen Jahr verlief es jedoch etwas ruhiger, was sowohl wetterbedingt war und auch am parallel laufenden Hofheimer Umzug lag. Unterstützt wurden die Flörsheimer DRKler von zahlreichen ehrenamtlichen Helfern der DRK Ortsvereine Bad Soden, Bischofheim, Eppstein und Liederbach, sowie vom hauptamtlichen Rettungsdienstpersonal der Rettungsdienst Rhein-Main-Taunus gGmbH. Insgesamt waren 70 Rot-Kreuz-Helfer im Einsatz, davon 3 Ärzte. Sieben Patienten wurden in der Unfallhilfsstelle in der DRK Unterkunft versorgt, 11 Patienten mussten in den umliegenden Kliniken versorgt werden. Das Verhältnis alkoholisierter Patienten zu chirurgischen Patienten war gleichmäßig verteilt. Schon im Vorfeld hatten die ehrenamtlichen Helfer des Ortsvereins Zusatzstunden geleistet, um die für das DRK Flörsheim jährlich größte sanitätsdienstliche Veranstaltung vorzubereiten.

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 Main-Spitze, 23.Januar 2016, www.main-spitze.de  msp online

Von Jens Etzelsberger

FLÖRSHEIM - Mit einem neuen Sicherheitskonzept sollen die schlimmsten Auswüchse der After-Zug-Party in diesem Jahr verhindert werden. „Im vergangenen Jahr gab es einige Probleme am Gallusplatz, Streitereien, Scharmützel“, so Bürgermeister Michael Antenbrink im Gespräch mit dieser Zeitung. Die Polizei habe Sorge, dass solche Auseinandersetzungen eskalieren könnten, so Antenbrink weiter.

Archivfoto: Vollformat/Volker Dziemballa

Zu viel Alkohol

Da die Probleme meist unmittelbar mit dem hohen Alkoholisierungsgrad der Beteiligten zusammenhängen, soll in diesem Jahr erstmals versucht werden, den Zugang zu dem Platz neu zu ordnen und die Besucher auf mitgebrachten Alkohol und verbotene Glasflaschen zu kontrollieren. Eine echte Einlasskontrolle mit Durchsuchung jedes einzelnen Besuchers wird laut Antenbrink aber nicht möglich sein. Dennoch soll in diesem Jahr verstärkt vom Hausrecht Gebrauch gemacht werden, um Störer des Platzes zu verweisen. Dazu sollen einige Zugänge des Platzes, etwa vom Gemeindezentrum oder der Treppe an der akten Kirchschule her, mit mobilen Zäunen abgesperrt werden. Zutritt soll dann nur noch über die Hauptstraße an der Galluskirche und über die breite Treppe zwischen Marktplatz und Kirchgasse möglich sein. Die Terrasse der Galluskirche soll weiterhin erreichbar sein. Der Zugang zum Untergeschoss des benachbarten Galluszentrums soll dagegen mit Zäunen abgesperrt werden.Damit soll der unübersichtliche und dunkle Bereich, der auch gerne als öffentliche Toilette genutzt wurde, zur After-Zug-Party gar nicht mehr zugänglich sein.

Anhaltspunkte für eine besondere Gefährdungslage sieht Antenbrink dagegen nicht. Darin sei sich die Stadt auch mit der Polizei einig. Die Frage, ob die Vorfälle von Köln Einfluss auf die Sicherheitsbewertung des Fastnachtszuges haben, zu dem bei gutem Wetter mehr als 20 000 Besucher erwartet werden, wies Antenbrink zurück. Er beteilige sich nicht an „medialer Hysterie“ und sehe keinerlei Zusammenhang oder Auswirkung auf die Situation in Flörsheim, betonte Antenbrink. Eine besondere Information der Flüchtlinge durch die Stadt, was sie denn an den tollen Tagen auf den Straßen zu erwarten haben, hält Antenbrink für nicht nötig. Wahrscheinlich würden dies ohnehin die ehrenamtlichen Helfer leisten, so der Bürgermeister.

