Presse


Hier sammeln wir einige Artikel (weißer Rahmen) über das DRK Flörsheim aus verschiedenen Tageszeitungen sowie unsere Pressemitteilungen (roter Rahmen).

Flörsheimer Nachrichten in:                                       WIESBADENER KURIER

 

Main-Spitze, 25. April 2012, www.main-spitze.de 

127 Freiwillige spenden Blut

25.04.2012 - FLÖRSHEIM
OK/REA

(hbk). „Die Zeiten von früher 190 Blutspendern sind wohl endgültig vorbei“, findet sich Franz-Josef Eckert, der Geschäftsführer des DRK-Ortsverbands ab. 127 Spendenwillige waren am Montagnachmittag im Galluszentrum zur Blutspende erschienen, darunter zwölf Erstspender und 115 Mehrfachspender. 13 Teilnehmer kamen unter anderem aus gesundheitlichen Gründen nicht für eine Blutspende in Betracht.

Die Prozedur ging zügig vonstatten: Vier Ärzte und acht Mitarbeiter des Blutspendediensts Hessen sowie 22 Flörsheimer DRKler umsorgten die Blutspender, denen für ihren Aderlass mit einem Imbiss und der in Flörsheim obligatorischen Tafel Schokolade für ihren Einsatz für die Gemeinschaft gedankt wurde. „Die Ehrungen waren überschaubar“, bilanziert Franz Eckert. Peter Josef Neuhaus und Alfons Zinkeisen wurden für ihre 50. Blutspende ausgezeichnet. „Rekordhalter“ waren am Montagnachmittag Christel Heinrich aus Flörsheim mit ihrer 112. Spende und Heinz Schlosser aus Hochheim mit seiner 118. Spende

Nächster Blutspendetermin in Flörsheim ist am Montag, 24. September.

http://www.main-spitze.de/region/floersheim/11901573.htm

 

Main-Spitze, 16. Februar 2012, www.main-spitze.de 

DRK Flörsheim leistet im letzten Jahr über 10000 Stunden ehrenamtliche Arbeit

16.04.2012 - FLÖRSHEIM

(red). Die Mitglieder der DRK-Ortsvereinigung Flörsheim trafen sich zu ihrer Jahreshauptversammlung unter dem Vorsitz von Hans-Joachim Freiberg in der DRK-Unterkunft im Höllweg. Geschäftsführer Franz-Josef Eckert legte den Jahresabschluss 2011 und den aktuellen Stand des Ortsverbands zu den Mitgliederentwicklungen und den Finanzen dar.

Vorstand dankt den Aktiven

Anschließend erfolgten die Berichte zu den verschiedenen Tätigkeitsfeldern: Die obligatorischen Jahresberichte zum den Themen Sanitätsdienst/Rettungsdienst und Katastrophenschutz wurden von Hans-Joachim Freiberg und Franz-Josef Eckert vorgetragen, der Bericht zum Jugendrotkreuz von Nicole Triner und der Bericht Soziales schließlich von Silvia Litzinger.

Insgesamt wurden knapp 10 717 ehrenamtliche Stunden zur Erfüllung der satzungsgemäßen Aufgaben erbracht. Der Vorstand dankte allen aktiven Helfern für die ehrenamtlich geleistete Arbeit im Berichtszeitraum. Die Kassenprüfer legten ihren Prüfungsbericht vor und bestätigten das geordnete Belegwesen und die einwandfreie Buchführung und empfahlen die uneingeschränkte Entlastung des Vorstandes. Nach der Aussprache zu den Berichten wurde der amtierende Vorstand für das Jahr 2011 entlastet.

Sodann folgten die Neuwahlen des Vorstandes, der Kassenprüfer sowie der Kreisdelegierten. Der Vorstand blieb in den Schlüsselfunktionen nahezu unverändert. Für die ausgeschiedene Schriftführerin Ulla Püschel übernahm Kerstin Schäfer deren Amt im geschäftsführenden Vorstand.

Das langjährige Vorstandsmitglied Philipp Fritz stand aus Gesundheits- und Altersgründen dem Vorstand nicht wieder zur Verfügung. Zum Nachfolger wurde Adrian Minkus als Beisitzer in den Vorstand gewählt. Der Vorstand dankte Philipp Fritz ausdrücklich für seinen jahrzehntelange Arbeit in der DRK-Ortsvereinigung Flörsheim.

http://www.main-spitze.de/region/floersheim/11870162.htm

 

Höchster Kreisblatt, 21. Februar 2012, www.rhein-main.net

47 Einsätze des Roten-Kreuzes

Flörsheim. Reichlich zu tun hatten die Mitarbeiter des Flörsheimer Rot-Kreuz-Ortsverbandes während und nach dem Fastnachtsumzug. Insgesamt 47 Hilfeleistungen absolvierten die Helfer, berichtete DRK-Bereitschaftsleiter Franz Josef Eckert. Insgesamt waren 63 Rot-Kreuz-Mitarbeiter im Einsatz, inklusive zweier Ärzte. Acht Mal transportierten die Sanitäter alkoholisierte Personen in umliegende Krankenhäuser. Zwölf Personen fanden im DRK-Heim am Höllweg Aufnahme in der sogenannten Unfallhilfstelle. Der jüngste Patient, der dort von dem medizinischen Personal betreut werden musste, war 14 Jahre alt. Er wurde wegen einer Alkoholvergiftung behandelt. Im vergangenen Jahr hatte das Rote Kreuz im Rahmen des Fastnachtsumzuges 56 Einsätze geleistet, erläuterte der DRK-Bereitschaftsleiter. meh (meh)

http://www.fnp.de/hk/region/lokales/main-taunus/47-eins-tze-des-rotenkreuzes_rmn01.c.9618642.de.html

 

Main-Spitze, 21. Februar 2012, www.main-spitze.de 

Zugbilanz: Kleinere Schlägereien und Ärger mit Feuerwerkskörpern trüben Gesamtbild der Flörsheimer Straßenfastnacht kaum

21.02.2012 - FLÖRSHEIM

Von André Domes

Fest in Narrenhand war Flörsheim am Sonntag - und wie es bei Massenveranstaltungen nun einmal ist, sind nicht alle nur des unbeschwerten Feierns wegen am Platz. Gerade exzessiver Alkoholkonsum führt immer wieder dazu, dass sich Aggressionen und Konflikte entladen und das Einschreiten von Ordnungs- und Rettungskräften erforderlich wird. Die Bilanz von Polizei und Rotem Kreuz fällt dennoch im Großen und Ganzen positiv aus und auch die Organisatoren vom Flörsheimer Narren Club (FNC) ziehen nach der Großveranstaltung mit Umzug und After-Zug-Party ein zufriedenes Fazit. Die Polizei schätzt die Besucherzahl auf 20 000 bis 25 000 Menschen.

Schnelles Eingreifen zahlt sich aus

„Wie zu erwarten, war einiges los“, berichtet Polizeichef Otto Macek, das Aufkommen von Einsätzen habe die Einschätzungen im Vorfeld bestätigt. Die Ordnungshüter waren am Sonntag mit rund 40 Einsatzkräften unterwegs und hätten sich insbesondere um die Schlichtung von Streitigkeiten kümmern müssen. „Der Großteil der Einsätze kam bei beginnenden Auseinandersetzungen zustande“, erinnert sich Macek und erklärt, die Beamten hätten während der After-Zug-Party rund 80 Platzverweise ausgesprochen. Insgesamt habe es acht Körperverletzungsdelikte gegeben, ob sich daraus weitergehende Verfahren ergeben, werde sich aber erst in den nächsten Tagen klären. Es habe sich bewährt, möglichst schon bei ersten Anzeichen von Konflikten schnell und entschieden einzugreifen - zum einen, um einer Eskalation vorzubeugen, zum anderen auch zum Schutz der Mitarbeiter: „Wenn man länger wartet, kommt es in so einer Atmosphäre schnell zu Solidarisierungseffekten und dann wird es umso schwieriger, einen Streit zu klären.“

Auch wenn die Zahl der Einsätze wegen einer etwas geringeren Zuschauerzahl im Rahmen geblieben ist, hätten die Polizisten immer mehr mit Respektlosigkeit gegenüber ihrer Arbeit zu kämpfen: „Die Hemmschwelle ist reduziert“. Auch Vorfälle, bei denen Feuerwerkskörper in der Besuchermenge gezündet werden, seien immer wieder zu beobachten: „Letztes Jahr wurden sogar Beamte beworfen. Auch dieses Mal gab es deswegen wieder einige Festnahmen, und es wurden Feuerwerkskörper von uns sichergestellt.“

„Verhältnismäßig ruhig“ verlief der Tag aus Sicht des Roten Kreuzes (DRK). 48 Einsätze habe es gegeben, so DRK-Geschäftsführer Franz-Josef Eckert, die Zahl der Patienten liegt aus Gründen der Zählweise aber niedriger. Insgesamt zwölf Personen seien in der eigens eingerichteten Unfallhilfsstelle versorgt worden, zehn von ihnen wegen übermäßigen Alkoholkonsums, zwei weitere mit Verletzungen. Durch die Hilfsstelle erspart sich das DRK die aufwändige Suche nach Krankenhausbetten für die Alkoholisierten, die zum Ausnüchtern normalerweise nur in Intensivstationen aufgenommen werden dürfen. Durch die schwindende Zahl an ehrenamtlichen Kräften waren diesmal deutlich mehr hauptamtliche Sanitäter des DRK im Einsatz als bisher.

„Hochzufrieden“ ist der FNC mit dem Verlauf von Umzug und Party. Eine Einschätzung der Zuschauerzahlen, das erklärte der zweite Vorsitzende des FNC Hubert Klein, sei für die Zugteilnehmer schwierig, da man durch die Zugführung und Wanderungen bedingt an vielen Zuschauern mehrmals vorbeifahre. Trotz des zwischenzeitlichen Hagelschauers seien die Straßen gut gefüllt gewesen und von den „normalen Auflösungserscheinungen“ hinter dem Gallusplatz abgesehen, habe sich durchweg ein schönes Bild geboten, erinnert sich Klein.

Zug kommt ohne Staus zügig durch

Nur einmal sei es wegen eines Notfalleinsatzes zu einem kurzen Stopp der Parade gekommen, ansonsten sei man „relativ zügig durchgekommen“. Auch die traditionelle After-Zug-Party ist aus Veranstaltersicht erfolgreich verlaufen. Nach Auskunft der Security-Truppe sei es diesmal zu weniger Unruhe auf dem Platz gekommen, wenngleich sich auch hier ein pyrotechnischer Zwischenfall ereignet habe. Einer der Feiernden habe vor dem DJ-Pult ein bengalisches Feuer entzündet, das nach beherztem Einschreiten anderer Gäste und Sicherheitskräfte entfernt und von der Feuerwehr gelöscht wurde.


Tanz und Trubel sind auf dem Gallusplatz
bei der After-Zug-Party angesagt.
Foto: Vollformat / Volker Dziemballa

http://www.main-spitze.de/region/floersheim/11686963.htm

 

Rüsselsheimer Echo 20. Februar 2012, www.echo-online.de

Alkoholvergiftung mit 14 Jahren

Rettungsdienste – Zwölf Patienten werden in der Wache behandelt, zehn wegen Alkohols

FLÖRSHEIM. 
Eine abschließende Bilanz konnte DRK-Bereitschaftsleiter Franz-Josef Eckert gestern Abend noch nicht ziehen. Gegen 19 Uhr waren aber 40 Einsätze im Rahmen des Fastnachtszuges verzeichnet worden. Die Zahl der behandelten Personen liegt aber niedriger, denn die Hilfeleistung eines Fußtrupps, der dann den Rettungswagen alarmiert, erscheint als zwei Einsätze in der Statistik. Bis kurz vor 19 Uhr wurden zwölf Patienten in der Rettungswache im Höllweg behandelt, davon zehn wegen übermäßigen Alkoholgenusses. Der jüngste Patient war 14 Jahre alt, der Älteste 45 Jahre. Wie viel davon ins Krankenhaus gebracht werden mussten, konnte Eckert gestern noch nicht sagen. Grundsätzlich rechnet er aber wie in den vergangenen Jahren damit, dass etwa ein Drittel der Einsätze während des Umzuges anfällt und etwa zwei Drittel im Nachhinein, etwa im Zusammenhang mit der Party rund um die Galluskirche.
Insgesamt waren 63 Einsatzkräfte und zwei Notärzte aufgeboten. Die größte Gruppe stellten dabei die hauptamtlichen Kräfte. Unterstützung aus dem ehrenamtlichen Bereich kam aus Liederbach, Eppstein und Bischofsheim.

http://www.echo-online.de/region/gross-gerau/aus-der-region/Alkoholvergiftung-mit-14-Jahren;art1263,2636234

 

Höchster Kreisblatt, 05. Januar 2012, www.rhein-main.net

Rot-Kreuz-Helfer: 11 000 Stunden im Dienst

Flörsheim.
Um auf 11 000 Dienststunden zu kommen, muss ein Mensch mehr als fünf Jahre arbeiten, ohne Urlaub, 40-Stunden-Wochen vorausgesetzt. Die stolze Zahl haben die Einsatzkräfte der Flörsheimer Ortsvereinigung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Jahr 2011 erreicht. Für 11 000 Stunden im Dienst bedankte sich der DRK-Vorsitzende Hans-Joachim Freiberg auf der Mitgliederfeier bei den Aktiven.

Was in diesen Stunden alles geleistet wird, kann stets aktualisiert auf der Homepage http://www.drk-floersheim.de nachgelesen werden. Als besonderes Ereignis im vergangenen Jahr für den Ortsverband hob Freiberg hervor, dass der neue Gerätewagen der Sonder-Einsatz-Gruppe, kurz SEG genannt, jetzt eingesetzt werden kann. Auf diesem Einsatzfahrzeug ist die komplette Ausrüstung eines Behandlungsplatzes verladen. Der Wagen sei vom Ortsverband mit der Unterstützung von einigen Unternehmen finanziert worden, sagte Freiberg. Einen Zuschuss hatte ebenfalls Bürgermeister Michael Antenbrink in Aussicht gestellt, dessen Bewilligung jetzt Erster Stadtrat Markus Ochs dem DRK mitteilte.

Freiberg bedankte sich stellvertretend für die Ortsvereinigung für die Unterstützung der Stadt Flörsheim. Ochs wiederum dankte den Aktiven seinerseits "für deren unermüdliche Arbeit und würdigte deren Engagement im öffentlichen Leben der Stadt".
Im Rahmen der Feier ehrten der Kreisbereitschaftsleiter des DRK Main-Taunus, Stephan Wengler, und Geschäftsführer Franz-Josef Eckert Helferinnen für deren aktive Arbeit. Darunter war mit Silvia Litzinger eine Helferin, die seit 30 Jahren ihre Freizeit für das DRK opfert. Angelika Eckert ist seit 25 Jahren ehrenamtlich für die Ortsvereinigung im Einsatz.hk/rem (hk/rem)


Blumen für die ehrenamtliche Arbeit:
Das DRK Flörsheim konnte einige junge
Helferinnen auszeichnen

http://www.fnp.de/hk/region/lokales/main-taunus/rotkreuzhelfer-11-000-stunden-im-dienst_rmn01.c.9489886.de.html

 

Main-Spitze, 18. Oktober 2011, www.main-spitze.de 

Anerkennung fürs Ehrenamt

18.10.2011 - FLÖRSHEIM

ROTES KREUZ Flörsheimer Ortsverband bedankt sich bei seinen Mitgliedern

(red). Im Rahmen des Senioren-Herbstfestes konnte das Rote Kreuz Flörsheim jetzt zahlreiche fördernde Mitglieder ehren. Bei Apfelwein, Most und einem zünftigen Essen verlebten alle Senioren einige schöne, gesellige Stunden.

Dank an alle Fördermitglieder

DRK-Vorsitzender Hans-Joachim Freiberg führte zu Beginn der Veranstaltung in einer kleinen Ansprache durch die Geschichte des Flörsheimer Roten Kreuzes, das am 17. April 1883 gegründet wurde. Hans-Joachim Freiberg bedankte sich bei allen fördernden Mitgliedern für deren Vertrauen und deren wertvolle Unterstützung, mit der sie die vielfältigen satzungsgemäßen Aufgaben fördern.

Durch den Mitgliedsbeitrag helfen die fördernden Mitglieder der Ortsvereinigung nach den Grundsätzen des Roten Kreuzes Menschen in der Not zu helfen, Leben und Gesundheit zu fördern, zu schützen und Leid zu verhindern beziehungsweise zu lindern. Sie unterstützen auf diese Weise unmittelbar die ehrenamtliche Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes.

Das heißt für die Flörsheimer Rotkreuzler jährlich rund 11 000 unbezahlte Stunden in den Sparten Sanitätsdienst, Katastrophenschutz, Ausbildung, Jugendarbeit, Sozialarbeit und Rettungsdienst.

Ehrungen im Namen des Kreisverbandes

Die Ehrungen wurden von Stephan Racky, Kreisgeschäftsführer des DRK Main-Taunus, durchgeführt. Er bedankte sich im Namen des Kreisverbandes bei allen Mitgliedern für deren Unterstützung und hob die Bedeutung der ehrenamtlichen Arbeit für das Deutsche Rote Kreuz hervor. Bei den beiden Verantwortlichen für die Seniorenmittage, Silvia Litzinger und Bettina Proske, bedankte sich der Kreisgeschäftsführer für deren Engagement in der Sozialarbeit.

Für 65 Jahre fördernde Mitgliedschaft wurde Heinz Zorn und für 60 Jahre wurde Christel Sahm geehrt. 50 Jahre fördernde Mitglieder sind Günter Zoller und Friedrich Wilhelm Freiberg.

Seit 40 Jahren unterstützen Renate Kemmer, Fr. Dziekran und Edmund Breivogel das DRK. 75 weitere Mitglieder wurden außerdem für ihre 25-jährige fördernde Mitgliedschaft geehrt

http://www.main-spitze.de/region/floersheim/11266060.htm

 

Pressemitteilung vom 11. Oktober 2011

Rotes Kreuz ehrt langjährige Mitglieder im Rahmen des Senioren-Herbstfestes

Am Dienstag den 11.10.2011 fand im Rahmen der Seniorennachmittage des Deutschen Roten Kreuzes, Ortsvereinigung Flörsheim am Main, das „Herbstfest“ statt, zu dem 18 Senioren und Gäste gekommen waren.

Bei Apfelwein, Most, und einem zünftigen Essen verlebten alle Senioren einige schöne, gesellige Stunden.

In diesem Rahmen konnte das Rote Kreuz Flörsheim zahlreiche fördernde Mitglieder ehren.

 

Der Vorsitzende Hans-Joachim Freiberg führte zu Beginn der Veranstaltung in einer kleinen Ansprache durch die Geschichte des Flörsheimer Roten Kreuzes,  welches am 17. April 1883 gegründet wurde und mittlerweile auf eine 128-jährige Geschichte zurückblicken kann.

Hans-Joachim Freiberg bedankte sich bei allen fördernden Mitglieder für deren Vertrauen und deren wertvolle Unterstützung, mit der sie die vielfältigen satzungsgemäßen Aufgaben fördern.

Durch den Mitgliedsbeitrag helfen die fördernden Mitglieder der Ortsvereinigung nach den Grundsätzen des Roten Kreuzes Menschen in der Not zu helfen, Leben und Gesundheit zu fördern, zu schützen und Leid zu verhindern bzw. zu lindern.

Sie unterstützen damit direkt die ehrenamtliche Arbeit Ihres Deutschen Roten Kreuzes in Flörsheim am Main. Das heißt für die Flörsheimer Rotkreuzler jährlich ca. 11.000 unbezahlte Stunden in den Sparten Sanitätsdienst, Katastrophenschutz, Ausbildung, Jugendarbeit, Sozialarbeit und Rettungsdienst in Flörsheim.

Die Ehrungen wurden von Stephan Racky, Kreisgeschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes, Kreisverband Main-Taunus, durchgeführt.

Er bedankte sich im Namen des Kreisverbandes bei allen Mitgliedern für deren Unterstützung und hob die Bedeutung der ehrenamtlichen Arbeit für das Rote Kreuz hervor.

Bei den beiden Verantwortlichen für die Seniorenmittage, Silvia Litzinger und Bettina Proske, bedankte sich der Kreisgeschäftsführer für deren Engagement in der Sozialarbeit.

 

 

Geehrt wurden für 40-jährige fördernde Mitgliedschaft für 50-jährige fördernde Mitgliedschaft für 60-jährige fördernde Mitgliedschaft für 65-jährige fördernde Mitgliedschaft
Frau Renate Kemmer,  Herr Günter Zoller Frau Christel Sahm

Herr Heinz Zorn

Frau Dziekran Herr Friedrich Wilhelm Freiberg
Herr Edmund Breivogel 

 

Für 25-jährige fördernde Mitgliedschaft  konnten dieses Jahr 75 Mitglieder geehrt werden.

 

 

Auf dem Foto von links nach rechts :

Edmund Breivogel, Renate Kemmer, Heinz Zorn, Vorsitzender Hans-Joachim Freiberg

DRK Flörsheim

 

Höchster Kreisblatt, 10. Oktober 2011, www.rhein-main.net

DRK mit Blutspendeaktion zufrieden

Flörsheim. Diese Zahl ist für das Deutsche Rote Kreuz (DRK) erfreulich: Bei der jüngsten Blutspendeaktion konnten sich die Helfer bei insgesamt 112 Teilnehmer bedanken, die sich für eine Spende entschieden hatten. Der zweite Blutspendetermin in diesem Jahr wurde vom DRK Ortsverein Flörsheim – wie immer im Herbst – im Gallus-Zentrum ausgerichtet. Trotz rückläufige Zahlen bei den Blutspendeterminen konnte erfreulicherweise in Flörsheim mit 127 Interessenten der Durchschnitt gehalten werden.

Davon durften nach der ärztlichen Untersuchung dann aber nur noch 112 Personen auch Blut spenden. Erfreulich war ebenfalls, so das Rote Kreuz, die Zahl von 16 Erstspender. Mit den Blutkonserven werden in Hessen nach Angaben des DRK insgesamt 142 Krankenhäuser beliefert.

Neben den vier Ärzten und acht Mitarbeiter des DRK-Blutspendedienst Frankfurt, waren noch 22 ehrenamtliche Helfer des Flörsheimer Rot-Kreuz-Ortsverbandes bei der Aktion im Einsatz. hk (hk)

http://www.fnp.de/hk/region/lokales/main-taunus/drk-mit-blutspendeaktion-zufrieden_rmn01.c.9273381.de.html

 

Main-Spitze, 29. September 2011, www.main-spitze.de 

Gulaschsuppe zur Stärkung

28.09.2011 - FLÖRSHEIM
Von Hildegund Klockner

BLUTSPENDE 127 Personen nehmen an Aktion des Roten Kreuzes teil

Mit 127 Spendern, von denen 15 nicht zur Blutspende zugelassen werden konnten, war beim Blutspendetermin des Flörsheimer Ortsverbands des DRK ein „Durchschnittswert“ erreicht. „An die 190 Spendenwilligen wie noch vor vier Jahren kommen wir wohl nicht mehr ran“, so DRK-Chef Franz-Josef Eckert. Doch habe ihm der Blutspendedienst Hessen bescheinigt, dass wetterbedingt in ganz Hessen weniger Spender in der letzten Woche zum Aderlass kamen. „Somit liegt Flörsheim außerhalb des Trends“, lobte Eckert „seine Flörsheimer“.

Unter den Spendern im Galluszentrum waren 16 Erstspender. Unter ihnen war Erster Stadtrat Markus Ochs, der voll des Lobes über „die enorme Logistik und die gute Organisation war“. Vier Ärzte und 22 DRKler aus Flörsheim sorgten für einen reibungsvollen Ablauf und verwöhnten ihre Gäste, stärkten sie nach dem „Blutverlust“ mit warmer Gulaschsuppe und der in Flörsheim obligatorischen Tafel Schokolade.

Auch Typisierung war möglich

Auf Wunsch konnten sich die Spender auch für die Knochenmarkspender-Datei typisieren lassen und mit einer kleinen zusätzlichen Abnahmemenge noch mehr für die Gesundheit ihrer Mitmenschen tun. Die kostenfrei angebotene Typisierung wird dem DRK durch Fördermittel möglich. Vier Flörsheimer machten am Montag von dem Angebot Gebrauch, wobei etliche Spender bereits in der Datei erfasst waren.

Markus Ripperger und Andrea Gerike wurden für jeweils 25 Blutspenden geehrt, fünf Personen waren zum zehnten Mal dabei

http://www.main-spitze.de/region/floersheim/11204928.htm

 

Höchster Kreisblatt, 17. August 2011, www.rhein-main.net

DRK wappnet sich für schwere Unfälle

Ein neuer Gerätewagen für die Sondereinsatzgruppe

Endlich haben die Helfer der Rotkreuz-Ortsgruppe alle Gerätschaften in einem modernen Fahrzeug. Das hat das Flörsheimer DRK viel Geld gekostet.

Früher glaubte Rotkreuz-Geschäftsführer Franz-Josef Eckert daran, dass sich durch moderne Gerätschaften neue Mitglieder gewinnen lassen. Heute weiß er: "Mit Technik lockst du niemanden mehr." Trotzdem wird ein neuer Gerätewagen den Helfern künftig die Arbeit erleichtern. Man könne den Schwund im Ehrenamt damit kompensieren, meint der Leiter der Sondereinsatzgruppe (SEG): "Wir können jetzt schneller und effizienter mit weniger Leuten arbeiten."


Der Flörsheimer DRK-Geschäftsführer
Franz-Josef Eckert räumt den neuen
Gerätewagen ein. Foto: Nietner

Auch wenn sich der Kampf um neue Mitglieder mit dem neuen Fahrzeug nicht gewinnen lässt, hilft der Wagen zumindest im Duell mit der Zeit. Er wird bei Einsätzen der SEG eingesetzt, die nach dem schweren S-Bahn-Unglück in Rüsselsheim vor 20 Jahren ins Leben gerufen wurde. Die Spezialgruppe, der 21 Mitglieder aus Flörsheim angehören, hilft bei großen Einsätzen unterhalb der Schwelle des Katastrophenschutzes. Bei Unfällen ab zehn Verletzte greift die SEG ein. Das schnelle Ausrücken entscheidet meist über Leben und Tod.

"Wir dürfen höchstens 30 Minuten von der Alarmierung bis zur Ankunft an der Schadensstelle benötigen", erklärt Eckert. Das neue Einsatzfahrzeug ist mit einem Notstromaggregat ausgestattet. Rettungsaktionen bei Nacht sind dank eines ausfahrbaren Lichtmastes kein Problem.

Die Aktiven des DRK träumten schon länger von einem neuen Wagen. Vor dem Umzug in die neue Wache am Höllweg fehlten aber die Unterstellmöglichkeiten. Der Gerätewagen bietet Platz für alle Ausrüstungsgegenstände. Das Fahrzeug ist unter anderem mit einem EKG-Gerät, aufblasbaren Zelten und einem Beatmungsgerät beladen. Früher mussten diese Hilfsmittel auf zwei Anhängern transportiert werden.

Die DRK-Ortsgruppe finanzierte den 115 000 Euro teuren Neuerwerb ohne die Unterstützung von Bund, Land oder Kreis. Sponsoren und fördernde Mitglieder ermöglichten den Kauf des Wagens im Jahr des 20-jährigen SEG-Bestehens. Neben der Sondereinsatzgruppe kann das Flörsheimer DRK derzeit auf 28 Aktive bauen. 19 Mitglieder bilden den Nachwuchs im Jugendrotkreuz. sas

http://www.fnp.de/hk/region/lokales/main-taunus/drk-wappnet-sich-fuer-schwere-unf-lle_rmn01.c.9134104.de.html

 

Main-Spitze, 09. August 2011, www.main-spitze.de 

Gute Stimmung trotz Regen

09.08.2011 - FLÖRSHEIM

Von Elke Flogaus

WEINFEST-NACHLESE Winzer zufrieden / Kaum Einsätze für Polizei und Rettungskräfte

Das recht durchwachsene Wetter brachte es mit sich, dass das Wickerer Weinfest für Besucher und Veranstalter recht ruhig über die Bühne ging. Dennoch zeigten sich die Winzer gestern nach Abschluss der Aufräumarbeiten zufrieden. „Die große Masse hat gefehlt, aber wir sind mit einem blauen Auge davongekommen“, war der Kommentar des Vorsitzenden des Winzervereins, Wilhelm Hück. Besonders am Sonntag habe es mehr Andrang als sonst gegeben. „Es hätte schlimmer kommen können“, meinte seine Stellvertreterin Kathrin Allendorff und erwähnte besonders die zahlreichen Gäste, die sich trotz des heftigen Regengusses vor der Eröffnung am Freitag dann doch noch eingefunden hatten.

Positiv wertete sie auch den neuen Bratwurststand von Winzerkollege Ralf Langer, der damit die Lücke schloss, die die Metzgerei Henninger mit ihrer Schließung sonst hinterlassen hätte: „Es ist einfach schön, wenn sich Leute aus dem Ort an den Angeboten beteiligen“. Wie viele Besucher sich nun tatsächlich bei dem beschaulichen Weinfest am Tor zum Rheingau eingefunden hatten, könne man erst beurteilen, wenn nicht verkaufte Weingläser im Laufe der Woche von den einzelnen Winzern zurückgegeben werden. Insgesamt wurden mit 13 000 Gläsern mehr bestellt als in den Jahren zuvor, erklärte Kassierer Reiner Flick, weil mit neuem Logo aber ohne Jahreszahl die Stielgläser neutral gehalten wurden und auch in den Weinständen zum Einsatz kommen sollen.

„Keine betrunkenen Autofahrer, keine Prügeleien, keine Sachbeschädigungen“, lautete das positive Resümee von Roman Sickenberger, dem stellvertretenden Leiter der Flörsheimer Polizeistation, der dafür das geringere Besucheraufkommen, aber auch die starke Polizeipräsenz vor Ort verantwortlich machte. Lediglich der Diebstahl einer Bassgitarre von der Bühne wurde angezeigt.

Mit insgesamt zehn Einsätzen hielt sich auch für das Rote Kreuz die Arbeit in Grenzen, wobei es sich neben einer 14-Jährigen mit Alkoholvergiftung vorwiegend um Wespenstiche und Glasscherben im Fuß handelte. „Am meisten gefordert waren wir am Sonntag, als eine Frau im Alter von Anfang 60 einen Herzinfarkt erlitt und der Notarzt aus Hochheim angefordert werden musste. Als Problem erwies sich dabei das Beiseiterücken von Absperrbaken, die als Fahrradständer benutzt wurden. „Hier werden wir im nächsten Jahr mit entsprechenden Hinweisschildern Abhilfe schaffen“, versprach der neue Ordnungsamtsleiter Hermann Mohr, der ebenfalls von einem ruhigen Weinfest sprach.

Traurige Bilanz dabei war allerdings auch, dass trotz wiederholter Hinweise wieder acht falsch geparkte Autos abgeschleppt werden mussten.


Mit einer Vesper lassen die Winzer
nach den Aufräumarbeiten das Weinfest ausklingen.
Foto: Elke Flogaus

http://www.main-spitze.de/region/floersheim/print_11032653.htm

 

Rüsselsheimer Echo 14. Juli 2011, www.echo-online.de

Mit Rettungszelten und Kaffee

Rotes Kreuz: Flörsheimer Sondereinsatzgruppe stellt neuen Gerätewagen in Dienst – Versorgung bei Großeinsätzen

Wie wichtig die Logistik bei Unfällen mit einer großen Zahl von Opfern ist, wurde den Helfern des Roten Kreuzes beim S-Bahn-Unglück vor 20 Jahren in Rüsselsheim ...


Den neuen Einsatzwagen der DRK-Sondereinsatzgruppe
in Flörsheim stellten Bürgermeister Michael Antenbrink,
DRK-Ortsgruppenvorsitzender Jochen Freiberg,
Geschäftsführer Franz-Josef Eckert und der Vorsitzende
der Taunussparkasse Markus Franz in Dienst. Foto:
Regina Dörhöfer

Wie wichtig die Logistik bei Unfällen mit einer großen Zahl von Opfern ist, wurde den Helfern des Roten Kreuzes beim S-Bahn-Unglück vor 20 Jahren in Rüsselsheim klar. Das Unglück war der Impuls für die Gründung der Flörsheimer Sondereinsatzgruppe (SEG). Zum zwanzigjährigen Bestehen ging für die SEG jetzt der Wunsch nach einem neuen Gerätewagen in Erfüllung.
Beim S-Bahn-Unglück vor 20 Jahren war es der Flörsheimer Rettungswagen, der als erster am Unglücksort am Bahnhof in Rüsselsheim eintraf. Den Sanitätern bot sich ein Bild des Schreckens. Im Nu waren alle Verbrauchsmaterialien des Rettungswagens ausgegeben, und auch den nachrückenden Kräften ging es nicht anders. Soldaten der benachbarten US-Kaserne hätten gar Türblätter über den Zaun geworfen, um die Verletzten darauf zu transportieren. Die Flörsheimer Rettungskräfte beschlossen nach dem Ereignis, eine Sondergruppe ins Leben zu rufen, die bei solch einem Massenanfall von Verletzten zukünftig besser gerüstet ist.
Auf zwei Pkw-Hängern und im Mannschaftstransporter wurden für solch Einsätze zusätzliche Materialien und Geräte für die Rettungsarbeiten im Wert von 40 000 Euro gelagert, die bei Bedarf mit zur Einsatzstelle genommen werden konnten. Die SEG wurde zu Großeinsätzen wie der Explosion im Shell-Tanklager, zu schweren Verkehrsunfällen, zu Bränden, einem umgestürzten Baukran, einem Blitzschlag in eine Gruppe von Wanderern oder einem Tanklasterunglück gerufen.

Stets mussten aber mindestens drei Fahrzeuge ausrücken, um all die Materialien zur Einsatzstelle zu befördern, und so wünschte sich die SEG schon lange ein zusätzliches Transportfahrzeug, was alle Materialien auf einmal mit zum Unglücksort nehmen konnte. Zunächst war es mangelnder Stellplatz, der die Anschaffung eines neuen Fahrzeugs versagte, erst nach dem Bau der neuen Wache am Höllweg im Jahr 2007 rückte der Traum vom zusätzlichen Gerätewagen näher. Da die SEG ohne Bundes-, Landes- oder Kreisunterstützung gegründet wurde und auch nur vom Ortsverein und seinen Mitgliedern unterhalten wird, lag auch die Finanzierung des neuen Gerätewagens allein in der Hand der Flörsheimer Rotkreuzler.
Der neue Gerätewagen kostete 115 000 Euro und ohne die Mithilfe von Sponsoren wäre der Kauf wohl auch noch länger ein Traum geblieben. Seit Mai diesen Jahres steht der äußerlich einem Rettungswagen gleichende Wagen nun in der Flörsheimer Wache. Alle wichtigen Materialien für den Großeinsatz wie aufblasbare Zelte, Notstrom, Tragen, Trageböcke, Tischgarnituren, Rettungsrucksäcke, Notfalltaschen, Vakuummatratzen und Verbrauchsmaterialien sind verstaut. Auf dem Dach kann ein auf drei Meter ausfahrbarer Lichtmast für Helligkeit am Unglücksort sorgen, und auch ein Kaffeeautomat hat noch einen Platz gefunden. Der SEG-Rüstwagen ist bislang einmal im Main-Taunus-Kreis, wenn es auch drei weitere Sondereinsatzgruppen gibt.
Die SEG rückt hauptsächlich zu Großeinsätzen innerhalb des Main-Taunus-Kreises aus, könnte aber auch bei einem Massenunfall am Frankfurter Flughafen angefordert werden. Insgesamt kann sich die Rot-Kreuz-Einheit um 25 Verletzte kümmern. Zwei Schwerverletzte können in einem der Rettungswagen behandelt werden, fünf weitere in einem der beiden 50 Quadratmeter großen Rettungszelte und im zweiten Platz würden 18 Leichtverletzte betreut werden können.

In einer Feierstunde am Sonntag stellte die SEG ihren neuen Wagen offiziell in Dienst, und Bürgermeister Michael Antenbrink und Vertreter der Sponsoren durften den neuen Wagen inspizieren. Die Stadt Flörsheim beabsichtigt, einen Zuschuss zur Neuanschaffung im Rahmen der Vereinsförderung in die Haushaltsberatung 2012 aufzunehmen.
Etwa 25 Prozent der ehrenamtlichen Arbeit der Flörsheimer Rotkreuzler fließt in die SEG, wozu die Qualifizierung der Helfer, die Instandhaltung und Kontrolle sowie die Weiterentwicklung zählt. Insgesamt kann die Flörsheimer Rotkreuzgruppe auf 28 Aktive zählen. Acht davon dürfen im Rettungsdienst fahren und unterstützen die hauptamtlichen Kräfte, die in Wicker stationiert sind.

http://www.echo-online.de/region/gross-gerau/aus-der-region/Mit-Rettungszelten-und-Kaffee;art1263,2001047

 

Main-Spitze, 12. Juli 2011, www.main-spitze.de 

Jeder Zentimeter sinnvoll genutzt

12.07.2011 - FLÖRSHEIM

Von Elke Flogaus

ROTES KREUZ Neuer Gerätewagen in Dienst gestellt / Sondereinsatzgruppe besteht seit 20 Jahren

Zu einer kleinen Feierstunde hatte der Ortsverein Flörsheim des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) am Sonntag eingeladen. Dabei wurde der neue Gerätewagen der Sondereinsatzgruppe (SEG) offiziell in Dienst gestellt und gleichzeitig an das 20-jährige Bestehen der ersten SEG im Main-Taunus-Kreis erinnert.

Wie es zur Bildung der SEG kam, erläuterte der DRK-Ortsvereinsvorsitzende Hans-Joachim Freiberg in seiner Begrüßungsrede. Als sich 1990 das schwere S-Bahnunglück in Rüsselsheim mit Toten und vielen Verletzten ereignete, sei der Flörsheimer Rettungswagen als erster vor Ort gewesen, doch die Ausrüstung habe sich binnen Kürze als unzureichend erwiesen. So habe man nach intensiver Vorbereitung eine SEG ins Leben gerufen, die künftig bei Unfällen mit vielen Verletzten schnelle, notfallmedizinische Hilfe leisten könne.

Seither habe sich die SEG bei unterschiedlichsten Einsätzen bewährt wie zum Beispiel schweren Verkehrsunfällen, größeren Brandeinsätzen, einem umgestürzten Baukran, bei einem Blitzeinschlag in eine Wandergruppe oder dem Unglück mit einem Tanklastzug. Das erforderliche Material für die Einsätze war bisher auf zwei Anhängern untergebracht, die mittlerweile in die Jahre gekommen waren. Die genaue Planung für ein neues Fahrzeug begann Anfang letzten Jahres, nachdem mit dem Einzug in die neue DRK-Unterkunft am Höllweg auch der nötige Stellplatz vorhanden war.

„Wir konnten alles verwirklichen, was wir uns vorgestellt haben“, wies Freiberg stolz auf das vielseitige Innenleben des Gerätewagens hin, wo jeder Zentimeter sinnvoll genutzt ist. Dazu gehören zwei aufblasbare Zelte mit je 50 Quadratmetern Platz für Verletzte, Zeltheizung und -leuchten, Notstrom, Tragen und Trageböcke, Rettungsrucksäcke, Notfalltaschen, Tischgarnituren, Vakuummatratzen und vieles mehr sowie auf dem Dach ein auf etwa vier Meter Höhe ausfahrbarer Lichtmast. „Sogar ein Kaffeeautomat hat noch ein Plätzchen gefunden“, waren die Rotkreuzler stolz auf ihr neues Einsatzfahrzeug mit allen Finessen.

Finanziert wurde der 115 000 Euro teure Rettungsdienst-Gerätewagen durch fördernde Mitglieder und Sponsoren, denen Freiberg seinen besonderen Dank aussprach. Insgesamt mit seiner kompletten Ausstattung sei das Fahrzeug etwa 155 000 Euro wert, denn die Kosten für die Beladung, die weitgehend aus dem Bestand erfolgen konnte, belaufen sich auf etwa 40 000 Euro. „Damit verfügen wir über einen Gerätewagen, der einmalig im Main-Taunus-Kreis ist“, freute sich der Vorsitzende des Ortsvereins, der 28 aktive Mitglieder, davon acht in einem speziellen Rettungsteam und mit 21 Jugend-Rotkreuzlern zwischen acht und 16 Jahren keine Nachwuchssorgen hat.


Ein Einsatzfahrzeug mit vielseitigem
Innenleben nahmen die Flörsheimer
Rotkreuzler am Sonntag offiziell in
Betrieb. Mit dabei waren (von links)
Bürgermeister Michael Antenbrink,
der Vorsitzende des
DRK-Ortsvereins Hans-Joachim
Freiberg, Geschäftsführer
Franz-Josef Eckert und Markus
Franz, stellvertretendes
Vorstandsmitglied der
Taunussparkasse. Foto: Elke
Flogaus

ZUSCHUSS

Die Stadt Flörsheim hat im Rahmen der Vereinsförderung einen bedeutenden Zuschuss für das Fahrzeug in die Haushaltsplanung für 2012 aufgebracht. Dafür bedankte sich Hans-Joachim Freiberg während der Feier bei Bürgermeister Michael Antenbrink.

http://www.main-spitze.de/region/floersheim/10941887.htm

 

Höchster Kreisblatt, 08. Juli 2011, Lokales Main-Taunus Falkenberg Flörsheim

"Lernen fürs Leben"

Morgen enden die 36. Flörsheimer Ferienspiele. Die Flörsheimer Ortsgruppe des Roten Kreuzes (DRK) hatte in diesem Jahr wieder alle Hände voll zu tun.

