Main-Spitze, 08. August 2006, www.main-spitze.de msp online

33. Wickerer Weinfest verläuft ruhig und friedlich / Schon Pläne für das nächste Jahr

WICKER "Bei der feuchten Wetterlage verlief unser Fest ruhig ab, da warenkeine Rekorde zu erwarten", zieht der Winzervereinsvorsitzende WilhelmHück eine erste Bilanz vom 33. Wickerer Weinfest.

Von Hildegund Klockner

Bei einem Gläschen Wein haben sich die20 beteiligten Weinbauern noch in der Nacht zusammengesetzt und sich zufrieden über den Verlauf der drei Tagegeäußert. "Die Gläserbilanz stimmt, so dass wir nicht draufzahlen müssen", freuen sich die Winzer. Gegen Sonntagabend seien die ersten Reservegläser in den Verkauf gekommen.

"Toiletten sind ein Thema für uns und wir überlegen uns Alternativen, wie und wo wir größere Toilettenwagen unterbringen können." Die drei mobilen Klos, die Toilettenanlage am Tor zum Rheingau und die WCs in den Straußwirtschaften seien verständlicherweise "stark frequentiert worden."

Gedanken machen sich die Veranstalter auch über die Belebung des Frühschoppens am Sonntag. Wenn es der Kostenrahmen zulasse, sei Jazzmusik von einer Dixieband denkbar. Außerdem überlegt man, den Kindern etwas Interessantes zu bieten; im Gespräch ist unter anderem ein Bobby-Car-Rennen.

Mit der Ernennung einer neuen Weinkönigin lassen sich die Winzer Zeit bis zur Eröffnung des Weinprobierstandes im nächsten Jahr. "Die drei Damenmachen ihre Arbeit sehr gut und engagiert. Oft haben sie bis zu drei Termine an den Wochenenden und kommen auf Anfrage auch gerne zu anderen Veranstaltungen", lobt Hück die charmanten Repräsentantinnen des Wickerer Weins.

Als "ruhig und friedlich", beschreibt auch Rotkreuz-Chef Franz Eckert den Verlauf des Weinfests. Zu den acht Hilfeleistungen an den beiden ersten Abenden seien am Sonntag keine mehr hinzugekommen. Seine 18ehrenamtlichen Helfer bezeichnet er als Idealisten, die für zehn Euro Verzehrgutschein über die Gesundheit der Festgäste gewacht haben.

Eckert hat schon viel erlebt: Ob Zwölfjährige mit massiver Alkoholvergiftung oder Randalierer, die Beulen in die Sanitätswagen geschlagen haben.

"Alkohol ist für unsere Leute am Weinfest absolut tabu", stellt Eckert fest. Und er verrät: Nachdem gegen drei Uhr am Montag in der Frühe alles abgebaut war, trafen sich noch einige Rotkreuzler in gemütlicher Runde bei einem Schoppen Bier in der DRK-Wache in Flörsheim.

Rüsselsheimer Echo, 7. August 2006, www.echo-online.de  hk echo

WICKER. „Tote Hose“ bilanzierte gestern ein Sprecher der Polizei die Vorkommnisse beim Wickerer Weinfest. Die Polizei brauchte nämlich nicht einzugreifen, alles verlief friedlich. Dazu trug sicher auch die Präsenz der Bereitschaftspolizei bei, die im Bereich des Weinfestes mit zeitweise bis zu zehn Uniformierten präsent war.

Auch DRK-Bereitschaftsführer Franz-Josef Eckert lobt die sichtbare Präsenz der Polizei. Damit sei vor allem auch verhindert worden, dass Weinfestbesucher auf der Bundesstraße 40 Dutzende von Weinflaschen zerdeppern, wie dies früher oft der Fall war. Daraus resultierten oft Schnittverletzungen. „Wer in ein Taxi stieg und die leere Weinflasche loswerden wollte, hat sie einfach auf die Straße geworfen, so Eckert über seine Erfahrungen der vergangenen Jahre. Inzwischen verlangen die Winzer Pfand für die Flaschen, um genau dieses Treiben zu verhindern.

Für das Rote Kreuz, das in der Alten Goldbornschule seine Wache aufgeschlagen hatte und am Freitag mit sieben und am Samstag mit acht Kräften dort präsent war, gab es einiges zu tun. Am Freitag mussten drei und am Samstag sogar acht Personen behandelt.