Das Flörsheimer DRK, das den Rettungsdienst für den Fastnachtszug organisiert, hat diesen nach den Erfahrungen des vergangenen Jahres noch breiter aufgestellt. 2015 kam es zu einer solchen Häufung von Fällen, in denen ein Krankentransport notwendig war, dass auch Rettungswagen angefordert werden mussten, die nicht zum vorbereiteten Aufgebot zählten. Diese Einsätze gestalteten sich aber schwierig, da die Fahrer nicht mit dem Rettungskonzept vertraut waren und nicht über Straßenpläne verfügten, so DRK-Bereitschaftsführer Franz-Josef Eckert.

Aus diesem Grund wird für den Umzug am 7. Februar ein weiterer Rettungswagen aus Bad Soden in das Konzept eingebunden. Darüber hinaus werden alle Fußtrupps von ausgebildeten Rettungssanitätern begleitet. Im vergangenen Jahr sei dies nur rund 80 Prozent der Fall gewesen, so Eckert. Da aber nicht genügend ehrenamtliche Rettungssanitäter zur Verfügung stünden, müssen für den Fastnachtssonntag hauptamtliche Kräfte verpflichtet werden, was für den Flörsheimer Narren Club als Veranstalter höhere Kosten bedeute, so Eckert.

Die Entscheidung, beim Zugang zur After-Zug-Party genauer zu kontrollieren, begrüßt Eckert grundsätzlich. Die Probleme im Umfeld des Areals, wo das DRK im vergangenen Jahr die meisten Einsätze zu bewältigen hatte, seien damit aber nicht gelöst.

Main-Spitze, 22.Januar 2016, www.main-spitze.de  msp online

Von Hildegund Klockner

FLÖRSHEIM - Gleich zwei Jubiläen kann Silvia Litzinger, in „ihrer Flörsheimer DRK“ in diesem Frühjahr feiern. Seit 25 Jahren ist sie als Sozialarbeiterin beim Roten Kreuz vor allem für die Seniorenarbeit zuständig, seit 35 Jahren Mitglied, Buchführerin und Schatzmeisterin im Vorstand der Flörsheimer Ortsgruppe des Roten Kreuzes. Vor zehn Jahren hat sie die Aufgabe übernommen, bei etwa 20 Mitgliedern in Flörsheim und Weilbach den Jahresbeitrag in bar abzuholen: „Mein großes und einziges Hobby ist das DRK. Wenn ich beim Roten Kreuz gerufen werde, lasse ich zu Hause alles liegen.“

Foto: Hildegund Klockner

Nach der Geburt ihrer zwei Kinder war die gelernte Bankkauffrau in erster Linie Mutter und hat sich Arbeitsstellen ausgesucht, zu denen sie ihre Kinder mitnehmen konnte. Litzinger hat in der Wickerer Kita „Bunte Kiste“ eine Festanstellung und arbeitet dort jeden Nachmittag als Reinigungskraft: „Das ist dort ein so tolles Team. Da werde ich nicht wechseln!“

Zum Roten Kreuz kam die 52-Jährige über den Erste-Hilfe-Kurs für die Führerscheinprüfung. Bei einem Einsatz 1982 bei einer Fastnachtssitzung in der Stadthalle lernte sie ihren Mann Friedhelm kennen, der über 40 Jahre Aktiver bei der Flörsheimer Feuerwehr ist. „Weil ich nicht Nein sagen kann“, ließ sich Silvia Litzinger zur „Übungsleiterin Gedächtnistraining“ ausbilden. Seit 2007 leitet sie immer am zweiten Donnerstag eines Monats, zwölfmal im Jahr, den Gehirnjogging-Club in der DRK-Wache. Nach der Methode des Psychologen und Psychogerontologen Wolf Dieter Oswald wird dabei nicht nur das Gedächtnis gestärkt. „Gehirntraining beugt der Demenz vor und ist schon ab dem 25. Lebensjahr wichtig, wenn das Gehirn beginnt sich abzubauen, aber wie ein Muskel trainiert werden kann”, wirbt Silvia Litzinger für die Teilnahme am Gedächtnistraining. Ein weiterer Tipp ist die Flüssigkeitszufuhr. Je mehr der Mensch trinkt, desto besser arbeitet das Gehirn. Dabei ist Alkohol „Gift“: Was man am Tag lerne, festige sich im Schlaf: „Alkohol macht das Erlernte zunichte.“ Jedes Gedächtnistraining beginnt mit einer Aufwärmübung in Form eines Anagramms. So sollten im Dezember neue Wörter aus dem Wort „Weihnachtsmärkte“ gebildet werden, in der Januarsitzung gab Litzinger „Fastnachtssitzungen“ vor.