Franz-Josef Eckert und das Rot-Kreuz-Team haben den Überblick. Von einem Hügel aus kann der stellvertretende Vorsitzende und Bereitschaftsleiter des Flörsheimer Roten Kreuzes das Ferienspielgelände überblicken. Neben dem Zelt der Helfer steht ein Krankenwagen bereit. Das Rettungsfahrzeug kam dieses Mal häufiger zum Einsatz als früher. Im Lauf der 36. Ferienspiele transportierte das DRK elf Kinder ins Krankenhaus. Insgesamt wurden in diesem Jahr 205 Teilnehmer von den Helfern betreut. Eine dreistellige Zahl von verarzteten Kindern löst im ersten Moment Erschrecken aus. Franz-Josef Eckert legt aber Wert auf die Feststellung, dass sich nur die Hälfte der versorgten Kinder tatsächlich verletzt hat. Als Verletzung bezeichnet der DRK-Mann eine Wunde, die mehr als ein Pflaster benötigt. Eckert hat die Erfahrung gemacht, dass sich Kinder auch beim DRK melden, wenn sie ausgerutscht sind oder einen Schliffer im Finger haben. "Über die Hälfte braucht dann einfach Streicheleinheiten." Für Kinder, die nur kurz aufgemuntert werden müssen, hat das DRK Brausestäbchen oder Tee im Angebot.


Rot-Kreuz-Helfer Niklaus Paul versorgt die Wunde von Karim (8), der sich eine kleine Verletzung zugezogen hat. Foto: Hans Nietner

 

Ansprüche sind größer
Die höhere Zahl an Krankenhausfahrten werde durch den größeren medizinischen Anspruch bei der Behandlung offener Wunden erreicht. Die Ferienspiele seien aber nicht gefährlicher geworden, betont Eckert. Im Gegenteil: "Die Versorgung ist besser geworden", erläutert der Fachmann. "Was früher auf dem Platz versorgt wurde, passiert heute bei einem Arzt", sagt der Helfer, der seit zwei Jahren mit dem Rüsselsheimer Krankenhaus kooperiert. Dort werden Wunden gründlich gereinigt und mit Desinfektionsmittel behandelt. Vor allem Kinder, die auf Nägel getreten sind, wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Um dieses Risiko so gering wie möglich zu halten, haben die Helfer das Gelände seit dem Ende des Hüttenbaus mehrfach von Sägeresten gereinigt. Den Hüttenbau mittels Werkzeugen zu verbieten, hält Eckert für keine gute Lösung. "Die Kinder nehmen hier keinen Schaden fürs Leben – sie lernen fürs Leben", betont der langjährige Rot-Kreuz-Mann. Weitere Verletzungen, mit denen das DRK zu tun bekam, waren vor allem Insektenstiche und verletzte Finger.

Teilnehmer sind jünger
Der Versorgungsbedarf steige auch in Folge der vielen jungen Ferienspiel-Teilnehmer. In den Anfangsjahren der Ferienspiele sei das Höchstalter der Teilnehmer auf 14 Jahre beschränkt gewesen. Siebenjährige nahmen damals noch nicht teil. Heute besuchten aber Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren die Ferienaktion. "Jüngere Kinder brauchen mehr Zuwendung", meint Eckert, der alljährlich bei den Ferienspielen im Einsatz ist. (sas)

http://www.fnp.de/hk/region/lokales/main-taunus/lernen-fuers-leben_rmn01.c.9041283.de.html

 

Höchster Kreisblatt, 08. März 2011, www.rhein-main.net

«Überraschend ruhig»

Helfer und Organisatoren sind nach dem Fastnachtszug zufrieden

Das Komasaufen konnte nicht völlig eingeschränkt werden. Dennoch gab es nach dem Fastnachtszug Positives zu berichten: Das DRK musste weniger Patienten versorgen als im Vorjahr.

Flörsheim. Nach dem Zug ging die Arbeit für viele Helfer erst richtig los. «Wir haben nach dem Umzug mehr zu tun, als während des Zuges», so DRK-Geschäftsführer Franz-Josef Eckert. Bis 16.30 Uhr verzeichneten die Mitarbeiter des Roten Kreuzes 26 Einsätze, 30 weitere Einsätze folgten bis 22 Uhr.

Die Zahl der Einsätze entsprach der des Vorjahres, das DRK musste aber zwölf Patienten weniger behandeln. 27 Personen mussten versorgt werden. Die jüngste Patientin, die wegen übermäßigem Alkoholkonsums behandelt wurde, ist 15 Jahre alt. Dass trotz der großen Zahl von 35 000 Besuchern (Schätzung des DRK) weniger Personen behandelt wurden, ist für DRK-Chef Eckert eine positive Entwicklung.

Die Polizei erteilte am Sonntag zahlreiche Platzverbote. Die Beamten schritten bei vier Fällen von Körperverletzung ein. Die heftigste Auseinandersetzung ereignete sich gegen 22.30 Uhr in der Obermainstraße, wo zwei Männer so schwer verletzt wurden, dass sie im Krankenhaus behandelt werden mussten. Ein Täter soll ein rosafarbenes Hasenkostüm getragen haben.

Ansonsten gab es kleinere Rangeleien und Schlägereien während des Umzuges. Beim Eintreffen der Beamten gibt sich da niemand mehr als Beteiligter zu erkennen, sagt Otto Macek. «Für diese Anzahl von Besuchern war es überraschend ruhig.» Der Leiter der Flörsheimer Polizeistation führte die gute Kontrolle der Lage darauf zurück, das alle 30 Beamten, die den Umzug begleiteten, im Anschluss an Ort und Stelle blieben.

Die Auswertung der Präventionsmaßnahmen lag gestern noch nicht vollständig vor. Es seien einige Flaschen eingezogen und ausgeleert worden, berichtet Otto Macek.

«Wir sind ganz zufrieden», resümiert FNC-Chef Willi Lauck. Auch er findet, dass sich die Konflikte angesichts der Besuchermassen im Rahmen hielten. Trotzdem möchte sich Lauck bei kommenden Gesprächen mit der Polizei Gedanken über eine bessere Alkoholprävention machen. Zu besonderen Plänen für das nächste Jahr, wenn der FNC sein 50 jähriges Bestehen feiert, will Lauck sich noch nicht konkret äußern. Es sei «ein Bündel an Maßnahmen» vorgesehen. sas

Heute endet das diesjährige Fastnachtsprogramm mit dem großen Maskentreiben. Beginn ist um 15.11 Uhr. Aufstellung ist ab 14.31 Uhr am Konrad-Adenauer-Ufer. (sas)

http://www.fnp.de/hk/region/lokales/ueberraschend-ruhig_rmn01.c.8736141.de.html

 

Main-Spitze, 05. Februar 2011, www.main-spitze.de 

Geld für neues Einsatzfahrzeug des DRK

06.10.2010 - FLÖRSHEIM

(red). Zur Ersatzbeschaffung des 20 Jahre alten Einsatzfahrzeuges mit den zwei Materialanhängern der Sonder-Einsatz-Gruppe (SEG) der DRK-Ortsvereinigung Flörsheim übergaben am Freitag Rainer Gomolluch und Linda Lausmann vom Flughafenbeitreiber „Fraport“ dem Ersten Vorsitzenden des DRK, Hans-Joachim Freiberg, einen Scheck über den Betrag von 2 000 Euro.

Nach dem S-Bahn-Unglück in Rüsselsheim (1990) wurde 1991 aus dem Gedanken heraus, schnell und adäquat bei Großschadensfällen unterhalb der Katastrophenschwelle helfen zu können, die SEG des DRK Flörsheim gegründet. Sie war die erste SEG im Main-Taunus-Kreis, sichert heute mit drei anderen die Versorgung im Kreis und steht auch bereichsübergreifend für Einsätze zur Verfügung. In den vergangenen Jahren investierte das DRK viele Stunden ehrenamtlicher Arbeit in die Qualifizierung seiner Helfer und Instandhaltung dieser Einheit. Der Gerätewagen ist derzeit beim Hersteller im Aufbau und soll im Frühsommer ausgeliefert werden.

http://www.main-spitze.de/region/floersheim/10189967.htm

 

Höchster Kreisblatt, 22. Dezember 2010, www.rhein-main.net

DRK: Über 10 000 Arbeitsstunden

Flörsheim. Bei der Jahresabschlussfeier des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) bedankte sich Vorsitzender Dr. Hans-Joachim Freiberg bei den Aktiven für ihr Engagement. Der Umfang der geleisteten Arbeit der Rotkreuz-Helfer in diesem Jahr entsprach, wie in den Vorjahren, weit über 10 000 ehrenamtlichen Stunden. Über 180 Mal wurden die DRK-Helfer zum Einsatz gerufen. Dies geschieht immer dann bei Notfalleinsätzen, wenn die hauptamtlichen Kräfte in der Rot-Kreuz-Wache in Wicker nicht zur Verfügung stehen. Im Rahmen der Jahresabschlussfeier ehrte der Kreisbereitschaftsleiter des DRK-Kreisverbandes Main-Taunus, Stephan Wengler, zusammen mit Geschäftsführer Franz-Josef Eckert zwei Vorstandsmitglieder für ihre langjährige Arbeit: Für 25 Jahre aktive Arbeit wurde Ulla Püschel ausgezeichnet. Sie ist im Vorstand unter anderem als Schriftführerin tätig. Für 35 Jahre Mitgliedschaft, davon 32 Jahre im Vorstand mit den verschiedensten Aufgaben betraut, wurde der amtierende DRK-Chef Hans-Joachim Freiberg geehrt. (meh)

http://www.fnp.de/hk/region/lokales/drk-ueber10-000-arbeitsstunden_rmn01.c.8526244.de.html

 

Rüsselsheimer Echo 22. Dezember  2010, www.echo-online.de

Mit der Schneeschaufel zum Patienten

Rettungsdienst: Die Einhaltung der üblichen Hilfsfristen ist in Tiefschneezeiten reines Wunschdenken


Eingeschneit: Der Schneefall der vergangenen Tage hat auch die Arbeit der
Rettungsdienste behindert. Fotos: Jens Etzelsberger
Hochheim - zehn Minuten; Eddersheim - acht Minuten; Massenheim - acht Minuten. So schnell sind die Ehrenamtler des Flörsheimer Ortsverbandes des Deutschen Roten Kreuzes in der Regel mit ihren Rettungswagen am Einsatzort. In der Regel - das heißt in Zeiten, in denen nicht schneeschwangere Wintertiefs Flugpläne und Straßenzustandsberichte diktieren. Für die letzten Tage lesen sich die Einsatzberichte nämlich ganz anders. Hochheim - 16 Minuten; Eddersheim - 14 Minuten; Massenheim - 13 Minuten.

Besonders schlimm war es am vergangenen Freitag, als Tief Petra das Land mit Schnee überzog. In der Leitstelle schoben an diesem Tag sechs Mitarbeiter Dienst, um die Einsätze zu koordinieren - statt der sonst üblichen zwei. Gegen 9 Uhr war der hauptamtliche Rettungsdienst des Main-Taunus-Kreises mit seinen zehn Rettungs- und drei Notarztwagen an seiner Kapazitätsgrenze angelangt. Kreisweit wurden deshalb alle für den Liegendtransport verwendbaren Rettungswagen der Ortsvereine alarmiert. Allzu viel sind das nicht mehr. Von den 18 DRK-Ortsverbänden im Kreis halten nur noch sieben eigene Fahrzeuge vor. »Vielen sind die Anschaffungs- und Unterhaltskosten zu hoch«, so Franz-Josef Eckert, Geschäftsführer des DRK Flörsheim. Die Fahrzeuge und ihr Unterhalt kosten Geld, aber auch die Ausbildung der Besatzung. So kostet es rund fünftausend Euro, einen Rettungssanitäter auszubilden.

Mit vereinten Kräften wurde die Lage - neunzig Einsätze zwischen fünf und 11 Uhr, unter Kontrolle gebracht. Darunter einige Knochenbrüche und ein Kreislaufzusammenbruch vom Schneeschippen. Von der Einhaltung der gesetzlichen Hilfsfrist von zehn Minuten konnte angesichts der Wetterverhältnisse aber keine Rede sein.

So hat es eine halbe Stunde gedauert, bis der Flörsheimer Rettungswagen bei einem Infarktpatienten in Okriftel angekommen war. Und dann standen die Retter auch erst vor dem Haus. An einen schnellen Zugang mit der Trage war nämlich nicht zu denken. An den Straßenrändern türmte sich der beiseite geräumte Schnee und wo der nicht lag, parkten Autos. Erst mit einer vom Nachbarn geborgten Schneeschaufel konnten die Retter einen Weg für ihre Trage bahnen. Insgesamt wurden die Flörsheimer am Freitag zu vier Einsätzen gerufen.

Franz-Josef Eckert, seit 1978 dabei, kann sich nicht erinnern, in den letzten Jahrzehnten einen solch lang anhaltenden Schneefall erlebt zu haben.


Kettenfahrzeug: Neun Jahre lang lagen
die Schneeketten unbenutzt herum.
In diesem Winter werden sie gebraucht

http://www.echo-online.de/region/gross-gerau/aus-der-region/Mit-der-Schneeschaufel-zum-Patienten;art1263,1462294

 

Main-Spitze, 18. Dezember 2010, www.main-spitze.de 

Dank an DRK-Helfer

18.12.2010 - FLÖRSHEIM

JAHRESABSCHLUSS Ehrung langjähriger Mitglieder

(red). Bei der Jahresabschlussfeier des Deutschen Roten Kreuzes Flörsheim am Main bedankte sich der 1. Vorsitzende Hans-Joachim Freiberg im Namen des Vorstandes bei allen Aktiven für ihr Engagement und die geleistete Arbeit. Der Umfang der geleisteten Arbeit der Rotkreuzhelfer entsprach dem der Vorjahre mit weit über 10 000 ehrenamtlichen Stunden.

Über 180 Mal wurden die DRK-Helfer zum Einsatz mittels Funkalarmempfänger alarmiert. Dies geschieht immer dann bei Notfalleinsätzen, wenn die hauptamtlichen Kräfte in der Wache Wicker nicht zur Verfügung stehen.

Hans-Joachim Freiberg wünschte allen Helfern und deren Familien ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein glückliches neues Jahr sowie Kraft und Freude für die Aufgaben, die 2011 zu bewältigen sind.

Freiberg bedankte sich bei dem Team der Sozialarbeit, das von Silvia Litzinger und Bettina Proske geleitet wird, für die gute Seniorenbetreuung. Weiterhin bedankte er sich herzlichst bei der JRK-Leitung, Kerstin Oberreiter, Nicole Triner und Adrian Minkus, sie leiten das JRK und führen die Jugendlichen erfolgreich an die Arbeit des DRK heran.

Während der Jahresabschlussfeier ehrten der Kreisbereitschaftsleiter des DRK Kreisverbandes Main-Taunus, Stephan Wengler zusammen mit Geschäftsführer und stellvertretendem Vorsitzenden Franz-Josef Eckert zwei Vorstandsmitglieder für ihre langjährige Arbeit. Für 25 Jahre aktive Arbeit wurde Frau Ulla Püschel geehrt. Sie ist unter anderem im Vorstand als Schriftführerin tätig. Für 35 Jahre, davon 32 Jahre im Vorstand mit den verschiedensten Aufgaben, wurde der jetzige und langjährige Vorsitzende Hans-Jochim Freiberg geehrt.


Ehrung beim DRK (v.li.n.re.):
Kreisbereitschaftsleiter Stephan
Wengler, Vorsitzender
Hans-Joachim Freiberg, Ulla
Püschel, Stellvertretender Vorsitzender Franz-Josef Eckert.
Foto: privat

http://www.main-spitze.de/region/floersheim/9753063.htm

 

Pressemitteilung vom 16. Dezember 2010

Jahresabschlussfeier des Deutschen Roten Kreuz Flörsheim am Main

Auf dem Photo v.L.n.R:
Kreisbereitschaftsleiter Stephan Wengler, Vorsitzender Hans-Joachim Freiberg,
Ulla Püschel, Stellv. Vorsitzender Franz-Josef Ecker
t

Bei der Jahresabschlussfeier des Deutschen Roten Kreuzes Flörsheim am Main bedankte sich der 1. Vorsitzende Hans-Joachim Freiberg im Namen des Vorstandes bei allen Aktiven für ihr Engagement und die geleistete Arbeit im Jahr 2010.

Der Umfang der geleisteten Arbeit der Rotkreuz Helfer 2010 entsprach den der Vorjahren mit weit über 10 000 ehrenamtlichen Stunden.
Über 180 mal wurden die DRK Helfer zum Einsatz mittels Funkalarmempfänger alarmiert.
dies geschieht immer dann bei Notfalleinsätzen, wenn die hauptamtlichen Kräfte in der Wache Wicker nicht zur Verfügung stehen,

Hans-Joachim Freiberg wünschte allen Helfern und deren Familien ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein glückliches neues Jahr, sowie Kraft und Freude für die Aufgaben, die 2011 zu bewältigen sind.

Freiberg bedankte sich bei dem Team der Sozialarbeit das von Silvia Litzinger und Bettina Proske geleitet wird für die gute Seniorenbetreuung.
Weiterhin bedankte er herzlichst bei der JRK-Leitung, Kerstin Oberreiter, Nicole Triner und Adrian Minkus, sie leiten das JRK und führen die Jugendlichen erfolgreich an die Arbeit des Roten Kreuzes heran.

Im Rahmen der Jahresabschlussfeier ehrten der Kreisbereitschaftsleiter des DRK Kreisverbandes Main-Taunus, Stephan Wengler zusammen mit Geschäftsführer und stellv. Vorsitzender Franz-Josef Eckert zwei Vorstandsmitglieder für ihre langjährige Arbeit. 

Für 25 Jahre aktive Arbeit wurde Frau Ulla Püschel geehrt . Sie ist unter anderem im Vorstand als Schriftführerin Tätig. Für 35 Jahre, davon 32 Jahre im Vorstand mit den verschiedensten Aufgaben, wurde unser jetziger langjähriger Vorsitzender Hans-Jochim Freiberg geehrt.

DRK Flörsheim

 

Höchster Kreisblatt, 28. Oktober 2010, www.rhein-main.net

DRK: Ehrenamt hat große Bedeutung

Nicht nur langjährige Mitglieder, sondern auch die ehrenamtlichen Helfer sind unverzichtbarer Teil des Roten Kreuzes.

Flörsheim. Bereits seit dem Jahr 2003 ehrt die Flörsheimer Ortsvereinigung des Deutschen Roten Kreuzes ihre langjährigen Mitglieder im Rahmen des Herbstfests der Rot-Kreuz-Senioren.

Gerd Mehler als stellvertretender Kreisverbandsvorsitzender sowie der Vorsitzende des Ortsverbands Flörsheim, Dr. Hans-Joachim Freiberg, ehrten am Dienstagnachmittag im Rot-Kreuz-Vereinsheim sieben Mitglieder, die dem Roten Kreuz seit 40, 50 sowie 70 Jahren angehören; Alfons Thomas (40 Jahre);, Hannelore Traiser (40), Katharina Lauck (40) und Hans-Jürgen Hart (40) sowie Josef Adam (70), Margarete Dörrhöfer (40) und Eleonore Nauheimer (50).

Vorsitzender Hans-Joachim Freiberg erinnerte an die Anfänge des jetzt 127 Jahre alten Ortsverbandes, der sich 1883 aus der «Kriegssanitäter-Kolonne» gründete. Für die treuen Mitglieder hatte er zudem lobende Worte: «Sie helfen seit Jahrzehnten mit, dass sich die Idee des Roten Kreuzes in der Bevölkerung verankert.» Gerd Mehler lobte außerdem die fördernden Mitglieder, die mit ihrem stetigen finanziellen Beitrag die Leistungen der aktiven Rotkreuzler in Flörsheim unterstützen. In seiner Ansprache führte er Beispiele auf, wie sich die Arbeit des Roten Kreuzes in den vergangenen Jahrzehnte wandelte und auch künftig noch ändern wird, um sich den neuen Anforderungen mit Wirtschaftlichkeit, Effizienz und einem Qualitätsanspruch zu stellen. Auch gerade deshalb sei in der heutigen Zeit die ehrenamtliche Arbeit von großer Bedeutung und es zudem wichtig, dass sich die Helfer des Roten Kreuzes beispielsweise für die Seniorennachmittage engagierten.

Als Vertreter des DRK-Kreisverbandes Main-Taunus lobte Gerd Mehler besonders die vielseitige ehrenamtliche Arbeit der DRK-Ortsvereinigung Flörsheim. Diese umfasse mehrere Bereiche. Angefangen von der Jugendarbeit, über den Sanitäts- und Rettungsdienst sowie über den Katastrophenschutz bis hin zur Seniorenarbeit reichten die Angebote der Rot-Kreuzler. Dass die Helfer aus der Mainstadt zu den aktivsten im Kreisgebiet gehören, ist kein Geheimnis. meh Dass die Helfer aus der Mainstadt zu den aktivsten im Kreisgebiet gehören, ist kein Geheimnis.

http://www.fnp.de/hk/region/lokales/drk-ehrenamt-hat-grosse-bedeutung_rmn01.c.8375720.de.html

 

Main-Spitze, 14. Oktober 2010, www.main-spitze.de 

DRK ehrt langjährige Fördermitglieder

14.10.2010 - FLÖRSHEIM

SENIOREN-HERBSTFEST Urkunden und goldene Ehrennadeln für 16 Unterstützer

(elf). Im Mittelpunkt des Herbstfestes der Senioren beim DRK-Ortsverein standen langjährige Fördermitglieder, deren Ehrung der stellvertretende Kreisvorsitzende des Deutschen Roten Kreuzes, Gerd Mehler, vornahm. Den sieben Anwesenden von insgesamt 16 Geehrten (siehe Infokasten) konnte er Urkunden und goldene Ehrennadeln überreichen.

Zuvor hatte DRK-Ortsvorsitzender Jochen Freiberg insgesamt über 20 Senioren und Seniorinnen begrüßt und ihnen wie alljährlich einen kurzen geschichtlichen Abriss über Entstehung und Entwicklung des Roten Kreuzes gegeben, das 1859 mit der Schlacht von Solferini seinen Anfang nahm und als Krieger-Sanitäts-Kolonne 1883 in Flörsheim gegründet wurde.

Die Schilderungen Freibergs bis zum Einzug in die neue Unterkunft des DRK-Ortsvereins vor drei Jahren veranlasste Gerd Mehler, auf die enorme Veränderung im Rettungswesen hinzuweisen. „Ehrenamtliche allein können den heutigen Qualitätsstandard nicht mehr leisten“, erklärte er und nannte dennoch die ehrenamtliche Tätigkeit verbunden mit Idealen und gemeinnützigem Engagement den Markenkern des DRK. Mehler lobte die vielseitige ehrenamtliche Arbeit der Ortsvereinigung, die angefangen von der Jugendarbeit, Sanitäts- und Rettungsdienst Katastrophenschutz bis zur Seniorenarbeit reicht.
Nach den Ehrungen begann schließlich der gemütliche Teil des Herbstfestes an der passend dazu geschmückten Tafel mit Kastanien und Blättern. Die Leiterin des Seniorenkreises, Bettina Proske, und ihre Helferinnen Hildegard Tasler und Gisela Gautsche bewirteten die Gäste mit Leberkäse, Brezeln und Krautsalat. Zuvor hatte Jochen Freiberg bereits auf die vielen Aktivitäten im Seniorenkreis hingewiesen. Ob bei den Spielenachmittagen jeden vierten Dienstag im Monat, beim Gehirnjogging jeden zweiten Donnerstag im Monat, bei Kreppelkaffee oder den alljährlichen Ausflügen sei jeder herzlich willkommen.


DRK-Ortsvereinsvorsitzender Jochen Freiberg und Gerd Mehler als stellvertretender DRK-Kreisvorsitzender (stehend von links)
ehrten die langjährigen Fördermitglieder Alfons Thomas (40 Jahre), Hannelore Traiser (40), Katharina Lauck (40) und
Hans-Jürgen Hart (40) sowie (sitzend von links) Josef Adam (70), Margarete Dörrhöfer (40) und Eleonore Nauheimer (50).
Foto: Elke Flogaus

TREUE MITGLIEDER

Für 25 Jahre fördernde Mitgliedschaft wird Wolfgang Hartmann geehrt.
Seit 40 Jahren fördernde Mitglieder sind Annerose Schmelzer, Claus Scharfenbaum, Hannelore Traiser, Alfons Thomas, Hans-Jürgen Hart, Margarete Dörrhöfer, Katharina Lauck, Claire Mitter und Franz-Josef Dienst.
Seit 50 Jahren ist Eleonore Nauheimer förderndes Mitglied.
Für 60 Jahre fördernde Mitgliedschaft werden Edith Wehner und Gertrud Chwalek geehrt.
Seit 65 Jahren ist Ruth Scharfenbaum förderndes Mitglied.
Seit 70 Jahren fördern Gertrude Puppel und Josef Adam den DRK-Ortsverein

http://www.main-spitze.de/region/floersheim/9517891.htm

 

Pressemitteilung vom 12. Oktober 2010
Schon seit 70 Jahren im DRK

Rotes Kreuz ehrt langjährige Mitglieder im Rahmen des Senioren-Herbstfestes

Seit 2003 ehrt die DRK Ortsvereinigung ihre langjährigen fördernden Mitglieder im Rahmen des Herbstfests der Rotkreuz-Senioren.
Gerd Mehler als stellvertretender Kreisverbandsvorsitzender und der erste Vorsitzende des Ortsverbands Flörsheim, Hans-Joachim Freiberg, ehrten am Dienstagnachmittag in der DRK Wache sieben Mitglieder, die dem Roten Kreuz seit 40, 50 und 70 Jahren angehören.

Vorsitzender Hans-Joachim Freiberg erinnerte an die Anfänge des jetzt 127 jährigen Ortsverbandes, der sich 1883 aus der "Kriegssanitäterkolonne" gründete: "Sie helfen seit Jahrzehnten mit, dass sich die Idee des Roten Kreuzes in der Bevölkerung verankert.

Gerd Mehler lobte die fördernden Mitglieder, die mit ihrem Beitrag die Leistungen der aktiven Rotkreuzler in Flörsheim unterstützen. In seiner Rede führte er Beispiele auf, wie sich die Arbeit des Roten Kreuzes wandelt, um sich den neuen Anforderungen durch Wirtschaftlichkeit, Effizienz und Qualität zu stellen.
Gerade deshalb ist in heutiges Zeit die ehrenamtliche Arbeit von Bedeutung und
wichtig, wie zum Beispiel das Engagement für die Seniorennachmittage.

Als Vertreter des DRK Kreisverbandes Main-Taunus lobte er die vielseitige ehrenamtliche Arbeit der Ortsvereinigung Flörsheim, die angefangen von der Jugendarbeit, Sanitäts- und Rettungsdienst Katastrophenschutz bis zur Seniorenarbeit reicht.


Unser Bild zeigt von Links:
Stehend: Hans-Joachim Freiberg, Gerd Mehler; Alfons Thomas (40); Hannelore Traiser (40); Katharina Lauck (40); Hans-Jürgen Hart (40);
Sitzend: Josef Adam (70); Margarete Dörrhöfer (40); Eleonore Nauheimer (50);

DRK Flörsheim

 

Main-Spitze, 06. Oktober 2010, www.main-spitze.de 

Erfolgreiche Blutspende

06.10.2010 - FLÖRSHEIM

DRK 143 Personen werden im Galluszentrum zur Ader gelassen / 24 Helfer der Ortsgruppe im Einsatz

(hbk). „Hoch zufrieden“ mit dem Zuspruch beim Blutspendetermin im Galluszentrum am Montagabend zeigten sich der DRK-Ortsgruppenchef Franz-Josef Eckert und Jürgen Swoboda vom Hessischen Blutspendedienst. War die Spendenbereitschaft bei den letzten Terminen laut Eckert für „Flörsheimer Verhältnisse zu gering“, so freute er sich beim Herbstspendetermin über 154 Spendenwillige, von denen 143 dann zur Ader gelassen wurden. Einen Rekord bedeutet für den Flörsheimer Ortsverband, der mit 24 Helfern im katholischen Gemeindezentrum präsent war, die Zahl von 25 Erstspendern.
Fünf Mehrfachspender ausgezeichnet
Drei Teilnehmer wurden für zehnmaliges Spenden ausgezeichnet, Helmut Krüger und Ulf Jan Matthias für ihren 25. Aderlass geehrt. Jeder Spender bekam außer einem kostenlosen Gesundheitscheck die für Flörsheim „obligatorische Tafel Schokolade“ und Gulaschsuppe mit Brot. Zum Erstaunen von Franz-Josef Eckert vermissten wohl viele Spender die leckeren Wurst- und Käsebrote.
Vielleicht erklärt sich die hohe Spenderquote auch mit der Verlosung von zehn Zeppelinflügen, die sich das Deutsche Rote Kreuz als Anreiz für jede Blutspende bis zum 17. Oktober hat einfallen lassen.
„Wir brauchen dringend alles“, versicherte Eckert. Mit den Blutspenden werden hessenweit 142 Kliniken beliefert. Benötigt werden pro Woche 5 500 Blutspender.
Der nächste Blutspendetermin in Flörsheim ist im April 2011. Doch wahrscheinlich wird am zweiten Weihnachtsfeiertag ein Sondertermin eingeschoben, der dann vom Ortsverband Diedenbergen betreut wird.

http://www.main-spitze.de/region/floersheim/9239998.htm

 

Main-Spitze, 09. August 2010, www.main-spitze.de 

Nur wenige Zwischenfälle

09.08.2010 - WICKER

BILANZ Schnittverletzungen und Bauchschmerzen / Nur ein Auto abgeschleppt

(ine). Acht Weinmajestäten aus Erbach, Martinsthal, Eltville, Rüdesheim, Hochheim und Kostheim eröffneten in diesem Jahr das Wickerer Weinfest. Für die Wickerer Weinprinzessin Janina I. war es das letzte Weinfest. Sie gibt ihre Krone an die Wickerer Weinprinzessin Katharina II. weiter. Der kreativste Weinspruch kam diesmal aus Rüdesheim: „Was du heute kannst entkorken, das verschiebe nicht auf morgen“, so Weinprinzessin Victoria.

Zwei Euro kosteten in diesem Jahr die Weingläser, die erstmals mit Stiel waren. Über den Verkauf der 12 000 Gläser wird das Weinfest mitfinanziert. Die Gläser kamen unterschiedlich gut an. Wunderbar fanden Peter und Irina Reimann aus Hofheim die Gläser. „Sie sehen mehr wie Weingläser aus und man kann sie auch zu Hause besser verwenden“, so Irina Reimann. Marianne Günster hingegen vermisste ein „schönes, vielleicht buntes Wickerer Motiv“. „Aber man kann gut daraus trinken“, so die Flörsheimerin.

Um das Problem mit zerstörten Gläsern und Flaschen in den Griff zu bekommen, wurde auch diesmal wieder ein Pfand auf Flaschen erhoben. Mehrere Toilettenwagen sollten verhindern, dass vor allem männliche Besucher zu später Stunde und je nach Höhe des Alkoholpegels ihre Blase im Freien entleeren. Die verwinkelte Alte Pfarrhausstraße wurde mit Bauzäunen abgesperrt und eine Toilettenkabine platziert.

Die DRK-Helfer zählten am Freitagabend fünf Einsätze, zumeist Schnittverletzungen. Eine Person kam mit Bauchschmerzen ins Krankenhaus. Am Samstag wurden die Helfer laut Franz-Josef Eckert zu acht Einsätzen gerufen. Einige Personen hatten Kreislaufprobleme. Drei Personen mussten mit Rettungswagen in die umliegenden Krankenhäuser gebracht werden. Zwei von ihnen hatten zuviel Alkohol getrunken, eine Frau erlitt Schnittverletzungen am Knöchel.

Das Ordnungsamt ließ nur ein Fahrzeug abschleppen, das einen Rettungsweg blockiert hatte und dessen Fahrer sich nicht gemeldet hatte. Bei einem weiteren Fahrzeug meldete sich der Fahrer rechtzeitig und fuhr seinen Pkw weg. „Das rigorose Durchgreifen hat sich bewährt, wenn man bedenkt, dass vor 20 Jahren noch bis zu 30 Autos abgeschleppt werden mussten“, so Hermann Mohr vom Ordnungsamt.


In den Gassen herrschte in den Abendstunden Hochbetrieb
zwischen den Ständen. Foto: Nadine Scherer

http://www.main-spitze.de/region/floersheim/9239998.htm

 

Rüsselsheimer Echo 22. Juni 2010, www.echo-online.de

Bahn räumt Probleme ein

Im Gespräch mit dem ECHO hat ein Sprecher der Bahn gestern Probleme bei der Weiterfahrt der Fahrgäste eingeräumt, die von dem S-Bahnunfall am Samstag in Flörsheim ...

Im Flörsheimer Bahnhof hat eine anfahrende S-Bahn eine Baumaschine gerammt. Die Fahrgäste kamen weitgehend mit dem Schrecken davon. Es entstand ein Schaden von mehreren zehntausend Euro


Zu Fuß ging es für viele Fahrgäste zunächst in die DRK-Wache,
nachdem die S-Bahn einen Bagger gerammt hatte.
Dort mussten sie lange auf eine Weiterfahrt mit Taxis warten. Foto:  Jens Etzelsberger

Im Gespräch mit dem ECHO hat ein Sprecher der Bahn gestern Probleme bei der Weiterfahrt der Fahrgäste eingeräumt, die von dem S-Bahnunfall am Samstag in Flörsheim betroffen waren (wir berichteten). Eine S-Bahn der Linie 1 aus Richtung Frankfurt war gegen 10 Uhr kurz nach dem Verlassen des Flörsheimer Bahnhofes mit einem Bagger kollidiert, der dort an der neuen Bahnunterführung arbeitete. Während eine Gruppe Fahrgäste mit mitgeführten Fahrrädern weiterfuhr, wurde der Großteil der Passagiere in die nahe gelegene DRK-Wache gebracht, wo sie mit Getränken versorgt wurden, während sie auf die Taxis warteten. Ein langes Warten, denn die letzten der 39 Fahrgäste kam erst gegen 13.30 Uhr, also rund dreieinhalb Stunden nach dem Unfall, aus Flörsheim weg.

Schuld sei eine nicht zufriedenstellende Leistung des beauftragten Taxiunternehmens gewesen, sagte der Bahnsprecher. Statt der sechs erwarteten Taxis seien nur zwei Taxis nach Flörsheim gefahren. Nun sollen die Vertragsbeziehungen mit diesem Unternehmen überprüft werden, sagte der Sprecher. Der Versuch, örtliche Taxiunternehmer zu verpflichten, sei fehlgeschlagen. Sie seien nicht bereit gewesen, auf Rechnung zu fahren. Zwischen Hattersheim und Hochheim seien dagegen 30 Taxen im Einsatz gewesen, um für den Zeitraum der Streckensperrung einen Notverkehr aufrecht zu erhalten.

Die Kritik von Fahrgästen mit Ziel Wiesbaden, die von dem Taxi nur bis zum Bahnhof Mainz-Kastel gefahren wurden, wies der Bahnsprecher zurück. Es sei vielmehr ein Entgegenkommen der Bahn gewesen, die Fahrgäste statt zum nächsten Halt in Hochheim bis nach Mainz-Kastel zu bringen, wo dreimal so viele Anschlusszüge zu erreichen seien wie in Hochheim. Normal sei es nämlich nur, die Fahrgäste bis zur nächsten S-Bahnhaltestelle zu bringen, in diesem Fall eben Hochheim. Außerdem hätten die im DRK-Heim wartenden Fahrgäste unter längeren Fahrten leiden müssen, weil die Rückfahrt der Taxis von Wiesbaden aus entsprechend länger gedauert hätte.

Für grundsätzliche Änderungen im Bauablauf sei das Unglück kein Anlass. Ursache sei kein strukturelles Problem sondern der Fehler eines Einzelnen gewesen. Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Schienenverkehr aufgenommen

http://www.echo-online.de/suedhessen/gross-gerau/aus-der-region/Bahn-raeumt-Probleme-ein;art1263,962134

 

Main-Spitze, 22. Juni 2010, www.main-spitze.de 
 

Kritik nach S-Bahn-Unfall in Flörsheim: zu lange Rettungszeiten - Taxis zu spät?

22.06.2010 - FLÖRSHEIM

(mai).  Am Samstag sorgte ein S-Bahnunfall der Linie S1 kurz hinter dem Flörsheimer Bahnhof für Aufregung (die „Main-Spitze“ berichtete). Einige Insassen, von denen glücklicherweise niemand verletzt wurde, hatten sich daraufhin unter anderem beschwert, dass es zu lange gedauert habe, bis sie aus der S-Bahn herausgeholt wurden. Viele der 200 Passagiere waren bereits herausgeklettert, bevor die Rettungskräfte mit der Evakuierung beginnen konnten.

Wie ein Sprecher der Bahn auf Nachfrage erklärte, hätten die Rettungskräfte um 10.40 Uhr damit begonnen, die Fahrgäste aus den einzelnen Zugabteilen herauszuholen, nachdem um 10.08 Uhr die S-Bahn an dem Bagger entlanggeschrammt war. Danach wurden die Passagiere in dem 200 Meter entfernten Rot-Kreuz-Stützpunkt versorgt. „30 Minuten sind ein kurzer Zeitraum“, meinte ein Sprecher der Bahn auf Anfrage der „Main-Spitze“.

Sicherheitsprüfung vor Evakuierung

Schließlich seien vor der Evakuierung eine Reihe von Sicherheitsaspekten zu klären. So wurde etwa geprüft, ob die S-Bahn hätte in den Bahnhof zurückfahren können oder ob ein Ausstieg in Höhe eines Bahnsteiges möglich gewesen wäre. Die Passagiere wurden schließlich mithilfe einer Ausstiegsrampe und Leitern aus der S-Bahn geholt. Zuvor hätten die Rettungskräfte auch sichergestellt, dass es beim Ausstieg im Bereich der Baustelle keine Gefahrenstellen gibt.

Was der Bahnsprecher allerdings monierte, war die Tatsache, dass erst um 13.30 Uhr der letzte Passagier mit einem Taxi seine Fahrt fortsetzen konnte, nachdem die Bahn bereits um 10.15 Uhr 30 Taxis bei ihrem Vertragsunternehmer geordert hatte, um sowohl den Ersatzverkehr zwischen Hochheim und Hattersheim sicherzustellen, als auch den Fahrgästen aus Flörsheim die Weiterfahrt zu ermöglichen. Die Bahn habe dreimal nachgefragt, wo die Taxis bleiben und jeweils die Mitteilung erhalten, sie seien unterwegs. Allerdings traf erst gegen 12 Uhr das erste Taxi ein, von den sechs zum Flörsheimer Bahnhof bestellten Taxis seien nur zwei eingetroffen. „Da werden wir ernste Gespräche mit dem Dienstleister führen“, erklärte der Bahnsprecher.