„Es ist nicht immer der Alkohol“, so Eckert zu einem Vorfall am Samstag am Tor zum Rheingau. Wenn bei einem Weinfest jemand umkippe, gingen die Umstehenden meist davon aus, er sei volltrunken. Am Samstag musste das DRK einer Person helfen, die wegen Herzschwäche ohnmächtig geworden war. Außerdem waren auch wieder Schnittverletzungen zu behandeln. In einem Fall hatte jemand ein Weinglas in der Hand zerdrückt, in einem anderen Fall brach ein Flaschenhals ab. Es gab aber auch einige Schnittwunden durch Scherben auf dem Festgelände. Und natürlich auch den ein oder anderen, der so tief ins Glas schaute, dass er nicht mehr Herr seiner Sinne war.

Main-Spitze, 12. Juni 2006, www.main-spitze.demsp online

Flörsheimer DRK ist während der WM-Spieltage in Frankfurt für den "Heimatschutz" zuständig
Vom 12.06.2006

hbk. FLÖRSHEIM Der Flörsheimer Ortsverband des Deutschen Roten Kreuzes stellt während der WM den "Heimatschutz im gesamten Maintaunus-Kreis" sicher.

Wenn bei der WM der Fußball im Frankfurter Stadion rollt, dann sind Helfer, Rettungssanitäter und -assistenten der Hilfsorganisationen mittendrin im Getümmel. Zehn Behandlungsplätze sind in Frankfurteingerichtet mit Sanitäts- und Betreuungszug sowie einer Feuerwehrmannschaft. Das DRK Main-Taunus ist für den Platz in Frankfurt-Höchst zuständig.

Sämtliche Fahrzeuge, 21 Rettungs- und Sanitätshelfer des Flörsheimer DRK, unterstützt von acht Hauptamtlichen, bilden eine Sondereinheit für "den Heimatschutz", so Franz Eckert, DRK-Chef von Flörsheim. Die Sondereinheit ist ausgelegt für die Versorgung von 15 Verletzten im Kreisgebiet.

Auch wenn es nicht zu schweren Einsätzen komme, so Eckert, sei diese Aufgabe eine "Riesenchance". "Wir haben jetzt schonorganisatorisch und logistisch viel Know-how dazu gewonnen." Es sei schon ein Unterschied, ob nur Flörsheim und die nächste Umgebung wie die Autobahn abzudecken sei oder große Entfernungen bis hin nach Eppstein. "Unser Team ist hochmotiviert und gut vorbereitet."

Main-Spitze, 13. Mai 2006, www.main-spitze.demsp online
Jahreshauptversammlung des Roten Kreuzes

df. FLÖRSHEIM Knapp 12000 Stunden haben die ehrenamtlichen DRK- Aktiven im vergangenen Jahr geleistet. Das wurde auf der Jahreshauptversammlung bekannt, auf der die Jahresberichte über die verschiedenen Tätigkeitsfelder vorgetragen wurden. Bereitschaftsleiter Franz- Josef Eckert, JRK - Leiterin Nicole Triner und Schatzmeisterin Silvia Litzinger, die den Bereich Soziales abdeckte. konnten von umfangreichen Aufgaben berichten.

Bei den Wahlen zum Vorstand ergaben sich kaum Änderungen. Neu dazu gestossen sind Theresa Kuhlmann als Bereitschaftsleiterin und Frank Henrich als Beisitzer. Vorsitzender bleibt Hans- Joachim Freiberg - siehe Infokasten.

Vor der Verabschiedung des Haushaltplanes für die Jahre 2006 und2007 wurde der in der Planung weit vorangeschrittene Neubau der DRK- Wache im Bereich des Höllweges vorgestellt. Die Versammlung beschloss mit großer Mehrheit die vorliegenden Planungen. Es wird auf einen Spatenstich für den Neubau noch im August 2006 gehofft.

Abschließend wurden dann sieben Anwärter aus den Reihen des Jugendrotkreuzes für die Aktive Arbeit förmlich in die Gemeinschaft aufgenommen: Nadine Bialucha, Stephanie Flesch, Stefanie Hochheimer, Natascha Litzinger, Kerstin Schäfer, Jessica Schinzel und Andre Seidel.

Kontakt

Deutsches Rotes Kreuz
OV Flörsheim Main e.V.

Höllweg 17
65439 Flörsheim am Main

Tel.: (06145) 1603
Fax: (06145) 4141

info (at) drk-floersheim.de

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