Neben den "alltäglichen" Notfall- und Rettungsdiensteinsätzen, Krankentransporten, Feuerwehrbereitstellungen und Fehlalarmen gibt es immer wieder "Highlights"; Einsätze, die ein wenig anders sind, die eben nicht alltäglich sind. Hier wollen wir über einige dieser Einsätze berichten, seien es SEG-Einsätze oder "normale" Hintergrundrettungseinsätze.

Jeden unserer Einsätze (insbesondere die Rettungsdiensteinsätze) hier aufzuzählen, würde doch etwas länger dauern und auch nicht jeder Einsatz ist etwas besonderes. Das soll nicht heißen, daß ein Krankentransport nicht doch zu einem Notfalleinsatz mit besonderen Maßnahmen werden kann. Es sollen eben nur besonders hervorstechende Einsätze dargestellt werden.

Am frühen Nachmittag des 02.04.19 unterstützen wir das Team des Rettungshubschraubers Christoph 2, der in unserem Hof einen geeigneten Landeplatz finden konnte und deren Besatzung wir mit dem MTW 4/19 zu einer nahegelgenen Einsatzstelle fuhren. Mehrere größere Unfälle und Einsätze hatten für eine hohe Nachfrage nach Notärzten im Main-Taunus-Kreis und angrenzenden Gebieten geführt, sodass der Hubschrauber aus Frankfurt an diesem Tag ganze 3 mal im MTK aushelfen musste.

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Am Rosenmontag wurde der Ortsverein zu einem MANV 10 nach Bad Soden alarmiert, nachdem dort ein Autokran zunächst einige Autos touchierte, bevor er eine Hauswand einriss und zu stehen kam. Der Unfallhergang ist bisher ungeklärt. Da zunächst von einer größeren Verletztenzahl auszugehen war, wurden die Hintergrundrettungswägen alarmiert. Wir waren mit den RTW 4/85-1 zeitgleich wie die ersten nachgeforderten hauptamtlichen Kräfte vor Ort, der RTW 4/85-2 war unwesentlich später besetzt und stellte die rettungsdienstliche Abdeckung für den Flörsheimer Wachbereich sicher. Mit der Wachbereitschaft wäre auch noch ein Ausrücken des Gerätewagens Rettungsdienst möglich gewesen, wenn dies von Nöten gewesen wäre. Parallel stellten unsere Helfer noch den Sanitätsdienst für eine Faschingsveranstaltung in der Flörsheimer Stadthalle.

Im Einsatz waren:

  • DRK Flörsheim mit RTW 4/85-1, RTW 4/85-2,  Wachbereitschaft
  • diverse Rettungsmittel MTK
  • Brandschutzaufsichtsdienst MTK (stv. KBI, KBM)
  • Einsatzleitung Rettungsdienst (OLRD, LNA)
  • Diverse Feuerwehren
  • Polizei
  • Technisches Hilfswerk

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Am Mittag des 05.02.2019 wurde um 12:42 Uhr ein Großaufgebot an Rettungskräften nach Bad Soden zu einem Feuer mit Menschenleben in Gefahr (F3Y) entsandt. Durch Dacharbeiten war dort ein Feuer ausgebrochen und in Folge dessen explodierte auch eine Gasflasche. Das Mehrfamilienhaus musste evakuiert und die Anwohner betreut werden. Schon auf der Anfahrt war die Rauchsäule von der Autobahn 66 aus sichtbar, unser RTW 4/85-1 war bereits 23 Minuten nach der Alarmierung vor Ort. Weiteres Personal war zusätzlich auf der Wache in Bereitschaft, um ggf. mit dem Gerätewagen Rettungsdienst nachzurücken.

Im Einsatz Bad Soden waren:

  • DRK Flörsheim mit RTW 4/85-1, Wachbereitschaft
  • Brandschutzaufsichtsdienst MTK (KBI, KBM)
  • Einsatzleitung Rettungsdienst (OLRD, LNA)
  • diverse Rettungsmittel MTK
  • Rettungsdienst Hintergrundverstärkung
  • Betreuungseinheit Malteser Hilfsdienst (MHD)
  • Diverse Feuerwehren
  • Polizei
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MANV 10 in Flörsheim

Am Abend dann war erneut Einsatz für die Flörsheimer Helfer angesagt: Nachdem vermutlich Reizgas in einem Mehrfamilienhaus in der Kapellenstraße in Flörsheim versprüht worden war, klagten mehrere Anwohner über Reizungen der Atemwege. Aufgrund der Anzahl der Anwohner wurde das Alarmstichwort auf MANV 10 erhöht, wir waren mit dem RTW 4/85-1 vor Ort und versorgten 2 Patienten. Nach Untersuchung durch den Notarzt, blieben die Patienten aber vor Ort. Anschließende Messungen durch einen Messtrupp der Feuerwehr blieben ohne besondere Befunde, es konnten keine gefährlichen Stoffe in der Luft mehr nachgewiesen werden. Weiteres Personal war zusätzlich auf der Wache in Bereitschaft besetzte den zweiten RTW 4/85-2 und um ggf. mit dem Gerätewagen Rettungsdienst nachzurücken.

 

Am 04.02.2019 kam es in einem Haus in Flörsheim-Keramag zu einer Verpuffung, als eine 42-Jährige ihren Ethanol-Ofen entzünden wollte. Mit leichten Brandverletzungen musste die Dame in ein Krankenhaus verbracht werden. Einer der Ersthelfer aus der Nachbarschaft, der versuchte die Flammen mit einem Feuerlöscher zu bekämpfen, musste ebenfalls mit dem Verdacht einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden.

Aus der Soll-Vorhaltung des Rettungsdienstes waren zwei Rettungswagen vor Ort, der OV Flörsheim brachte mit dem Rettungswagen 4/85-1 eine Person in die Klinik nach Rüsselsheim. Weitere Helfer waren in Wachbereitschaft, wurden aber nicht benötigt. 

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Deutsches Rotes Kreuz
OV Flörsheim Main e.V.

Höllweg 17
65439 Flörsheim am Main

Tel.: (06145) 1603
Fax: (06145) 4141

info (at) drk-floersheim.de

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