Neben unserer bereitschaftsinternen Fortbildung bieten wir, in Zusammenarbeit mit dem Kreisverband Main-Taunus, auch "Erste-Hilfe-Kurse" Kurse an, die von jedem besucht werden können.

Aus- und Fortbildung ist wichtig , gerade dann, wenn man nicht täglich in einem notfallmedizinischen Job zu tun hat. Jeder der Flörsheimer DRK´ler und DRK´lerinnen, die bei uns im Rettungsdienst tätig sind, haben mindestens eine Ausbildung zum Rettungshelfer. Diese Qualifikation wird bei uns vorausgesetzt, um "Rettung zu fahren".

Natürlich ist das nicht das Ende der Ausbildung: die Bestrebung ist, dass die meisten unserer Helfer mindestens die Ausbildung zum Rettungssanitäter (520 Stunden) absolvieren.

Jeden Mittwochabend finden während des Bereitschaftsabends zweistündige Fortbildungen statt. Themen sind unter anderem Medikamente, Kindernotfälle, chirurgische und internistische Notfälle und vieles andere.

Des weiteren nimmt das ehrenamtliche Rettungsdienstpersonal selbstverständlich auch an den jährlichen, gesetzlich vorgeschriebenen Fortbildungen teil. Diese umfassenden Fortbildungen enthalten Themen wie z.B. gynäkologische Notfälle, Elektrokardiographie, EKG, Krisenintervention im Rettungsdienst und Desinfektionsmaßnahmen (Hygiene).

Hier aktuelles Skript zu: Reanimation im Team (MEGA-CODE) im PDF-Format.

Jeden Mittwoch um 20:00 Uhr findet in unserer Unterkunft im Höllweg unser Bereitschaftsabend statt. Dort lebt man das Vereinsleben, trifft Freunde, bespricht Einsätze und bildet sich fort. Üblicherweise besteht der Fortbildungs-Teil aus theoretischen Inhalten (Anatomie, Krankheitsbilder,...) verbunden mit praktischen Fallbeispielen, aber auch Technik-Begeisterte kommen z.B. bei Funkübungen auf ihre Kosten. Die vielfältigen Aufgaben im DRK erlebt man am Bereitschaftsabend hautnah, es ist für jeden etwas dabei.

Dieser Abend war eher praktisch veranlagt. Der Sommer steht vor der Tür, die Temperaturen steigen und es bleibt länger hell - das nutzten wir aus, um mit unseren Fahrzeugen das Anfahren und das Errichten eines Behandlungsplatzes (BHP 25) zu trainieren. So wurde zum Beispiel das Aufstellen an der Asylunterkunft im Flörsheimer Gewerbegebiet in der Liebigstraße vor Ort erklärt. Somit stehen sich Einsatzkräfte von Feuerwehr und DRK nicht im Weg und jeder weiß wo er stehen muss, sollte es dort zu einer größeren Schadenslage kommen. 

Anschließend ging es noch an den Main unter die Opelbrücke, um das zügige Positionieren der Einsatzfahrzeuge im richtigen Abstand zu üben. Bei Großschadenslagen ist der Platz i.d.R. begrenzt, trotzdem müssen alle Türen und Fächer benutzbar bleiben. Es ist daher wichtig die richtigen Abstände zwischen den Fahrzeugen zu kennen und ohne viel Rangierarbeit die Fahrzeuge zielgenau positionieren zu können, sodass gerade genug aber nicht zu viel Platz benötigt wird.

Am Main wurde sich außerdem noch mit der Beladung und der Technik im Gerätewagen (GW 4/96) beschäftigt. Infos zu diesem und eine Übersicht über das verladene Material finden Sie hier. Das eigentliche Errichten des Behandlungsplatzes mit dem Aufbau der Zelte wird Thema an einem weiteren Abend sein.

Hier einige Impressionen:

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Haben Sie jetzt auch Interesse, ehrenamtlich bei uns mitzuwirken? Dann kommen Sie vorbei: Jeden Mittwoch von 20:00-22:00 Uhr! Für Fragen stehen wir unter info(at)drk-floersheim zur Verfügung.

Auch 2015 darf sie nicht fehlen - unsere Fortbildung "Reanimation im Team". Zweimal im Jahr findet sie unter der Leitung von Stephan Wengler und Niklas Paul statt und wird von allen sehr positiv aufgenommen. In diesem Winter führten wir das im Frühling neu ausprobierte Konzept der Fotbildung weiter, sodass zwar die Reanimation weiterhin im Vordergrund steht, zusätzlich aber eine Art "Praxistag" durchgeführt wird.

Konkret heißt das: neue Geräte kennenlernen, altes Wissen auffrischen, Fragen klären, mit Kolleginnen und Kollegen diskutieren und möglichst viel Wissen und Erfahrungen daraus mitnehmen. Themen waren z.B. Aufbau/Inhalt der verschiedenen Koffer oder die verschiedenen Möglichkeiten der EKG/Defibrillatoren in unserem Ortsverein. An einem weiteren Übungsphantom konnte außerdem die Intubation mit einem Larynxtubus geübt werden, bevor ein Raum weiter die Prüfung anstand. Jeweils im Wechsel übte sich ein Reanimations-Team (bestehend aus bis zu 3 Helfern) im kleinen Lehrsaal an unserem eigenen Megacode-Trainer und legte eine Prüfung ab, die anderen beschäftigten sich in dieser Zeit mit oben genannten Themen.