Die beschädigte S-Bahn bei Flörsheim. Foto: Alexandra Dehne
Die beschädigte S-Bahn bei Flörsheim. Foto: Alexandra Dehne

http://www.main-spitze.de/region/floersheim/9051941.htm

 

Rüsselsheimer Echo 09. Juni 2011, www.echo-online.de

9. Juni 2010  | Von Jens Etzelsberger

S-Bahn rammt Baumaschine

Bahnverkehr: Fahrgäste kommen mit dem Schrecken davon - Mehrere zehntausend Euro Schaden

Im Flörsheimer Bahnhof hat eine anfahrende S-Bahn eine Baumaschine gerammt. Die Fahrgäste kamen weitgehend mit dem Schrecken davon. Es entstand ein Schaden von mehreren zehntausend Euro

  
Nach dem Unfall werden die Fahrgäste von der Feuerwehr
geborgen. Fotos: Jens Etzelsberger

Flörsheim. ,,Es war ein fürchterlicher Krach. Die Fenster sind gesplittert und der ganze Zug hat gewankt. Ich habe gedacht, jetzt entgleisen wir". Der Frau steht der Schock noch ins Gesicht geschrieben, als sie sich am Samstag Vormittag, zusammen mit den anderen Fahrgästen, auf den Weg in die nahe gelegene DRK-Wache macht, wo sie auf Taxis warten, die vom Notfallmanagement der Bahn bestellt wurden. Mit der S-Bahn der Linie 1, auf dem Weg von Frankfurt nach Wiesbaden, ist kein Weiterkommen möglich. Die Bahn steht schwer beschädigt im Bereich des Bahnüberganges Wickerer Straße in Flörsheim. Dieser Bahnübergang soll durch eine Unterführung ersetzt werden und deshalb sind in diesem Bereich auch eine Reihe Baumaschinen im Einsatz, um die Gründungsarbeiten für die Unterführung durchzuführen. Eines dieser Baufahrzeuge wurde um 10.06 Uhr von der S-Bahn, die gerade vom Flörsheimer Bahnhof aus beschleunigte, gerammt. Der Fahrtenschreiber zeigte Tempo 29 an.
Erlaubt wäre hier Tempo 40. Der Bagger mit dem großen Bohraufsatz, der in den Schienen arbeitete, hat offensichtlich zu weit in das Nebengleis geragt, so dass die in Fahrtrichtung linke Seite der S-Bahn schwer beschädigt wurde.
Der Triebwagen ist verbeult, über rund 50 Meter zeigen Schleifspuren, wo die Bahn an der Baumaschine entlanggeschrammt ist, Fenster sind gesplittert.
Glück im Unglück: Durch die Ausfahrt aus dem Bahnhof war die S-Bahn noch nicht sehr schnell. Und das Flörsheimer Rettungszentrum mit Feuerwehr, DRK und Polizei liegt gerade einmal 50 Meter vom Unfallort entfernt. Während die ersten Passagiere, viele bepackt mit Einkaufstüten, nach der Notbremsung die Wagen geschockt selbst verlassen, geleitet die Feuerwehr andere Passagiere über Nottreppen ins Freie. In der nahe gelegenen DRK-Wache werden die Fahrgäste mit Getränken versorgt und können auf die Taxis warten. Das DRK zählte 39 Fahrgäste, die in der Wache versorgt wurden. Allerdings war eine große Gruppe Radfahrer in der S-Bahn, die ausstieg und mit dem Rad weiterfuhr. Obwohl es zunächst hieß, niemand sei verletzt worden, klagten ein Mann und eine Frau nach Abklingen des Schocks über Schmerzen im Schulterbereich. Sie wurden ins Rüsselsheimer Krankenhaus gebracht.
Obwohl der Unfall schon um 10.06 Uhr geschah, wurden DRK und Feuerwehr erst um 10.34 Uhr informiert. Das Notfallmanagement der Bahn erklärt die Verzögerung gegenüber den Rettungskräften mit dem Umstand, dass der Zugführer keine Verletzten gemeldet hätte. Klagen über das Notfallmanagement gab es von Seiten der Fahrgäste. Obwohl nur 39 Personen zu transportieren waren, dauerte es dreieinhalb Stunden, bis die letzten Fahrgäste von Taxen in der DRK-Wache abgeholt wurden. Obwohl die Endstation der Unfallbahn Wiesbaden war, sagten Taxifahrer, sie seien nur bis Mainz-Kastel bezahlt und könnten die Fahrgäste deshalb nicht bis bis zum Wiesbadener Hauptbahnhof fahren. Der Sachschaden steht noch nicht fest, beträgt aber wahrscheinlich mehrere zehntausend Euro.

http://www.echo-online.de/nachrichten/hessenundrhein-main/S-Bahn-rammt-Baumaschine;art175,958640

 

Pressemitteilung vom 19. Mai 2010

Jahreshauptversammlung des Deutschen Roten Kreuzes Flörsheim

Am 19.05.10 um 2000 Uhr trafen sich die Mitglieder der DRK Ortsvereinigung Flörsheim zu ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung unter dem Vorsitz von Hans-Joachim Freiberg.

Der Geschäftsführer Franz-Josef Eckert legte den Jahresabschluss 2009 und den aktuellen Stand des Ortsverbands zu den Mitgliederentwicklungen und den Finanzen dar.
Anschließend wurden die Berichte zu den verschiedenen Tätigkeitsfelder wie z.B. Sanitätsdienst / Rettungsdienst / Katastrophenschutz von Bereitschaftsleiterin Theresa Kuhlmann, Jugendrotkreuz von JRK-Leiterin Nicole Triner und Soziales von Silvia Litzinger vorgetragen.

Die Kassenprüfer legten ihren Bericht vor und bestätigten das geordnete Belegwesen und die einwandfreie Buchführung und empfehlen die uneingeschränkte Entlastung des Vorstandes.

Insgesamt wurden knapp 10.400 ehrenamtliche Stunden zur Erfüllung der satzungsgemäßen Aufgaben erbracht.

Genaue an diesem Abend vorgestellte Zahlen sind im Internet verfügbar unter: http://www.drk-floersheim.de/daten/JB2009.pdf

Nach der Aussprache zu den Berichten wurde der amtierende Vorstand für das Jahr 2009 entlastet.

Es folgte die Vorstellung des Doppelwirtschaftsplan 2010 /2011 und dessen  Annahme durch die Versammlung.

Anschließend wurden 6 Anwärter für die aktive Arbeit förmlich in die Bereitschaft aufgenommen.

Die Versammlung schloss um 2130 Uhr.

DRK Flörsheim

 

Main-Spitze, 23. April 2010, www.main-spitze.de 

Erster Platz für Flörsheimer Jugendrotkreuz

23.04.2010 - FLÖRSHEIM

(red). In Liederbach fand jetzt der Kreiswettbewerb des Jugendrotkreuz statt. Teilnehmen konnten Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von sechs bis 27 Jahren. Vom Jugendrotkreuz in Flörsheim nahmen zwei Gruppen teil.

Geprüft wurden Kenntnisse der theoretischen und praktischen Ersten Hilfe sowie von rotkreuz-spezifischen und soziale Themen. Natürlich durfte auch der Aufgabenbereich "Spiel und Spaß" nicht fehlen.

Bei der Siegerehrung wurde die harte Arbeit letztendlich belohnt. In der Altersstufe 1 (sechs bis elf Jahre) belegten die Flörsheimer den ersten Platz und in der Stufe 2 (12 bis 16 Jahre ) den vierten Platz.


Überaus erfolgreich waren die Jugendrotkreuzler
aus Flörsheim beim Kreiswettbewerb. privat

http://www.main-spitze.de/region/floersheim/8795635.htm

 

Rüsselsheimer Echo 13. März 2010, www.echo-online.de

Neuartige Geräte verbessern die Notfallbehandlung

Medizin: Standardisierte Traumaversorgung und neue Geräte verändern die Arbeit von Notärzten und Sanitätern


Der Luftröhrentubus (links) muss mit Hilfe eines
 Laryngoskopes platziert werden. Der einfacher zu
 handhabende Larynx-Tubus (rechts) wird in die
 Speiseröhre eingeführt. Theresa Kuhlmann vom DRK
 Flörsheim hat sich bei dem interdisziplinären
 Wiesbadener Kongress über aktuelle Entwicklungen in
 der Notfallmedizin informiert. Foto: Jens Etzelsberger

Es ist meist nicht viel Zeit, die bei einem medizinischen Notfall bis zur Einlieferung ins Krankenhaus vergeht. Sehr wenig Zeit sogar, verglichen mit der oft wochenlangen Behandlungs- und Genesungsdauer in der Klinik. Dennoch sind die Minuten bis der Patient in die Klinik kommt, oft entscheidend. Dabei geht es nicht nur um die Geschwindigkeit, mit der ein Hospital erreicht wird, sondern auch um die Qualität der Notfallbehandlung. Sie entscheidet mit darüber, in welchem Zustand der Patient im Krankenhaus aufgenommen wird und hat damit größten Einfluss auf Überlebensrate und Genesungsverlauf.

Und so, wie der medizinische Fortschritt in den Kliniken voranschreitet, bleibt auch die Notfallmedizin nicht stehen. In Wiesbaden trafen sich unlängst hunderte von Notärzten, Rettungsassistenten und Sanitätern aus ganz Deutschland zu einem mehrtägigen interdisziplinären Notfallkongress. Für das Flörsheimer DRK nahm Bereitschaftsleiterin Theresa Kuhlmann an dem Kongress teil. Sie kam mit einer Reihe neuer Erkenntnisse zurück.

Eine schon begonnene Entwicklung im Bereich der Notfallbeatmung scheint sich dabei weiter machtvoll fortzusetzen: Der Ersatz der bisher gängigen Intubation durch einen so genannten Larynx-Tubus. Bisher wurde dem Patienten zur Notfallbeatmung ein Tubus zwischen den Stimmbändern hindurch in die Luftröhre eingeführt. Die richtige Platzierung des Tubus in der Luftröhre ist dabei eine diffizile Sache. Anatomische Besonderheiten oder stark übergewichtige Patienten sowie eine instabile Lagerung am Unfallort erschweren das Einführen des Tubus in die Luftröhre. Der größte Fehler, der dabei passieren kann, ist das versehentliche Einführen des Plastikschlauches in die Speiseröhre. Die lebensnotwendige Luft wird dann in den Magen statt in die Lunge gepresst. Wird der Fehler nicht rechtzeitig bemerkt, kann er tödliche Folgen haben.

Ein Weg, auch unter schwierigen Bedingungen eine korrekt arbeitende Beatmung sicherzustellen, ist die Verwendung eines so genannten Larynx-Tubus, der verstärkt Eingang in die Notfallmedizin findet. Dieser Tubus wird statt in die Luftröhre in die Speiseröhre eingeführt, was aufgrund der menschlichen Anatomie viel einfacher ist und auch unter schwierigsten Bedingungen gelingt.


Die Beatmung im Notfall erlebt derzeit eine Veränderung.
 Statt der komplizierten Intubierung in die Luftröhre
 werden vermehrt Tuben eingesetzt, die in die viel
 einfacher erreichbare Speiseröhre eingeführt werden.
 Ein Ballonsystem stellt sicher, dass die Atemluft
 dennoch in die Lunge gelangt. Foto: DRK

Über zwei aufblasbare Ballons werden dann die Speiseröhre am unteren Ende und der Rachen des Patienten am oberen Ende des Tubus verschlossen. Zwischen beiden Ballons ist der Tubus gelocht. Die durch diese Löcher eingepresste Luft hat nun nur einen Weg - durch die Luftröhre in die Lunge. Andere Wege, Speiseröhre und Rachenraum, sind durch die Ballons verschlossen. Was dem System zur perfekten Lösung noch fehlt, ist einzig der Nachweis, dass durch die Ballons hundertprozentig verhindert wird, dass Mageninhalt beim Erbrechen in Luftröhre und Lunge gelangt. Entsprechende Studien aus Frankfurt, die die Zuverlässigkeit auch in diesen Fällen belegen sollen, seien bisher aber sehr vielversprechend verlaufen, sagt Theresa Kuhlmann.

Vielversprechend findet die Bereitschaftsleiterin auch neue Ansätze in der Traumaversorgung von Notfallpatienten. Ein Thema, das auf dem Kongress großen Raum eingenommen hat. Mit der Schematisierung der Behandlung nach dem Vorbild der USA soll einerseits sichergestellt werden, dass bei einer Vielzahl von Verletzungen die lebensbedrohlichsten zuerst behandelt werden. Vereinfacht gesprochen: Niemand soll eine blutende Wunde verbinden, so lange der Patient nicht atmet. Darüber hinaus soll die Übergabe des Patienten in die Klinik vereinfacht werden. Bei dem ATLS (Advanced Trauma Life support) genannten System werden nacheinander fünf Kategorien, benannt nach den ersten fünf Buchstaben des Alphabetes, abgearbeitet. Kontrolliert und gegebenenfalls gesichert und behandelt werden die Atemwege, die Atmungsfunktion, Kreislauffunktionen, Blutdruck und neurologischer Status. Danach findet eine Gesamtschau des Patienten in entkleidetem Zustand statt. Für die Übergabe in der Klinik bedeutet dies, dass Notärzte und Rettungsassistenten schon bei der Anfahrt kurz und prägnant die festgestellten Probleme schildern können. ,,A und B sind okay, wir haben ein C-Problem", könnte eine solche knappe Ankündigung lauten, die die Klinik dann in die Lage versetzt, ihren Schockraum entsprechend vorzubereiten. In Kliniken, die ihre Traumaversorgung diesem Schema angepasst haben, stehen dann für die einzelnen Bereiche eigens zusammengestellte Material- und Medikamentensätze zur Verfügung.

Neue Medizintechnik, die bei der Tagung ebenfalls vorgestellt wurde, verlegt wesentliche Teile der apparativen Diagnostik in den vorklinischen Bereich. So etwa mit einem handlichen Ultraschallgerät, mit dem schon am Unfallort innerhalb von einer Minute festgestellt werden kann, ob der Patient innere Blutungen hat.

Aber auch bei der klassischen manuellen Herz-Lungen-Wiederbelebung gibt es noch Neues. Eine Sensormatte, die über den Brustkorb des Patienten gelegt wird, gibt Auskunft darüber, ob die Herzdruckmassage mit der richtigen Frequenz und der nötigen Eindrücktiefe geschieht. Selbst erfahrene Retter könnten mit diesem System die Qualität ihrer Hilfe erheblich steigern, sagt Theresa Kuhlmann.

Manchmal dauert es allerdings lange, bis neue Methoden und Erkenntnisse sich auch im Rettungsalltag wiederfinden.

Eine Ausnahme bildet dabei die Erkenntnis, dass Reanimationspatienten, deren Körpertemperatur frühzeitig gesenkt wurde, eine höhere Überlebensrate und weniger Spätschäden aufweisen. ,,Das ist vor rund zwei Jahren gekommen und hat sich sofort durchgesetzt", berichtet Theresa Kuhlmann. Der kollabierte Mitarbeiter eines Supermarktes wurde so schon in Tiefkühlpizzen gepackt und wenn im Winter ein Rettungswagen mit offenem Fenster unterwegs ist, hat kein sadistischer Sanitäter Dienst, sondern ein Retter, der zum Wohle des Patienten mitfriert.

http://www.echo-online.de/suedhessen/gross-gerau/aus-der-region/Neuartige-Geraete-verbessern-die-Notfallbehandlung;art1263,729104

 

Rüsselsheimer Echo 24. Februar 2010, www.echo-online.de

Noteinsatz weil Familie mit Grill heizt

Flörsheim. Es war nicht ein besonders frühes Einläuten der aktuellen Grillsaison, sondern der untaugliche Versuch, einen Holzkohlegrill zur Wohnungsheizung zu nutzen, der in der vergangenen Nacht die Rettungskräfte in Flörsheim auf den Plan rief. Eine fünfköpfige Familie hatte in der Flörsheimer Bahnhofstraße das offene Feuer in der Wohnung entfacht. Als den Bewohnern das Ganze doch zu heikel wurde und drei von ihnen schon gegen Bewusstlosigkeit kämpften , alarmierten sie die Notrufleitstelle. Neben vier Rettungswagen und zwei Notarztwagen setzten sich auch Polizei und Feuerwehr in Bewegung. Die Rettungskräfte fanden eine Mutter und ihre 15 und 23 Jahre alten Kinder mit Rauchvergiftungen vor. Der Vater und ein weiterer Jugendlicher waren unverletzt. Die Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Lebensgefahr besteht nicht. ,,Glück gehabt", ist dennoch das Fazit von Jörg Blau, dem leitenden Notarzt des Main-Taunus-Kreises, denn Rauchgasvergiftungen enden in vielen Fällen tödlich. Dass in geschlossenen Räumen Freizeitgrills zur Raumheizung betrieben werden, gehört allerdings zu den eher selteneren Einsätzen, sagte Blau. etz


Vier Rettungswagen und zwei Notärzte waren im Einsatz,
weil eine Flörsheimer Familie in der Nacht zum Dienstag
mit einem Kohlegrill die Wohnung heizen wollte.
Foto: Jens Etzelsberger.

http://www.echo-online.de/suedhessen/gross-gerau/aus-der-region/Noteinsatz-weil-Familie-mit-Grill-heizt;art1263,672927

 

Main-Spitze, 16. Februar 2010, www.main-spitze.de 

Kein ruhiger Fastnachtssonntag

16.02.2010 - FLÖRSHEIM

von Elke Flogaus

ZUGNACHLESE DRK vermeldet 59 Einsätze / Polizei hat es meist mit Alkohol zu tun

(elf). "Die Zeiten, in denen wir ruhige Fastnacht hatten, sind vorbei", stellte der Bereitschaftsleiter des Roten Kreuzes, Franz-Josef Eckert, mit Blick auf die 90er Jahre fest und zog Bilanz nach dem sonntäglichen Fastnachtsumzug. Danach hatte das DRK insgesamt 59 Einsätze, 14 Personen mussten ins Krankenhaus gebracht werden.
"Früher haben wir nach dem Umzug selbst noch ein bisschen gefeiert, heute sind alle Helfer nur noch erschöpft", erklärte Eckert, wenn bis 22 Uhr die DRK-Wache besetzt ist. Bis dahin hatten alle gut zu tun, allerdings war es durch die Bereitstellung von 13 Fahrzeugen etwas entspannter.

"Wir hatten alles im Griff", vermeldete der Leiter der Flörsheimer Polizeistation, Edgar Kersting, stellte aber in den meisten Fällen, wo seine Beamten eingreifen mussten, hohes Aggressionspotenzial durch Alkohol fest. In manchen Fällen werde noch ermittelt, so gegen Unbekannte, die einen 39-jährigen Flörsheimer bewusstlos schlugen und eine 27-Jährige zu Fall brachten, die sich das Handgelenk brach.
Unerkannt entfernten sich auch zwei Schläger, die auf dem Bahnhofsgleis einen 22-jährigen Flörsheimer und seine gleichaltrige Begleiterin zusammenschlugen und mit Prellungen und Platzwunden zurück ließen. Sie sollen südländischer Herkunft sein und waren mit schwarzen Jacken, Jeans und hellen Turnschuhen bekleidet.
200 Euro Sachschaden entstand am katholischen Gemeindezentrum, wo ein 17-jähriger Hattersheimer mit dem Ellbogen eine Scheibe einschlug, von 300 Euro Schaden sprach die Polizei, als im Anne-Frank-Weg eine Autoscheibe zu Bruch ging und ein Motorrad umgeworfen wurde.
Ein 20 Jahre alter Rüsselsheimer musste die Nacht in der Zelle verbringen, nachdem er sehr alkoholisiert einen Platzverweis nicht befolgte. Über zwei Promille stellte man bei einem jungen Schläger fest, der wegen "ausgebuchter Zellen" in Flörsheim nach Hofheim gebracht wurde. Bei der After-Zug-Party auf dem Gallusplatz konnten die Beamten sowie 15 Security-Leute manche Eskalation durch Streitschlichtung vermeiden. Sehr zufrieden mit dem Ablauf des Fastnachtszuges zeigte sich FNC-Chef Willi Lauck. Alle angekündigten Gruppen seien gekommen und trotz winterlichen Wetters sei es auf der Party auf dem Gallusplatz "gut voll" gewesen. Während der Flörsheimer Narren Club mit seinen Motivwagen gestern in Kelkheim-Fischbach dabei war, startet er heute zum Bankensturm mit anschließendem Eintopfessen aus der Gulaschkanone. Der Abschluss der närrischen Tage ist danach ab 15.11 Uhr das Maskentreiben in den Straßen der Stadt. Dem sehen die DRK-ler und die Polizei gelassen entgegen. "Das ist ein ganz anderes Publikum, und da fließt auch kaum Alkohol", begründet

http://www.main-spitze.de/region/floersheim/8425166.htm

 

Rüsselsheimer Echo 16. Februar 2010, www.echo-online.de

,,Die ruhigen Zeiten sind vorbei"

Fastnacht: Polizei und DRK können die Auswüchse nur mit viel Personal beherrschen

Die ruhigen Zeiten sind vorbei", bilanziert DRK-Bereitschaftsführer Franz-Josef Eckert gestern im Gespräch mit dem ECHO. 59 Einsätze, 39 Patienten, 12 davon werden in der DRK-Wache versorgt. 14 Fahrten gehen ins Krankenhaus, nach Rüsselsheim, Bad Soden und Höchst. Die meisten Patienten sind unter 20, meist alkoholisiert. Die Jüngste ist 16. Alkohol und Schnee- und Eisglätte machen die brisante Mischung aus, in deren Folge es zu Stürzen und Verletzungen kommt. Die Zahl der DRK-Einsätze ist zwar geringer als im vergangenen Jahr, aber angesichts der deutlich geringeren Besucherzahlen ist das für Franz-Josef Eckert kein Anlass, Entwarnung zu geben.
Eine genauere Betrachtung zeigt: Erst nach dem Umzug, wenn das Spektakel offiziell beendet ist, hat das DRK richtig viel zu tun. 28 Einsätze bis 17 Uhr stehen 31 zwischen 17 und 20.30 Uhr entgegen. Denn während viel Besucher schon längst auf dem Heimweg sind, geht für andere die Party erst richtig los. Rund um die Galluskirche steigt dann das, was die Veranstalter harmlos ,,After-Zug-Party" nennen. Für Polizeichef Edgar Kersting handelt es sich dabei aber weniger um ein fröhliches Beisammensein als eine immer schwerer zu kontrollierende Mischung aus Aggressionen und Alkohol. ,,Die Aggressivität ist eklatant hoch", sagt Kersting im Gespräch mit dem ECHO. Mehr als 20 Beamte müssen an der Galluskirche Präsenz zeigen, damit die Lage nicht außer Kontrolle gerät. Die vielen Streitereien, die schon im Keim erstickt werden, finden sich gar nicht in der Einsatzstatistik für den Sonntag wieder. Die ist dennoch lang in diesem Jahr. Ein volltrunkener Raunheimer (21) randaliert beim DRK, ein Flörsheimer (19) kommt in die Zelle, weil er trotz Platzverweis weiter Streit gesucht hat. Ein Hattersheimer schlägt eine Scheibe des Galluszentrums ein, ein 39 Jahre alter Flörsheimer wird in der Grabenstraße mit einem Handkantenschlag bewusstlos geschlagen. In einem Dönerladen in der Grabenstraße kommt es ebenfalls zu einer Schlägerei. Am Bahnhof werden eine Frau aus Guntersblum (23) und ein 22 Jahre alter Flörsheimer von zwei Südländern zusammengeschlagen, die dann Richtung Höllweg flüchten. Die meisten der Straftaten ereigneten sich nach dem Umzug, im Zusammenhang mit der Party an der Galluskirche. Und immer war Alkohol im Spiel.


Eine junge Frau wird am Sonntagabend in de
DRK-Wache von einem Sanitäter betreut.
Foto: Jens Etzelsberger.

http://www.echo-online.de/suedhessen/gross-gerau/aus-der-region/art1263,654916

 

Höchster Kreisblatt, 21. Dezember 2009, www.rhein-main.net

Neues DRK-Heim beflügelt die Jugendarbeit

Flörsheim. Die neue Unterkunft für das Deutsche Rote Kreuz (DRK) am Höllweg hat sich «bestens in der Praxis bewährt» und biete ein modernes, zeitgemäßes Arbeitsumfeld. Das betonte der Vorsitzende der Ortsvereinigung, Hans-Joachim Freiberg, bei der Jahresabschlussfeier der Organisation. Das DRK-Heim bietet Platz für vier Fahrzeuge. Es hat zwei Schulungsräume, drei Büros, diverse Lager- und Nebenräume. Mehr als zwei Jahre nach dem Bezug des mehr als eine Million Euro teuren Gebäudes wirkt sich das Neubau-Projekt zunehmend positiv auf die Nachwuchsarbeit aus. «Im Jahr 2009 kamen einige Jugendliche neu in das Flörsheimer DRK, um sich ehrenamtlich zu engagieren», hob Freiberg in seiner Bilanz hervor. «Nicht zuletzt trug auch die neue Unterkunft als Motivation hierzu bei.» Zwei Helfer aus dem Jugend-Rot-Kreuz (JRK) versehen ihren Dienst nunmehr als Helfer in der aktiven Bereitschaft, die unter der Leitung von Theresa Kuhlmann und Sascha Zach steht. Die dem DRK seit 20 Jahren treuen Nicole Triner und Kerstin Oberreiter leiten das JRK seit Jahren und führen, wie sich zeigt, «die Jugendlichen erfolgreich an die Arbeit des Roten Kreuzes heran». So lobte Freiberg das Duo.

«Die Flörsheimer Rotkreuz-Helfer waren 2009 wiederum circa 11 000 Stunden ehrenamtlich tätig», erwähnte der Vorsitzende in seinem Rückblick.  meh

http://www.fnp.de/hk/region/lokales/rmn01.c.7030126.de.htm

 

Pressemitteilung vom 18. Dezember 2009

Jahresabschlussfeier des Deutschen Roten Kreuz Flörsheim am Main

Auf dem Photo v.L.n.R:
Nicole Triner, Geschäftsführer stellv. Vorsitzender Franz-Josef Eckert, Kerstin Oberreiter, Bereitschaftsleiter Sascha Zach, Theresa Kuhlmann, Adrian Minkus, Kreisbereitschaftsleiter Stephan Wengler 1. Stadtrat Markus Ochs, Vorsitzender Hans-Joachim Freiberg

Bei der DRK Jahresabschlussfeier am Mittwoch den 16.12.2009 bedankte sich der 1. Vorsitzende Hans-Joachim Freiberg im Namen des Vorstandes bei allen Aktiven für ihr Engagement und die geleistete Arbeit im Jahr 2009.

Für die gute Unterstützung durch die Stadt Flörsheim bedankte sich der 1. Vorsitzende bei dem Ersten Stadtrat Markus Ochs herzlich .
Die neue Unterkunft hat sich bestens in der Praxis bewährt und bietet ein modernes, zeitgemäßes Arbeitsumfeld - so der 1. Vorsitzende.
Im Jahr 2009 kamen  einige Jugendliche neu in das Flörsheimer  DRK um sich  ehrenamtlich zu engagieren. Nicht zuletzt trug auch die neue Unterkunft als Motivation hierzu bei. 

Ganz  besonders freute sich der 1. Vorsitzende über die Übernahme von zwei Helferinnen und Helfern aus dem Jugend-Rot-Kreuz in die aktive Bereitschaft.  Damit verbunden bedankte sich Hans-Joachim Freiberg zusammen mit Bereitschaftsleitung Theresa Kuhlmann und Sascha Zach herzlichst bei der JRK-LeitungNicole Triner und Kerstin Oberreiter leiten das JRK seit Jahren im Team und führen die Jugendlichen erfolgreich an die Arbeit des Roten Kreuzes heran . 

Die  Flörsheimer Rotkreuz Helfer waren 2009 wiederum ca.11000 Stundenehrenamtlich tätig.

Hans-Joachim Freiberg wünschte allen Helfern und deren Familien ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein glückliches neues Jahr, sowie Kraft und Freude für die Aufgaben, die 2010 zu bewältigen sind. 

Erster Stadtrat Markus Ochs dankte in seinen Grußworten den Aktiven seinerseits für deren Arbeit und würdigte deren ehrenamtliches Engagement im öffentlichen Leben unserer Stadt.  Die Flörsheimer DRK Helfer zeigen immer eine sehr gute fachliche Qualifikation und sind zuverlässige Partner. Den Aktiven des DRK wünschte er abschließend eine gesegnete Weihnachtszeit und ein glückliches neues Jahr.

Im Rahmen der Jahresabschlussfeier ehrten der Kreisbereitschaftsleiter des DRK Kreisverbandes Main-Taunus, Stephan Wengler, und Bereitschaftsleiter Sascha Zach vier Helferinnen und Helfer für deren langjährige aktive Arbeit.
  5 Jahre :  Adrian Minkus
10 Jahre :  Bereitschaftsleiterin Theresa Kuhlmann
20 Jahre : JRK Leiterin Nicole Triner und stellv. JRK Leiterin Kerstin Oberreiter 

DRK Flörsheim

 

Main-Spitze, 08. Oktober 2009, www.main-spitze.de 

DRK ehrt Fördermitglieder

08.10.2009 - FLÖRSHEIM

von Elke Flogaus

HERBSTFEST Kreisgeschäftsführer überreicht silberne Henry-Dunant-Medaillen zum 150-jährigen Bestehen

Langjährige Fördermitglieder standen im Mittelpunkt des Herbstfestes der Senioren des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Flörsheim, denn seit fünf Jahren werden sie in diesem Rahmen für ihre finanzielle Unterstützung geehrt. Allerdings waren nur drei der insgesamt elf Jubilare (siehe Infokasten) anwesend, so dass DRK-Kreisgeschäftsführer Stephan Racky für den Kreisverband Main-Taunus Urkunden und Ehrennadeln lediglich an Ruth Richly für 25 Jahre passive Mitgliedschaft, an Maria Scheffzinski für 40 Jahre und an Helmut Trutz für 60 Jahre überreichen konnte. Ein besonderer Glückwunsch ging dabei an Maria Scheffzinski, die ihren 95. Geburtstag feiern konnte und von den über 20 Anwesenden mit einem Sonderapplaus bedacht wurde.

Zuvor hatte DRK-Ortsvereinsvorsitzender Jochen Freiberg die Gäste begrüßt und mit einem Rückblick die langjährige Geschichte des Roten Kreuzes beleuchtet, die ihren Anfang bei der Schlacht von Solferino vor 150 Jahren nahm und eng mit dem Namen Henry Dunant verbunden ist. Die Gründung der Flörsheimer "Krieger-Sanitätskolonne" fand schließlich 1883 statt, war damals rein militärisch und akzeptierte nur Mitglieder, die gedient hatten.

"Die erste fahrbare Krankentrage aus dem Jahr 1907 halten wir heute noch in Ehren und zeigen sie bei besonderen Anlässen", wies Freiberg auf eine Rarität hin, die im Dachgeschoss der neuen DRK-Station, die 2007 im Höllweg eingeweiht wurde, ihren Ehrenplatz hat. Viele geschichtliche Stationen wusste Freiberg zu nennen, so die Wiederentstehung des DRK Flörsheim nach dem 2.Weltkrieg 1946 in der Villa von Sanitätsrat Börner (heute Rathaus) und zahlreichen folgenden Unterkünften, von der Gründung des Jugendrotkreuzes 1951 und vom ersten Blutspendetermin 1956. Wichtige Meilensteine waren zudem die Anerkennung als Ehrenamtliche Rettungswache 1979 und die Eintragung als Verein 1997.

Dass bereits 1990 erste Überlegungen eines Zentrums von Feuerwehr, Polizei und DRK im Höllweg bestanden hatten, die erst jetzt mit dem Bau der neuen Polizeistation verwirklicht werden, war für viele Zuhörer neu. Nicht neu sind dagegen die Aktivitäten des DRK für Senioren, denn dieser Kreis bestehe seit 18 Jahren, bestätigten die Leiterinnen Silvia Litzinger und Ortrud Schnellrieder, die gemeinsam mit dem Aktiven Sebastian Schäfer beim Herbstfest die Bewirtung übernommen hatten.

Bei Kassler und Sauerkraut, bei Handkäse mit Musik, bei Apfelwein, Süßem und gespendetem Bratapfellikör konnten es sich die Gäste gut gehen lassen wie auch bei vielen anderen Aktivitäten, zum Beispiel beim Kreppelkaffee, beim Grillfest, bei Spielenachmittagen jeden 4.Dienstag im Monat, beim Gehirnjogging jeden 2.Donnerstag im Monat oder bei alljährlichen Ausflügen wie diesmal zum "Singenden Wirt" im Hunsrück.

Als besondere Überraschung hatte Racky silberne Henry-Dunant-Medaillen samt Pflegeanleitung zum 150-jährigen DRK-Bestehen dabei, die er dem erstaunten Jochen Freiberg, dem Betreuungsteam Litzinger und Schnellrieder, dem seit 42 Jahren aktiven Mitglied Philipp Fritz überreichte und dem Geschäftsführer Franz-Josef Eckert zugedachte.

http://www.main-spitze.de/region/floersheim/7643928.htm

 

Main-Spitze, 30. September 2009, www.main-spitze.de 

Auf Dauerspender ist Verlass

30.09.2009 - FLÖRSHEIM

(hbk). Edelbitter, Vollmilch- oder Traubennuss-Schokolade gab es zur Auswahl und zwischen einer herzhaften Gulaschsuppe oder einem saftigen Wurstbrötchen konnte man außerdem noch wählen. Doch deswegen waren sie nicht gekommen, die 134 Blutspender im Galluszentrum am Montag. Sie kamen, um mit ihrer Spende möglicherweise Leben zu retten und zu bewahren. Blut, das Lebenselixier, ist knapp, es kann noch immer nicht künstlich hergestellt werden und somit bedarf es dringend der rettenden Blutkonserven. Aus diesem Grund ist es so lobenswert, erklärte Franz Eckert, Ortsverbandsleiter des Flörsheimer DRK, dass es die vielen Dauerspender gibt.

Einer kam am Montag zum 50. Mal zur Spende, einer zum 25. Mal und vier zur zehnten Blutspende. Sie erhielten eine kleine Anerkennung von Eckert. Erfreulicherweise waren bei diesem Termin zehn Erstspender dabei, aber auch 16 Spender, die auf Grund gesundheitlicher Probleme von den vier Ärzten nicht zur Blutspende zugelassen werden konnten. Wer in der Datei des Hessischen Blutspendedienstes als Spender geführt wird, hatte im August ein Los zugeschickt bekommen. Unter diesen Blutspendern werden von August bis 11. Oktober Ballonfahrten über Schloss-Neuschwanstein verlost, zwei Übernachtungen mit Frühstück eingeschlossen. "Doch leider hatte diese Werbeaktion keine besonderen Auswirkungen", erklärte Eckert, der sich gerne ein noch besseres Spendenergebnis gewünscht hätte.

Der nächste Blutspendetermin in der Umgebung ist am 9. Oktober in der Brühlwiesenschule Hofheim. In Flörsheim besteht die nächste Möglichkeit zum Aderlass am 12. April 2010.

http://www.main-spitze.de/region/floersheim/7580698.htm

 

Höchster Kreisblatt, 28. Juli 2009, www.rhein-main.net

«Als Mama kam, waren die Bauchschmerzen weg»


Ferienspielbetreuer: Julia Ruppert, Jessica Schinzel, Franz-Josef Eckert und Adrian Minkus (v.li.). Foto: nie.
Wo Feuer, Holz und Nägel zusammenkommen, bleiben Verletzungen nicht aus. Während die Kinder in «Hüttenbach» tobten, überwachten elf ehrenamtliche Helfer des Roten Kreuzes das Gelände in wechselnden Schichten.

Flörsheim. «Das ist eben kein geordneter Kindergarten», sagte Franz-Josef Eckert, Geschäftsführer des Flörsheimer DRK. In diesem Jahr zählten sie 240 Hilfeleistungen bei den Ferienspielen. «Ich will nicht immer von Unfällen sprechen», erklärte Eckert. «Manchmal waren es auch nur Streicheleinheiten.» Durch die große Zahl junger Teilnehmer sei es auch vorgekommen, dass sich Kinder wegen Heimweh schlecht fühlten.

«Ein Kind klagte über Bauchschmerzen, und als die Mama kam, waren die blitzschnell verschwunden.» Zu den schwersten Verletzungen gehörten Fußtritte in Nägel. Neun Fußverletzungen und eine Schürfwunde mussten im Krankenhaus behandelt werden. Ein Kind wurde wegen einer Platzwunde vom Hausarzt versorgt.

«Die ersten beiden Tage stehen im Zeichen der Holzarbeiten», erklärte Eckert. Die relativ hohe Anzahl an Fußverletzungen (im letzten Jahr traten nur zwei Kinder in Nägel) führte der DRK-Geschäftsführer auf die Unerfahrenheit vieler junger Teilnehmer zurück. Die Betroffenen war zum Großteil jünger als zehn Jahre. «Wenn so ein Kind einen Widerstand spürt, stoppt es nicht immer ab, sondern tritt weiter durch.»

Als wenig hilfreich hat sich die Forderung erwiesen, dass alle Kinder Schuhe anziehen sollen. «Alle Nageltritte gingen durch die Schuhe durch», betonte Eckert. Zu den weiteren Verletzungen zählten Schürfwunden, kleine Verbrennungen und Hammerschläge auf die Finger. Zurückgegangen sind in diesem Jahr die Wespenstiche, von denen kein einziger zu verzeichnen war.

Laut DRK gab es auch keine schweren Verletzungen. Die genaue Anzahl der einzelnen Hilfeleistungen will Eckert in den nächsten Wochen auswerten. Insgesamt sei die Zahl der Hilfeleistungen zurückgegangen.

In den vergangenen Jahren zählten die Mitarbeiter des Roten Kreuzes bis zu 380 Versorgungen. Dass die Verletzungen weniger werden, erklärt Eckert durch die Zahl an Helfern. In diesem Jahr wurden die 22 Betreuer von mehr als 20 Aufbauhelfern unterstützt. sas

http://www.fnp.de/hk/region/lokales/rmn01.c.6302236.de.htm

 

Pressemitteilung vom 22. Juni 2009

Jugendrotkreuz beim Landeswettbewerb 2009

Das Flörsheimer Jugendrotkreuz hat erstmals Landeswettbewerb teilgenommen.


Unser Bild zeigt die 5 jungen Teilnehmerinnen:

von  links: Aileen Makies, Lina Hirschkorn; Christiane Ehresmann, Nicole Stein und Bernadette Hoffmann

Vom 19. bis 21.06.2009 fand in Hungen (Landkreis Giessen) der diesjährige Landeswettbewerb der Jugendrotkreuzler statt.
Dies ist ein Wettbewerb, der vom DRK Landesverband ausgerichtet wird. Teilnehmen konnten alle Jugendrotkreuzgruppen im Alter von 6 bis 12 Jahren, die sich im März 2009 beim Kreiswettbewerb qualifiziert hatten.
Geprüft wurden Kenntnisse der theoretischen und praktischen Ersten-Hilfe sowie in rotkreuz-spezifischen Aufgabengebieten und sozialen Themen. Natürlich durfte auch ein Aufgabenbereich „Spiel&Spaß“ nicht fehlen.
Bei den Einzelwertungen erreichten die Flörsheimer JRK’ler im den Bereichen „ROTKREUZ“ den 4. Platz und im „FREIEN BEREICH“ mit dem Thema Umwelt und Natur den 3. Platz.
Auch am Ende des Tages konnten sie mit sich zufrieden sein. Von insgesamt 14 teilnehmenden Gruppen belegten sie  in der Gesamtwertung den 8. Platz.

DRK Flörsheim

 

Main-Spitze, 08. April 2009, www.main-spitze.de 

56,5 Liter Blut bei DRK gelassen

Ortsgruppe verzeichnet Rekord bei Erstspendern

08.04.2009 - FLÖRSHEIM

(hbk). 56,5 Liter Blut gingen am Montag aus Flörsheim zum Blutspendedienst nach Frankfurt. DRK-Ortsgruppenchef Franz-Josef Eckert freute sich über 113 Spender, die je einen halben Liter Blut in die Kanülen laufen ließen. Darüber hinaus verzeichnete er 15 "Ausfälle", da die betreffenden Personen den Gesundheitstest nicht bestanden hatten. Doch "mit 24 Erstspendern, die 20 Prozent ausmachten, haben wir ein Rekordergebnis", bilanzierte Bereitschaftsleiter Eckert, der mit der Gesamtzahl der Spender nicht zufrieden ist. Denn vor einem Jahr waren es noch 174 Spender, im Jahr 2004 sogar 193 Spender. Nach Eckerts Erfahrung kann der Grund für die geringe Spendenbereitschaft das Wetter sein: An den ersten schönen Tagen nach einer langen Schlechtwetterperiode hielten sich die Menschen lieber draußen auf.

Dank der vier Ärzte, die einen medizinischen Check zur Spendenfähigkeit durchführten, konnte die DRK-Aktion zügig vonstatten gehen. Während Blutspendern im Galluszentrum ein schneller Ablauf garantiert wurde, war es für viele der 14 Helfer aus Frankfurt und 22 Helfer aus Flörsheim ein langer Arbeitstag. Erste Vorbereitungen begannen schon am Vormittag. Bis gegen 16 Uhr die ersten Freiwilligen zum Aderlass erschienen, war vom Herbei-Transport der medizinischen Hilfsmaterialien über das Einkaufen des Imbisses bis zur Vorbereitung der Räumlichkeiten, die zu Ambulanzen wurden, jede Menge zu tun.

Wie Eckert mitteilte, hat der Blutspendedienst 2008 - Dank des hohen Engagements der Bevölkerung - die Versorgung der Krankenhäuser mit Blutkonserven gewährleisten können: "Allerdings sind die Reserven vollständig aufgebraucht." Unermüdlich wirbt der DRK-Chef für die Blutspende: Blutspender helfen anderen und sorgen auch dafür, dass ihnen selbst im Ernstfall schnell geholfen werden kann. Durch verbesserte Operationstechniken könnten immer mehr Leiden gelindert und geheilt werden. Blutkonserven seien hierbei allerdings unersetzlich.

Jedem Spender wurde am Montag mit einer Tafel Schokolade gedankt. Geehrt wurden neben Annelie Wann für ihren 25.Aderlass noch drei weitere Bürger für ihre zehnte Spende. Der nächste Blutspendetermin in Flörsheim ist am 28.September. Dann ist hoffentlich wieder "Blutspende-Wetter".

http://www.main-spitze.de/region/floersheim/6661945.htm

 

Höchster Kreisblatt, 24. Februar 2009, www.rhein-main.net

Immer mehr Mädchen beim Koma-Saufen

Nach dem Umzug: Fast die ganze Bandbreite an Alkoholika, die gerne von Jugendlichen konsumiert wird, zeigt dieses Bild. Foto: fz


Nach dem Umzug: Fast die ganze Bandbreite an Alkoholika, die gerne von Jugendlichen konsumiert wird, zeigt dieses Bild. Foto: fz

Flörsheim. Nach dem Umzug kamen die Sirenen. Noch bis in die späten Abendstunden waren sie in ganz Flörsheim zu hören. Schuld war der Alkohol – oder besser: Der Missbrauch hochprozentiger alkoholischer Getränke durch Jugendliche, vor allem durch junge Mädchen. «Ich habe dafür keine Erklärung», sagt Rot-Kreuz-Bereitschaftsleiter Franz-Josef Eckert, der bereits seit 31 Jahren die Einsätze der Helfer während des Fastnachtstreibens koordiniert. In diesem Jahr verzeichnete Eckert insgesamt 79 Einsätze, 18 Personen mussten ins Krankenhaus gefahren werden. «Wir haben fast alle Krankenhäuser in der Region angefahren», betont Eckert, der aufgrund der massiven Zahl von Alkohol-Opfern Verstärkung bei der Leitstelle in Hofheim anfordern musste.