Es wird meistens ein Text vorgelesen. Da gilt es konzentriert zuzuhören, um die Fragen der Trainerin beantworten zu können. Und weil ein Vormittag im Monat zum Üben nicht reicht, gibt es jedes Mal vier Arbeitsblätter als Hausaufgabe. Darunter auch Übungen mit kniffligen Rechenaufgaben. „Im Vergleich mit Gleichaltrigen bin ich noch gut drauf. Das sehe ich auch daran, wie fit ich beim Kreuzworträtseln bin“, erklärte ein langjähriger Teilnehmer. „Ich wüsste nicht, wie es um mich stünde, wenn ich nicht seit vier Jahren hierher käme“, meinte eine 79-Jährige. „Die Gemeinschaft hier ist einfach schön. Hier spornt einer den anderen an“, erklärte eine Frau aus Wicker. Besonders liebe sie die kleinen Unterbrechungen, wenn es was zum Schmunzeln und Lachen gibt.

TRAININGSZEITEN
Immer am zweiten Donnerstag eines Monats von 9.30 bis 11 Uhr, zwölfmal im Jahr, leitet die ausgebildete Übungsleiterin Silvia Litzinger den Gehirnjoggingclub im DRK. Das Gedächtnistraining erfreut sich großer Beliebtheit, die Teilnahme pro Halbjahr kostet 40 Euro. Der Club trifft sich in der DRK-Wache im Höllweg 17.

Main-Spitze, 15.Januar 2016, www.main-spitze.de  msp online

Von Hildegund Klockner

FLÖRSHEIM - Kostümiert und lustig behütet ließen sich die DRK-Seniorinnen mit ihren Freundinnen mit einem Altersdurchschnitt von etwa 75 Jahren die ersten Kreppel der Saison bei Kaffee und Tee schmecken. Loni Herbert-Berger feierte in dieser frohen Runde ihren 73. Geburtstag und spendierte für alle Pralinen und Flip: Der Eierlikör-Limo-Cocktail machte schnell die Zungen der 20 Frauen locker. Lange lag das letzte Treffen zurück, so dass es viel zu erzählen gab. So hatten die Seniorinnen schon aus der Zeitung erfahren, dass bei einer Anwesenden in die Parterre-Wohnung eingebrochen worden war.

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Weitere Sitzungen

„Die Leute genießen das Zusammensein. Mehr braucht es heute auch nicht“, machte Bettina Proske auf das Stimmengewirr aufmerksam. Sie kümmerte sich mit Gisela Gautsche, Ursula Vogtler und Hildegard Tasler um die betagten Fastnachterinnen. „Wir sind auch noch nicht 100-prozentig auf Fastnacht eingestimmt so früh im Jahr“, erklärte Vogtler das Fehlen von Schunkelliedern und Büttenreden. Viele Senioren haben aber Karten für den Seniorenkreppelkaffee der Stadt und freuen sich auf die KAB-Sitzungen. „Selbstverständlich“ unterstützen sie den Fastnachtsumzug und haben Zugplakettchen erworben. Die Frauen genießen den Austausch. Eine Frau hat es, wie sie berichtet, noch nicht geschafft, ihren Mann mitzubringen: „Es wird ihm hier zu viel geschwätzt!“

Vorbereitet hatte das für alle Senioren offene DRK-Treff Silvia Litzinger, die als DRK-Seniorenbetreuerin auch für die 50 Kreppel sorgte, die als „sehr lecker“ gelobt wurden.

Die nächsten Termine der DRK-Senioren sind Dienstag, 26. Januar, 16 Uhr (Spielenachmittag) und das Kateressen am 16. Februar um 17 Uhr. Das Ziel des diesjährigen Sommerausflugs steht noch nicht fest. 2015 ging es mit einer Busgesellschaft zur Landesgartenschau in Landau.

Kontakt

Deutsches Rotes Kreuz
OV Flörsheim Main e.V.

Höllweg 17
65439 Flörsheim am Main

Tel.: (06145) 1603
Fax: (06145) 4141

info (at) drk-floersheim.de

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