Den schriftlichen Leistungsnachweis am wöchentlichen Schulungsabend am Mittwoch zuvor gibt es natürlich weiterhin! Selbstverständlich unterschieden sich die Fragen der Tests von den Fragen der letzten Jahren. Bei der Praxis wird, wie die letzten Jahre auch, Wert darauf gelegt, so realitätsnah wie möglich mit unserem Equipment zu arbeiten. 

Das heißt der Übungskoffer ist exakt identisch mit den Fahrzeugkoffern und bei jedem Übungsbeispiel wird neues Material verwendet, um die Abläufe zu trainieren und zeitgerecht darzustellen. In der Realität kostet das Öffnen von Verpackungen, Vorbereiten von Infusionen oder das Aufziehen von Medikamenten schließlich auch Zeit und passiert nicht "einfach so". Die Ergebnisse werden, unterfüttert mit statistischen Auswertungen des AMBU-Programms, ausführlich besprochen, damit jeder seine Stärken kennt und die Schwächen angehen kann.

Den Abschluss des Tages bildete das gemeinsame Mittagessen und Aufräumen.

Einen Dank an unser Ausbildungs-Team Niklas Paul und Stephan Wengler für die Konzeptionierung und an Emily Sladdin für die Hilfe bei der Vorbereitung der Fortbildung.

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Am 11.11.2015 fand wie jeden Mittwoch unsere Bereitschaftsabend statt. An diesem Mittwoch hatten wir aber ein besonderes Unterrichtsthema: Der Umgang mit persönlicher Schutzausrüstung (PSA) bei HKLE (Hochkontagiöse Lebensbedrohliche Erkrankungen), wie z.B. Ebola, Pest, SARS oder das Lassafieber. Desinfektor Jeff Mertens zeigte den Helferinnen und Helfer, wie man die PSA richtig anzieht und vor allem wieder auszieht. Denn gerade beim Ausziehen ist die Gefahr am größten, sich mit den Krankheiten anzustecken. Wird der Schutzoverall z.B. nicht langsam und vorsichtig mit Bedacht geöffnet, könnte die kontaminierte Aussenseite zurückschlagen und so den Träger berühren. Beim Training wurde versucht alles so realitätsnah wie möglich zu gestalten. 

Die Helfer wurden in Kleingruppen eingeteilt und erfahrene Helfer beobachteten jeden Schritt und gaben Tipps. Allen Anwesenden hat das Training Spaß gemacht und noch einmal für die Gefahren beim Umgang mit ansteckenden Krankheiten sensibilsiert.

Zwar kommen hier solche Fälle sehr selten bis gar nicht vor, doch es ist immer besser vorbereitet zu sein. Bei Einzelfällen ist in unserer Umgebung die Frankfurter Feuerwehr gefragt, die dank des in Frankfurt ansässigen Kompetenzzentrums für HKLE auf diesem Gebiet bestens ausgebildet ist. Fälle wie die Ebola-Krise in Afrika zeigen, dass es manchmal eben doch nicht nur bei Einzelfällen bleibt und auch eine größere Anzahl von Infizierten behandelt werden muss. 
 

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Wie jedes Jahr fand unsere Rettungsdienst (RD) Fortbildung wieder im Oktober statt, diesmal vom 23.-25.10.15.
Mit Unterstützung durch die DRK Rhein-Main-Taunus Rettungsdienst gGmbH übernahm das DRK Bildungszentrum Mainz die Organisation unserer Inhouse-Schulung. Als Referent stand wie die letzten Jahre Holger Krannich zur Verfügung. 

Das jährliche Fortbildungs-Wochenende ist ein Teil unserer Weiterbildung, die durch ein zweimaliges "Reanimation im Team" (RiT, im Frühjahr und Herbst/Winter) ergänzt wird. Der Freitagabend war dem Thema "ABCDE beim internistischen Patienten" und wie immer dem Pflichtteil "Hygiene" mit dem Thema "Rahmenhygieneplan MTK" gewidmet. Am Samstag war das Thema "Akuter Brustschmerz", das Auskultieren von Patienten und ein parktischem Teil mit differentialdiagnostischem Training gewidmet. Der Sonntag behandelte die "Erweiterten Versorgungsmaßnahmen (EVM) im MTK", sowie das Mega-Code Training in Theorie und Praxis mit der Rezertifizierung.

Allen Teilnehmern hat es wiederum großen Spaß gemacht, ihr Wissen aufzufrischen und auszubauen. Wir freuen uns auf das nächste Jahr vom 21.- 23. Oktober.

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Kontakt

Deutsches Rotes Kreuz
OV Flörsheim Main e.V.

Höllweg 17
65439 Flörsheim am Main

Tel.: (06145) 1603
Fax: (06145) 4141

info (at) drk-floersheim.de

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