32 Personen meldeten sich bei den Notärzten in der Hilfsstelle des Roten Kreuzes, die im neuen DRK-Vereinsheim am Höllweg eingerichtet war. Zum Vergleich: 2008 kamen gerade mal zwei Hilfesuchende zum DRK-Lazarett. Insgesamt waren die Helfer im Vorjahr 28 Mal im Einsatz.

«Sehr auffällig», findet Franz-Josef Eckert, dass die erste «Alkoholleiche» bereits gegen 14 Uhr auftauchte. Für ein 17 Jahre altes Mädchen aus Bingen war der Umzug gelaufen, bevor er überhaupt richtig begonnen hatte. Die übermäßig alkoholisierten Besucher kamen nicht nur aus Flörsheim, sondern unter anderem aus Rüsselsheim, Raunheim, Kelsterbach, Hofheim und Kelkheim. Brennpunkte der Einsätze seien der Parkplatz Eisenbahnstraße, der Rathenauplatz und der Platz vor der Gallus-Kirche gewesen, hieß es beim Roten Kreuz. Neben den «Alkohol-Leichen», die den Großteil der Einsätze ausmachten, mussten eine Platzwunde und vier Nasenbeinverletzungen behandelt werden. Die Helfer des Roten Kreuzes waren deshalb bis zirka 21.30 Uhr im Einsatz.


Die Flörsheimer Polizeistation hatte die Lage mit mehr als 50 Beamten im Griff. Bis auf einige kleinere Auseinandersetzungen – unter anderem gab es in der Grabenstraße, in der Nähe des Rathenauplatzes, wieder etliche Rangeleien und kurze Schlägereien – sei es relativ ruhig gewesen, erklärt der stellvertretende Dienststellenleiter Siegfried Ambros. Zwei dieser Schlägereien wurden zur Anzeige gebracht. Gegen 20 Uhr stellten die Beamten beim Opfer einer Körperverletzung in der Kirchgasse genau 2,1 Promille fest. Und ein 18 Jahre alter Flörsheimer wurde in Verwahrung genommen, weil er an der Gallus-Kirche getobt hatte. Ein 44 Jahre alter Mann aus Hattersheim übernachtete ebenfalls in der Polizeistation, nachdem er am Bahnübergang Wickerer Straße betrunken zusammengebrochen war. Einen schlafenden Achtzehnjährigen fanden Polizisten gegen 4 Uhr nachts in der Jahnstraße.

Auch die Polizei registriert eine zunehmende Zahl von Jugendlichen, die sich dem so genannten Koma-Saufen hingibt. Vor allem junge Mädchen im Alter ab 14, 15 Jahren würden dabei mitmachen. Dies habe es in früheren Jahren so nicht gegeben, erläuterte Stationsleiter Edgar Kersting. Eine Erklärung für dieses Verhalten bei den jungen Frauen hatte der erfahrene Polizist: «Die Mentalität hat sich einfach geändert.» Alkohol im Übermaß gehöre heutzutage einfach zum «Programm». Und wo es früher schon im Elternhaus verpönt war zu trinken, da gibt es heute oft keine Hemmungen mehr, weil sich viele Erziehungsberechtigten beim Thema Alkohol ihren Sprösslingen gegenüber mehr als tolerant zeigten. Zudem unterschätzten vor allem viele jungen Mädchen die negativen Auswirkungen von Hochprozentigem, so Kersting. Gleichwohl werde die Tatsache, dass Frauen aufgrund ihrer körperlichen Konstitution nicht so viel Alkohol wie Männer vertragen, ignoriert.

Übrigens. Laut Edgar Kersting wurden 13 Fahrzeuge abgeschleppt, weil sie die Rettungswege blockierten. Diese Autos wurden am Urbanusplatz «zwischen geparkt». Für die Besitzer der Autos wird das ein teurer Spaß. sas/meh

http://www.fnp.de/hk/region/lokales/rmn01.c.5586229.de_1.htm

 

Rüsselsheimer Echo, 24. Februar  2009, www.echo-online.de 

Gefallene Engel und ramponierte Pilze

Fastnacht: In der DRK-Wache werden die dunklen Seiten des bunten Treibens offenbar – Einsätze wie nie

FLÖRSHEIM. Es sollte wohl eine himmlische Fastnacht werden, doch am Ende war es nur ein höllischer Absturz. Die weißen Engelsflügel, mit denen sich die junge Frau am Sonntag ins närrische Getümmel gestürzt hatte, kleben zerdrückt an ihrer Jacke. Ihr Freund hält die Drahtkonstruktion des Heiligenscheins in der Hand, der mit zu dem Kostüm gehörte. In der anderen Hand eine Flasche Wasser. Doch Wasser scheint an diesem Tag nicht das bevorzugte Getränk der Jugendlichen gewesen sein. Mit einer Alkoholvergiftung liegt die junge Frau auf der Bahre in der Rettungswache des DRK.

Hier, nur ein paar hundert Meter von dem offiziellen Zugweg entfernt, werden die dunklen Seiten des bunten Treibens offenbar. Wer hier eingeliefert wird, für den ist Fastnacht erst einmal vorbei. Gebrochene Nasen, demolierte Knie, Schürf- und Platzwunden und immer wieder zu viel Alkohol. Ein gutes Dutzend akute Alkoholvergiftungen hat Bereitschaftsleiterin Theresa Kuhlmann schon auf ihrem Zettel notiert. So viele wie noch nie. Jeder Patient bekommt eine Nummer auf dem Handrücken notiert, damit es zu keinen Verwechslungen kommt. Der Engel ist Patient Nummer 29 und er wird nicht der letzte sein. Gegen 22 Uhr, als das DRK die Wache dicht macht, stehen 32 Patienten auf der Liste. Zum Vergleich: Im Jahr 2008 wurden in der DRK-Wache genau zwei Patienten behandelt. Als Bereitschaftsführer Franz-Josef Eckert die Meldungen von den deutlich gestiegenen Einsätzen der Rettungsdienste an Weiberfastnacht in den rheinischen Karnevalshochburgen vernahm, hatte er auch für den Sonntag in Flörsheim eine dunkle Vorahnung. Mit einer solchen Entwicklung hat aber auch er nicht gerechnet.

Insgesamt hat das DRK am Sonntag 79 Einsätze verzeichnet. 18 Patienten mussten ins Krankenhaus gebracht werden, ein gutes Dutzend wurde wegen Alkoholvergiftung behandelt. Und jede einzelne Kategorie ein neuer, trauriger Rekord. Woran das liegt? „Ich habe keine Ahnung. Ich kann mir das nicht erklären“, bekennt Eckert. Auch der Hofheimer Arzt Andreas Reimer, der seit 15 Jahren am Fastnachtssonntag das Flörsheimer DRK unterstützt, kann nur die Fakten aufzählen. Immer mehr Alkoholvergiftungen, immer mehr jugendliche Patienten. Eine Erklärung hat auch er nicht.

Die Versorgung der volltrunkenen Jugendlichen ist längst Routine. Blutdruck messen, Kreislauf kontrollieren, in vielen Fällen eine Infusion, damit der Blutzuckerspiegel wieder in Ordnung kommt und dann ein paar Stunden auf die Liege. So lange, bis die Eltern ihre Schützlinge abholen. Wenn keine Verwandten greifbar sind oder die Patienten so spät gebracht werden, dass das DRK keine stundenlange Überwachung mehr gewährleisten kann, geht es ins Krankenhaus. Rüsselsheim, Wiesbaden, Hofheim, Bad Soden – die Rettungswagen fahren weite Wege, um ein freies Bett zu finden.

Der Umzug ist längst vorbei, doch die Party rund um die Galluskirche tobt weiter. Rund 500 Menschen feiern hier. Am nächsten Morgen wird Wilhelm Bachmann kopfschüttelnd die Reste des Gelages vom Kirchhof kehren. „Die haben sich sogar mit Strohrum betrunken“, sagt er und zeigt auf die leere Flasche. Maximale Wirkung für all die, denen es um den maximalen Rausch geht.

Ein weiteres Mädchen wird eingeliefert. Wieder zu viel Alkohol, wieder die gleiche Prozedur. Eine Freundin muss ebenfalls behandelt werden. Sie wollte die Torkelnde stützen, kam selbst ins Straucheln und hat sich dabei eine Schürfwunde zugezogen. Vor der Wache warten die Freundinnen, ebenfalls im Pilzkostüm. „Wodka und Klopfer“ haben sie alle getrunken, erzählen sie. Doch die Freundin hat wohl noch ein paar Jägermeister dabei gehabt, erzählt eines der Mädchen. „Sei doch ruhig“, zischt eine Freundin, Die jungen Frauen fühlen sich offensichtlich unwohl. Die fastnachtliche Freude ist der Ernüchterung gewichen, auch wenn der Alkoholspiegel eine andere Sprache spricht.

Gegen 22 Uhr verlässt der letzte Patient die Wache Richtung Krankenhaus. Um kurz vor 23 Uhr haben auch die DRK-Helfer Feierabend. Das Salzgebäck im ersten Stock bleibt unberührt. „Wir wollten nur noch nach Hause, so ausgebrannt waren wir“, sagt Franz-Josef Eckert.

Er kann sich noch an Zeiten erinnern, als ab 17 Uhr die Fastnacht auch für die Rettungsdienste begann. Als mit dem Ende des Umzuges auch die Einsätze beendet waren. Diese Zeiten scheinen endgültig vorbei zu sein.

Jens Etzelsberger
24.2.2009

http://www.echo-online.de/suedhessen/template_detail.php3?id=718124

 

Main-Spitze, 25. Januar 2009, www.main-spitze.de 

Anzahl der Einsätze in Flörsheim sprunghaft angestiegen

25.02.2009 - FLÖRSHEIM

Von Elke Flogaus

„Solch eine Steigerung an Einsätzen habe ich noch nicht erlebt“, lautete die Bilanz von DRK-Einsatzleiter Franz-Josef Eckert, der das närrische Treiben immerhin seit 31 Jahren beruflich begleitet und, wie berichtet, am Sonntag Verstärkung für die Rettungskräfte anfordern musste. Den sprunghaften Anstieg auf 79 Einsätze könne er sich gar nicht erklären. 18 Personen mussten ins Krankenhaus gebracht werden, während 32 zumeist Alkoholisierte (im vergangenen Jahr waren es zwei) in der Sanitätsstelle versorgt wurden.

Dagegen sprach der Leiter der Polizeistation Flörsheim, Edgar Kersting, von Vorfällen im üblichen Rahmen, die seine Kollegen bis spät in die Nacht beschäftigten. „Zur Ausnüchterung nehmen wir Leute nur mit, wenn es gar nicht mehr anders geht“, stellte Kersting klar. So im Falle eines 18-jährigen Flörsheimers, den die Beamten in der Jahnstraße fanden und der nicht wusste, wie er heißt, eines 44-Jährigen aus Hattersheim, der am Bahnübergang umgefallen war und eines ebenfalls 18-Jährigen, der nach Platzverweis weiter tobte und nun eine Anzeige wegen Körperverletzung hat.

Ein zuvor von Unbekannten ins Gesicht geschlagener 20-Jähriger beschädigte aus Wut ein Hoftor und wurde mit 2,1 Promille aufgegriffen, ein Autofahrer aus Hattersheim beschädigte sein Auto, als er in der Bürgermeister–Lauck-Straße über einen Gullydeckel fuhr, den Unbekannte auf die Straße gelegt hatten, und an einem Bus wurde die Heckscheibe eingeschlagen. Weitere Auseinandersetzungen konnten die Beamten schlichten, die Verstärkung aus dem Main-Taunus-Kreis bekamen. Von insgesamt 13 abgeschleppten Fahrzeugen, zehn davon allein in der Wickerer Straße, berichtete der städtische Pressesprecher Andreas Wörner.

„Das ist meine 21. Fastnacht, da hat man schon Routine“, gab sich der Leiter des städtischen Bauhofs gelassen, der mit allen verfügbaren Kräften bis 22 Uhr auf den Beinen war. Durch die feuchten Straßen hätten die Kehrmaschinen länger zu tun gehabt, um etwa zwölf Kubikmeter Abfall einzusammeln. Besonderen Dank richtete Sieber an vor allem ältere Anwohner, die die Bürgersteige gefegt und mit eingesammelten Flaschen auf den Container des Bauhofs gewartet haben.

Als gravierendes Problem stellten sich wieder die vielen Glasscherben in den Straßen und vor allem auf dem Gallusplatz heraus, wodurch auch ein Fahrzeug einen Platten hatte. „Warum können die Leute die Flaschen nicht an der Rand stellen, wir nehmen sie dann doch mit“, wunderte sich der Bauhofleiter. Wie viele Schilder und Fahnen geklaut wurden, wird sich noch heraus stellen. Im vergangenen Jahr gab es mit
37 Verkehrsschildern und acht Fahnen einen Rekord – mit erheblichen Kosten für die Stadt.

Insgesamt zufrieden mit dem Verlauf von Umzug und After-Zug-Party zeigte sich FNC-Vorsitzender Willi Lauck und lobte die Teilnehmer, die sich an alle Vorschriften gehalten hätten. Nur über die Main-Taunus-Stiftung war er verärgert: „Das ist der Gipfel, was da vorgefallen ist“, schimpfte er nicht nur über das fehlende Drachenboot als angekündigte Zugnummer, sondern auch über die für alle strikt untersagte Werbung und die als spitze Gegenstände verbotenen Zahnbürsten sowie Zahnpastatuben, die in die Menge flogen, darunter auch irreführende Haftcreme, die hoffentlich von niemandem zum Zähneputzen benutzt wird.

Dem allem widersprach Stiftungs-Geschäftsführer Frank Herzog auf Nachfrage. Von einer Anmeldung des Drachenbootes habe er zu spät erfahren und eine Teilnahme nicht mehr organisieren können. Dennoch habe man beim Umzug Werbung für die Stiftung machen wollen, und nach dem Motto der Stiftungspiraten „Ob groß, ob klein, Piratenzähne müssen sauber sein“ habe man die Zahnbürsten und Tuben verteilt aber keineswegs geschmissen. Nach der Parole, dieses Jahr weniger Geld auszugeben, seien diese Spendengaben verteilt worden.

http://www.main-spitze.de/region/floersheim/6186635.htm

 

Main-Spitze, 05. Januar 2009, www.main-spitze.de 

DRK wieder viele Stunden im Einsatz

Vom 05.01.2009
FLÖRSHEIM (hbk). Der Geschäftsführer und Bereitschaftsleiter des Flörsheimer Ortsverbands des Roten Kreuzes, Franz-Josef Eckert, zeigt in seinem Jahresbericht beeindruckende Zahlen. Stand das Jahr 2007 noch ganz im Zeichen des Neubaus des Vereinsheims im Höllweg, so war das 125-jährige Vereinsbestehen der besondere Höhepunkt im Jahr 2008, für das die Rotkreuzler 928 Stunden für Planung und Durchführung aufwendeten. 11 180 ehrenamtliche Stunden (2007: 11 694) leisteten die 33 Aktiven im Rettungsdienst ab 18 Uhr und an den Wochenenden sowie als Aushilfe in der hauptamtlichen DRK-Wache in Wicker. 189 (2007: 250) Mal rückten die Aktiven aus, zusätzlich zu den 320 Einsätzen in Wicker. Davon wurden sie 116 Mal über Funkalarmempfänger alarmiert, die ausschließlich bei Notfällen eingesetzt werden.

Alarmzeit erfüllt
Die ehrenamtlichen Helfer hielten dabei immer die gesetzlich vorgeschriebene Hilfsfrist von maximal zehn Minuten bis zum Eintreffen an einem Notfallort im Kreis ein. Im Durchschnitt benötigten die Retter 7,7 Minuten. 1 709 Stunden wurden für Sanitätsdienste wie Fastnachtsumzüge, Ferienspiele, Weinfest oder Weihnachtsmärkte geleistet. Hinzu kamen Blutspendetermine, Jugendarbeit und die Sozialarbeit mit Seniorentreff, Gehirnjogging und einiges mehr.

Viel Weiterbildung
Der größte zeitliche Aufwand wurde wiederum mit mehr als 3 470 Stunden - das entspricht 35 Prozent der Zeit - für die Aus- und Weiterbildung aufgewandt.

http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=3578380

 

Höchster Kreisblatt, 03. Januar 2009, www.rhein-main.net

DRK absolviert 11 180 Arbeitsstunden

Bei der Feier zum DRK-Vereinsjubiläum konnten sich Besucher, wie hier Lothar Kinkel, von Jennifer Hauck den Blutdruck messen lassen.


Bei der Feier zum DRK-Vereinsjubiläum konnten sich Besucher, wie hier Lothar Kinkel, von Jennifer Hauck den Blutdruck messen lassen.
Flörsheim. Ein wahrlich riesengroßes Arbeitspensum haben die Mitglieder des Roten Kreuzes Flörsheim im vergangenen Jahr absolviert. Dies verdeutlicht auch der Bericht von Geschäftsführer und Bereitschaftsleiter Franz-Josef Eckert.

Franz-Josef Eckert hat in seinem Jahresbericht beeindruckende Zahlen aufgelistet. So rückten die eigenen Rettungsfahrzeuge des Ortsvereins 189 Mal aus. Diese Einsätze wurden zusätzlich zu den Alarmierungen der hauptamtlichen Rettungsfahrten in Wicker gefahren, die das Flörsheimer Rote Kreuz übernommen hatte. Für diese Einsätze wurden die DRK-Helfer insgesamt 116 Mal über Funkmeldeempfänger (Piepser) alarmiert. Diese Alarmierungen wurden ausschließlich bei Notfällen angewandt. Vorbildlich war übrigens die Zeit für die Einsätze: Die ehrenamtlichen Retter hielten nämlich dabei immer die gesetzlich vorgeschriebene Hilfsfrist von maximal zehn Minuten bis zu dem Eintreffen am Notfallort ein.

Zusätzlich leisteten die nebenamtlichen DRK-Helfer aus der Mainstadt 1437 ehrenamtliche Stunden mit 320 Einsätzen in der hauptamtlichen Rot-Kreuz--Wache in Wicker. 1709 Stunden wurden für Sanitätsdienste wie zum Beispiel die Fastnachtsumzüge, Ferienspiele, Weinfest oder Weihnachtsmärkte geleistet. Hinzu kamen Blutspendetermine, Jugendarbeit und die Sozialarbeit mit dem Seniorentreff, Gehirnjogging und vieles mehr.

Ein besonderer Höhepunkt im vergangenen Jahr war das 125-jährige Vereinsbestehen, für das die Rotkreuzler stattliche 928 Stunden für Planung und Durchführung aufwendeten. Der größte zeitliche Aufwand wurde aber wiederum mit über 3470 Stunden für die Aus- und Weiterbildung mit den Dienstabenden aufgewandt.

Insgesamt leisteten die Rotkreuzler 11 180 ehrenamtliche Stunden. Kein Wunder also, dass Bereitschaftsleiter Franz-Josef Eckert erklärte: «Ein starkes DRK-Team steht auch im Jahr 2009 für die Flörsheimer Bevölkerung zur Verfügung und freut sich für jeden Neuzugang, der die Helfer unterstützt.»

Dass die Rot-Kreuz-Mitglieder durch den Bezug ihres neuen Vereinsheims am Höllweg einen neuen Motivationsschub erhalten haben, ist wohl unumstritten. Denn in früheren Jahren waren die Jahresberichte stets mit der Bemerkung versehen gewesen, dass die räumlichen Bedingungen, auch für die Unterbringung der Fahrzeuge, nicht ideal und hinderlich für die Arbeit der Hilfskräfte sei. Diese Sorge ist das Rote Kreuz mit dem Neubau des Gebäudes neben der Feuerwache los geworden. Und auf das bisher Erreichte ist Geschäftsführer Franz-Josef Eckert mit Recht auch Stolz. Denn die Rot-Kreuz-Ortsvereinigung hat mit einem großen finanziellen Anteil dazu beigetragen, dass das Gebäude überhaupt gebaut werden konnte. Und die «Ersparnisse», die dafür eingesetzt wurden, resultierten aus der Bezahlung für die entsprechenden Einsatzzeiten der DRK-Helfer. meh

http://www.fnp.de/hk/region/lokales/rmn01.c.5435137.de.htm

 

Main-Spitze, 17. Dezember 2008, www.main-spitze.de 

Dank für 11 000 Ehrenamtsstunden

Jahresabschlussfeier des Deutschen Roten Kreuzes / Lob und Anerkennung von der Stadt


Auf der DRK-Feier (v.L.n.R): 1. Stadtrat Markus Ochs, Geschäftsführer und Bereitschaftsleiter Franz-Josef Eckert, Bettina Proske, Kreisbereitschaftsleiter Stephan Wengler, Steffen Hochheimer, Jessica Schinzel, Bettina Franzke, 1. Vorsitzender Hans-Joachim Freiberg. privat

Vom 17.12.2008
red. FLÖRSHEIM Bei der Jahresabschlussfeier des Deutschen Roten Kreuzes Flörsheim am Main bedankte sich der 1. Vorsitzende Hans-Joachim Freiberg im Namen des Vorstandes bei allen Aktiven für ihr ehrenamtliches Engagement und die geleistete Arbeit im Jahr 2008. "Stand das Jahr zuvor noch ganz im Zeichen unseres Neubaus, so stand 2008 im Zeichnen unseres 125-jährigen Vereinsjubiläum".

Freiberg freute sich über die gelungen Veranstaltungen, insbesondere für die gut besuchte akademische Feier und die Ausstellung am 20. April. Er bedankte sich bei allen DRK-Aktiven für deren engagierten Einsatz bei den Feierlichkeiten und beim Ersten Stadtrat Markus Ochs für die Unterstützung und das entgegengebrachte Vertrauen. "Sowohl die neue Unterkunft als auch das Jubiläum sollen unseren Helfern Ansporn sein, weiterhin mit Freude aktive, ehrenamtliche Hilfe in unserer Stadt zu leisten", sagte der 1. Vorsitzende.

Im DRK-Ortsverband waren die Rotkreuzhelfer im zu Ende gehenden Jahr insgesamt etwa 11000 Stunden ehrenamtlich tätig. Besonderen Dank erhielt die Bereitschaftsleiterin Theresa Kuhlmann für ihre Bemühungen in der Ausbildung der aktiven Helfer. Sie legt damit den Grundstock für eine fachgerechte Hilfe der DRK-Helfer, damit diese auf dem neuesten Stand der Notfallversorgung bleiben.

Stadtrat Markus Ochs dankte in seinen Grußworten den Aktiven seinerseits für deren unermüdliche Arbeit und würdigte auch deren Engagement im öffentlichen Leben unserer Stadt. Den Aktiven des DRK wünschte er abschließend eine gesegnete Weihnachtszeit und ein glückliches neues Jahr.

Auf der Jahresabschlussfeier ehrten der Kreisbereitschaftsleiter des DRK- Kreisverbandes Main-Taunus, Stephan Wengler, und Bereitschaftsleiter Franz-Josef Eckert drei Helferinnen und Helfer für deren langjährige aktive Arbeit.

http://www.main-spitze.de/region/objekt.php3?artikel_id=3560441

 

Höchster Kreisblatt, 12. Dezember 2008, www.rhein-main.net

Rotes Kreuz leistet 11 000 Stunden 

Flörsheim. Bei der Jahresabschlussfeier des Deutschen Roten Kreuzes Flörsheim am Main bedankte sich der Vorsitzende Hans-Joachim Freiberg im Namen des Vorstandes bei allen aktiven Helfern für ihr ehrenamtliches Engagement und die geleistete Arbeit im Jahr 2008. «Stand das Jahr zuvor noch ganz im Zeichen unseres Neubaus, so stand das Jahr 2008 ganz im Zeichnen unseres 125-jährigen Vereinsbestehens», sagte er.

Freiberg freute sich über die gelungenen Veranstaltungen, vor allem über die gut besuchte akademische Feier und die Ausstellung über die Arbeit und Geschichte des DRK am 20. April. Hans-Joachim Freiberg bedankte sich bei allen DRK-Aktiven für deren engagierten Einsatz bei den Jubiläumsfeierlichkeiten und bei dem Vertreter der Stadt für die geleistete Unterstützung und das entgegengebrachte Vertrauen. «Sowohl die neue Unterkunft und als auch das 125-jährige Bestehen sollen unseren Helfern Ansporn sein, weiterhin mit Freude aktive, ehrenamtliche Hilfe in unserer Stadt zu leisten», sagte der 1. Vorsitzende.

Im DRK-Ortsverband waren die Rotkreuz-Helfer in diesem Jahr wiederum zirka 11 000 Stunden ehrenamtlich tätig. Besonderen Dank erhielt die Bereitschaftsleiterin Theresa Kuhlmann für ihre Bemühungen in der Ausbildung der Aktiven Helfer. Sie legt damit den Grundstock für eine fachgerechte Hilfe der DRK-Helfer, damit diese auf dem neusten Stand der Notfallversorgung bleiben.

Im Rahmen der Jahresabschlussfeier ehrten der Kreisbereitschaftsleiter des DRK Kreisverbandes Main-Taunus, Stephan Wengler, und Bereitschaftsleiter Franz-Josef Eckert zwei Helferinnen und einen Helfer für deren langjährige aktive Arbeit. 5 Jahre sind Jessica Schinzel und Steffen Hochheimer dabei, 25 Jahre Bettina Proske.red

http://www.fnp.de/hk/region/lokales/rmn01.c.5384591.de.htm

 

Main-Spitze, 02. Oktober 2008, www.main-spitze.de 

Trotz Erkältungswelle 116 Spender

DRK mit Blutspendetermin im Galluszentrum zufrieden / Karl Jürgen Winnik zum 50.Mal dabei


Auch sieben von 21 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern des DRK Ortsverbandes Flörsheim spendeten im Galluszentrum ihr Blut. Unser Bild zeigt Sascha Zach. Foto: DRK

Vom 02.10.2008
hbk. FLÖRSHEIM Mit dem Zuspruch beim Blutspendetermin am Montagabend zeigte sich der DRK-Ortsgruppenchef Franz-Josef Eckert zufrieden. Trotz der momentanen Erkältungswelle hatten sich 126 Bürger im Galluszentrum eingefunden. 116 von ihnen wurden nach ärztlicher Untersuchung zum Aderlass zugelassen, darunter neun Erstspender. 21 ehrenamtliche Helfer des Flörsheimer DRK betreuten die Spendenwilligen und waren oft selbst gute Vorbilder.

Alle Blutspender brachten zur Anmeldung ihre Ausweise mit, die erstmals elektronisch abgelesen wurden. Danach füllten sie Fragebögen zum Gesundheitszustand aus, stellten sich dem Arzt vor und ließen eine Voruntersuchung über sich ergehen, bei der Blutdruck, Temperatur und Puls kontrolliert wurden. Am Labortisch wurde den Kandidaten jeweils ein Tropfen Blut abgenommen, dessen Hämoglobinwert bestimmt wurde. Ergab das Schnelllabor einen guten Wert, ging es direkt zur Spende. Entnommen wurde dabei etwa ein halber Liter Blut. Zur Stärkung gab es anschließend eine deftige Gulaschsuppe und zum "Nachtisch" eine Tafel Schokolade.

Karl Jürgen Winnik wurde am Montag für seine 50.Blutspende ausgezeichnet und drei weitere Personen wurden für ihre zehnte Blutspende geehrt.

Erstspender müssen 18 Jahre alt sein und dürfen das 60.Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Für alle anderen gilt ein Höchstalter von 68. Männer sind sechs Mal im Jahr zur Vollblutspende zugelassen, Frauen höchstens vier Mal. Zwischen den Terminen müssen zwei Monate liegen. Die Blutgruppe spielt keine Rolle. "Wir brauchen dringend alles", versichert Eckert. Besonders gefragt sei die Blutgruppe Null negativ, die "im Notfall für fast jeden Patienten geeignet" ist. Allerdings haben nur sechs Prozent der Deutschen diese Blutgruppe. Mit den Konserven werden 142 Kliniken beliefert. Benötigt werden pro Woche rund 5500 Blutspender.

http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=3458374

 

Main-Spitze, 19. August 2008, www.main-spitze.de 

Wohnungsbrand in Grabenstraße

Rund 50000 Euro Schaden / Keine Verletzten


Ein technischer Defekt des Wäschetrockners (rechts) löste das Feuer in der Grabenstraße 55 aus. Der Raum, in dem sich neben Bett und Hometrainer auch ein Schrank befand, brannte fast völlig aus.Foto: Andrea Möllendick

Vom 19.08.2008
rea. FLÖRSHEIM Sachschaden in Höhe von rund 50000 Euro entstand gestern bei einem Wohnungsbrand in der Grabenstraße 55. Das Feuer im Dachgeschoss des Zweifamilienhauses wurde nach Aussage der Kripo gegen 11 Uhr durch einen defekten Wäschetrockner ausgelöst. Zum Zeitpunkt des Unglücks hielten sich acht Personen im Gebäude auf. Drei von ihnen - Opa, Enkelin und eine Bekannte - wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vorsorglich ins Krankenhaus gebracht, konnten aber am gleichen Tag wieder entlassen werden.

Während die Räume im Erdgeschoss, in denen eine alleinstehende Dame lebt, nach Abschluss der Löscharbeiten und Belüftungsmaßnahmen wieder beziehbar waren, ist die Wohnung darüber - in der eine Familie mit zwei Kindern auf zwei Etagen ihr Zuhause hat - wegen des Brandes und der damit verbundenen "Ausgasung" für mindestens 24 Stunden unbewohnbar, so die Kripo. Derweil das erste Obergeschoss abgesehen vom Geruch kaum betroffen ist, stehen in dem Räumen im Dachgeschoss umfassende Sanierungs- und Renovierungsarbeiten an

Dass der Wasserschaden im Gebäude eher gering blieb, ist vor allem dem Einsatz von Hohlstrahlrohren zu verdanken. Die Wehren aus Flörsheim, Wicker, Weilbach und Hochheim unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Volker Draisbach waren mit 40 Personen und sechs Fahrzeugen, darunter eine Drehleiter, im Einsatz. Außerdem waren Polizei und zwei Rettungswagen vor Ort. Die Grabenstraße war zeitweise voll gesperrt.

Die vierköpfige Familie und ihre drei Besucher hatten bis zum Eintreffen der Wehr erfolglos versucht, die Flammen mit einer "Eimer-Kette" zu löschen. Die Fachleute benötigten dafür knapp zehn Minuten.

http://www.main-spitze.de/region/objekt.php3?artikel_id=3397628

 

Höchster Kreisblatt, 09. April 2008, www.rhein-main.net

Flörsheimer spenden gerne ihr Blut

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Horst Wunderlich (rechts) ist ein Stammgast bei der Blutspende. Bei Hesong Lee, einer Mitarbeiterin beim Blutspendedienst, wurde ihm bereits zum 107. Mal Blut abgenommen. Foto: Reußer.
Flörsheim. „Das schlechte Wetter ist gut für uns“, erklärte Jürgen Swoboda, Werbereferent vom Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuz (DRK). An den ersten schönen Sommertagen gebe es öfter mal Engpässe, weil potenzielle Spender lieber die Sonne genießen. „Bei diesem Wetter kann man aber sowieso nichts anderes machen“, begrüßte Swoboda den Regen. In Flörsheim sind die Helfer des DRK aber nicht wirklich auf Unterstützung in Form dunkler Wolken angewiesen. Die Stadt am Untermain gehöre im Main-Taunus-Kreis zu den Gemeinden mit hoher Spendebereitschaft, wusste der Sprecher des Blutspendedienst. So war es am Samstag auch nicht erstaunlich, dass nach anderthalb Stunden bereits 82 Spender im Galluszentrum zu verzeichnen waren. Jürgen Swoboda war zuversichtlich, dass sich diese Zahl bis zum Ende der Aktion sogar verdoppeln würde.

Zu den Teilnehmern der Blutspendeaktion gehörte auch Horst Wunderlich, der sich am Wochenende zum 107. Mal an die Blutwaage anschließen ließ. Nur wenige Zentimeter unterhalb der Stelle, an der die Kanüle aus seinem linken Arm ragte, trug Wunderlich eine silberne Armbanduhr, die er als Dank für seine hundertste Spende erhalten hatte. Diese liegt mittlerweile schon anderthalb Jahre zurück, was vor allem daran liegt, dass Männer nur alle zwei Monate Blut spenden dürfen. Bei Frauen ist die Teilnahme sogar auf vier Termine pro Jahr beschränkt. „Andernfalls wäre ich sicher schon bei 200“, sagte Horst Wunderlich lachend. Der Nauheimer hat 1965 im Alter von 21 Jahren mit dem Blutspenden begonnen.

Mittlerweile sei das hundertste Spendenjubiläum recht häufig, erklärte Jürgen Swoboda, der sich erinnern kann, dass früher bereits die fünfzigste Spende als Sensation galt. Die gesteigerte Spendenbereitschaft ist nicht nur wichtig für Kranke, die auf Blutkonserven angewiesen sind, sondern kommt auch den Spendewilligen zugute. Die Neubildung des Blutes nach der Entnahme der üblichen 500 Milliliter sei gesund, wusste Werbereferent Swoboda.

Nicht jeder, der Spenden möchte, wird allerdings auch zur Blutspende zugelassen. Nachdem sich die Spender auf einem Fragebogen zu ihrem Gesundheitszustand geäußert haben, müssen sie noch einen ärztlichen Gesundheitscheck bestehen, bei dem Blutdruck, Puls und Temperatur gemessen werden. Vor allem wenn gerade eine Grippewelle im Umlauf sei, könne es zu zahlreichen Zurückstellungen kommen, erklärte Dr. Ingrid Beimel, eine der Ärztinnen, die die Voruntersuchungen im Galluszentrum leiteten. Einmal habe sie auch schon einen Mann zurückgeschickt, der einen anstehenden Marathonlauf erwähnte, erinnerte sich die Ärztin. Denn auch vor starken körperlichen Belastungen nach der Spende wird abgeraten.

Damit sich die Teilnehmer im Galluszentrum angemessen erholten, standen nach der Blutentnahme Liegen bereit. Anschließend konnten die Spender noch bei Tee und belegten Broten zusammensitzen und sich für den Heimweg stärken. (sas)

 

Main-Spitze, 09. April 2008, www.main-spitze.de 

Schokolade für alle Blutspender

DRK-Chef freut sich über große Resonanz

and.FLÖRSHEIM 172 Männer und Frauen fanden sich am Montagnachmittag zum DRK-Blutspendetermin im Galluszentrum ein. Fast alle stammen aus Flörsheim, die meisten spenden regelmäßig, so wurden zwei Ehrennadeln für zehn Mal Blutspenden und zwei weitere für 25 Mal vergeben.

Franz-Josef Eckert, Geschäftsführer der DRK-Ortsvereinigung, freute sich aber auch über 18 Erstspender. Neben vier Ärztinnen und zehn Assistenten vom Blutspendedienst sorgten 24 Kräfte vom örtlichen Roten Kreuz für einen reibungslosen Ablauf.

Vor dem Aderlass wurden zunächst Blutdruck-, Puls- und Temperatur gemessen und der Hämoglobinwert bestimmt. 15 Spendenwillige mussten unverrichteter Dinge nach Hause geschickt werden. Sie durften nicht spenden, weil sie kürzlich operiert worden waren, Urlaub in einem Risikoland verbracht oder vor wenigen Wochen ein Piercing bekommen hatten - ,,so genannte medizinische Ausfälle", erklärte Franz-Josef Eckert.

Der Blutspendetermin verlief ohne besondere Vorkommnisse. Zur Stärkung erhielten die Spender Kaffee, einen Imbiss und - so ist es seit Jahrzehnten Tradition - die obligatorische Tafel Schokolade. Das gespendete Blut geht komplett ins Frankfurter Blutspende-Institut, wo es untersucht, gereinigt und aufbereitet wird. Es wird in Blutpräparate zerlegt oder geht als Vollkonserve in die Kliniken. Der nächste Blutspendetermin in Flörsheim findet am 29.September im Galluszentrum statt. Blutspender müssen volljährig sein.

http://www.main-spitze.de/region/objekt.php3?artikel_id=3233150

 

Höchster Kreisblatt, 05. April 2008, www.rhein-main.net

Die Jubiläumsfeiern beginnen am 17. April 

Flörsheim. Am 17. April 1883 fand die Gründung des Vorläufers der DRK-Ortsvereinigung in Flörsheim statt, und deshalb wird auch am 17. April 2008, also genau 125 Jahre später, wenigstens ein Teil der Jubiläumsfeierlichkeiten stattfinden. Die Trauerhalle des neuen Friedhofes wird an diesem Tag Schauplatz einer ökumenischen Gedenkfeier, zu der auch eine Totenehrung gehört. Der Volksliederbund und ein Streichquartett werden für die musikalische Umrahmung dieser Veranstaltung sorgen.

Der eigentliche Großkampftag des DRK zum Jubiläum aber ist Sonntag, der 20. April. Der beginnt mit einer akademischen Feier um 10 Uhr in der Unterkunft am Höllweg. Um 12 Uhr beginnt ein Tag der offenen Tür, bei dem man Fahrzeuge und Räumlichkeiten besichtigen und sich über die heutigen Aufgabenbereiche des Roten Kreuzes informieren kann.

Ein Unterhaltungsprogramm für Kinder wird ebenfalls vorbereitet: Im Dachgeschoss soll eine große Autorennbahn aufgebaut werden. Speisen und Getränke werden an diesem Tag für 125 Cent verkauft. Im Erdgeschoss schließlich sorgt die Hofheimer Gruppe „Bubbles“ für die musikalische Unterhaltung der Besucher. (bt)

 

Höchster Kreisblatt, 05. April 2008, www.rhein-main.net

Die Ortsvereinigung des Deutschen Roten Kreuzes feiert ihr 125-jähriges Bestehen

Aus dem Militär entstanden

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Im Jahr 1906 – also vor mehr als 100 Jahren – wurde diese Art des Krankentransportes eingesetzt. Der Kranke wurde auf dieses Leiterwagen-ähnliche Vehikel gebracht, das eher einem Anhänger gleicht.

Flörsheim. „Krieger-Sanitätscolonne vom Roten Kreuz in Flörsheim“ – unter diesem Namen begann die Geschichte der Flörsheimer Ortsvereinigung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), und dieser Zusammenhang mit dem Militär ist weder eine Ausnahme noch ein Zufall. Denn 1859 brachte die Schlacht von Solferino Henry Dunant auf die Idee, Hilfstrupps zur Pflege verwundeter Soldaten einzurichten. Und in den folgenden Jahrzehnten entstanden in vielen Krieger- und Militärvereinen solche freiwilligen Sanitätskolonnen.

In Deutschland dürfte der mit großer Heftigkeit geführte Krieg gegen Frankreich 1870/71 vielerorts diese Überlegungen gefördert haben, und in Flörsheim war es 1883 soweit. Am 17. April fanden sich im Gasthaus „Zum Hirsch“ einige Männer zusammen, um die Krieger-Sanitätskolonne zu gründen. Das liegt 125 Jahre zurück – es steht also ein Jubiläum an, das Mitte April kräftig gefeiert werden soll.

Zahl und Namen jener „Männer der ersten Stunde“ sind unbekannt, aber man weiß, dass Dr. Emil Börner Vorsitzender und ärztlicher Leiter wurde. Er blieb bis zu seinem Tod der medizinische Leiter des Vereins, wurde Ehrenvorsitzender und Kreisinspekteur. Man kann davon ausgehen, dass er der maßgebliche Mann der ersten drei Jahrzehnte der Vereinsgeschichte war.

Über die ersten Jahre ist bekannt, dass man mit bescheidenen Mitteln auskommen musste. Eine weiße Mütze und eine Armbinde kennzeichneten die Helfer, sonstige Ausrüstungsgegenstände wurden von Hand hergestellt. Ein merklicher Aufschwung war offensichtlich erst mit der Zusammenlegung der Sanitätskolonne des örtlichen Militärverbandes verbunden. 41 Namen standen auf der Mitgliederliste. In der Folgezeit gab es Übungsabende, größere Übungen, und auch ein Vereinsstatut wurde verabredet.

Dabei wird deutlich, dass der enge Bezug zum Militär immer noch bestand: Transport und Erste Hilfe bei Krankheiten und Unfällen als Aufgabenstellung wurden auf die Friedenszeit beschränkt. Es hieß, im Kriegsfalle stehe die Kolonne nur dem Roten Kreuz – und damit dem Einsatz hinter der Front – zur Verfügung. Mitglied der Sanitätskolonne konnte nur werden, wer seinen Militärdienst abgeleistet und entweder dem Krieger- oder dem Militärverein angehörte. Bemerkenswert aus heutiger Sicht, wo das Rote Kreuz sich über jedes aktive Mitglied freut, ist die Festlegung, dass die Stärke der Kolonne nicht mehr als 40 Mann betragen durfte.

Aus der gleichen Zeit stammt ein erster Alarmplan. Damals schon wurde unterschieden zwischen 21 Mitgliedern, die dauernd im Ort anwesend waren, und 19 weiteren, die zeitweise auswärts oder nur schwer abkömmlich waren – über ein solches Zahlenverhältnis wären die Hilfsdienste heute begeistert. Unfälle mussten beim Postamt gemeldet werden, von dort aus wurde die Sanitätskolonne alarmiert. Die Bevölkerung wurde über Plakate darauf hingewiesen, dass bei Unfallmeldungen „Zahl der Verletzten und Art des Unfalls möglichst genau anzugeben sind“.

Über die weitere Entwicklung des Roten Kreuzes gibt die jetzt erschienene Festschrift zum Jubiläum Auskunft, in der auf 19 Seiten, mit Fotos illustriert, die Historie nachgezeichnet wird. Ein bemerkenswerter Punkt war die Anschaffung einer fahrbaren Krankentrage im Jahre 1907. Die Chronik weiß zu berichten, dass sie zwei Jahre später durch die Firma Opel von Voll- auf Hohlgummiräder umgerüstet wurde. Beachtlich ist aber vor allem die Tatsache, dass dieses heute vorsintflutlich anmutende Gerät, das im Rathaus stationiert war, bis ins Jahr 1955 benutzt wurde.

Die weitere Geschichte der Ortsvereinigung bis heute ist auch die Geschichte der wechselnden Unterkünfte des Roten Kreuzes in Flörsheim. Bei der Wiedergründung nach dem Zweiten Weltkrieg konnte man die ehemalige Villa des früheren Vorsitzenden Emil Börner nutzen, 1966 zog man in das Wärmestübchen in der alten Kirchschule um. 1968 kam dann der Umzug in den Anne-Frank-Weg, 1968 wiederum in das Nebengebäude des historischen Frankfurter Hofes in der Hauptstraße. Den letzten Ortswechsel gab es im Juni 2007 in die nagelneue Unterkunft gleich neben der Feuerwache im Höllweg – und das soll für möglichst lange Zeit der letzte Umzug bleiben. (bt)

 

Main-Spitze, 27. Februar 2008, www.main-spitze.de 

Bei Feier kostet alles nur 125 Cent

Rotkreuz-Vereinigung feiert Jubiläum / Von "Krieger-Sanitätskolonne" zum modernen Verband


Der zweite Krankentransportwagen der DRK-Ortsvereinigung aus dem Jahr 1967.Foto: Archivbild

hbk. FLÖRSHEIM Der Rotkreuz-Ortsverband blickt in diesem Jahr stolz auf 125 Jahre zurück. Vorläufiger "krönender Abschluss" von 125 Jahren Ortsvereinsgeschichte war die Inbetriebnahme des Vereinsheims im Höllweg 17 im Juli vergangenen Jahres.

Im neuen Domizil findet am 20. April 2008 das "Fest zum Jubiläum" statt. Aus gegebenem Anlass werden alle Getränke und Speisen 125 Cent kosten. Der Akademischen Feier mit Ehrungen am Vormittag schließt sich ein "Tag der offenen Tür" mit Live-Musik der Band "The Bubbles" und als Attraktion für große und kleine Besucher eine riesige Autorennbahn.

Ein Blick in die Chronik der DRK-Ortsvereinigung zeigt die Entwicklung von der "Krieger-Sanitätskolonne vom Roten Kreuz Flörsheim" zu einer der vorbildlichsten Ortsvereinigungen im Kreis. Gründungsstätte und späteres Vereinslokal war am 17. April 1883 das Gasthaus "Hirsch". Der ärztliche Leiter war Dr. Emil Börner. Ziel war die Umsetzung der Idee Henry Dunants, eine erfahrene und ehrenamtlich-tätige Hilfsgruppe zu schaffen, die verwundete Soldaten pflegt. Bescheiden waren die Anfänge in Flörsheim: Ausrüstungsgegenstände wurden von eigener Hand hergestellt, die Helfer hatte man durch weiße Mützen und Armbinden gekennzeichnet.

1903 regelte die Satzung, dass die Sanitätskolonne in Friedenszeiten unentgeltlich den Transport und die erste Hilfeleistung bei Kranken und Verunglückten der Gemeinde Flörsheim übernehme. In Kriegszeiten stehe sie nur dem Roten Kreuz zur Verfügung. Zu Beginn des Jahres 1915 waren 15 Mann der Kolonne eingezogen. Ein kleines Häuflein von fünf Aktiven versah in jenen Jahren den Dienst in der Heimat.

 Als einen Lichtblick erwähnt die Chronik das Jahr 1937, als auch Frauen aktive Arbeit im Roten Kreuz leisten konnten. In Flörsheim formierte sich eine aktive Frauengruppe, die mit Kriegsanbruch 1939 sich bewähren musste, wurden doch alle aktiven Helfer schon bald eingezogen. Zwölf öffentliche Luftschutzräume wurden in Flörsheim eingerichtet und von den wenigen verbliebenen Rot-Kreuz-Helfern betreut. Eine verstärkte Breitenausbildung in Erster Hilfe musste organisiert werden.

Nach dem Zweiten Weltkrieg stand die Flörsheimer DRK-Bereitschaft vor dem Nichts. Neuformierungen wurden bis 1946 nicht genehmigt.

"Doch der Geist Henry Dunants hat in Flörsheim die Kriegswirren überdauert", schreibt der Chronist. Jetzt lag der Schwerpunkt der Arbeit vorwiegend auf dem sozialen Sektor: Betreuung der Alten, Kinder und vor allem der Flüchtlinge, Erfüllung von Aufgaben im Suchdienst, Verleih von Krankenpflegeartikeln und die Eröffnung einer Nähstube mit zwei gespendeten Nähmaschinen des amerikanischen Roten Kreuzes.

Bei zwei spektakulären Notfällen hat sich das Flörsheimer DRK in Zusammenarbeit mit anderen Rettungsdiensten und den Feuerwehren bewährt: Am 3. Juni 1983 tötete ein Amokläufer an der Gesamtschule Eppstein drei Kinder, einen Lehrer und den Flörsheimer Polizeibeamten Gisbert Beck und verletzte 14 weitere Personen zum Teil lebensgefährlich. Das S-Bahn-Unglück am 2. Februar 1990 in Rüsselsheim war Auslöser für die Schaffung einer Sondereinsatzgruppe (SEG) für Großschadensfälle. Durch die SEG sowie einen reibungslos funktionierenden Rettungsdienst am Wochenende und Hintergrunddienst während der Woche zählt das Flörsheimer Rote Kreuz heute zu einem der vorbildlichsten DRK-Ortsvereine des Main-Taunus-Kreises, dessen Helfer über ein hohes Ausbildungsniveau verfügen.

http://www.main-spitze.de/region/objekt.php3?artikel_id=3178166

 

Rüsselsheimer Echo, 05. Februar  2008, www.echo-online.de 

Zum Schluss fehlen Autos

Notfallversorung: Viele gleichzeitige Einsätze zwingen den Fuhrpark in die Knie

FLÖRSHEIM. Der erste Einsatz des DRK während des Fastnachtsumzuges galt einer Dame, die sich den Fuß verstaucht hatte. Zeitpunkt: 15.42 Uhr. Um diese Zeit war der Zug schon beinahe vorbei und die fast 70 Sanitäter, Ärzte und Notärzte hätten eigentlich einen ruhigen Abend vor sich gehabt.

Denn während die Zahl der Einsätze beim eigentlichen Umzug nur eine knappe Hand voll betrug, schnellte die Nachfrage nach medizinischer Hilfe nach 16 Uhr deutlich in die Höhe. „Da begann die heiße Phase“, sagte Bereitschaftsführer Franz-Josef Eckert im Gespräch mit dem ECHO. Das Einsatzprotokoll vermeldet Notfälle fast im Minutentakt. Vor allem rund um die Galluskirche, bei der sogenannten After-Zug-Party, gab es eine Menge zu tun für die Helfer vom Roten Kreuz. Meist war zu viel Alkohol im Spiel. Die Jahrgänge der Behandelten sprechen eine deutliche Sprache. Die meisten Schnapsleichen sind unter 30 Jahre alt. Die ganz jungen Patienten, fast noch Kinder, die die DRK-Helfer im vergangenen Jahr hatten, gab es diesmal aber nicht. Zu tun war dennoch genug. „Zum Schluss war kein Auto mehr da“, beschreibt Eckert die Situation. Und das, obwohl die Retter immer mehr Material auffahren, um der medizinischen Probleme Herr zu werden. „Wegen der After-Zug-Party müssen wir immer mehr aufrüsten“, sagt Eckert.

Am Sonntag hieß das: Zehn Fahrzeuge im Einsatz, darunter sechs Rettungswagen, ein Krankenwagen, ein Transportwagen und ein Notarztwagen. Und dennoch wurde es eng. Denn es war die Gleichzeitigkeit der vielen Einsätze, die den DRK-Fuhrpark in die Knie zwang.

Dabei hatte man sich in diesem Jahr nicht nur der üblichen Verstärkung aus Bischofsheim und Liederbach versichert, sondern erstmals auch einen Wagen aus Eppstein mit im Einsatz. Denn Hilfe aus Hattersheim oder Hofheim war nicht zu erwarten. Diese Wagen waren beim Umzug in der Kreisstadt im Einsatz.

etz
5.2.2008

http://www.echo-online.de/suedhessen/template_detail.php3?id=567343

 

Main-Spitze, 05. Februar 2008, www.main-spitze.de 

Die meiste Arbeit nach dem Umzug

Ordnungskräfte im strapaziösen Narren-Einsatz

elf FLÖRSHEIM Drei Festnahmen, zehn abgeschleppte Autos, einige Schlägereien und 26 Rot-Kreuz-Einsätze lautet die Bilanz von Polizei und DRK nach dem Fastnachtsumzug am Sonntag, wobei als besonders gravierend der alkoholisierte Fahrer eines Motivwagens (wir berichteten) erwähnt wurde.

"Da hört der Spaß auf", äußerte sich Edgar Kersting, Leiter der Flörsheimer Polizeistation, zu dem Vorfall. Aufmerksam wurde die Polizei durch den Anruf einer Frau kurz vor 15 Uhr, der Wagen der Rüsselsheimer Gruppe sei ihr über die Ferse gefahren. Nachdem bei dem Fahrer ein Alkoholpegel von 2,27 Promille festgestellt wurde, sei das Fahrzeug aus dem Zug herausgenommen worden, und der Lenker musste sich einer Blutprobe unterziehen.

Alkohol spielte auch eine Rolle bei den drei Festnahmen wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Polizeibeamte sowie bei zwei Männern, die zur Ausnüchterung auf die Wache gebracht werden mussten und einem 17 Jahre alten Fußgänger, der gegen ein fahrendes Auto im Höllweg lief und dessen Windschutzscheibe und Außenspiegel beschädigte.

Besonders nach dem Ende des Fastnachtsumzuges hatte nicht nur die Polizei alle Hände voll zu tun. Auch der Einsatzleiter des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Franz-Josef Eckert, sprach von Vorfällen im Minutentakt. Hatte er noch bis 16 Uhr das Gefühl, die 63 Einsatzkräfte, die zwei Notärzte und die zwölf DRK-Fahrzeuge würden gar nicht gebraucht, mussten später Krankentransporte nach Hofheim, Rüsselsheim und sogar nach Bad Soden erfolgen, so dass zeitweise fast alle Fahrzeuge unterwegs waren.

"Seit einigen Jahren gibt es immer mehr Nachfeiern auf der Straße", nannte Eckert einen Grund für den vermehrten Einsatz bedingt durch übermäßigen Alkoholgenuss. Erfreulich sei dagegen, dass in diesem Jahr kein einziges verloren gegangenes Kind bei den DRK-Helfern abgegeben wurde. Lediglich die Polizei hatte sich einmal erfolgreich auf Elternsuche begeben.

Um den zahlreichen Helfern des Bauhofes ihre Aufräumarbeiten zu erleichtern, blieb die Innenstadt bis 19.45 Uhr für den Verkehr gesperrt. "Das geht nicht ohne Sperrposten", so Kersting, zu denen auch die freiwilligen Polizeihelfer herangezogen wurden und dabei nicht nur auf verständnisvolle Autofahrer trafen: "Die müssen sich einiges anhören". Teuer wird es für die zehn Autofahrer, deren Fahrzeuge abgeschleppt werden mussten.

http://www.main-spitze.de/region/objekt.php3?artikel_id=3149593

 

Main-Spitze, 23. Januar 2008, www.main-spitze.de 

Weniger Einsätze

Jahresbericht des Flörsheimer Roten Kreuze

hbk. FLÖRSHEIM Der Ortsverband des Flörsheimer Roten Kreuzes zählt zu Beginn des Jahres 1303 Mitglieder. 33 Flörsheimer sind aktiv im Rettungsdienst, 17 Jugendliche werden im Jugendrotkreuz an den Sanitätsdienst herangeführt. Der Ortsverband verfügt über fünf eigene Einsatzfahrzeuge und konnte im Juli 2007 in das neue Vereinsheim am Höllweg einziehen. 11694 Stunden wurden von den Aktiven ehrenamtlich abends ab 18 Uhr und an den Wochenenden geleistet. Sie werden per Funkmeldeempfang durch die Zentrale Leitstelle Main-Taunus in Hofheim alarmiert, falls die im Kreisgebiet verfügbaren Rettungskräfte nicht ausreichen und dringend ein weiteres Rettungsmittel für einen Notfall benötigt wird.

Bei den Tätigkeitsfeldern des Ortsverbands nimmt die Ausbildung mit 35 Prozent die meiste Zeit in Anspruch, gefolgt von Verwaltungsarbeit (19 Prozent), Sanitätsdienst (15 Prozent) und Krankentransport und Rettungsdienst (12 Prozent). Die Gesamteinsätze haben sich im Jahr 2007 gegenüber 2006 von 315 auf 250 verringert. Die Notarztwageneinsätze und die Normaltransporte gingen zurück, die Notfalleinsätze stiegen von 97 auf 116. 70 Mal fuhren die Rotkreuzler vergeblich aus (2006: 101). Der Jahresbericht des Ortsverbands weist auch die Einsatzzeiten nach Einsatzorten aus. Im Durchschnitt benötigten die Rotkreuzhelfer 7,7 Minuten bis sie einen Notfall im Kreis erreichten. Für Flörsheim betrug die Zeit 6,9 Minuten (Weilbach: 7,3 Minuten, Wicker: 8,2 Minuten).

Seit 1993 wird die Statistik über die Einsatzstunden beim Fastnachtsumzug des FNC geführt. Sie schwanken zwischen 355 im Jahr 1998 und 507 im Jahr 2006 (2007: 472 Stunden). Die Einsätze - zunehmend Hilfemaßnahmen bei übermäßigem Alkoholkonsum - haben sich bei etwa 50 eingependelt. Die Einsatzstunden beim Wickerer Weinfest beliefen sich auf 242 Stunden. Die Dienststunden bei den Flörsheimer Ferienspielen wurden nicht gezählt. 180 Mal wurde Hilfe geleistet, zwei Kinder ins Krankenhaus transportiert.

http://www.main-spitze.de/region/objekt.php3?artikel_id=3133364

 

Main-Spitze, 23. Januar 2008, www.main-spitze.de 

Bis zu 600 Anrufe täglich

DRK Flörsheim wirbt erstmals neue Mitglieder übers Telefon

FLÖRSHEIM Wenn das Telefon klingelt, könnte sich das DRK bei Flörsheimer Bürgern melden oder hat schon angerufen, denn zum ersten Mal hat der Ortsverband Flörsheim für die Mitgliederwerbung seit 7. Januar eine Telefonaktion gestartet, statt von Tür zu Tür zu gehen.

"Für uns ist das ein völlig neuer Weg und wir wollen Erfahrungen sammeln", sagte Geschäftsführer Franz-Josef Eckert und berief sich auf Empfehlungen des Schatzmeisters Wingensiefen von einem anderen Kreisverband und die Zustimmung des hessischen Landesverbands. Die Firma Eichler Consulting, die schon seit 1997 für das DRK tätig ist, wird nach Erfolgsprinzip bezahlt. Die Kosten für beide Varianten der Mitgliederwerbung hielten sich in etwa die Waage, jetzt müsse man auf die Erfolgsquote warten. Bisher hätten sich auch nur wenige Bürger erkundigt, ob die Anrufe rechtens seien, so Eckert.

Der Organisator der Auftragsfirma, Rudolf Schüssel, gab die Erfahrungen seiner fünf Mitarbeiter weiter, dass die meisten Anrufe auf positive Resonanz stießen, und erklärte den Ablauf. Nach Adressenlisten, die vorwiegend vom DRK-Verband zur Verfügung gestellt würden, werde den Leuten telefonisch das Anliegen des DRK-Ortsverbands erklärt und bei Zustimmung zu einer Mitgliedschaft innerhalb von maximal zwei Wochen eine schriftliche Bestätigung ins Haus geschickt. Pro Tag würden 500 bis 600 Anrufe getätigt, und als Zwischenergebnis nannte er immerhin rund 70 neue Mitglieder, die sich für einen Jahresbeitrag ab 36 Euro bis zu 120 Euro und mehr frei entscheiden könnten.

Dass der DRK-Ortsverband dringend neue Mitglieder benötige, machte Eckert zum einen an dem hohen Altersdurchschnitt der Mitglieder deutlich, wies aber auch auf die weit höheren Kosten der DRK-Wache am Höllweg hin. "Von den ca. 1,1 Millionen Euro hat die Stadt 640000 Euro übernommen, und wir hatten eigentlich mit einem Eigenanteil von 350000 Euro gerechnet", legte Eckert die Zahlen auf den Tisch und nannte nun tatsächliche Eigenleistungen von 460000 Euro. In den vergangenen Jahren habe man zwar kräftig gespart, doch nun habe der Neubau auch die Rücklage für ein Fahrzeug geschluckt, und zudem sei ein Kredit von 60000 Euro beim Kreisverband erforderlich geworden.

Dazu würden auch Gelder für Jugend- und Seniorenarbeit, für Ausbildung, Tanken, Telefon und so manches mehr benötigt, was mit ehrenamtlicher Arbeit nicht aufgefangen werde. Wenn sich jeder Bürger bewusst mache, dass auch er morgen auf Hilfe angewiesen sein könnte, könnte die Bereitschaft zu finanzieller Unterstützung geweckt werden, so Eckert, doch Leute im Ernstfall darauf anzusprechen, verbiete die Ehre.

dem Umzug der DRK-Wache ins Neubaugebiet eine große Nachfrage an den Seniorennachmittagen fest. Bewohner des "Betreuten Wohnens" in der Nachbarschaft sind als neue Teilnehmer dazugekommen.

http://www.main-spitze.de/region/objekt.php3?artikel_id=3132985

 

Main-Spitze, 17. Januar 2008, www.main-spitze.de 

Närrische Hüte für alle

Gute Stimmung beim Seniorenkreppelkaffee des Roten Kreuzes


Die Flörsheimer Senioren sind in bester Fastnachtslaune. Foto: Klockner

hbk. FLÖRSHEIM Die Flörsheimer Senioren sind schon in Fastnachtslaune. Beim traditionellen Seniorenkreppelkaffee beim Roten Kreuz am Dienstagnachmittag hatten Seniorenbetreuerinnen Silvia Litzinger und Ortrud Schnellrieder leichtes Spiel, ihre 18 betagten Gäste im Alter von 77 bis 89 Jahren in Stimmung zu bringen. Bei den riesigen Kreppel am bunt geschmückten Tisch griffen auch die "Süßen", die Diabetiker, zu. Der leckere Nusszopf war da anscheinend nicht die richtige Alternative. "So schöne Senioren wie bei uns, finden Sie auf keiner Fastnachtssitzung in Flörsheim", gaben sich die Damen und zwei Herren selbstbewusst.

"Hutverwalter" Philipp Fritz hatte für jeden Senior eine närrische Kopfbedeckung dabei, Hildegard Groben, mit 89 Jahren älteste Teilnehmerin, spendierte für jeden ein Gläschen Hochprozentiges aus der Flasche "Die lustige Oma". "Wir sind jung geblieben. Das macht die gute Flörsheimer Luft", zeigten sich die DRK-Senioren gut gelaunt. Freunde der Fastnacht seien sie alle. Sie werden sich beim städtischen Kreppelkaffee in der Stadthalle wiedersehen. Viele sind gespannt auf die Sitzungen von KAB und VdK. Die Fernsehsitzung "Mainz bleibt Mainz" wollen sich alle anschauen.

Die beiden Seniorenbetreuerinnen des Roten Kreuzes stellen mit dem Umzug der DRK-Wache ins Neubaugebiet eine große Nachfrage an den Seniorennachmittagen fest. Bewohner des "Betreuten Wohnens" in der Nachbarschaft sind als neue Teilnehmer dazugekommen.

http://www.main-spitze.de/region/objekt.php3?artikel_id=3125438

 

Höchster Kreisblatt, 31. September 2007, www.rhein-main.net

Dem Roten Kreuz seit 40 Jahren treu

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Flörsheim. Ungefähr 11 000 Stunden ehrenamtliche Arbeit verrichteten die Rotkreuz-Helfer 2007. DRK-Vorsitzender Hans-Joachim Freiberg bedankte sich bei der Jahresabschlussfeier für dieses Engagement. Er erwähnte auch das neue Vereinsheim – ein Projekt, das von der Stadt unterstützt wurde. Das Haus soll ein weiterer Motivationsschub für die Helfer sein.

Über die Übernahme von vier Helfern aus dem Jugendrotkreuz zeigte Freiberg sich erfreut. Die Eigengewächse haben ihre Sanitätsausbildung abgeschlossen. Dafür bedankte der Vorsitzende sich bei Nicole Triner und Kerstin Oberreiter, die die Jugendlichen ausbilden.

Stephan Wengler, Kreisbereitschaftsleiter des DRK, und Bereitschaftsleiter Franz-Josef Eckert ehrten fünf Helfer für ihre langjährige Arbeit. Bettina Franzke, Andrea Karell, Frank Heinrich und Sascha Zach helfen dem DRK seit fünf Jahren. Auf stolze 40 Jahre kommt Philipp Fritz, der seit 20 Jahren im Vorstand mitarbeitet und seit 24 Jahren Kreisdelegierter ist. (kal)

 

Höchster Kreisblatt, 22. September 2007, www.rhein-main.net

Bei den Rot-Kreuz-Treffen sind Senioren gut aufgehoben

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Silvia Litzinger (Bildmitte) bewirtete die Senioren beim gemütlichen Kaffee-Plausch im neuen Vereinshaus des Flörsheimer Roten Kreuzes mit Getränken und Pflaumenkuchen. 
Foto: Nietner

Flörsheim. Bei Pflaumenkuchen und Kaffee ließen es sich die 15 Senioren im neuen Gebäude des Deutschen Roten Kreuzes am Höllweg gut gehen. Der DRK-Ortsverein bemüht sich um die älteren Menschen der Stadt und stellte passend zur Jahreszeit ein großes Blech Pflaumenkuchen bereit. „Zur Fastnachtszeit gab es einen Kreppelkaffee und ein gemeinsames Heringsessen. Am 9. Oktober, haben wir unser Herbstfest und jeden vierten Dienstag im Monat bieten wir für unsere Senioren auch einen Spiele-Nachmittag an“, sagte Silvia Litzinger, Leiterin der Sozialarbeit beim Roten Kreuz,, die den Nachmittag vorbereitete und sich um die Senioren kümmerte.

Seit 16 Jahre gibt es dieses Angebot und die Gruppe der 70- bis 80-Jährigen freut sich über so viel Engagement. „Mir gefällt es so gut hier. Ich komme mal von zu Hause raus und bin in Gesellschaft. Viele von uns sind Witwen oder Witwer, da ist man die meiste Zeit alleine. Ich habe zu Hause den Plan mit allen Terminen, die das Rote Kreuz für uns Senioren anbietet. Ich komme jedes Mal“, sagt Margot Tenyi. Dass es den Senioren gut gefällt, sieht man sofort. Sie lachen, begrüßen sich freudig und jeder unterhält sich mit jedem, quer über den großen Tisch, der in der Mitte des Raumes steht. Ich bin seit 40 Jahren Mitglied im Roten Kreuz. Früher war ich im aktiven Dienst mit dabei und heute bleibe ich dem Roten Kreuz so verbunden“, sagt Philipp Fritz (82), ein Flörsheimer Urgestein. Dann startet er eine weitere Runde um den Tisch, um alle mit Kaffee zu versorgen. Auf der anderen Seite des Tisches kämpft eine ältere Dame gerade mit der Sprühsahne. Auch als diese schließlich mehr neben als auf dem Kuchen landet, ist der Spaß bei den Senioren groß.

Christine Meindel hat ihren Mann mitgebracht. Die beiden kommen aus Wicker und sind zum ersten Mal dabei. „In Wicker gibt es nichts für Senioren. Wir haben im Höchster Kreisblatt gelesen, dass es hier heute Pflaumenkuchen gibt. Es ist viel wert, dass hier überhaupt etwas für uns stattfindet“, erklärt sie.

DRK-Bereitschaftleiterin Theresa Kuhlmann bringt das Ziel des Nachmittags noch ein Mal auf den Punkt. „Wir wollen an den Bürgern dran bleiben und neben den Jugendgruppen ein breites Spektrum anbieten, damit sich auch die Senioren mit ihrer Stadt und dem Ortsverein identifizieren können.“ Gerhard Leopold ergänzt dazu schmunzelnd: „Dafür füttern wir ab und zu die Sau.“ Gemeint sind die Spenden der Senioren. Ein Sparschwein steht zwischen Kaffeekannen, Milchkännchen, Zuckerdosen und dem Blech Pflaumenkuchen auf dem Tisch. (ria)

 

retter.org / Rettungsdienst-Online-Magazin, 03. August 2007, www.retter-news.de

Neue Wache für die DRK-Ortsvereinigung Flörsheim

Allgemeine Rettungsdienst NachrichtenAm Samstag den 28. Juli konnte nach zehnmonatiger Bauzeit, die DRK Ortsvereinigung Flörsheim am Main e.V. ihre Neue Wache im Neubaugebiet beziehen.

 

Flörsheim , 03. August 2007

Nach dem der erste Spatenstich im September 2006 erfolgte, konnte nun nach zehnmonatiger Bauzeit das Neue Vereinsheim bezogen werden. Die DRK-Wache hat eine Nutzfläche von rund 800 Quadratmetern. Das Gebäude bietet ausreichend Platz und verfügt über: 4 Fahrzeugboxen, davon eine Box als Waschhalle mit Desinfektionsbecken und Stiefelwaschanlage, eine Box für zwei Katastrophenanhänger, 2 Schulungsräume, 3 Büroräume, je ein Funkraum, Ruheraum, Aufenthaltsraum, Küche, 6 Lagerräume und WC-Anlagen und Duschraum. Das Neue Grundstück hat eine Fläche von ca. 1.500 qm.

Das Neue moderne Vereinsheim steht auf städtischem Grund. Den größten Teil der Baukosten von insgesamt 1,045 Millionen Euro wurde von der Stadt getragen. Eine Eigenbeteiligung von 450.000 Euro steuerte das DRK bei. Dafür genießt das DRK das Recht, das Gebäude zu nutzen. Für die Nebenkosten und die Unterhaltung kommt die Stadt auf. Den städtischen Anteil der Baukosten von rund 600 000 Euro nannte der Bürgermeister „gut angelegtes Geld“. Das Gebäude ist nicht unterkellert und besteht aus: Erdgeschoß, Obergeschoß und Dachgeschoß.

Beim DRK-Rettungsdienst der Ortsgruppe Flörsheim arbeiten zurzeit 34 Einsatzkräfte im "Hintergrundrettungsdienst". Abends ab 18 Uhr und an den Wochenenden können die regelmäßig im "normalen" Rettungsdienst eingesetzten Kräfte per Funkmeldeempfänger durch die "Zentrale Leitstelle Main-Taunus" in Hofheim alarmiert werden, falls die im Kreisgebiet verfügbaren Rettungsmittel nicht ausreichen und dringend ein weiteres Rettungsmittel für einen Notfall benötigt wird.

Die DRK Ortsvereinigung hat im Jahr 2007: 1334 Gesamtmitglieder, 34 Aktive Mitglieder und 25 im Jugendrotkreuz.

 

Höchster Kreisblatt, 31. Juli 2007, www.rhein-main.net

"Wir sind angekommen"

Ortsverband des Deutschen Roten Kreuzes ist in die neue Wache umgezogen

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ochen Freiberg (links) und Franz-Josef Eckert (Mitte) vom DRK Flörsheim nahmen von Bürgermeister Michael Antenbrink den symbolischen Schlüssel für die neue DRK-Wache am Höllweg entgegen. Foto: Nietner

FLÖRSHEIM Die Rettungswache des DRK-Ortsverbandes in der Hauptstraße war in die Jahre gekommen. Zudem waren Fahrzeuge und Material in andere Gebäude ausgelagert. Das alte DRK-Heim wurde nun durch einen Neubau im Neubaugebiet ersetzt.

 

Flörsheim. Als zweiter Baustein des neuen Rettungszentrums am Höllweg sind die Wache und das Vereinsheims des Ortsverbandes des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Flörsheim am Samstag eingeweiht worden. Nach zehnmonatiger Bauzeit überreichte Bürgermeister Michael Antenbrink dem Vorsitzenden und dem Stellvertreter des DRK in Flörsheim, Jochen Freiberg und Franz-Josef Eckert, symbolisch den Schlüssel zum Gebäude.

Material und Fahrzeuge sind bereits in den vergangenen Wochen von der Hauptstraße 21 in den Höllweg gebracht worden. Als dritter und letzter Baustein – neben der Feuerwehr und dem DRK – soll in naher Zukunft auch die Polizeistation in den Höllweg umziehen.

Bürgermeister Michael Antenbrink sprach von der „Erfüllung eines Traumes für den DRK Ortsverband“, was zu anerkennendem Nicken der DRK-Verantwortlichen führte. Die Nutzfläche habe sich durch den Umzug nahezu verdoppelt, sagte Antenbrink weiter.

„Wir sind angekommen“, begann dann auch Jochen Freibergs Rede. Nach mehreren Umzügen beziehe das DRK nun endlich ein Haus in der „angemessenen Größe“, meinte der hauptberufliche Architekt und würdigte das entgegengebrachte Vertrauen des Magistrats und der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Flörsheim.

Dank gab es vor allem für die ehemaligen Ersten Stadträte Norbert Hegmann und Leo Fercher. Beide seien maßgeblich an der Verwirklichung des Neubaus beteiligt gewesen, sagten Jochen Freiberg und Bereitschaftsleiter Franz-Josef Eckert unisono. Fercher wurde sogar als „väterlicher Berater“ bezeichnet. Freiberg lobte auch die unermüdliche Arbeit von Franz-Josef Eckert, doch die angedachte Verleihung des „kleinen Bauleiters am Band“ hätte dieser wohl abgelehnt. Während der gesamten Bauzeit war Eckert von seinem Arbeitgeber freigestellt worden, um den Arbeiten zu begleiten. Mehr als 19 Jahre hat es vom Beginn der Gespräche bis zum Bau einer neuen Rettungswache gedauert. Drei Bürgermeister und die gleiche Anzahl Erster Stadträte waren an dem Projekt unmittelbar beteiligt.

Die Stadt bleibt zwar Eigentümer des Gebäudes und Grundstücks, übertragt dem Ortsverband jedoch unbefristetes und kostenloses so genanntes Nießbrauchrecht. Darüber hinaus kommt die Stadt Flörsheim für Unterhalt und Nebenkosten auf. Trotz des hohen finanziellen Aufwandes und sinkender Einnahmen der Stadt erklärte der Bürgermeister das Projekt als „sinnvolle Geldanlage für die Stadt Flörsheim“. Ein weiterer Vorteil sei die Entlastung der Anwohner in der Hauptstraße, was sehr positiv aufgenommen werden dürfte, sagte Michael Antenbrink. Die Kehrseite ist wohl der steigende Geräuschpegel für die Bewohner des Laurentius-Münch-Hauses.

Manfred Stein, Geschäftsführer des Rettungsdienstes Rhein-Main-Taunus unterstrich die Bedeutung der ehrenamtlichen Rettungshelfer und verwies auf die Kampagne „2010 Plus“ des DRK, die die Arbeit von ehren- und hauptamtlichen Rettern „stärker verzahnen“ soll. Viele Ortsverbände der umliegenden Städte und Gemeinden gratulierten dem Ortsverband Flörsheim zum tollen neuen Gebäude.

So kam „die Rosi aus Langenhain“ ganz traditionell mit Brot und Salz aus dem Hofheimer Ortsteil nach Flörsheim und betonte die „enge Kameradschaft“ der Ortsverbände. Auch aus Kriftel und Hochheim waren Vertreter gekommen.

Mit einem Augenzwinkern dürfte das Geschenk des DRK Ortsverbandes Liederbach zu verstehen sein: Um die große Rasenfläche um das neue Gebäude bearbeiten zu können, spendete dieser kurzerhand einen Rasenmäher. (jal)

 

Rüsselsheimer Echo, 31. Juli 2007, www.echo-online.de 

Richtungweisend für die Zukunft

Rettungsdienste: Neues DRK-Heim am Höllweg seiner Bestimmung übergeben

FLÖRSHEIM. Was lange währt, wird endlich gut. Das gilt auch für die Einweihung des neuen Vereinsheims der Flörsheimer Ortsvereinigung des Deutschen Roten Kreuzes. Vor etwa 18 Jahren äußerte das DRK, das sein Quartier in der Hauptstraße hatte, erstmals den Wunsch nach einem neuen Heim. Jetzt ist der Wunsch in Erfüllung gegangen. Bürgermeister Michael Antenbrink übergab das nach zehn Monaten Bauzeit fertig gestellte neue Domizil im Höllweg an den Vorsitzenden des Flörsheimer DRK, Jochen Freiberg.

Das moderne, funktionale und geräumige Haus steht auf städtischem Grund. Die Stadt hat auch den größeren Teil der Baukosten von insgesamt 1,045 Millionen Euro getragen, 450.000 Euro steuerte das DRK bei. Dafür genießt die Ortsvereinigung das Recht, das Gebäude zu nutzen. Für Nebenkosten und Unterhaltung kommt die Stadt auf.

Das DRK-Vereinsheim hat eine Nutzfläche von rund 800 Quadratmetern. Das Gebäude bietet ausreichend Platz für Schulungsräume, Büros, Umkleideraum, Aufenthaltsraum, Ruheraum, Lagerraum, Küche, WC-Anlage und Duschraum, und nicht zuletzt für die vier Rettungsfahrzeuge samt Anhänger.

Bürgermeister Michael Antenbrink sagte in seiner Ansprache, Technik und Funktionalität des neuen Bauwerks seien beispielgebend. Zudem habe das DRK nun das Doppelte an Nutzfläche zur Verfügung. „So schaffen wir eine Menge Probleme weg für das DRK und die Anwohner der Hauptstraße“, sagte Antenbrink mit Blick auf die beengten Verhältnisse im alten DRK-Domizil.

Den städtischen Anteil an den Baukosten von rund 600 000 Euro nannte der Bürgermeister „gut angelegtes Geld“. Die Stadt sei „gut beraten, Vorsorge für den Katastrophenfall zu treffen“. Zudem stellten die ehrenamtlichen Rotkreuzhelfer die Sicherheit der Flörsheimer Bürger in den Nachtstunden, an Wochenende sowie bei Auslastung der hauptamtlich geführten Rettungswache in Wicker sicher.

Der Vorsitzende der DRK Ortsvereinigung Flörsheim, Jochen Freiberg, lobte das neue Vereinsheim als ein „modernes Gebäude, das den Erfordernissen der sich weiterentwickelnden Arbeit entspricht“.

DRK-Geschäftsführer Franz-Josef Eckert richtete ein Lob an die städtische Bauverwaltung. Er stellte zudem heraus, dass das DRK den Eigenanteil an den Baukosten über 25 Jahre selbst erwirtschaftet habe.

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http://www.echo-online.de/suedhessen/static/494977.htm

 

Main-Spitze, 30. Juli 2007, www.main-spitze.de 

Rasenmäher und Fahnenmast zur Einweihung

DRK-Ortsverband Flörsheim bezieht seine neue Wache im Neubaugebiet/Stellplätze für den Fuhrpark

FLÖRSHEIM Die Rettungswache des DRK-Ortsverbandes in der Hauptstraße war in die Jahre gekommen. Zudem waren Fahrzeuge und Material in andere Gebäude ausgelagert. Das alte DRK-Heim wurde nun durch einen Neubau im Neubaugebiet ersetzt.

Von Hildegund Klockner

Nach zehnmonatiger Bauzeit konnte am Samstag mit einem kleinen Fest für die Bevölkerung, aber auch für die Aktiven und Mitglieder des Roten Kreuzes die neue DRK-Wache eingeweiht werden. Im neuen Heim gibt es fünf Stellplätze für den "Fuhrpark", vier liegen nebeneinander und sind durch praktische Rolltore - bei Stromausfall auch mechanisch - zu öffnen. Eine Box wurde als Wasch- und Desinfektionsstation der Wagen sowie als Stiefelwaschanlage ausgerüstet. "Von innen werden die Fahrzeuge weiterhin von Hand gepflegt", erklärt Geschäftsführer Franz Eckert. Seit zehn Jahren sind "Kofferwagen" im Einsatz, mit deutlich größeren Ausmaßen als die alten Kastenwagen des Ford Transit und Mercedes. "Ein Wagen musste in der Hauptstraße immer draußen stehen und war bei einem Einsatz meistens überhitzt", beschreibt der DRK-Vorsitzende, Jochen Freiberg, einen Nachteil der "alten Zeiten".

Unmittelbar hinter der Wagenhalle schließt sich der Personaltrakt an. Hier gibt es einen Schulungsraum, einen Jugendraum, ein Büro für die Mitgliederarbeit sowie ein Bereitschaftsbüro integriert in die moderne Funkzentrale und ein Büro für den Geschäftsführer.

Im DRK-Rettungsdienst der Ortsgruppe Flörsheim arbeiten zurzeit 34 Einsatzkräfte im "Hintergrunddienst": Abends ab 18 Uhr und an den Wochenenden, wenn die neue Wickerer DRK-Wache "ausgebucht" ist.

Bei der offiziellen Eröffnung der DRK-Wache am Samstag zeigten sich die Verantwortlichen in bester Stimmung. "Das Haus ist ideal und wir sind mit unserer Nachwuchsarbeit zufrieden." Wenn die Doppelspitze des DRK, Jochen Freiberg und Franz Eckert, dann doch noch einen Wunsch haben, dann diesen: "Möge das neue Haus für viele junge Leute ein weiterer Motivationsschub sein, dass viele sagen: Hier arbeiten wir gerne mit!"

Hatten die DRKler am 18. September 2006 den "feierlichen ersten Spatenstich" mit Kaffee und Kuchen gefeiert, so revanchierte sich die Stadt Flörsheim als Gastgeber bei der Inbetriebnahme mit Leberkäse und Apfelwein.

Über 300 Bürger, darunter Vertreter befreundeter DRK-Ortsverbände wie Feuerwehr und Polizei feierten die Übergabe mit und inspizierten den Neubau. Bürgermeister Michael Antenbrink nannte die Technik und Funktionalität des neuen Heims "beispielgebend". Mit: "Das Haus kommt in gute Hände", überreichte Antenbrink den symbolischen Hausschlüssel an Jochen Freiberg. Der dankte allen, die an dem Bau beteiligt waren und lobte vor allem das Engagement des ehemaligen Ersten Stadtrats Leo Fercher: "Sie waren ein väterlicher Berater." Er versprach: "Wir wollen dem Vertrauen, das die Stadt in unsere Zukunft setzt, gerecht werden." Sicherheit für die Bürger bedeute, dass die Aktiven in perfekten Räumen arbeiten können.

Rund um das Fest gab es reichlich Interessantes zu entdecken: So wurden den Besuchern die unterschiedlichen Einsatzfahrzeuge - Rettungswagen, Gerätewagen oder Mannschaftsfahrzeug - mitsamt ihrer Ausrüstung präsentiert und erläutert.

"Geschenke" gab es an diesem Tag auch. Der befreundete DRK-Ortsverein Liederbach überreichte einen Rasenmäher ("Ihr habt ja jetzt 300 Quadratmeter Rasen zu pflegen"), der Kreisverband Hofheim spendierte den Fahnenmast und der Geschäftsführer der Rettungsdienst GmbH Wiesbaden, Manfred Stein, überraschte mit einem Gutschein für eine Gartenhütte "als kleinen Ersatz für die Wegelagergebühr, die wir dem Ortsverband bei seinen Einsatzfahrten abziehen müssen". Er bescheinigte dem Flörsheimer Roten Kreuz, "genauso professionell zu arbeiten wie die Hauptamtlichen". In der "2010 - Plus-Strategie" werde wieder die Wichtigkeit der Verzahnung von Ehrenamt und Hauptamt betont.

http://www.main-spitze.de/region/objekt.php3?artikel_id=2912222

 

Main-Spitze, 23. Juli 2007, www.main-spitze.de 

Rosarotes Schaumbad als alljährlicher Abschluss

Fünfter Stadtteil "Hüttenbach" wird nach zwei Wochen wieder abgebaut / Weniger Einsätze für DRK-Helfer


Alle Jahre wieder: Spaß im Schaum zum krönenden Abschluss der Flörsheimer Ferienspiele.
Foto: Andrea Remsperger

KERAMAG/FALKENBERG Es ist der absolute Höhepunkt der Ferienspielwochen in Flörsheim: Das Bad im Schaumteppich am letzten Ferienspieltag.
Von
Andrea Remsperger

Das Spektakel wiederholt sich Jahr für Jahr und verliert dabei kein bisschen an Spannung: Pünktlich mit dem Einsetzen des Martinshorns erstürmen die Kinder den berühmten Hügel auf dem Abenteuerspielplatz, wo sie aufgeregt die bevorstehende rosarote Schaumdusche aus den Schläuchen der Freiwilligen Feuerwehr erwarten, um sich unter großem Geschrei in die Fluten zu stürzen. Auch am Samstagmittag bildete die Schaumparty den krönenden Abschluss der nunmehr 32. Flörsheimer Ferienspiele.

Obwohl mit 312 Teilnehmer die Kapazitätsgrenze erreicht ist und durch das Wegfallen der "Ferienfreizeit in der Stadt" nun auch wieder viele Siebenjährige mit von der Partie waren, zeigte sich Leiterin Slawa Rudek vom Jugendamt sehr zufrieden. Die älteren Ferienspielkinder unterstützten die Neulinge gerne und boten ihre Hilfe - etwa beim Feuermachen - an. Auch das motivierte Betreuer-Team habe gut zusammengestanden.

"Wir sind sehr nass geworden", fasste Slawa Rudek die besondere Wetterlage während der beiden Ferienwochen treffend zusammen. Am Freitag suchten die Hüttenbacher sogar vor dem mit heftigen Windböen aufziehenden Gewitter Unterschlupf in der nahe gelegenen Fahrzeughalle des Bauhofes. Was für die Betreuer Anstrengung und Sorge bedeutete, war für die Kinder ein reizvolles Abenteuer.

Die Teilnahme an den Ferienspielen verlangt dem Nachwuchs einiges an Selbstständigkeit und Eigenverantwortung ab. Hier sammeln die Jungen und Mädchen unzählige neue Erfahrungen und gewinnen soziale Kompetenzen, von denen sie noch profitieren, wenn die Hütten in Flörsheims fünftem Stadtteil schon lange wieder zerlegt sind.

"Es waren sehr ruhige Ferienspiele", versicherte DRK-Bereitschaftsleiter Franz-Josef Eckert. Mit insgesamt 180 Betreuungen - meist mussten nur kleine Wehwehchen verarztet werden - zählt das Rote Kreuz gerade mal halb so viele Einsätze wie im vergangenen Jahr. Nur drei Kinder mussten im Krankenhaus versorgt werden: Eine Schnittwunde am Finger, eine Fischgräte im Rachen und ein verstauchter Knöchel, so die Bilanz des DRK.

Mit Siegerehrung, Dankesworten, Disco und guter Laune trotz periodisch einsetzender Regengüsse nahmen die "Sternenfahrer" samt Eltern und Geschwistern Abschied von Hüttenbach.

http://www.main-spitze.de/region/objekt.php3?artikel_id=2904348

 

Höchster Kreisblatt, 14. Juli 2007, www.rhein-main.net

Rotes Kreuz behandelt bisher 79 Verletzte

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ur zu Demonstrationszwecken „behandelt“ Bett Proske den Finger von Kevin Kunz. Rot-Kreuz-Helferin Angelika Knöß (links) assistiert ihrer Kameradin, während Sebastian Schäfer (2. v. li.) von Jugendrotkreuz die Szene beobachtet. Foto: fz

Flörsheim. Bei den Ferienspielen ist das Rot-Kreuz-Zelt unübersehbar am Rand des Abenteuerspielplatzes am Wickerbach platziert. Das Domizil der Rot-Kreuz-Sanitäter ist für viele Ferienspielkinder die erste Anlaufstation wenn es beispielsweise um gequetschte Finger, Wespen-Stiche oder Schürfwunden geht. In diesem Jahr, so erläuterte Bereitschaftsleiterin Theresa Kuhlmann, seien durch die bisher alles andere als sommerliche Witterung zwar nicht viele Stichverletzungen durch Bienen oder Wespen zu behandeln gewesen. Doch kleinere Wunden bei den Kindern mussten und müssen die Rot-Kreuz-Helfer trotzdem täglich verarzten. So sind die auf dem Gelände liegenden Nägel eine ständige Gefahr für die Füße der Ferienspielkinder. Außerdem behandelt die Rot-Kreuz-Truppe auch zahlreiche leichte Verbrennungen, die sich die Hüttenbach-Bewohner beim Entzünden der Lagerfeuer zuziehen. Bis zum gestrigen Freitagnachmittag wandten sich 79 verletzte Kinder an das Flörsheimer Rote Kreuz, wie Theresa Kuhlmann erläuterte. Bisher gab es nur eine schwerere Verletzung, die sich ein Junge beim Sägen der Holzbretter für die Hütten zugezogen hatte. Ansonsten ist es bei den 32. Flörsheimer Ferienspiele dieses Mal sehr ruhig, was Verletzungen angeht, erklärte die Rot-Kreuz-Bereitschaftsleiterin.

In der Erste-Hilfe-Station auf dem Abenteuerspielplatz sind auch Mitglieder des Jugendrotkreuz im Einsatz. Insgesamt bis zu acht Nachwuchsleute absolvieren auf dem Gelände abwechselnd ihren Dienst. Dass das Rote Kreuz die Erste Hilfe bei den Ferienspielen nur mit ehrenamtlichen Helfern durchführt, ist nicht nur lobens- sondern auch bewundernswert. Denn die für die Ferien-Station abkommandierten Helferinnen und Helfer engagieren sich in ihrer Freizeit.

Gestern Nachmittag ließen es sich die Rot-Kreuz-Aktiven eine kurze Zeitlang erst einmal gut gehen. Ein Mitglied hatte Geburtstag und stiftete deshalb einen Kuchen für die Hilfstruppe. Und so konnten Bettina Proske, Theresa Kuhlmann, Angelika Knöß, Andre Seidel, Sebastian Schäfer und Ortrud Schnellrieder ausnahmsweise eine gemütliche Kaffee-Pause einlegen.

Nun wartet auf die ehrenamtlichen Helfer, die vielen Kindern auch Trost zusprechen, wenn diese ihre kleinen oder großen „Wehwehchen“ behandeln lassen, noch eine Woche Arbeit auf dem Abenteuerspielplatz. Wobei diese Art von Arbeit von den Rot-Kreuz-Mitgliedern als angenehm empfunden wird. Denn die entspannte Atmosphäre überträgt sich auch auf die Rot-Kreuz-Sanitäter. (meh) 

 

Main-Spitze, 10. Juli 2007, www.main-spitze.de 

Arbeitsreicher Umzug in "ein ideales Gebäude"

DRK-Ortsverein Flörsheim nimmt seine neuen Räume neben Feuerwehr und Altenzentrum in Betrieb


Hans-Joachim Freiberg und Franz-Josef Eckert beim hissen der DRK-Fahne.
Foto: Hildegund Klockner

FLÖRSHEIM Am Samstag war die zweiwöchige Umzugsphase beim Flörsheimer DRK beendet. Das Hissen der Rotkreuzflagge durch Jochen Freiberg, dem Vorsitzenden, und Franz-Josef Eckert, seinen Stellvertreter und DRK-Geschäftsführer, markierte den Einzug und Neuanfang.

Von Hildegund Klockner

Ab jetzt hat das Rote Kreuz "ein ideales Gebäude" im Höllweg in direkter Nachbarschaft zu Feuerwehr und Altenzentrum, so Franz-Josef Eckert. Täglich hatten bis zu 15 Mitglieder Werkzeuge,
 das Verpflegungslager mit Brennern und Töpfen, die Kleidung, die Kücheneinrichtung und die Medikamente vom alten Domizil in der Hauptstraße ins neue Heim im Neubaugebiet transportiert. Im Mannschaftswagen wurden dafür die Sitze abmontiert. Am Samstag waren dann nur noch die Büromöbel dran, weil bis zuletzt die Telefonanlage in der Hauptstraße einsatzfähig sein musste.

"Der Umzug von 14 Tagen Dauer hat sich als großer Vorteil erwiesen", rechnet Eckert vor. Nur so hatten die Mitglieder die Gelegenheit, alle Möbelstücke einer Grundreinigung zu unterziehen und alle Medikamente gründlich nach Verfalldatum durchzusehen. "Für das Bürostühleschrubben waren allein drei Mann drei Tage lang beschäftigt", staunt der "Häuptling". 300 Kleiderbügel wurden bei "Ikea" besorgt, um die Rotkreuzkittel ordentlich unterbringen zu können.

Und Franz-Josef Eckert gerät ins Schwärmen, wenn er die vielen Vorteile der neuen DRK-Wache aufzählt: Da gibt es jetzt keine Parkplatzprobleme mit Nutzern des "Flörsheimer Kellers" und der Besucher des "Joffche". Zum Lazarettzeltaufbau brauchen die Aktiven aus Platzgründen nicht mehr zum Üben unter die Opelbrücke. Alle vier Fahrzeuge und die beiden Anhänger sind jetzt in einer zentralen Garage. Die Sozial- und Umkleideräume sind jetzt doppelt so groß wie in der Hauptstraße: "Die ganzen logistischen Kleinigkeiten, die viel Zeit und Aufwand kosteten, fallen weg!"

Den Eigenanteil von 500000 Euro hat der Flörsheimer Ortsverband in 18 Jahren durch seine Einsatzfahrten erwirtschaftet. Die Fahrzeuge haben die Mitglieder ebenfalls ohne einen Cent Zuschuss angeschafft. Die Mitgliedsbeiträge decken gerade den laufenden Betrieb wie die Kosten für Versicherungen.

http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=2890264

 

Wiesbadener Kurier, 09. Juni 2007 www.wiesbadener-kurier.de

Sonne bringt Müllhaufen zum Brennen

Großeinsatz der Feuerwehr auf der Wertstoffsortieranlage an der Wickerer Deponie


Die Rauchentwicklung durch den Brand des Müllhaufens an der Wertstoffsortieranlage in Wicker war enorm.
Feuerwehr
Vom 09.06.2007

WICKER Ein Feuer auf der Mülldeponie in Wicker hat am Donnerstag für Aufregung gesorgt. Ein Müllhaufen war aufgrund der hohen Lufttemperaturen und der Sonneneinstrahlung in Brand geraten.  
Von
Alexandra Dehne

Riesige Qualmwolken stiegen am Fronleichnamsabend über der Wertstoffsortieranlage im Steinmühlenweg an der Mülldeponie Wicker auf. Ein im Hof der Anlage gelagerter Müllhaufen hatte sich aufgrund der Wärme und starken Sonneneinstrahlung selbst entzündet, wie auch die Bilder der Überwachungskamera die ersten Annahmen bestätigten. Eine Gefahr für die Bevölkerung habe nicht bestanden.

Die 100 bis 150 Tonnen Sortierreste, von denen ein Drittel brannte, waren dort zum Abtransport für die Müllverbrennungsanlage gelagert worden, was wegen des Feiertags erst am Freitag erfolgen sollte.

Die fast 100 Einsatzkräfte der umliegenden Wehren konnten bereits nach einer Dreiviertel Stunde das Feuer unter Kontrolle bringen, der um 18 Uhr begonnene Einsatz dauerte insgesamt bis drei Uhr nachts. Wichtigste Aufgabe sei zunächst der Schutz der Wertstoffsortieranlage gewesen, erläuterte Einsatzleiter Erik Niedermeier. Die Tore und einige Gebäudeteile seien durch die enorme Hitzeentwicklung bereits in Mitleidenschaft gezogen worden. Ein im Hof abgestelltes Arbeitsgerät wurde so stark beschädigt, dass es vermutlich nicht mehr repariert werden kann, teilte die Main-Taunus-Recycling GmbH (MTR) mit. Wären die Einsatzkräfte später eingetroffen, hätte der Brand wesentlich größere Auswirkungen gehabt, ist Niedermeier überzeugt. Auch der nur leichte Wind zur Deponie und Wiese hin, sei vorteilhaft gewesen.

Im Einsatz beziehungsweise in Bereitschaft vor Ort waren fast 100 Feuerwehrkräfte aus Flörsheim, Wicker, Weilbach, Hochheim, Massenheim, Hattersheim und Hofheim. Hinzu kamen 16 Kräfte des Roten Kreuzes, die glücklicherweise nur einen Feuerwehrmann wegen leichter Kreislaufprobleme behandeln mussten.

Die verbliebenen Sortierreste seien noch am Freitag abtransportiert worden. Der Betrieb der Wertstoffsortieranlage sei nicht beeinträchtigt gewesen, so die MTR.

http://www.wiesbadener-kurier.de/region/objekt.php3?artikel_id=2855173

 

Höchster Kreisblatt, 29. Mai 2007 www.rhein-main.net

DRK-Neubau wird 100 000 Euro teurer

Flörsheim. Zum Neubau der DRK-Unterkunft im Höllweg gab es bei der Jahreshauptversammlung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) vor kurzem gute und weniger gute Nachrichten.

Erfreulich ist der Stand der Bauarbeiten. Es geht gut voran. Die Fassade ist fertig gestellt und der Innenausbau läuft mit Hochdruck. Das DRK hofft, dass es schon im Juni oder Juli in seine neue Unterkunft Einziehen kann.

Nicht so erfreulich hingegen ist, dass der Neubau nun 100 000 Euro teurer wird und damit insgesamt 450 000 Euro kosten wird. Das DRK will sich deshalb in den nächsten Monaten mit einer Spendenaktion für den Neubau an die Flörsheimer Bürger wenden, kündigte es bei seiner Versammlung an.

Unter dem Vorsitz von Hans-Joachim Freiberg legte die Geschäftsführung außerdem den Jahresabschluss und den Bericht über die aktuelle Situation im Flörsheimer Ortsverband vor. Der Sanitätsdienst, der Rettungsdienst und der Katastrophenschutz unter der Leitung von Bereitschaftsleiter Franz-Josef Eckert, das Jugendrotkreuz mit seiner Leiterin Nicole Triner und der Bereich Soziales mit Silvia Litzinger stellten dar, was sie im vergangenen Jahr geleistet haben. Insgesamt wurden von den DRK-Aktiven im Jahr 2006 alles in allem knapp 11 000 ehrenamtliche Stunden geleistet.

Nach der Aussprache zu den Berichten wurde der amtierende Vorstand für das Jahr 2006 entlastet. Es standen Ergänzungswahlen an. Der bisherige Schriftführer Dr. Marcel Kunde ist aus beruflichen Gründen ausgeschieden ist. Seine Nachfolge tritt die bisherige Beisitzerin Ulla Püschel an. Zur neuen Beisitzerin wurde schließlich Bettina Proske gewählt. (meh)

 

Main-Spitze, 22. Mai 2007, www.main-spitze.de 

DRK hofft auf Spenden für den Neubau

Vom 22.05.2007
 
fri. FLÖRSHEIM Mit einer Spendenaktion will sich die Ortsvereinigung des Deutschen Roten Kreuzes Flörsheim in den nächsten Monaten an die Bevölkerung wenden und um eine finanzielle Unterstützung für den Neubau der DRK-Unterkunft im Höllweg werben. Während der Jahreshauptversammlung zeigte sich Vorsitzender Hans-Joachim Freiberg zuversichtlich, dass man das neue Gebäude im Juni/Juli beziehen kann.

Die Fassade sei fertig gestellt, der Innenausbau laufe unter Hochdruck. Lediglich die Kosten machen dem DRK zu schaffen. Anstelle der zunächst veranschlagten 350000 Euro belaufe sich der Anteil, den das DRK zu tragen habe, zwischenzeitlich auf 450000 Euro. Um die finanzielle Hürde zu nehmen, hofft Freiberg auf Unterstützung durch die Bürger. Vergangenes Jahr hat das DRK in Flörsheim 11000 ehrenamtliche Stunden geleistet.

Als Nachfolgerin für den aus beruflichen Gründen ausscheidenden Schriftführer im Vorstand, Dr. Marcel Kunde, wurde Ulla Püschel gewählt. Für sie rückt Bettina Proske als Beisitzerin nach.

 

Main-Spitze, 04. April 2007, www.main-spitze.de 

Schokolade zum Abschied

DRK-Blutspendetermin in Flörsheim/Resonanz geringer als sonst

Von Hildegund Klockner

FLÖRSHEIM "Es wurde Werbung für die Blutspende gemacht und da bin ich hingegangen", erzählt ein Erstspender beim "Aderlass" im Galluszentrum am Montagabend. Natürlich stehe der gute Zweck im Vordergrund - und das Wissen darum, vielleicht selbst einmal bei einer Operation oder nach einem Unfall Blutkonserven brauchen zu können.

Franz-Josef Eckert, Ortsverbands-Chef des Flörsheimer Roten Kreuzes, gefällt diese Einstellung. Er weiß: "Die Flörsheimer tun gern etwas für andere." Enttäuscht ist Eckert dennoch über die geringe Resonanz beim Frühjahrs-Blutspendetermin. Mit nur 149 erschienenen Spendern - bei 128 zugelassenen - war der Durchschnittswert von 170 Blutspendern lange nicht erreicht. "Das liegt sicher am Ferientermin", vermutet Eckert. Durchschnittlich würden in Hessen jede Woche rund 5000 Blutkonserven benötigt - ein Bedarf, der vor allem in der Ferienzeit schwer zu decken sei.

Die Masse der Konserven geht an die Onkologie für Krebspatienten. Auch für die Herzchirurgie und Transplantationen gibt es einen großen Blutspendebedarf. Unfallopfer kommen in der Statistik überraschend erst an vierter Stelle. Geld gibt es für die Spender nicht, dafür werden sie aber liebevoll umsorgt.

In Flörsheim waren dieses Mal vier Ärzte, 24 Helfer. verstärkt von sechs Jugendrotkreuzlern, im Einsatz, um die Blutspender zu den Stationen zu begleiten oder ihnen eine leckere und zugleich kräftige Suppe anzubieten. Zum Abschied wurde jedem Besucher dann noch die "traditionelle" Tafel Schokolade überreicht.

Zwei Personen waren zum zehnten Mal dabei, Hartmut Rothe zum 25. Mal. Paul Detlev war mit seiner 50. Blutspende der eifrigste. Sie wurden als Dankeschön mit einer Urkunde und einer Nadel geehrt.

Nächster Blutspendetermin ist in Flörsheim am 8. Oktober.

http://www.main-spitze.de/region/objekt.php3?artikel_id=2776489

 

Rüsselsheimer Echo, 20. Februar 2007, www.echo-online.de 

30 000 – mehr geht nicht

Fastnachtszug: Bei den Besucherzahlen wird wieder mal kräftig übertrieben

FLÖRSHEIM. Die Flörsheimer neigen in manchen Dingen gern mal zur Übertreibung. Klar, denn sie wollen sich mit den Großen messen. So auch beim Fastnachtszug. Während früher bei den Umzügen in Wiesbaden und Frankfurt von bis zu 100 000 Besuchern die Rede war, sollen es in Flörsheim schon mal bis zu 150 000 gewesen sein. Zugmarschall Willi Lauck freute sich über diese Schätzungen und die Polizei hielt immer eifrig mit. Von Jahr zu Jahr wurden es mehr Zuschauer.

Als vor einigen Jahren eine neue Rettungsverordnung in Kraft trat und das Rote Kreuz entsprechend der Zuschauerzahl hätte Helfer stellen müssen, gab es nach entsprechenden Recherchen des ECHO eine Zählung, die auf nackten Tatsachen basiert.

DRK-Bereitschaftsführer Franz-Josef Eckert und der damalige Bauhofleiter Alfred Eichler hatten die Bürgersteige entlang des Zugweges in ihrer Breite berechnet und kamen auf etwa 7000 Quadratmeter entlang des Zugweges. Dann ging man davon aus, dass pro Quadratmeter maximal vier Personen stehen können. Also können entlang des Zugweges, vorausgesetzt es ist rappelvoll, maximal 28 000 Personen Platz finden. Würde die von der Polizei genannte Zahl von 80 000 Zuschauern am Sonntag tatsächlich stimmen, hätten die Narren zu dritt übereinander gestapelt am Zugweg stehen müssen.

Das DRK jedenfalls rüstet sich beim Flörsheimer Fastnachtszug so aus, dass die Zahl der Helfer für etwa 30 000 Besucher reicht. Mehr ist nicht nötig, denn alles, was über 30 000 Besucher hinaus geht, ist nach Eckerts Ansicht schlichtweg übertrieben.

ha
20.2.2007

http://www.echo-online.de/suedhessen/template_detail.php3?id=437455

 

Main-Spitze, 20.Februar 2007, www.main-spitze.de 

Rotkreuzhelfer im Dauereinsatz

Ungewöhnlich viele Einsätze beim Umzug

elf. FLÖRSHEIM "Seit 20 Jahren hatten wir nicht mehr so viele Einsätze beim Fastnachtsumzug", lautete die Bilanz von DRK-Bereitschaftsleiter Franz-Josef Eckert nach dem närrischen Sonntag mit Besucherrekord.

38 Mal mussten die 56 Helfer und zwei Notärzte ausrücken, damit seien alle Erwartungen übertroffen worden, so Eckert. In den meisten Fällen handelte es sich um übermäßigen Alkoholgenuss und Schnittverletzungen. Besonders betroffen machte den erfahrenen DRK-Mann, dass so viele junge Mädchen zu tief ins Glas geschaut hatten. Die sieben bereit gehaltenen Betten waren meist alle belegt. Zudem mussten zwei Alkoholisierte in die Intensivstation, vier weitere Personen für eine chirurgische Versorgung ins Krankenhaus gebracht werden. Auch die Zahl von drei Kindern, die ihre Eltern verloren hatten, nannte Eckert überdurchschnittlich.

Als problematisch erachtete er die von der Polizei genannte Besucherzahl von 80000 und erinnerte an heftige Diskussionen bereits vor sechs Jahren: Damals habe die Stadt mit Wegstrecke und Bürgersteigbreite die überhaupt fassbaren Zuschauerströme errechnet und sei auf eine Zahl um 30000 gekommen.

"Das Rote Kreuz will nicht den bösen Mann spielen", schließlich freue auch er sich über den großen Zuspruch, vielmehr ginge es ihm um Haftungsfragen und eine mögliche Unterversorgung durch die Hilfsorganisation: "Keiner hätte Verständnis dafür, wenn wir bei Notfällen außerhalb des Fastnachtsgeschehens nicht rechtzeitig zur Stelle wären".

Seit 2001 gebe es gesetzliche Vorgaben bei Großveranstaltungen, nach denen sich bei der Planung im Vorfeld das Ordnungsamt als Genehmigungsbehörde richten müsse und mit einer Risikoanalyse die Anzahl der Rettungskräfte ermittle. Beratend würden auch die Hilfsorganisationen hinzugezogen, wobei Eckert seine langjährige Erfahrung einbringe.

 

Höchster Kreisblatt, 19. Februar 2007 www.rhein-main.net   

80 000 hatten Spass uff de Gass

Von Thorsten Remsperger

Flörsheim. Die Sonne kräftig lacht zur tollen Flerschemer Fassenacht. Der Himmel strahlend blau für die große Narrenschau. So ein schöner Zug wie dieses Jahr – Gott Jokus sprach: Wie wunderbar!

Seit 45 Jahren befindet sich diese Stadt im Ausnahmezustand, wenn der Kalender den Fassenachtssonntag anzeigt. Aber auch die treuen Besucher werden sich lange zurückerinnern müssen, wann sie das letzte Mal einen solch rundum gelungenen Fassenachtszug in Flörsheim erlebt haben. Selbst die sonst eher zurückhaltenden Hüter des Gesetzes gerieten ins Schwärmen. „So etwas hat man die letzte Zeit selten gesehen, es war so eine Masse an Menschen“, sagte Uwe Schneider, stellvertretender Polizeidienststellenleiter in der Untermainstadt. 80 000 Besucher, so schätzt die Polizei, haben gestern bei frühlingshaftem Wetter, wie es in der „fünften Jahreszeit“ besser hätte nicht mehr sein können, auf der Straße gefeiert, gesungen, gelacht – und etliche Male den Flörsheimer Schlachtruf „Hall die Gail“ zum Besten gegeben. Das waren mehr als doppelt so viele Besucher wie im vergangenen Jahr. Durch die 161 Zugnummern, auch das war eine deutliche Steigerung, dauerte der „Spass uff de Gass“ gut drei Stunden. „Beim FNC wird dargebracht, echte Flerschemer Fassenacht“, heißt der Slogan des organisierenden Flörsheimer Narren-Clubs – besser als gestern geht das fast nicht mehr.

Bei so vielen Menschen bleiben unliebsame Zwischenfälle nicht aus: Von drei Schlägereien in der Grabenstraße und Eisenbahnstraße ohne ernsthafte Folgen berichtete Schneider (Stand: 18 Uhr), mit 15 Autos seien aus dem Parkverbot so viele wie selten zuvor abgeschleppt worden. Die Menschenmassen in der Kernstadt erinnerten fast ans Public Viewing bei der Fußball-WM – auch mehrere Gruppen thematisierten das „Sommermärchen“. Die Sänger des Volksliederbunds waren als „Weltmeister der Herzen“ unterwegs, die „Wandaale“ des Sport-Clubs DJK Schwarz-Weiß holte die „Schwarz-Rot-Gaile-Meile“ auf Flörsheims Straßen. Und die Kicker von Germania Weilbach liefen entweder als lebendige Fußbälle mit oder standen auf ihrem Spielfeld, das noch gebaut werden muss. „Antenbrink Du bist ein Schatz, bau uns einen zweiten Platz“, wünschten sie sich vom Bürgermeister. Dem Lokalkolorit verschrieb sich auch die „Flerschemer Fassenachts-Gesellschaft“ mit ihrer rollenden 70er-Jahre-Discothek: „Umgehung, Fluglärm, hier tut’s krache’, drum tun mer hier jetzt Disco mache’.“ Politisch wurde es bei der „DJK-Panzerotti-Gang“, denn: „19 Prozent, des is’ en Wahn, jetzt mist’ er wie die Schotte spar’n.“ Der Raunheimer Opel-Club kritisierte dagegen das Fahrverbot bei überhöhten Feinstaubwerten.

Was die Flörsheimer Straßenfassenacht so richtig ausmacht, sind jedoch die vielen kreativen Privatgruppen und Vereine, die das ganze Jahr über an ihrem Motto tüfteln, basteln und schneidern. Wie viel Mühe sich mancher Teilnehmer macht, war zum Beispiel an den Bienen des Hattersheimer Kleingartenvereins zu sehen. Nach der Hälfte des Zuges jagte ein optischer Augenschmaus den nächsten: Die Gruppenmitglieder von „Hipp de Bach – Dripp de Bach“ finden die Fassenacht „galaktisch gut“ und starteten in Alufolie als Raketen, die Los Egalos“ mutierten zu Senftuben, die „Altstadtborzeler trugen ihre Kostüme falsch herum (mit den Beinen auf den Schultern), die „Eggs ent orbis“ waren als Hühner unterwegs und der Flörsheimer Carneval-Verein als eine der größten Fußgruppen zauberte das „Casino Carneval“ mit riesigen Rouletttischen auf die Straße. Die Narren waren begeistert und feierten auf der After-Zug-Party an der Gallus-Kirche bis in die Nacht.

 

Höchster Kreisblatt, 03. Januar 2007 www.rhein-main.net   

Rotes Kreuz freut sich auf neues Domizil

Flörsheim. Der Rohbau für die neuen Rot-Kreuz-Sozialräume am Höllweg, direkt neben der Feuerwache, ist bereits fertiggestellt. Noch in diesem Jahr kann der Ortsverband des Flörsheimer Roten Kreuzes in sein Domizil umziehen. Zurzeit sind die Rot-Kreuz-Aktiven und ihre Gerätschaften noch in einem städtischen Gebäude in der Hauptstraße untergebracht.

Weil es dort viel zu eng ist und die zudem nicht alle Fahrzeuge des Roten Kreuzes in Garagen untergebracht werden können, hatte sich die Hilfsorganisation bereits vor einigen Jahren mit dem Gedanken beschäftigt, ein neues, „maßgeschneidertes“ Gebäude bauen zu lassen. Dafür wurden Reserven gebildet, außerdem gibt die Stadt einen erheblichen Zuschuss für den Neubau.

Wenn das neue Domizil des Roten Kreuzes eingeweiht und danach in Betrieb genommen wird, sind am Höllweg dann zwei Hilfsorganisationen angesiedelt: DRK und Freiwillige Feuerwehr. Die markant gestaltete Feuerwache neben dem DRK-Gebäude wird aber vielleicht nicht das letzte außergewöhnliche Haus sein, dass sich am Höllweg befindet. Denn langfristig gesehen soll neben der Feuerwache, ungefähr zwanzig Meter entfernt, eine neue Polizeistation gebaut werden.

Doch dieses Vorhaben ist Zukunftsmusik. Sind doch nicht nur die Kassen der Kommunen klamm, sondern auch die Kassen der Landesregierungen. Eine denkbare Lösung wäre es aber, dass ein privater Investor die neue Polizeiwache baut und an die Behörde vermietet. Dem gegenüber stehen aber die unrealistischen Mietpreisvorstellungen der zuständigen Abteilungen im Innenministerium. Denn eine reelle, dem Marktpreis angepasste Miete zahlt das Innenministerium beziehungsweise die Polizeibehörden nur ungern. Denn auch bei der Polizei ist schon seit einigen Jahren das Sparen angesagt. So bliebe nur noch die Aussicht, dass die Stadt in Vorlage tritt und die neue Polizeiwache selbst baut – ungeachtet dessen, dass es dafür keine rentablen Mieteinnahmen gibt. (meh
)

 

Main-Spitze, 21. Oktober 2006, www.main-spitze.de 

Waldemar Baur hält den Blutspenderrekord

Er wurde schon 100 Mal zur Ader gelassen und ist selbst noch nie auf diese Hilfe angewiesen gewesen

Von
Hildegund Klockner

Am Montag beim Blutspendetermin des DRK wurde der 68- Jährige von DRK - Chef Franz Eckert im Galluszentrum mit einem Blumenstrauß begrüßt: "Eine 100. Blutspende hatten wir in Flörsheim noch nie ... soweit ich meinen Unterlagen entnehme. Wenn jeder so fleißig wie Waldemar Baur zu unseren Terminen käme, wäre  in Notfällen genug Blut da." Doch Eckert räumte ein, dass "die Hundert" normal nur ganz schwer zu erreichen sei: "Da muss der Mensch schon sehr ehrgeizig ein und immer am Ball bleiben."

Dabei hätte es Waldemar Baur fast nicht mehr geschafft, die Hundert voll zu kriegen, lag die Altersgrenze für den Aderlass doch bis vor wenigen Jahren noch bei 67 Jahren (heute 69 Jahre). Mit 20 Jahren hat Waldemar Baur das erste Mal Blut gespendet, damals noch in der Riedschule. Zwei Spenden im Jahr waren Ende der

Mit 20 Jahren hat Waldemar Baur das erste Mal Blut gespendet, damals noch in der Riedschule. Zwei Spenden im Jahr waren Ende der 50- er Jahre erlaubt, heute sind es vier. Und Waldemar Baur ist so eifrig, dass er auch schon mal andere Ortsvereine aufsucht. In Flörsheim gibt es als Dankeschön schon so lang er sich erinnern kann, eine Tafel Schokolade und, je nach Jahreszeit, eine Suppe oder belegte Brötchen. Woanders werden die unentgeltlichen Spender schon mal zu einem Grillfest hinterher eingeladen.

"Diplome" und Medaillen, dazu immer eine Flasche Sekt, erhielt er für fünf- , zehn- , 25- , 50- und 75-maliges Spenden. "Mein Blutspendeausweis wurde schon mehrmals eingetauscht", freut sich der Jubilar.

Mit fast 50 Jahren Blutspendeerfahrung kann er Vergleiche anstellen. Er erinnert sich noch anerkennend an Peter Gutjahr, den Amtsvorgänger des heutigen DRK-Ortsleiters Franz Eckert. Alles sei moderner geworden. Gab es früher nur einen Spendenbeutel, sind es heute zwei. Die vorangehende Blutuntersuchung erfolge wie beim Arzt mit "richtig vielen Röhrchen". Und was Waldemar Baur besonders angenehm findet: Die Temperatur wird jetzt im Ohr und nicht mehr im Mund gemessen.

"Mir bekommt das Blutspenden sehr gut. Ich halte damit meinen Blutdruck konstant und bin über meine Gesundheit aufgeklärt", freut er sich über den gesunden Nebeneffekt seiner sozialen Tat. Er selbst war noch nie auf eine Blutspende angewiesen. Für eine Hüft- OP im Frühjahr gab er eine Eigenblutspende ab, die aber nicht gebraucht wurde.

 

 

 

Seit 35 Jahren gut betreut vom
Flörsheimer DRK-Chef Franz Eckert:
 Waldemar Baur bei seiner 100.
Blutspende.
Foto: Klockner

 

Rüsselsheimer Echo, 23. September 2006, www.echo-online.de 

Spatenstich für neue DRK-Wache

Hilfsdienste: Zum Rettungszentrum fehlt jetzt nur noch die Polizeistation

FLÖRSHEIM. Die Bauarbeiten für die Errichtung der neuen Wache des DRK-Ortsvereins am Höllweg haben in dieser Woche begonnen. Dem Spatenstich vorausgegangen waren 16 Jahre währende Überlegungen, ein neues Domizil für die zur Zeit noch in der Hauptstraße angesiedelte Wache zu finden. Mit dem neuen Standort neben der Feuerwache wird die Idee von einem Rettungszentrum zwar etwas weiter entwickelt, die Polizei residiert aber noch immer am Anne-Frank-Weg. Die vielen Jahre von der ersten Idee bis zur Realisierung versetzte den DRK-Ortsverband aber auch in die Lage, eine Menge Geld anzusparen. Durch die freiwilligen Rettungseinsätze am Wochenende, die von den Krankenkassen bezahlt werden, konnten die Helfer über Jahre Geld ansparen.

Die Stadt ist deshalb nun in der komfortablen Lage, ihren Zuschuss auf 550 000 Euro zu begrenzen. Den Rest der auf rund 900 000 Euro geschätzten Bausumme, inklusive aller möglichen Überschreitungen, trägt der DRK-Ortsverband.

Mit einem Bauvolumen von rund 3500 Kubikmeter bietet das neue Gebäude eine Nutzfläche von rund 560 Quadratmeter, verteilt auf Erd- und erstes Obergeschoss. In dem nicht unterkellerten Gebäude werden im Erdgeschoss die Einsatzfahrzeuge, Umkleide- und Lagerräume eingerichtet. Im ersten Stock befinden sich die Einsatzzentrale, ein Ruheraum, ein Aufenthaltsraum, Büros und Räume für das Jugendrotkreuz, den Seniorenkreis und Schulungen. Hinzu kommt der unter dem Pultdach liegende Dachraum als Raumreserve. Die tragende Konstruktion wird aus Kalksandsteinen und Betondecken errichtet. Das Bauwerk erhält eine Außendämmung und Putzfassade.

In dem Gebäude können auch alle Materialien und Fahrzeuge zusammengefasst werden, die zur Zeit noch an verschiedenen Standorten über das Stadtgebiet verteilt sind. Für die Fertigstellung der Baumaßnahme ist der Frühsommer 2007 vorgesehen.

Was mit der alten DRK-Wache geschehen wird, die sich im Besitz der Stadt befindet, wollte Erster Stadtrat Leo Fercher noch nicht sagen. Angesichts der angespannten Finanzlage hält er es aber für durchaus denkbar, dass das sanierte Fachwerkgebäude nicht als öffentlich zugänglicher Raum genutzt wird.


etz
23.9.2006

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Main-Spitze, 19. September 2006, www.main-spitze.de 

Spatenstich für Vereinsheim

Neues DRK-Domizil im Höllweg soll im Frühsommer eingeweiht werden

Vom 19.09.2006

Von
Andrea Möllendick

Mit dem Spatenstich für das neue DRK- Vereinsheim unmittelbar neben der 2002 eingeweihten Feuerwache ist die Stadt Flörsheim ihrer Idee, am Höllweg ein Rettungszentrum entstehen zu lassen, erneut einen Schrittnäher gekommen. Jetzt müsse man nur noch die Polizei dorthin umsiedeln und dann wäre der Standort vollkommen, verdeutlichte Erster Stadtrat Leo Fercher seinen Wunsch für das Areal.

Bis Frühsommer 2007 soll die moderne Unterkunft für die derzeit1550 Mitglieder der DRK- Ortsvereinigung fertig gestellt sein. Von den Bau- und Einrichtungskosten in H ö he von rund 960000 Euro übernimmt die Stadt Flörsheim 550000 Euro, den Rest trägt der Verein selbst. Da die Planungen fü r den Neubau bereits vor 18Jahren begonnen haben, "hatten wir ordentlich Zeit zum Ansparen", versicherte DRK- Vorsitzender Hans- Joachim Freiberg. "Das Gebäude wird den Erfordernissen unserer sich immer weiter fort entwickelten Arbeit im Roten Kreuz gerecht", während man in der alten Wache in der Hauptstraße längst an die Kapazitätsgrenzen gestoßen sei.

Wie Architekt Berthold Breckheimer ausführte, bietet das zwölf Meter hohe Gebäude eine Nutzfläche von 560 Quadratmetern auf zwei  Etagen.

Im Erdgeschoss werden eine Garagenhalle für die Einsatzfahrzeuge, Umkleide- und Lagerräume, eine Küche, WCs und eine Duscheeingerichtet. Im Obergeschoss sind neben der DRK- Einsatzzentrale unter anderem zwei Büros, ein Archiv und ein Aufenthalts- sowie ein Ruheraum geplant. Außerdem gibt es dort einen Jugendraum und ein großes Schulungszimmer für die ehrenamtlichen Rettungskräfte. Das Dachgeschoss wird nicht ausgebaut. Denn die Fläche reicht auch so aus, um alle Gerätschaften unterzubringen.

Den symbolischen Spatenstich für das
 neue DRK-Vereinsheim neben der
 Feuerwache im Höllweg machten
 gestern Stadtverordnetenvorsteher
Anton Geisinger, DRK-Vorsitzender
 Hans-Joachim Freiberg, der Zweite
 Vorsitzende und Bereitschaftsleiter
 Franz-Josef Eckert sowie Erster Stadtrat
 Leo Fercher (vorne von links).
Foto: DRK

 


Endlich: Rotes Kreuz bekommt neues Vereinsheim

Flörsheim. Endlich ist es soweit: Die Ortsvereinigung Flörsheim des Deutschen Roten Kreuzes kann sich nach dem gestern erfolgten ersten Spatenstich auf ein neues Vereinsheim am Höllweg freuen. Rund 900 000 Euro kostet der 3500 Kubikmeter umfassende Neubau direkt neben der Feuerwache. Die Bauarbeiten sollen im Frühjahr nächsten Jahres abgeschlossen sein.

In dem nicht unterkellerten, 560 Quadratmeter großen Gebäude können vier Einsatzwagen untergestellt werden. Im Erdgeschoss werden die Fahrzeughalle sowie Umkleide- und Lagerräume eingerichtet. Im ersten Stock sollen die Einsatzzentrale, ein Ruheraum und ein Aufenthaltsraum sowie Büros und Räume für das Jugendrotkreuz, für Schulungen und für den Seniorenkreis untergebracht werden. Als Ausbaureserve dient ein unter dem Pultdach liegender Raum. Für die DRK-Ortsvereinigung bietet der Neubau eine erhebliche Verbesserung, sind doch die Gerätschaften der Einsatzabteilung zurzeit auf verschiedenen Standorte im Stadtgebiet verteilt. Und das derzeitige Domizil des Roten Kreuzes in der Hauptstraße ist nicht nur beengt, sondern auch für die Rettungsfahrzeuge wegen der Parkplatzprobleme denkbar ungeeignet.
Erster Stadtrat Leo Fercher freute sich darüber, dass „wir in konstruktiven Gesprächen und Verhandlungen gemeinsam mit dem Roten Kreuz ein Projekt auf die Beine stellen konnten, dass den ehrenamtlichen Rettungskräften geeignete Räume für ihre Aufgaben bietet“. Leo Fercher ging in einem kurzen Rückblick auch auf die Überlegungen in den vergangenen 20 Jahren ein. In den achtziger Jahren war geplant, auf dem Gelände am Höllweg ein neues Schulgebäude zu bauen. Diese Idee habe sich im Lauf der Jahre zerschlagen. Die Stadt habe sich dann dafür entschieden, auf der Grundstücksfläche gegenüber dem Bahnhof ein Alten- und Pflegeheim sowie eine Feuerwache und eine Polizeistation zu bauen, so Fercher. Das Pflegeheim ist, wie auch die Feuerwache, bereits gebaut worden, das Rot-Kreuz-Vereinsheim komplettiert die vorläufige Bautätigkeiten. So fehlt an dieser Stelle nun nur noch eine neue Polizeistation, die aber in nächster Zukunft dort entstehen soll.

Der Erste Stadtrat erläuterte weiter, dass die Stadt für die Baumaßnahme des Roten Kreuzes bis zu 550 000 Euro zuschießen werde. Das Rote Kreuz komme für den kompletten Restbetrag, rund 400 000 Euro, auf. Für einige notwendige Sonderwünsche des Flörsheimer Roten Kreuzes sei die Stadt auch bereit, eventuell zusätzliches Geld beizusteuern. Übrigens: Das Grundstück wie auch das Gebäude, das von einem Flörsheimer Architekten geplant wurde, bleiben im Besitz der Stadt. Das Rote Kreuz hat für die Nutzung des Neubaus ein Nießbrauch-Vereinbarung mit dem Magistrat abgeschlossen.

Der Vorsitzende des Flörsheimer Roten Kreuzes, Hans-Joachim Freiberg, erinnerte in seiner kurzen Ansprache an die „ersten Gespräche mit der Stadt für diesen Bau, die 1988 mit Norbert Hegmann stattgefunden haben“. Später habe sich Flörsheims Ex-Bürgermeister Ulrich Krebs und Leo Fercher für die Realisierung des Projekts eingesetzt. Er sei froh, dass nun ein modernes Gebäude entstehe, dass den Erfordernissen der heutigen Zeit entspreche. Die alte Unterkunft in der Hauptstraße sei seit langem an der Kapazitätsgrenze angelangt. (meh)

http://www.rhein-main.net/sixcms/list.php?page=fnp2_news_article&id=3215232

 

Main-Spitze, 08. August 2006, www.main-spitze.de 

Mit Dixie-Band den Sonntag beleben

33. Wickerer Weinfest verläuft ruhig und friedlich / Schon Pläne für das nächste Jahr

Vom 08.08.2006

WICKER "Bei der feuchten Wetterlage verlief unser Fest ruhig ab, da waren
keine Rekorde zu erwarten", zieht der Winzervereinsvorsitzende Wilhelm
Hück eine erste Bilanz vom 33. Wickerer Weinfest.

Von Hildegund Klockner

Bei einem Gläschen Wein haben sich die20 beteiligten Weinbauern noch in der Nacht zusammengesetzt und sich zufrieden über den Verlauf der drei Tagegeäußert. "Die Gläserbilanz stimmt, so dass wir nicht draufzahlen müssen", freuen sich die Winzer. Gegen Sonntagabend seien die ersten Reservegläser in den Verkauf gekommen.

"Toiletten sind ein Thema für uns und wir überlegen uns Alternativen, wie und wo wir größere Toilettenwagen unterbringen können." Die drei mobilen Klos, die Toilettenanlage am Tor zum Rheingau und die WCs in den Straußwirtschaften seien verständlicherweise "stark frequentiert worden."

Gedanken machen sich die Veranstalter auch über die Belebung des Frühschoppens am Sonntag. Wenn es der Kostenrahmen zulasse, sei Jazzmusik von einer Dixieband denkbar. Außerdem überlegt man, den Kindern etwas Interessantes zu bieten; im Gespräch ist unter anderem ein Bobby-Car-Rennen.

Mit der Ernennung einer neuen Weinkönigin lassen sich die Winzer Zeit bis zur Eröffnung des Weinprobierstandes im nächsten Jahr. "Die drei Damenmachen ihre Arbeit sehr gut und engagiert. Oft haben sie bis zu drei Termine an den Wochenenden und kommen auf Anfrage auch gerne zu anderen Veranstaltungen", lobt Hück die charmanten Repräsentantinnen des Wickerer Weins.

Als "ruhig und friedlich", beschreibt auch Rotkreuz-Chef Franz Eckert den Verlauf des Weinfests. Zu den acht Hilfeleistungen an den beiden ersten Abenden seien am Sonntag keine mehr hinzugekommen. Seine 18ehrenamtlichen Helfer bezeichnet er als Idealisten, die für zehn Euro Verzehrgutschein über die Gesundheit der Festgäste gewacht haben.

Eckert hat schon viel erlebt: Ob Zwölfjährige mit massiver Alkoholvergiftung oder Randalierer, die Beulen in die Sanitätswagen geschlagen haben.

"Alkohol ist für unsere Leute am Weinfest absolut tabu", stellt Eckert fest. Und er verrät: Nachdem gegen drei Uhr am Montag in der Frühe alles abgebaut war, trafen sich noch einige Rotkreuzler in gemütlicher Runde bei einem Schoppen Bier in der DRK-Wache in Flörsheim.

 

Rüsselsheimer Echo, 7. August 2006, www.echo-online.de 

Polizeipräsenz schreckt Täter ab

WICKER. „Tote Hose“ bilanzierte gestern ein Sprecher der Polizei die Vorkommnisse beim Wickerer Weinfest. Die Polizei brauchte nämlich nicht einzugreifen, alles verlief friedlich. Dazu trug sicher auch die Präsenz der Bereitschaftspolizei bei, die im Bereich des Weinfestes mit zeitweise bis zu zehn Uniformierten präsent war.

Auch DRK-Bereitschaftsführer Franz-Josef Eckert lobt die sichtbare Präsenz der Polizei. Damit sei vor allem auch verhindert worden, dass Weinfestbesucher auf der Bundesstraße 40 Dutzende von Weinflaschen zerdeppern, wie dies früher oft der Fall war. Daraus resultierten oft Schnittverletzungen. „Wer in ein Taxi stieg und die leere Weinflasche loswerden wollte, hat sie einfach auf die Straße geworfen, so Eckert über seine Erfahrungen der vergangenen Jahre. Inzwischen verlangen die Winzer Pfand für die Flaschen, um genau dieses Treiben zu verhindern.

Für das Rote Kreuz, das in der Alten Goldbornschule seine Wache aufgeschlagen hatte und am Freitag mit sieben und am Samstag mit acht Kräften dort präsent war, gab es einiges zu tun. Am Freitag mussten drei und am Samstag sogar acht Personen behandelt.

„Es ist nicht immer der Alkohol“, so Eckert zu einem Vorfall am Samstag am Tor zum Rheingau. Wenn bei einem Weinfest jemand umkippe, gingen die Umstehenden meist davon aus, er sei volltrunken. Am Samstag musste das DRK einer Person helfen, die wegen Herzschwäche ohnmächtig geworden war. Außerdem waren auch wieder Schnittverletzungen zu behandeln. In einem Fall hatte jemand ein Weinglas in der Hand zerdrückt, in einem anderen Fall brach ein Flaschenhals ab. Es gab aber auch einige Schnittwunden durch Scherben auf dem Festgelände. Und natürlich auch den ein oder anderen, der so tief ins Glas schaute, dass er nicht mehr Herr seiner Sinne war.

ha
7.8.2006

http://www.echo-online.de/suedhessen/template_detail.php3?id=391506

 

Main-Spitze, 12. Juni 2006, www.main-spitze.de 

Hochmotiviert und gut vorbereitet

Flörsheimer DRK ist während der WM-Spieltage in Frankfurt für den "Heimatschutz" zuständig

Vom 10.06.2006

hbk. FLÖRSHEIM Der Flörsheimer Ortsverband des Deutschen Roten Kreuzes stellt während der WM den "Heimatschutz im gesamten Maintaunus-Kreis" sicher.

Wenn bei der WM der Fußball im Frankfurter Stadion rollt, dann sind Helfer, Rettungssanitäter und -assistenten der Hilfsorganisationen mittendrin im Getümmel. Zehn Behandlungsplätze sind in Frankfurteingerichtet mit Sanitäts- und Betreuungszug sowie einer Feuerwehrmannschaft. Das DRK Main-Taunus ist für den Platz in Frankfurt-Höchst zuständig.

Sämtliche Fahrzeuge, 21 Rettungs- und Sanitätshelfer des Flörsheimer DRK, unterstützt von acht Hauptamtlichen, bilden eine Sondereinheit für "den Heimatschutz", so Franz Eckert, DRK-Chef von Flörsheim. Die Sondereinheit ist ausgelegt für die Versorgung von 15 Verletzten im Kreisgebiet.

Auch wenn es nicht zu schweren Einsätzen komme, so Eckert, sei diese Aufgabe eine "Riesenchance". "Wir haben jetzt schonorganisatorisch und logistisch viel Know-how dazu gewonnen." Es sei schon ein Unterschied, ob nur Flörsheim und die nächste Umgebung wie die Autobahn abzudecken sei oder große Entfernungen bis hin nach Eppstein. "Unser Team ist hochmotiviert und gut vorbereitet."

 

Main-Spitze, 13. Mai 2006, www.main-spitze.de 

Freiberg wiedergewählt

Jahreshauptversammlung des Roten Kreuzes

Vom 13.05.2006

df. FLÖRSHEIM Knapp 12000 Stunden haben die ehrenamtlichen DRK- Aktiven im vergangenen Jahr geleistet. Das wurde auf der Jahreshauptversammlung bekannt, auf der die Jahresberichte über die verschiedenen Tätigkeitsfelder vorgetragen wurden. Bereitschaftsleiter Franz- Josef Eckert, JRK - Leiterin Nicole Triner und Schatzmeisterin Silvia Litzinger, die den Bereich Soziales abdeckte. konnten von umfangreichen Aufgaben berichten.

Bei den Wahlen zum Vorstand ergaben sich kaum Änderungen. Neu dazu gestossen sind Theresa Kuhlmann als Bereitschaftsleiterin und Frank Henrich als Beisitzer. Vorsitzender bleibt Hans- Joachim Freiberg - siehe Infokasten.

Vor der Verabschiedung des Haushaltplanes f ü r die Jahre 2006 und2007 wurde der in der Planung weit vorangeschrittene Neubau der DRK- Wache im Bereich des Höllweges vorgestellt. Die Versammlung beschloss mit großer Mehrheit die vorliegenden Planungen. Es wird auf einen Spatenstich f ü r den Neubau noch im August 2006 gehofft.

Abschließend wurden dann sieben Anwärter aus den Reihen des Jugendrotkreuzes für die Aktive Arbeit förmlich in die Gemeinschaft aufgenommen: Nadine Bialucha, Stephanie Flesch, Stefanie Hochheimer, Natascha Litzinger, Kerstin Schäfer, Jessica Schinzel und Andre Seidel.

 

Höchster Kreisblatt, 01. März 2006 www.rhein-main.net   

57 Kräfte arbeiteten 503 Stunden

Flörsheim. 57 Kräfte hatte des Deutsche Rote Kreuz Flörsheim beim Fastnachtsumzug am Sonntag im Einsatz – 33 aus Flörsheim, hinzu kamen 14 vom DRK Liederbach, zwei vom DRK Bischofsheim und acht hauptamtliche Kräfte. Zusammen leisteten sie 503 Stunden Einsatzzeit. Schlimme Vorfälle gab es beim Fastnachtszug – bis auf die Schlägerei nach der «After-Zug-Party» – nicht. Das DRK hatte es vor allem mit Schluckspechten zu tun. Bei den 17 Einsätzen mussten in der Mehrzahl Jugendliche wegen übertriebenen Alkoholgenusses verarztet werden. Ein 15-Jähriger hatte sogar so sehr gebechert, dass er mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden musste. Außerdem mussten chirurgische Versorgungen und allgemeine Hilfestellungen geleistet werden. Dem DRK vereinfachte es die Arbeit, dass es in der ärztlich besetzten Unfallhilfestelle arbeiten konnte. Dort standen sechs Unfallbetten, die von einem Notarzt betreut wurden. (hk)

 

Main-Spitze, 02. Februar 2006, www.main-spitze.de 

Bau der DRK Wache noch in diesem Jahr

Ausrückezeiten machen Standort in Wicker nötig

http://www.main-spitze.de/region/objekt.php3?artikel_id=2243540

 

Rüsselsheimer Echo, 2. Februar 2006, www.echo-online.de 

Neue Rettungswache: Baubeginn noch 2006

DRK: Standort in Wicker soll Rettungszeiten für Hochheim und Wallau verkürzen

FLÖRSHEIM. Noch dieses Jahr soll mit dem Bau einer neuen DRK-Rettungszentrale begonnen werden. Bisher ist diese Rettungszentrale, nicht zu verwechseln mit dem örtlichen DRK, auf dem früheren Axthelm-Gelände in der Bahnhofstraße untergebracht. Es handelt sich um ein Provisorium, das nicht mehr länger tragbar sei, wie Erster Stadtrat Leo Fercher gestern vor der Presse erklärte. Unter anderem werden dort Vorschriften an die Gestaltung des Arbeitsplatzes nicht erfüllt, außerdem stehen die Rettungswagen bei Wind und Wetter im Freien. Die Stadtverordneten sollen in der nächsten Sitzung den Bebauungsplan „Auf der Lehmkaut“ verabschieden.

Damit wird der Weg frei für den Bau der Rettungswache nahe des Wickerer Schützenhauses. Ergänzend dazu wird eine eigene Anbindung an die Bundesstraße 40 hergestellt. Während vom derzeitigen Standort in der Flörsheimer Innenstadt die vorgegebene Zeit von zehn Minuten vom Alarm bis zum Erreichen des Einsatzortes für die Bereiche Wallau und Hochheim nicht mehr gewährleistet ist, sollen die Retter von Wicker aus wieder schneller am Einsatzort sein.

Gebaut wird die neue Rettungswache von der städtischen Wohnungsbaugesellschaft Terra. Geschäftsführer Leo Fercher verhandelt derzeit mit dem Kreis und den Krankenversicherern über die Finanzierung. Für die Terra dürfte die Sache kein Zuschussgeschäft werden, gleichwohl wolle sie aber auch nicht daran verdienen, betonte Fercher.

Demnächst soll eine weitere Rettungswache nahe der Feuerwehr am Höllweg errichtet werden. Damit soll auch das Flörsheimer DRK, das ebenfalls einen Teil seiner Fahrzeuge im Freien stehen hat, ein modernes Domizil bekommen. DRK Flörsheim und die Rettungszentrale des DRK konnten allerdings nicht gemeinsam an diesem Standort untergebracht werden, da hierzu die räumlichen Voraussetzungen fehlen. Für die Rettungswache am Höllweg stehen im Haushalt 800 000 Euro bereit. Pläne sollen noch dieses Jahr vorgestellt werden.

ha
1.2.2006

http://www.echo-online.de/suedhessen/template_detail.php3?id=348260

 

Main-Spitze, 19. Dezember 2005, www.main-spitze.de 

Gute Nachwuchsarbeit im JRK

DRK-Jahresabschluss mit Ehrungen / Rund 11000 Einsatzstunden

Vom 19.12.2005
df. FLÖRSHEIM Bei der
Jahresabschlussfeier des Deutschen Roten Kreuzes Flörsheim bedankte sich Vorsitzender Hans- Joachim Freiberg im Namen des Vorstandes bei allen Aktiven für ihr Engagement und die geleistete Arbeit im Jahr 2005.

Zirka 11000 Stunden waren die Rotkreuz- Helfer 2005 ehrenamtlich tätig. Hans- Joachim Freiberg wünschte allen Helfern und deren Familien ein gesegnetes Weihnachtsfest und einglückliches neues Jahr, sowie Kraft und Freude für die Aufgaben, die 2006 zu bewältigen sind.
Ganz besonders freute sich der Vorsitzende über die Übernahme von sieben Helferinnen und Helfern aus dem Jugend - Rot- Kreuz in die aktive Bereitschaft. Alle sieben haben schon eine abgeschlossene Sanitätsausbildung und somit ein gutes Fundament für ihre weitere Rot- Kreuz- Arbeit. Damit verbunden bedankte sich Hans- Joachim Freiberg zusammen mit Bereitschaftsleiter Franz- Josef Eckert herzlichst bei der JRK - Leitung. Nicole Triner, Kerstin Ehresmann und Jörg Moldenhauer leiten das JRK seit Jahren im Team und führen die Jugendlichen erfolgreich an die Arbeit des Roten Kreuzes heran. 
Für die Stadt Flörsheim nahm Bürgermeister Ulrich Krebs an der Feierteil. Ihm dankte der Vorsitzende des Roten Kreuzes im Namen des Vorstandes f ü r die gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und deren Unterstützung im vergangenen Jahr.
Bürgermeister Ulrich Krebs dankte in seinen Grußworten den Aktiven seinerseits für deren unermüdliche Arbeit und würdigte auch deren Engagement im öffentlichen Leben am Beispiel des Volkstrauertages, an dem die Aktiven des DRK seit je her präsent sind.
Ausblickend teilte Bürgermeister Ulrich Krebs den Aktiven mit, dass die Mittel für eine neue DRK- Unterkunft f ü r das nächste Jahreingestellt seien und wünschte allen eine erfolgreiche Zusammenarbeit f ü r die bevorstehende Maßnahme.
Im Rahmen der Jahresabschlussfeier ehrten der Kreisbereitschaftsleiter des DRK Kreisverbandes Main - Taunus, Stephan Racky, und Bereitschaftsleiter Franz- Josef Eckert sechs Helferinnen und Helfer für deren langjährige aktive Arbeit - siehe: Infokasten


Mehrere Mitglieder, darunter auch Vorsitzender Hans-Joachim Freiberg,
wurden im Rahmen der Jahresabschlussfeier geehrt.
Unser Bild zeigt (von links) Vorsitzender Hans-Joachim Freiberg,
 Bereitschaftsleiter Franz-Josef Eckert,
 Ulla Püschel, Kreisbereitschaftsleiter Stephan Racky,
 Michelle Knon, Jörg Moldenhauer, Christiana Ulrici,
 Bürgermeister Ulrich Krebs. Foto DRK

 

Höchster Kreisblatt, 19. Dezember 2005 www.rhein-main.net   

Rotes Kreuz leistet 11000 Arbeitsstunden 

Flörsheim. Bei der Jahresabschlussfeier des Deutschen Roten Kreuzes Flörsheim bedankte sich Vorsitzender Hans-Joachim Freiberg im Namen des Vorstandes bei allen Aktiven für ihr Engagement und die geleistete Arbeit in diesem Jahr. Außerdem wurden langjährige aktive DRK-Mitglieder geehrt.

Zirka 11 000 Stunden waren die Rotkreuz Helfer bisher von Januar bis Dezember ehrenamtlich tätig. Hans-Joachim Freiberg wünschte allen Helfern und deren Familien ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein glückliches neues Jahr, sowie Kraft und Freude für die Aufgaben, die im kommenden Jahr zu bewältigen seien. Ganz besonders freute sich der Vorsitzende über die Übernahme von sieben Helferinnen und Helfern aus dem Jugend-Rot-Kreuz in den aktiven Bereitschaftsdienst. Alle sieben Rot-Kreuz-Helfer haben schon eine abgeschlossene Sanitätsausbildung und somit ein gutes Fundament für ihre weiteres Hilfsengagement.

Damit verbunden bedankte sich Hans-Joachim Freiberg zusammen mit Bereitschaftsleiter Franz-Josef Eckert bei der Leitung des Jugendrotkreuzes (JRK). Nicole Triner, Kerstin Ehresmann und Jörg Moldenhauer leiten das JRK seit Jahren im Team und führen die Jugendlichen erfolgreich an die Arbeit des Roten Kreuzes heran. Für die Stadt Flörsheim nahm Bürgermeister Ulrich Krebs an der Feier teil.

Ihm dankte der Vorsitzende des Flörsheimer Roten Kreuzes im Namen des Vorstandes für die gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und deren Unterstützung im vergangenen Jahr. Bürgermeister Ulrich Krebs dankte in seinen Grußworten den Aktiven für deren unermüdliche Arbeit und würdigte auch deren Engagement im öffentlichen Leben am Beispiel des Volkstrauertages, an dem die Aktiven des DRK seit je her präsent sind. In Hinblick auf das nächste Jahr teilte Bürgermeister Ulrich Krebs den Aktiven mit, dass die Mittel für eine neue DRK-Unterkunft im Haushaltsplan 2006 bereits eingestellt seien und wünschte allen eine erfolgreiche Zusammenarbeit für die bevorstehende Maßnahme. Wie bereits berichtet, sollen am Höllweg neue Sozialräume für das Flörsheimer Rote Kreuz gebaut werden.

Im Rahmen der Jahresabschlussfeier ehrten der Kreisbereitschaftsleiter des DRK Kreisverbandes Main-Taunus, Stephan Racky, sowie der Flörsheimer DRK-Bereitschaftsleiter Franz-Josef Eckert sechs Helferinnen und Helfer für deren langjährige aktive Arbeit. Fünf Jahre arbeiten Michelle Knon und Christina Ulrici im Roten Kreuz, ebenfalls fünf Jahre Hans-Georg Kunz und Jörg Moldenhauer. Seit 20 Jahren engagiert sich Ulla Püschel für das Deutsche Rote Kreuz. Für 30 Jahre Mitgliedschaft im DRK, davon ist er seit 27 Jahren im Vorstand mit den verschiedensten Aufgaben betraut, wurde der aktuelle und langjährige Vorsitzende Hans-Joachim Freiberg ausgezeichnet. (meh)

 

Main-Spitze, 12. Oktober 2005, www.main-spitze.de 

Schon seit 70 Jahren im DRK

Rotes Kreuz ehrt langjährige Mitglieder im Rahmen des Seniorentreffs

Vom 13.10.2005

hbk. FLÖRSHEIM Seit drei Jahren finden die Mitgliederehrungen beim Flörsheimer Roten- Kreuz im Rahmen des Herbstfests der Rotkreuz- Senioren statt. Gerd Mehler als stellvertretender Kreisverbandsvorsitzender und der erste Vorsitzende des Ortsverbands Flörsheim, Hans-Joachim Freiberg, würdigten am Dienstagnachmittag in der DRK Wache fünf Mitglieder, die dem Roten Kreuz seit 40, 50 und 60Jahren angehören.
Karl Klein, mit 70 Jahren treuestes passives Mitglied, bekommt die Urkunde und die Treuenadel zu Hause überreicht.
Freiberg erinnerte an die Anfänge des jetzt 1465 Mitgliederzählenden Ortsverbands, der sich 1883 aus der "Kriegssanitäterkolonne" gründete: "Sie helfen seit Jahrzehnten mit, dass sich die Idee des Roten Kreuzes in der Bevölkerung verankert.
"Mehler lobte die passiven Mitglieder, die mit ihrem Beitrag die Leistungen der aktiven Rotkreuzler in Flörsheim unterstützen. Namentlich nannte er die Finanzierung der Jugendarbeit und die Fortbildungslehrgänge.
Daher sei es wichtig, dass der Ortsverband Begegnungsmöglichkeiten für die Vereins- Senioren anbiete. Und erdankte Silvia Litzinger, die alle zwei Monate zu einem Spielenachmittag, zu altersgerechten Vorträgen, Gehirnjogging oder wie nach der Mitgliederehrung zum Herbstfest mit Rippchen, Kraut und Handkäse einlädt.
Die Jubilare des Flörsheimer DRK: Rosemarie May, Anna Velten, Mathäus Lauck (40 Jahre passive Mitgliedschaft), Armin Klabunde(50), Ruth Scharfenbaum (60), Karl Klein (70).
80 Mitglieder werden in diesem Jahr für 25 jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet.


Hans-Joachim Freiberg und Gerd Mehler (von links)
 ehrten die diesjährigen "Highlights" unter den
 Mitgliedern des Flörsheimer Roten Kreuzes:
 Anna Velten, Ruth Scharfenbaum und Armin Klabunde (von links).
Foto: Hildegund Klockner
Main-Spitze

 

Höchster Kreisblatt, 13. Oktober 2005 www.rhein-main.net   

Rotes Kreuz: Wenige Aktive, aber viele Förderer 

Flörsheim. «Die passiven Mitglieder sind wichtig. Nur, wenn wir genügend Fördermitglieder haben, können wir unsere Aufgaben so erfüllen, wie es wünschenswert ist.» Hans Joachim Freiberg, Vorsitzender der Flörsheimer Ortsvereinigung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), weiß, dass es ohne die Mitgliedsbeiträge nicht geht. «Deshalb werden auch regelmäßig im Abstand von zwei Jahren Mitglieder geworben», erklärt Freiberg. Insgesamt1465 Fördermitglieder hat das Flörsheimer Rote Kreuz, eine Zahl, die Freiberg noch keine schlaflosen Nächte bereitet. «Viel ernster ist die Lage bei den aktiven Mitgliedern. Da fehlen uns ganz einfach Leute.»

30 Ehrenamtliche tun zurzeit Dienst beim DRK, zehn mehr dürften es gerne sein. Denn in der Ortsvereinigung gibt es viele Aufgaben, die Arbeit beschränkt sich nicht nur auf den Sanitätsdienst. «Es werden außerdem Helfer für die Jugend- und die Sozialarbeit benötigt, außerdem gibt es Arbeit in der Verwaltung und im Bereich der Ausbildung», sagt Hans Joachim Freiberg. Ein Problem, mit dem das Rote Kreuz ebenso wie andere Vereine zu kämpfen habe, sei, dass es heute schwieriger geworden sei, sich langfristig in einer Gruppe zu engagieren. «Vor allem aus beruflichen Gründen müssen die Menschen heute viel mobiler sein, als noch vor ein paar Jahrzehnten. Das bedeutet für uns, dass uns immer wieder Mitglieder verlassen, die anderswo ein Studium beginnen oder von denen der Arbeitgeber einen Wohnortwechsel fordert», so der DRK-Vorsitzende. Um Menschen für die Arbeit beim Roten Kreuz zu begeistern, gehen die Mitglieder bei öffentlichen Auftritten auf die Leute zu, um für das ehrenamtliche Engagement zu werben.

«Der Verein war bei der Handwerker- und Gewerbeausstellung präsent, aber auch andere öffentliche Aktionen, wie zum Beispiel die Blutspenden werden dazu genutzt, um potenzielle Mitglieder anzusprechen», erklärt Freiberg. Vor allem liegt ihm daran, 12- bis 14-Jährige für eine Mitarbeit beim DRK zu gewinnen. «In dieser Altersgruppe kann man gar nicht zu wenige Mitglieder haben, denn das sind die Helfer von Morgen.» Außerdem blieben ja auch nicht alle dabei, weil sich in diesem Alter die Interessen noch häufig veränderten.

Als kleines Dankeschön hat die Ortsvereinigung langjährige Mitglieder zum Essen eingeladen und mit Urkunden geehrt. Zur Feier des Tages gab es Rippchen mit Kraut und Handkäs'’ mit Musik, der stellvertretende DRK-Kreisvorsitzende Gerd Mehler dankte Anna Velten für 40-jährige und Armin Klabunde für 50-jährige Mitgliedschaft. Für 60-jährige Vereinstreue zeichnete er Ruth Scharfenbaum aus.

Nicht persönlich konnten Rosemarie May und Matthäus Lauck ihre Urkunden für 40 Jahre passive Mitgliedschaft in Empfang nehmen. Auch Karl Klein, der schon seit 70 Jahren DRK-Mitglied ist, konnte nicht zur Ehrung kommen. Ebenfalls nicht persönlich geehrt wurden 80 Mitglieder, die dem Roten Kreuz seit 25 Jahren die Treue halten. «Das wäre zu aufwendig gewesen. Diesen Mitgliedern stecken wir die Urkunden in den nächsten Tagen in den Briefkasten.» (jöh)

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Main-Spitze, 24. August 2005, www.main-spitze.de 

Training unter realistischen Bedingungen

Erfolgreiche Fortbildung der Flörsheimer Sonder-Einsatz-Gruppe in Daaden im Westerwald

Vom 24.08.2005

rea. FLÖRSHEIM Die Sonder-

Einsatz-Gruppe (SEG) des DRK Ortsverbands Flörsheim absolvierte eine dreitägige Außenübung auf dem Truppenübungsplatz der Bundeswehr in Daaden im Westerwald. "Da die SEG im gesamten Main-Taunus-Kreis zum Einsatz kommt, kam es diesmal zu einer Konstellation mit den Feuerwehren der Stadt Eppstein", betonte SEG-Leiter Franz-Josef Eckert.

Am Wochenende mit dabei waren außerdem die DRK-Verpflegungsgruppe aus Okriftel und die DRK Rettungshundestaffel aus Wallau, während die Pyrotechnikgruppe des Kreises unter der Leitung des Weilbachers Peer-Eric Neugebauer die realistische Darstellung der Übungsschauplätze übernahm.

Gleich nach der Ankunft am Freitagabend hatten die Übungen mit Geländefahrtraining, Atemschutzeinsatz über längere Zeitdauer und Fahrzeugeinweisungen begonnen. Am Samstag galt es unter anderem "mehrere eingeklemmte verletzte Personen" aus einem Unfallauto zu retten und zu versorgen, ehe es nachmittags mit anderen praxisnahen Herausforderungen weiter ging. "Am Sonntag erfolgte die Heimreise mit anschließendem Aufrüsten der Einsatzfahrzeuge", so Eckert, der die Außenübungen als sehr gelungen wertete. Alle Kosten Katastrophenschutz des Kreises übernommen.

 

Pressemitteilung vom 22. August 2005

SEG-Flörsheim: Erfolgreiche Fortbildung mit der Feuerwehr

- Übung im Westerwald

Am Freitag den 19.08. fuhr die Sonder-Einsatz-Gruppe (SEG) vom Deutschen Roten Kreuz Ortsverband Flörsheim mit den Feuerwehren der Stadt Eppstein zur 3-tätigen Außenübung auf den Truppenübungsplatz der Bundeswehr in Daaden (Westerwald).

Da die SEG-Flörsheim im gesamten Main-Taunus-Kreis zum Einsatz kommt, kam es diesmal zu einer Konstellation mit der Feuerwehr Eppstein. Auch mit dabei war die DRK-Verpflegungsgruppe aus Okriftel unter Axel Kroll und die DRK-Rettungshundestaffel aus Wallau unter der Führung von Gerd Stoll. Die Pyrotechnikgruppe des Main-Taunus-Kreis unter Leitung von Peer Eric Neugebauer übernahm die realistische Darstellung der Übungsschauplätze.
Die SEG-Mannschaft, unter SEG-Leiter Franz-Josef Eckert, fuhr ab Eppstein im Konvoi mit der Feuerwehr nach Daaden.
Noch am Freitagabend begannen die Übungen unter der Gesamtleitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors der Stadt Eppstein Lothar Racky, mit Geländefahrtraining, Atemschutzeinsatz über längerer Zeitdauer und Fahrzeugeinweisungen.
Am Samstag, wurde im Übungsdorf der Bundeswehr ein größerer Schadensfall mit vielen Verletzten dargestellt. Danach folgte eine Übung „Verkehrsunfall“ mit mehreren eingeklemmten verletzten Personen die gerettet und versorgt werden mussten. Bei diesen Übungen wurde die Schadensdarstellung, eindrucksvoll, durch die Pyrotechnikgruppe dargestellt. Am Nachmittag fanden an verschiedenen Stationen, die von Feuerwehr und DRK inhaltlich gestaltet waren, praxisnahe Übungen statt.
Am Sonntag erfolgte die Heimreise mit dem anschließenden aufrüsten der Einsatzfahrzeuge. SEG-Leiter Eckert wertete die Übung als sehr gelungen, insbesondere für die nächste Generation an jungem Nachwuchs die zum ersten mal an einer solchen Außenübung Teilnahmen. 
Übrigens: Die Kosten wurden vom Katastrophenschutz des Main-Taunus-Kreises übernommen.

Bilder der zur Fortbildung „Daaden 2005“

             
             

DRK Flörsheim

 

Main-Spitze, 12. August 2005, www.main-spitze.de 

Neuer Rekord: Nur 264 Hilfseinsätze des DRK

Gros der "Unfälle" zu Beginn der Ferienspiele

Vom 12.08.2005

hbk. FLÖRSHEIM Auf dem Abenteuerspielplatz Keramag, der sich im Sommer während der Ferienspiele für zwei Wochen in Flörsheims "fünften Stadtteil" Hüttenbach verwandelt, haben die Rot-Kreuz- Aktiven alljährlich alle Hände voll zu tun.

In diesem Jahr schenkten die fünf erwachsenen Rotkreuzler unterstützt von zwei Jugendrotkreuzlern nicht nur 700 Liter Tee aus, sondern sie absolvierten darüber hinaus auch insgesamt 264 Hilfseinsätze. Das ist die bislang niedrigste Zahl in der 30-jährigen Geschichte der Flörsheimer Ferienspiele. "Und doch kommt sie einigen Eltern zu hoch vor", wundert sich der Flörsheimer DRK- Chef Franz-Josef Eckert.

Er verweist auf die hohe Zahl von 300 Ferienspielkindern und die "Tücken der Statistik": Jeder Zwischenfall muss gemeldet werden, auch wenn oft nur eine "Streicheleinheit" benötigt werde oder essich um ein "Wehwehchen" dreht, das mit kaltem Wasser behandelt werden könne: "Sachen, bei denen man zu Hause kein Aufhebens macht.

" Es sei in seiner Statistik auffallend - und in jedem Jahr das gleiche Phänomen - dass sich die meisten "Unfälle" zu Beginn der Ferienspiele ereignen: 29 Einsätze am ersten Tag, gefolgt vom Rekordtag, dem zweiten, mit 90 Hilfeleistungen. "Da werden die meisten Holzarbeiten gemacht. Die Kinder machen die Erfahrung, dass ein Hammer nicht nur den Nagel, sondern auch den Finger treffen kann.

" Für die niedrige Einsatzzahl hat Franz-Josef Eckert eine plausible Erklärung: Das Durchschnittsalter der Teilnehmer sinkt. Damit werden sie intensiver betreut.

Der leicht verletzte Junge, der ins Krankenhaus transportiert werden musste, weil er allein mit einer Bügelsäge "experimentierte", war schon elf Jahre. Das Gerücht, wonach ein Ferienspielkind von einer Ratte gebissen wurde, kann Eckert entschärfen: Es handelte sich um einen Meerschweinchenbiss.

 

Höchster Kreisblatt, 11. August 2005 www.rhein-main.net   

DRK hilft 264 verletzten Kindern

Keramag-Falkenberg. Seit den ersten Flörsheimer Ferienspielen vor 30 Jahren ist der Flörsheimer Ortsverband des Deutschen Roten Kreuzes dabei. Dies ist wohl eine äußerst respektable Leistung, bedenkt man, dass die Rot-Kreuz-Helfer zum Teil für den «Einsatz» bei den zwei Wochen dauernden Ferienspielen extra Urlaub nehmen müssen. Auf dem Abenteuerspielplatz am Wickerbach haben die Rot-Kreuz-Aktiven in «Hüttenbach» alljährlich alle Hände voll zu tun. In diesem Jahr verzeichnet das Einsatzbuch des Flörsheimer DRK genau 264 Hilfsleistungen bei den Ferienspielen, erklärte DRK-Bereitschaftsführer Franz-Josef Eckert. «Das ist die niedrigste Zahl seit ungefähr zehn Jahren», erläutert Franz-Josef Eckert. Es habe aber in anderen Jahren sogar 400 Fälle gegeben, bei denen das Rote Kreuz den Ferienspielkindern helfen musste. Hauptsächlich Schürfwunden, Schnittwunden, Brandblasen, Handverletzungen durch Holzsplitter sowie blaue Fingernägel beim Umgang mit Hammer und Nagel versorgten die fünf Rot-Kreuz-Helfer in «Hüttenbach». Doch auch der Biss eines Meerschweinchens in die Hand eines Kindes wurde gemeldet. Alles in allem sei es in diesem Jahr ruhig gewesen, berichtet Franz-Josef Eckert. Nur einmal habe der Rettungswagen zum Transport eines leicht verletzten Jungen zum Rüsselsheimer Krankenhaus ausrücken müssen. Täglich waren fünf Rot-Kreuz-Helfer beim Sanitätsdienst auf dem Abenteuerspielplatz präsent. Dazu waren jeweils noch zwei Mitglieder des Jugend-Rot-Kreuz mit im Einsatz, die für die Ausgabe von Tee an die Kinder verantwortlich waren. Rund 700 Liter Tee wurden während der Ferienspiele ausgeteilt.
Zwar gehört das Rote Kreuz wie die Vereine inzwischen schon längst zum «festen Inventar» der Ferienspiele, doch Bereitschaftsführer Franz-Josef Eckert spricht von zunehmenden Probleme für die Rot-Kreuz-Helfer. Es gebe vermehrt Probleme mit Arbeitgebern, wenn die DRK-Mitglieder für Einsätze freigestellt werden müssten. (meh)

 

Höchster Kreisblatt, 10. August 2005 www.rhein-main.net   

Beim Abschlussfest war es proppenvoll

30. Flörsheimer Ferienspiele: Positives Fazit

Keramag-Falkenberg. Auf dem Abenteuerspielplatz am Wickerbach spielten, bastelten, bauten, tobten und rannten 300 Kinder bei den 30. Flörsheimer Ferienspielen. Dieses Jahr seien die teilnehmenden Kinder außergewöhnlich agil gewesen, erklärte die Leiterin der Ferienspiele und Mitarbeiterin des Kinder- und Jugendamtes, Slawa Rudek. Dies habe zweifellos zur guten Atmosphäre auf dem Platz beigetragen. Die Ferienspiele standen in diesem Jahr unter dem Motto «Die Globetrotter von Hüttenbach». Mit einem großen Fest, bei dem die Feuerwehr für den beliebten Schaumteppich sorgte, gingen am Samstag die Ferienspiele zu Ende. Unerwartet viele Eltern nahmen an der Abschlussfeier teil. «Wir mussten sogar Bratwürste nachbestellen, weil der Andrang so groß war», erzählte Slawa Rudek.

Zwei, drei Regentage ließen die Stimmung bei den Ferienspielkinder nicht vollends sinken. Denn die Hüttendächer sind eigentlich wasserfest, nur bei Gewitter- oder Unwetterwarnung müssen die Kinder ihre Behausungen verlassen und die Halle auf dem Gelände des städtischen Bauhofes aufsuchen. Dies war aber nur einmal der Fall. Dem schlechten Wetter fiel an diesem Tag zudem die geplante Nachtwanderung und die anschließende Open-Air-Kinonacht zum Opfer. Auch die Jugendfeuerwehren hatten es an diesem Regentag vorgezogen, die von ihnen ausgerichteten «Wasserspiele» nicht bis zum Schluss anzubieten. Dieser Ferienspieltag – ein Freitag übrigens – war der einzige Wermutstropfen während der zwei Wochen in «Hüttenbach».

Ein positiver Aspekt sollte nicht unerwähnt bleiben: So wenig Verletzungen wie bei den diesjährigen Ferienspielen gab es nur selten. Dazu hat vielleicht beigetragen, dass es auf dem  Abenteuerspielplatz am Wickerbach nicht viele «knallheiße» Tage gab, die beispielsweise den Sonnenbrand gefördert hätten. Nach wie vor werden kleine Wehwehchen bei den Kindern von den  Mitgliedern des Deutschen Roten Kreuzes Flörsheim behandelt. Außerdem gab es im DRK-Zelt für die Kinder ständig Nachschub an Tee. Diese ehrenamtliche Arbeit ist umso höher einzuschätzen, als die Rot-Kreuz-Helfer nach dem Ende der Ferienspiele anschließend beim Wickerer Weinfest ihren Dienst leisteten. So waren – inklusive Vorbereitung – drei Wochen ehrenamtliches Engagement geleistet worden. Mehr als 20 Ferienspielbetreuer waren engagiert worden, die unter der Leitung von Slawa Rudek nicht nur die Kinder beaufsichtigten, sondern die Ferienspielteilnehmer auch bei den verschiedenen Aktionen, Turnieren und Angebote unterstützten. «Die Angebote, die sich um das Motto der Ferienspiele drehten, wurden sehr gut angenommen», berichtete Slawa Rudek weiter. So war das Indianerzelt, das einen Tag mitten auf dem Abenteuerspielplatz aufgebaut war, ständig von neugierigen Kindern umlagert.

Die Ferienspiele sind für die Teilnehmer zweifellos auch deshalb immer interessant, weil sich die Vereine viel Mühe und Arbeit machen, den Kindern viele Mitmach- und «Schnupper»-Angebote anzubieten. Dies fing beim Kegeln an und ging unter anderem über Fußball, Schach, Reiten, Tischtennis bis hin zum Luftgewehrschießen. Insgesamt 15 Vereine sowie die Freiwillige Feuerwehr samt ihrer Nachwuchsabteilung hatten sich auf die Ferienspiele vorbereitet. Interessante Angebote gab es zuhauf: unter anderem Brot backen und Frühstücksbrettchen anfertigen, Figuren aus Pappmaché herstellen und Weltkugel-Mobiles basteln, Papier schöpfen sowie einen Hip-Hop-Workshop, einen Kochkurs sowie ein rasantes Tae-Kwon-Do-Training.

Fahrten zum Palmengarten, zum Zoo und zum Liebighaus – Museum Alter Plastik in Frankfurt rundeten das «Globetrotter-Angebot» ab. Wer von alledem noch nicht genug hatte, der konnte sich im Rahmen der städtischen Ferienaktion dem Indianerleben widmen: Gestern startete ein mit Kindern vollbesetzter Bus von Flörsheim aus in Richtung Elspe. Dort besuchten die Kinder aus dem Stadtgebiet – nicht nur die Ferienspielteilnehmer – die Karl-May-Festspiele. Es wurde «Das Halbblut – der letzte Kampf um Fort Grant» aufgeführt. (meh)

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Main-Spitze, 08. August 2005, www.main-spitze.de 

DRK: Bisher ruhiges Fest

Bilanz überschaubar / Rotkreuz jeden Tag mit sechs Helfern im Einsatz

Vom 08.08.2005

hbk. WICKER Franz Eckert, der Chef des Flörsheimer Ortsverbands des Roten Kreuzes, spricht bei dem jüngsten vom "ruhigsten Weinfest in der Geschichte". Bilanz: eine Alkoholvergiftung am Freitag und eine am Samstag - allesamt junge Frauen. Drei Verletzungen aufgrund von Rangeleien mussten im DRK- Stützpunkt Alte Goldbornschule behandelt werden. "Den Mann, der nach dem Weinfestbesuch erst zu Hause umkippte und den Rettungswagen brauchte, z ä hlen wir nicht mit", berichtet Eckert schmunzelnd. Schnittwunden und die teilweise schweren Verletzungen durch wegspritzende Scherben auf den Gehwegen waren dank des Flaschenpfands von zwei Euro in diesem Jahr "kein Thema". Ferner habe ganz sicherlich wohl auch das kühle Wetter dazu beigetragen, dass die "Leute ganz offensichtlich verträglicher als bei Hitze waren". Das Flörsheimer Rote Kreuz war mit durchschnittlich sechs Helfern an jedem der Festtage am Ort des Geschehens. Franz Eckert ist des Lobes voll über seine Getreuen: "Alles Idealisten, die bereits bei den zwei Wochen der Ferienspiele im Einsatz waren"

 

Rüsselsheimer Echo, 04. Juni 2005, www.echo-online.de 

 

Freiluftkonzert versinkt im Regenchaos

Kastelruther Spatzen: Kurz nach Beginn flüchten Fans und Musiker vor dem Unwetter – Nach zwei Stunden geht es weiter

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WICKER. Es sollte die größte Biergartengaudi Wickers werden und endet im Regenchaos. Wo vor kurzem fast 3000 Fans noch ausgelassen die Kastelruther Spatzen feierten, kauern sich gestern Abend Menschen unter den Biertischen, um Schutz vor dem Regen und den heftigen Windböen zu suchen. Zu diesem Zeitpunkt hatten viele das Festgelände schon fluchtartig verlassen oder waren in die nahe gelegene Turnhalle gedrängt, um dort vor dem Unwetter Schutz zu suchen. Nur wenige harren auf den Bänken aus, von den dünnen Plastikcapes, die der Veranstalter ausgegeben hat, nur unzureichend geschützt. Gläser und Flaschen, Brezeln und Wurstpappen liegen, vom Wind verstreut, auf dem nassen Rasen. Der Bereich vor der Bühne darf nicht mehr betreten werden. Zu groß ist die Gefahr, dass Teile der Metallkonstruktion zu Boden stürzen. Mit der nahe gelegenen Goldbornhalle wird eine weitere Großhalle geöffnet, um den durchnässten und enttäuschten Fans Schutz zu bieten.

Dabei hatte gestern alles so schön begonnen. Strahlender Sonnenschein, mehr als zweitausend Fans, viele von ihnen schon seit dem Nachmittag auf dem Festgelände. Das ist perfekt hergerichtet. Fast 200 Helfer sind im Einsatz, um den reibungslosen Ablauf des Großereignisses zu gewährleisten. Die Münchner Band „Oldies“ müht sich redlich, mit der etwas rachitischen Musikanlage auf der Seitenbühne den Platz zu beschallen. Doch die Fans warten nur auf die Kastelruther Spatzen. Wegen ihnen sind sie gekommen, aus der ganzen Republik.

Ihre Idole lassen sie nicht warten. Pünktlich um 20 Uhr gehen die Lichter an und die Musiker spielen ihr erstes Lied. Pünktlich zum Konzertbeginn auch die ersten Regentropfen. Nur wenige, nur vereinzelt. Ein Scherz des Sängers, ein passendes Lied, „Wenn die Wolken die Berge berühren“ und die Hoffnung, dass alles nicht so schlimm kommt, wie die tiefschwarzen Regenwolken und die immer heftiger werdenden Böen vermuten lassen.

Die Fans beklatschen jedes Lied. Dem Sänger werden Blumen gereicht. Unzählige Kameras klicken. Jeder will ein Bild der Idole aus Südtirol. Doch die gute Laune vertreibt das Unwetter nicht. Zwei, drei Lieder später und das Publikum greift zum Letzten. Die dünnen Plastikpellen, ähnlich dem gelben Sack, werden ausgepackt und angezogen. Unter der Plastikhaut verschwinden Trachtenjanker und Dirndl, Krachlederne und Gamsbarthüte. Man hat sich rausgeputzt, zeigt Verbundenheit mit dem Alpenland.

Die Regentropfen werden dicker, sie fallen schneller. Dazu kommt ein böiger Sturm, der nicht nur die Fahnen der Fans senkrecht flattern lässt. Auch die Bühne leidet. Der Sturm reißt Seitenverkleidungen ab, die Feuerwehr kann die mit Plastikplanen bewehrten Bauzäune nur mit Mühe halten.

Das DRK hat längst seine Sondereinsatzgruppe mit 15 Rettern alarmiert. Ein weiterer Rettungswagen wird an die Turnhalle beordert. Der Leitende Notarzt des Kreises kommt nach Wicker. Die Lage ist unübersichtlich. Man will gerüstet sein, wenn das Unwetter Stände umlegt oder Tische und Bänke durch die Luft wirbelt oder gar die Bühne stürzt. Eine Frau muss mit einem Asthmaanfall notärztlich versorgt werden. Als das Unwetter seine ganze Macht zeigt, als Blitze über den Himmel zucken, hat die Band die Bühne längst verlassen. Die Zuschauer drängen sich unter den Überdachungen der Getränkestände, harren an den Tischen aus oder versuchen, durch enge Gänge in die Turnhalle zu kommen. Dort herrschen Enttäuschung oder Humor – je nach Verfassung. So etwas müsse man halt auch einmal erlebt haben, meint ein Besucher, die Dame neben ihm beklagt sich über die himmelschreiende Ungerechtigkeit, dass, was so schön begann, so endet.

Gegen 22 Uhr machen die Kastelruther Spatzen weiter. Das Unwetter hat sich verzogen, die Bühne ist bespielbar. Von den Zuschauern sind noch etwa zwei Drittel auf dem Gelände. Von der anfänglichen Stimmung deutlich weniger.

Jens Etzelsberger
4.6.2005

http://www.echo-online.de/suedhessen/detail.php3?id=305373

 

Höchster Kreisblatt, 26. April 2005 www.rhein-main.net   

Rotes Kreuz klagt über Mitgliederschwund

Flörsheim. Der Vorsitzende des Flörsheimer Roten Kreuzes, Hans-Joachim Freiberg, leitete am Mittwoch die Jahreshauptversammlung des Ortsverbandes. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden und der Verlesung des Protokolls der letzten Sitzung wurden die Jahresberichte für das vorangegangene Jahr vorgetragen.

Für den Ortsverband berichtete der Geschäftsführer und Bereitschaftsleiter Franz-Josef Eckert. Insgesamt wurden mit 30 aktiven Helfern 11 096 ehrenamtliche Stunden geleistet. Diese verteilten sich hauptsächlich auf die Bereiche ehrenamtlicher Rettungsdienst, Sanitätsdienst, Ausbildung und Verwaltung. Trotz dieses großen Engagements der ehrenamtlichen Helfer blickte der Bereitschaftsleiter nachdenklich in die Zukunft, da es immer schwerer werde, aktive Mitstreiter für den Dienst zu begeistern. Aber nicht nur bei den Helfern sondern auch bei der Zahl der fördernden DRK-Unterstützer – wohl auf Grund der wirtschaftlichen Lage – seien Mitgliederzahlen rückläufig. Dies habe negative Auswirkungen, da die Beiträge der fördernden Mitglieder die Arbeit der ehrenamtlichen Aktiven ermöglichen.
Doch das Flörsheimer Rote Kreuz hat auch Erfolgsmeldungen zu bieten: Die durch DRK-Schatzmeisterin Silvia Litzinger betreute Sozialarbeit richtet alle zwei Monate einen Seniorennachmittag aus. Das DRK engagiert sich auch für den Nachwuchs: Die Leiterin des Jugendrotkreuzes berichtete darüber: Mit drei Betreuern werden 17 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 16 Jahre unterrichtet. (meh)

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Main-Spitze, 08. Februar 2005, www.main-spitze.de 

"Alkoholleichen" immer jünger

Für die Rotkreuz-Helfer verläuft der Umzug "weitgehend unspektakulär

Da lagen noch vier Jugendliche mit Alkoholvergiftung in der Unfallhilfestelle der Rotkreuzwache in der Hauptstraße. Sorgen machten ihm und der Polizei ein sechsjähriges Kind, das die Eltern seit zwei Stunden als vermisst gemeldet hatten - der Junge tauchte dann aber glücklicherweise wieder auf. Als die Polizeibeamten kurz nach 19 Uhr den besorgten Vater am Rathenauplatz trafen, hatte dieser schon per Handy erfahren, dass ein Bekannter das Kind mit zu sich nach Hause genommen hatte.

Mit 13 Einsätzen sei der Umzug für seine Leute "unspektakulär" verlaufen. Franz- Eckert, mit jetzt 27 Jahren Einsatz - Erfahrung beim Fastnachtsumzug, ist aber doch ein wenig erschüttert über das niedrige Alter der versorgten "Alkoholleichen", die zwischen 15 und 24 Jahre alt waren. Ein schlimmer Unglücksfall ereignete sich beim Auflösen des Zuges, als ein junger Zugteilnehmer übermütig vom Motivwagen sprang statt die Leiter zu benutzen, in der Dekoration hängen blieb und schwer mit dem Kopf aufschlug. Er wurde sofort mit den Notarztwagen ins Rüsselsheimer Krankenhaus gebracht. Und ein sechsjähriger Junge wurde in die "Kindersammelstelle" der DRK Wache gebracht und von einer Erzieherin betreut, bis ihn die glücklichen Eltern wieder in die Arme schließen konnten.

Das Flörsheimer Rote Kreuz arbeitet völlig autark, mit eigener Funkverbindung. Die Zusammenarbeit mit Polizei und Feuerwehr ist "einseitig": Die melden sich bei Franz Eckert nur, wenn Sanitäter gebraucht werden.

64 Einsatzkräfte, davon kamen die Hälfte von den befreundeten Rotkreuzstationen in Liederbach, Eppstein und Bischofsheim, "schenkten ihre Freizeit für die Sicherheit der Zugteilnehmer". Dieser Personaleinsatz hat sich über Jahre entwickelt. "Und die auswärtigen Helfer kommen gerne nach Flörsheim und haben den Umzug fest in ihrem Terminkalender", weiß Eckert. Hier werde professionell und von gleicher Qualität gearbeitet wie von Hauptamtlichen.

Mehr hauptamtliche Sanitäter bedeuteten automatisch höhere Kosten f ü r den Zugveranstalter, den FNC. Geschätzt werde auch die gute Verpflegung. Erstmals wurden in diesem Jahr - das gibt es bei keinem Fastnachtsumzug in der Region - alle 180 Einsatzkräfte des DRK, der Polizei, der Feuerwehr und des Bauhofs vor dem Zug auf Kosten der Stadt von Stadthallenwirt Holger Wulkow verköstigt.

 

Rüsselsheimer Echo, 07. Februar 2005, www.echo-online.de 

Fußtrupps mit Fachpersonal

Rettungsdienst: Mehr als 60 DRK-Helfer sind entlang des Fastnachtszuges im Einsatz – Unterstützung aus Liederbach, Eppstein und Bischofsheim – Mehr als 500 Einsatzstunden

FLÖRSHEIM. Für Tausende ist es eine ausgelassene Riesenparty unter freiem Himmel. Für die DRK-Helfer der größte Einsatz im Jahr.

Die Flörsheimer Kräfte reichen da bei weitem nicht aus. Mehr als 60 Helfer, darunter Notärzte (2) , Rettungsassistenten und Rettungssanitäter (32) und Sanitäter (15) sind im Einsatz, um im Fall des Falles die medizinische Notversorgung beim Fastnachtszug sicher zu stellen.

Zwar stellt das Flörsheimer Rote Kreuz mit 31 Kräften den Löwenanteil, doch ohne die Hilfe der Ortsgruppen aus Liederbach (18 Personen) Eppstein (5) und Bischofsheim (4) wäre der Einsatz nicht zu bewältigen. Dazu kommen noch sechs hauptamtliche Kräfte aus dem Rettungsdienst des Kreises. Der Anlass - ausgelassene Feier mit oft reichlich Alkoholkonsum – schlägt sich in der Einsatzstatistik nieder. Kreislaufprobleme machen etwa 40 Prozent der Einsätze aus, chirurgische Fälle wie Schnittwunden oder Prellungen etwa 30 Prozent und Alkoholmissbrauch ebenfalls 30Prozent.

Da mit den zehn Einsatzfahrzeugen im dichten Getümmel kein Durchkommen ist, hat das DRK seit einiger Zeit die zehn Fußgruppen, die entlang des Zugweges im Einsatz sind, durch Fachpersonal.


Retter in Rot: Wenn die anderen feiern,
haben sie Großeinsatz

 

Höchster Kreisblatt, 23.Dezember 2004 www.rhein-main.net   

Rotes Kreuz freut sich auf neue Rettungswache

Flörsheim. Bei der Jahresabschlussfeier des Flörsheimer Roten Kreuzes im Restaurant Hirsch bedankte sich der DRK-Vorsitzender Hans-Joachim Freiberg bei allen Aktiven für ihr Engagement in den vergangenen Monaten.

Zwischen 12 000 bis 12 500 Stunden waren die insgesamt 31 Rotkreuz-Helfer bisher in diesem Jahr ehrenamtlich im Einsatz. Die Einsatzabteilung des Roten Kreuzes verfügt, so lautet die einhellige Meinung des Vorstandes, über einen hohen Ausbildungsstand. Im Durchschnitt leistete jeder Helfer über 360 Stunden, allerdings sind auch Mitglieder mit über 1000 Arbeitsstunden dabei. «Das ist beachtlich und nicht hoch genug anzuerkennen, da es in der heutigen Zeit immer schwieriger ist allen Ansprüchen aus dem privaten Umfeld, dem Berufsleben und der ehrenamtlichen Rot-Kreuz Arbeit gerecht zu werden», heißt es in einer Pressemitteilung des Roten Kreuzes.

r die Stadt Flörsheim nahm der Stadtrat Hans Peter Hofmann an der Jahresabschlussfeier teil. Als freudige Weihnachtsüberraschung bescherte Stadtrat Hans-Peter Hoffmann den Aktiven des Roten Kreuzes den Beschluss der Stadtverordnetenversammlung bei der Beratung für den städtischen Etat 2005, dass für die Planung einer neuen DRK-Wache am Höllweg nun Gelder im Haushaltsplan eingestellt wurden. Diese Mitteilung wurde von dem DRK-Vorsitzenden Hans-Joachim Freiberg sowie Bereitschaftsleiter und Geschäftsführer Franz-Josef Eckert begrüßt.

Im Rahmen der Jahresabschlussfeier wurde Theresa Kuhlmann für fünf Jahre aktive Mitgliedschaft belobigt. Nicole Triner, Kerstin Ehresmann und Friedhelm Litzinger engagieren sich seit jeweils 15 Jahren als Rot-Kreuz-Helfer.

Josef Haroska kann sogar 20 Jahre Rot-Kreuz-Arbeit vorweisen. Die langjährigen DRK-Helfer wurden von Kreisbereitschaftsleiter Stephan Racky und Bereitschaftsleiter Franz-Josef Eckert geehrt. Der Bereitschaftsleiter hatte dabei die Aufgabe übernommen, den Werdegang der Kameradinnen und Kameraden im Flörsheimer DRK mit Anekdoten zu beschreiben. (meh)

 

Main-Spitze, 18.Dezember 2004 www.main-spitze.de 

Unzählige Stunden geleistet

Weihnachtsfeier der DRK-Aktiven / Geld für Rettungswache eingestellt

Vom 18.12.2004

df./red. FLÖ RSHEIM Bei der

Jahresabschlussfeier im Restaurant "Zum Hirsch" bedankte sich der Vorsitzende des Flörsheimer DRK, Hans- Joachim Freiberg, seitens des Vorstandes bei allen Aktiven für ihr Engagement im vergangenen Jahr. 12000 bis 12500 Stunden waren die 31 Rotkreuz- Helfer 2004 ehrenamtlich im Einsatz. Die Einsatzabteilung verfügt über einen hohen Ausbildungsstand, wie man auf der Internetseite drk-floersheim.de anschaulich ersehen kann. Im Durchschnitt leistete

jeder über 360 Stunden, allerdings sind auch Mitglieder mit 1000 Stunden dabei.

Das ist beachtlich und nicht hoch genug anzuerkennen, da es in der heutigen Zeit immer schwieriger ist allen Ansprüchen aus dem privaten Umfeld, dem Berufsleben und der ehrenamtlichen Rot- Kreuz Arbeit gerecht zu werden.

Für die Stadt Flörsheim nahm der Stadtrat Hans Peter Hofmann an der Feier teil und überbrachte den Dank für die geleistete gemeinnützige Arbeit. Als freudige Weihnachtsüberraschung bescherte Stadtrat Hoffmann den Aktiven des DRK den Beschluss bei der Haushaltsberatung 2005, dass für die Planung der neuen ehrenamtlichen DRK - Wache am Höllweg Budgetmittel im Haushalt 2005 eingestellt wurden.

Diese Mitteilung wurde von dem Vorsitzenden Hans- Joachim Freiberg und Bereitschaftsleiter und Geschäftsführer Franz- Josef Eckert begrüß t und dankbar angenommen.

Im Rahmen der Jahresabschlussfeier wurden Theresa Kuhlmann für 5 Jahre aktive Arbeit, Nicole Triner, Kerstin Ehresmann und Friedhelm Litzinger für je 15 Jahre aktive Arbeit und Josef Haroska für 20 Jahre aktive Arbeit von Kreisbereitschaftsleiter Stephan Racky und Bereitschaftsleiter Franz- Josef Eckert geehrt, hierbei beschrieb Bereitschaftsleiter Eckert die Entwicklung und den Werdegang der Kameradinnen und Kameraden mit Witz und Anekdoten.

 

Main-Spitze, 09.August 2004 www.main-spitze.de 

Scherben sind ein großes Problem

DRK-Einsatzleiter kritisiert "chaotische Zustände" / Nach Schlägereien ins Krankenhaus ...-->

Vom 09.08.2004

ade. WICKER "Scherben bringen Glück" heißt ein deutsches Sprichwort. Doch Scherben können auch große Probleme verursachen, wie sich beim Wickerer Weinfest im alten Ortskern am Wochenende mal wieder gezeigt hat: Denn am Anfang des Festgeländes, an der Ecke Kirschgartenstraße/Taunusstraße, mussten die Besucher zu späterer Stunde durch ein Meer von Scherben laufen - überall lagen zerborstene Weinflaschen herum. Vor allem, wer mit offenen Schuhen unterwegs war, musste höllisch aufpassen.

Das Problem besteht schon seit einigen Jahren, denn der Anfang des Festgeländes hat sich zu einem beliebten Treffpunkt bei den jugendlichen Weinfestbesuchern herausgebildet. Da auf die Flaschen kein Pfand erhoben wird, fliegen diese bei einem entsprechenden Alkoholpegel auf den Boden, anstatt sie zu den nur wenige Meter entfernten Ständen zurückzubringen.

"Wir haben die Befürchtung, dass noch mehr Geschiebe und Gedränge entsteht", führt Winzervereinschef Reiner Flick als Grund dafür an, warum bisher kein Pfand erhoben werde. Zudem hätten die Winzer dann noch das Problem, die leeren Flaschen aus den Ständen zu bringen. "Das Problem wird mit oder ohne Pfand bleiben", ist Flick überzeugt, denn viele Gäste würden auch Bier oder Alcopops von zu Hause mitbringen.

Jeder Winzer sei gehalten, im Umfeld seines Standes regelmäßig Flaschen aufzusammeln, was aber von einigen leider nicht im erforderlichen Maße getan werde, bedauert unterdessen Martin Mitter.

Und Franz-Josef Eckert, der Einsatzleiter des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), betrachtet die Entwicklung beim Wickerer Weinfest mit großer Sorge: In keinem anderen Ort im Umkreis herrschten über Jahre hinweg solch "chaotische Zustände". "Es muss was geschehen, denn es müssen meist Unschuldige büßen", appelliert er an die Veranstalter. Seiner Ansicht nach sollte das Scherben-Problem durch ein Pfandsystem oder durch Sicherheitskräfte verkleinert werden. "Es kann so nicht weitergehen, es wird immer mehr." Es dürfe einfach nicht sein, dass eine Bundesstraße mit kaputten Flaschen übersät sei. Dadurch könnten sich nicht nur die Autos einen platten Reifen einhandeln, sondern die Besucher würden auch durch hochfliegende Scherben - von vorbeifahrenden Autos oder abfahrenden Taxen aufgewirbelt - gefährdet.

Insgesamt zeigte sich Eckert mit dem Festverlauf zufrieden, es sei relativ ruhig gewesen: Neben kleineren Verletzungen und einem Fahrradsturz am Wickerer Berg beschäftigten die DRK-Kräfte vor allem zwei größere Schlägereien zu später Stunde am Samstagabend. Drei Weinfestbesucher wurde dabei so sehr verletzt, dass sie ins Krankenhaus gebracht werden mussten.

 

Main-Spitze,07.August 2004 www.main-spitze.de 
 

"Biete Arbeit und Freude - nehme Zeit"

DRK-Ortsgruppe will junge Mitarbeiter werben

Vom 07.08.2004

hbk. FLÖRSHEIM "Biete Arbeit und Freude - nehme Freizeit", so könnte Franz-Josef Eckert, der Bereitschaftsleiter des Rot-Kreuz-Ortsverbandes, um neue Mitarbeiter werben. Mit 1620 Mitgliedern ist die Ortsgruppe der größte Verein in Flörsheim. Doch nur 32 sind aktiv und davon auch nur 20 im Rettungsdienst. Die übrigen Zwölf engagieren sich als Sanitätshelfer bei Blutspendeterminen oder der Seniorenbetreuung. Jugendrotkreuzler - ab acht Jahre - gibt es reichlich in Flörsheim. Doch die wenigsten bleiben über die Pubertät hinaus bei der Stange.

"Wir suchen junge Einsteiger ab 16 Jahren, vorwiegend Schüler und Studenten", wirbt Eckert. Denn nur die haben erfahrungsgemäß genug Zeit für die zeitaufwändige Ausbildung zum Rettungssanitäter mit 520 Stunden, die als Block von zwei bis vier Wochen in den Ferien geleistet werden muss. Die zwei- bis dreijährige Ausbildung wird aus Spendengeldern finanziert und kostet das DRK ohne Lohnausfall-Kosten 2500 Euro pro Helfer.

"Wir schauen uns die Interessenten schon genau an, bevor wir in sie investieren." Euphorie und Nächstenliebe reichen nicht, so Franz-Josef Eckert. Die Bewerber für den Rettungsdienst - die letzte Stufe vor dem Lehrberuf Rettungsassistent - müssen psychologisch belastbar sein. "Nach ein bis zwei Unfallfahrten entscheidet es sich, ob einer bei uns bleiben kann."

Hochwillkommen sind dem Rotkreuz-Chef junge Männer, die sich im Katastrophenschutz ausbilden lassen, als Ersatz für den Wehrdienst.

"Was sich andere im Fernsehen ansehen, das sind wir in Wirklichkeit: Menschen, die anderen in Extremsituationen", hebt der DRK Bereitschaftsleiter hervor.

 

 

Main-Spitze, 29.Juli 2004, www.main-spitze.de 

"Wir wollen vor allem helfen"

Theresa Kuhlmann und Christina Ulrici sind Rettungssanitäterinnen

Theresa Kuhlmann kam als 15-Jährige "angeregt durch eine Arztserie im Fernsehen" und einen Erste-Hilfe-Kurs zum Flörsheimer Roten Kreuz. Sie will Medizin studieren. Ihre Freundin Christina Ulrici wurde mit 17 Jahren von ihrem Cousin, einem Ersatzdienstler, mitgenommen und ist "hängen geblieben".

Sie studiert in Mainz für das Lehramt. Neben dem Pkw-Führerschein haben beide beim DRK auch den Lkw-Schein gemacht, um Rettungswagen mit einem Gewicht von 3,8 Tonnen fahren zu dürfen. Angefangen haben beide als "dritter Mann im Wagen". Abgehärtet müsse man bei diesem Engagement schon sein", erklären beide. "Weinen ist bei durchschnittlich zehn Einsätzen im 24-Stunden-Wochenenddienst nicht drin. Wir sehen zuerst das Krankheitsbild und wollen helfen".

Wie es dem Unfallopfer weiter geht, erfahren die Rettungssanitäterinnen nicht. Erst einmal erhielt Christina Ulrici eine Rückmeldung in Form eines Dankeschöns. "Das war früher anders", bestätigt Franz Eckert vom DRK Heute sei das Anspruchsdenken größer geworden. Auch würden die Leute den Unterschied zwischen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Helfern nicht erkennen: Alle haben rote Hosen und weiße T-Shirts an. "Wir nehmen das Erlebte nicht mit nach Hause. Schlimm ist es aber dann, wenn der Verletzt ein Bekannter von uns ist".

Ganz wichtig ist den beiden jungen Frauen der "Freundeskreis im DRK". Am Mittwochabend ist das regelmäßige Treffen, dann wird schon mal eine Pizza geholt. "Wir haben Spaß miteinander und machen auch viel privat zusammen." Die Gemeinschaft helfe enorm, "um bei der Stange zu bleiben". Diese Erfahrung ist wichtig, denn der Freundeskreis ist eingeschränkt. Theresa Kuhlmann: "Da heißt es schon mal: Die brauchen wir gar nicht erst anzurufen. Die kann ja doch nicht".

Theresa wünscht sich, dass die Aufgaben beim DRK mehr verteilt werden. Mitglieder, die nicht im aktiven Dienst sind, könnten die Rettungssanitäter nach den Einsätzen beispielsweise damit entlasten, dass sie den Rettungswagen oder die Wache aufräumen. "Wenn wir mehr Aktive wären", träumt Christina Ulrici, "dann hätten wir öfter ein Wochenende frei." Denn ins Kino geht die Studentin auch gerne - wie ihre Alterskameraden. So langsam werde das Hobby jedoch zur Lebensaufgabe, erklärt sie mit zwei lachenden Augen.

Theresa Kuhlmann kann sich vorstellen, Jugendliche zur Mitarbeit über den Erste-Hilfe-Kurs für den Führerschein zu gewinnen.

Warum machen die beiden diesen ehrenamtlichen Dienst für die Gemeinschaft? Es gibt Erfolgserlebnisse: Wenn sie jemandem auf der Straße begegnen, den sie reanimiert haben, dem sie wahrscheinlich das Leben gerettet haben. Wie sieht der typische Patient aus, der Hilfe braucht? "130 Kilogramm schwer, wohnt im vierten Stock ohne Aufzug, kann nicht laufen", lachen beide gleichzeitig. Und was stört sie? Die "Gafferei" habe zugenommen: "Schon morgens um fünf Uhr hängen einige am Fenster und wollen "Information". Auch sei die Presse oft eher am Unfallort als die Helfer...


Der Job bei den Ferienspielen ist für die ausgebildeten Rettungssanitäterinnen Theresa Kuhlmann (links) und Christina Ulrici so etwas wie eine "Erholung".
Foto: Hildegund Klockne
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Main-Spitze, 21.Juli 2004, www.main-spitze.de 
 

Brausestäbchen wirken Wunder

DRK kümmert sich bei Ferienspielen um Verletzungen und Getränke

Vom 21.07.2004

hbk. FLÖRSHEIM Die Stadt, beziehungsweise das Amt für Kinder und Jugend, bietet bei den Ferienspielen in Zusammenarbeit mit etwa 20 Vereinen, Flörsheimer Geschäftsleuten und Privatpersonen ein Potpourri aus Spaß, Spiel, Sport und kreativen Workshops und Unterhaltung.

Unentbehrlich sind dabei die sieben Helfer des DRK und des Jugendrotkreuz, die täglich mit ihrem Versorgungszelt auf dem Gelände sind. Die Rotkreuzler haben sich für die Zeit der Ferienspiele Urlaub genommen. Sie kümmern sich vor allem um Wespenstiche und kleinere Verletzungen, oftmals hervorgerufen durch nicht erlaubtes Barfuss laufen.

In der ersten Ferienspielwoche steht erfahrungsgemäß vor allem die Linderung kleinerer durch den Hüttenbau hervorgerufener Blessuren an. Jedes verletzte Kind wird von einem Betreuer ins Versorgungszelt begleitet oder sogar liebevoll auf dem Arm getragen. Neben der Wundversorgung im bequemen Liegestuhl wird der Verletzte auch psychologisch betreut: Brausestäbchen und ein kühles Getränk bewirken wahre Wunder. Es sind immer zwei Rettungssanitäter vor Ort, die eigenständig entscheiden, ob ein Kind eventuell zum Röntgen ins Krankenhaus gefahren werden muss. "Die Eltern sind anspruchsvoller und kritischer geworden, wenn es um ihr Kind geht", hat Rot-Kreuz-Chef Franz Eckert festgestellt. Zu Beginn der Ferienspiele vor 29 Jahren habe es genügt, wenn die Helfer einen Erste-Hilfe-Kurs absolviert hatten. Ganz unentbehrlich sind die DRKler bei der Getränkeausgabe. 1700 Liter Zitronentee, da geht Franz Eckert keine Experimente ein, dürften auch in diesem Jahr wieder ausgeschenkt werden, zu einem Preis von zehn Cent für den Becher.


Beim Hüttenbau kann man sich ganz schnell verletzen.
Foto: Hildegund Klockner

 

Main-Spitze, 21.Juni 2004, www.main-spitze.de 

Mit Defibrillator Leben retten

Flörsheimer DRK ist auf den neusten Stand der Technik

http://www.main-spitze.de/region/objekt.php3?artikel_id=1518041

 

Main-Spitze, 21.Juni 2004, www.main-spitze.de 

DRK-Ortsverband fühlt sich übergangen

Festhalten am Standort neben der Feuerwehr

Vom 21.06.2004

FLÖRSHEIM (ws) Die Verantwortlichen des DRK -Ortsverbandes Flörsheim fühlen sich von der neuesten Entwicklung überrascht, da sie aus der Presse erfahren mussten, dass der Standort Höllweg für eine Rettungswache offenbar nicht mehr zur Diskussion steht. Dass die hauptamtliche Rettungswache des Roten Kreuzes, wie berichtet, in Wicker errichtet werden soll, ist aus einsatztaktischen Gründen zur Gewährleistung der Hilfeleistungsfristen auch nach Ansicht des Flörsheimer DRK richtig und notwendig, stehe deshalb außer Frage und werde vom DRK Ortsverband auch begrüßt. Doch wollen die Rotkreuzler mit ihren ehrenamtlichen Diensten nach wie vor neben die Feuerwehr in den Höllweg ziehen.

Zu knabbern gibt den ehrenamtlichen Rotkreuzlern am Untermain besonders, dass man trotz intensiver Kontaktpflege mit der Stadt Flörsheim nicht im direkten Gespräch über den neuen Sachverhalt informiert worden sei. Die Verlagerung nach Wicker betreffe die hauptamtliche Rettungswache der DRK -Rettungsdienst gGmbH. Die Wache der DRK Ortsvereinigung Flörsheim verbleibe mit ihren ehrenamtlichen Mitarbeitern in der Hauptstraße.

Die DRK Ortsvereinigung hatte 1993 mit der Stadt vereinbart, dass der Ortsverband mit seinen vier Fahrzeugen und dem seit 1988 stetig gewachsenen Raumbedarf eine entsprechend Unterkunft am Höllweg im Rahmen des geplanten Rettungszentrums erhalten sollte. Da wurde der Flächenbedarf für den DRK-Ortsverband bei drei Vierteln angenommen, für die Rettungsdienst-Wache bei einem Viertel. Dabei sollte laut DRK -Ortsvereinigung die hauptamtliche Rettungswache (damals noch neben der Polizeistation untergebracht) als kleinere Nutzungseinheit mit im Gebäude integriert werden. Mit dem damaligen Bürgermeister Wolf sei nach mehreren Gesprächen im Januar 1993 entsprechendes vereinbart worden und dokumentiert. Nach wie vor sei der DRK Ortsverband mit seinen vier Einsatzfahrzeugen, der Katastrophenschutzausrüstung und seiner Aktiven,- Jugend- und Sozialarbeit auf mehreren Stellen im Innenstadtbereich verteilt. Auch hier stehe seit Jahren ein Rettungswagen mit seiner medizinischen Ausrüstung im Freien. Dringend werde zusätzlicher Raum für die Rotkreuz-Arbeit in Flörsheim benötigt. Daher hält der DRK-Ortsverband weiterhin am Standort Höllweg neben der Feuerwehr für seine ehrenamtliche Wache fest, wie es auch von der Stadtverordnetenversammlung im November 1992 beschlossen worden sei.

 

Main-Spitze, 19.Juni 2004, www.main-spitze.de 

"Es muss zwei Lösungen geben"

Krebs hält am DRK-Standort Höllweg fest/Kritik an Kommunikation

Vom 19.06.2004

FLÖRSHEIM Die Kommunikation zwischen der Stadtverwaltung
Flörsheim und dem ehrenamtlich arbeitenden Ortsverband des
Deutschen Roten Kreuzes mit Sitz in der Hauptstraße 41 funktioniert
momentan scheinbar überhaupt nicht.

Von unserem Redaktionsmitglied Andrea Möllendick

Deutlicher Hinweis darauf sind die Ereignisse vom Freitagmorgen: So geht zunächst eine E-Mail des Roten Kreuzes in der "Main-Spitze"-Redaktion ein, in der Franz-Josef Eckert, der Bereitschaftsleiter des Ortsverbandes, seine Überraschung darüber zum Ausdruck bringt, "dass der Standort Höllweg scheinbar nicht mehr zur Diskussion steht".

Hintergrund: Diese Woche war bekannt geworden, dass die hauptamtliche DRK-Rettungswache in Wicker errichtet werden soll, um die vom Ministerium vorgeschriebenen Rettungszeiten einhalten zu können (wir berichteten).

Wenige Minuten später klingelt das Redaktions-Telefon. Am Apparat: Bürgermeister Ulrich Krebs. Der teilt seinerseits mit, dass die Stadt "mit nichten vor hat, die Planung für den Höllweg aufzugeben". Das Grundstück werde für das Rote Kreuz, wie von der Stadtverordnetenversammlung im November 1992 beschlossen, "weiter bevorratet". Anstelle des gewünschten Gesamtkonzeptes müsse es nun aber "zwei Lösungen geben".

Von der "Main-Spitze" mit dieser Tatsache konfrontiert, bringt DRK Bereitschaftsleiter Franz-Josef Eckert zunächst seine Erleichterung zum Ausdruck: "Es freut mich, das von Ihnen zu hören." Doch er schickt gleich hinterher: "Das ist doch kein Stil" und macht seinem Ärger darüber Luft, dass "die Stadt mit uns nicht redet". Seiner Meinung nach sollte man die ehrenamtlichen Kräfte besser "pflegen". 

Er selber sei nach den jüngsten Presseberichten über den Bau einer DRK Rettungszentrale in Wicker von etlichen Bürgern angesprochen worden, wie es mit dem Ortsverband weiter gehe. Leider habe er keine Antwort gewusst. Und für die Öffentlichkeit sei es noch schwerer ersichtlich, was der Umzug der Hauptamtler für die Zukunft der ehrenamtlichen Rot-Kreuzler bedeute.

Eines steht für Eckert jedoch fest: "Dass die hauptamtliche Rettungswache des DRK in Wicker errichtet werden soll, ist aus einsatztaktischen Gründen zur Gewährleistung der Hilfeleistungsfristen richtig und notwendig, steht außer Frage und wird vom DRK-Ortsverband auch begrüßt." Denkwürdig sei nur, dass man trotz der bisher sehr "intensiven Gespräche" mit der Stadt Flörsheim nicht direkt über den neuen Sachverhalt informiert wurde.

Bis auf weiteres verbleibt die Wache der DRK -Ortsvereinigung also mit allen ehrenamtlichen Mitarbeitern in der Hauptstraße 41. Und zwar bis ein Neubau im Höllweg realisiert ist: Da dringend mehr Platz benötigt wird, hatte das Rote Kreuz bereits 1993 mit der Stadt vereinbart, dass der Ortsverband im Höllweg eine entsprechende Unterkunft erhalten sollte.

 

Main-Spitze, 18.Juni 2004, www.main-spitze.de 

DRK erhält neues Wiederbelebungsgerät

Gesponserter Defibrillator kostet 15000 EURO

Vom 18.06.2004
rea. FLÖRSHEIM Dank großzügiger Unterstützung eines örtlichen
  Unternehmens konnte der DRK Ortsverband Flörsheim f ür eines seiner beiden Rettungsfahrzeuge ein neues Wiederbelebungsgerät beschaffen.

Dieser 15000 Euro teure Defibrillator mit 12-Kanal EKG der neusten Generation sei notwendig, um dem frühen Herztod, der durch Herzflimmern droht, zu begegnen, teilt Bereitschaftsleiter Franz -Josef Eckert mit. "Nur mit Hilfe eines speziellen Stromstoßes ist es möglich den drohenden Herztod zu bekämpfen."

Als bestes Beispiel einer solch erfolgreichen Maßnahme nennt Eckert den Flörsheimer Bürger, der am 1.September 2000 bei einem Unwetter vom Blitz getroffen vom Fahrrad fiel. Noch auf dem Maindamm konnte der damals 33-jährige Thorsten Krummeck mit einem solchen Gerät zurück ins Leben geholt werden. Heute freut sich der Familienvater bester Gesundheit.

Für die Flörsheimer Rot-Kreuzler ist es seit 1981 die dritte Generation an Defibrillatoren. "Diese neuste Gerätegeneration kommt mit der Hälfte der Stromstärke aus, um den gleichen Behandlungserfolg zu erzielen wie die Vorgängermodelle", hebt Eckert hervor. "Somit werden auch drohende Nebenschäden minimiert." Zur frühen Herzinfarkt-Erkennung sei es zudem möglich ein 12-Kanal-EKG abzuleiten, um anschließend eine außerklinische Trombolyse - das Auflösen einer Gefäßverstopfung - zum Beispiel bei einem Herzinfarkt oder einer Lungenembolie einzuleiten.

Bereitschaftsleiter Franz-Josef Eckert betont weiter, das diese teure Investition nur mit finanzieller Unterstützung möglich war. Der DRK Ortsverband wünscht sich weitere Sponsoren zur Erneuerung und Ergänzung seiner Notfall-Ausrüstung, die auf Grund der stetig wachsenden Anforderungen in der Notfallmedizin in immer kürzeren Zeiträumen erneuert und modernisiert werden muss.

 

Frankfurter Rundschau, 9.Oktober 2003, www.frankfurter-rundschau.de

FEUERWEHR

Nächtlicher Brand auf dem Zauberberg

Kelkheim · 8. Oktober ·
Alarm auf dem Zauberberg in Ruppertshain: In der Nacht zum Dienstag schrillten kurz vor Mitternacht die Alarmglocken, weil ein Brand in einem Gebäude des mehrere Häuser umfassenden Komplexes ausgebrochen war. Etwa 40 Feuerwehrleute aus Ruppertshain, Eppenhain und der Kernstadt waren ausgerückt, um den Brand zu löschen. Weil noch etwa 20 Personen in dem Haus vermutet wurden, informierte die Leitstelle des Kreises auch die Sondereinsatzgruppe (SEG) des Flörsheimer DRK, die sich mit 15 Helferinnen und Helfern auf den Weg machte. Die Flörsheimer Spezialisten werden immer dann gerufen, wenn es darum geht, Menschen aus Häusern zu retten.

Nach Auskunft von Kelkheims Stadtbrandinspektor Josef Kilb war das Feuer jedoch relativ schnell unter Kontrolle, so dass niemand seine Wohnung verlassen musste. Ein Bewohner erlitt eine leichte Rauchvergiftung und musste zur Behandlung ins Kreiskrankenhaus nach Bad Soden gebracht werden.

Die Brandursache liegt im Dunkeln. Offenbar hantierte eine der auf dem Zauberberg lebenden Künstlerinnen mit offenem Feuer an einer Wachsskulptur im Flur des Hauses, berichtet der Stadtbrandinspektor. Weil unklar war, wie viele Menschen sich im Haus befanden, wurden die Flörsheimer Spezialeinheit sicherheitshalber angefordert und eine Drehleiter aus der Stadtmitte nach Ruppertshain beordert.

 

Rüsselsheimer Echo, 9. Oktober 2003, www.echo-online.de 

DRK hilft auch im Taunus

Rettungsdienst: Flörsheimer SEG wird zum Einsatz nach Kelkheim gerufen

FLÖRSHEIM. An eine Übung dachten einige aktive Mitglieder der DRK Ortsvereinigung, als sie am späten Montagabend kurz vor Mitternacht über Funk alarmiert wurden. Doch wurde die Sondereinsatzgruppe (SEG) nicht zu einer Übung, sondern zu einem Real-Fall gerufen. In Kelkheim-Ruppertshain brannte es in einem Wohngebäude. In diesem befanden sich noch mehr als 20 Personen, die evakuiert werden sollten. Hierfür wurden die Flörsheimer Spezialisten benötigt. Mit vier Einsatzfahrzeugen, darunter zwei Rettungswagen zum Transport von liegenden Patienten, machten sich 15 Flörsheimer Helfer umgehend auf den Weg in den Vordertaunus, um die dort eingesetzten Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren bei der Evakuierung zu unterstützen. Ebenfalls mitgenommen wurde ein Material-Anhänger, auf dem ausreichend Tragen, Verbandmittel und Medikamente zum Aufbau einer Sammelstelle für Verletzte vorhanden sind. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte das Feuer schnell gelöscht werden. Somit war der Einsatz der Helfer aus Flörsheim nicht mehr erforderlich. Gegen 1 Uhr kehrten sie an den Main zurück. 

 

Main-Spitze, 9.Oktober 2003, www.main-spitze.de 

SEG nachts zum Einsatz in Kelkheim

15 DRK-Helfer sollten bei Evakuierung helfen

Vom 09.10.2003

df. FLÖRSHEIM - An eine Übung dachten einige aktive Mitglieder der DRK Ortsvereinigung Flörsheim, als am späten Montagabend gegen 23.50 Uhr die Funkalarmempfänger, besser bekannt als "Piepser" auslösten. Doch wurde die SEG (Sonder Einsatz Gruppe) des Flörsheimer DRK nicht zu einer Übung, sondern zu einem Real-Fall gerufen.

In Kelkheim-Ruppertshain brannte es in einem Wohngebäude. In diesem befanden sich noch über 20 Personen, die evakuiert werden sollten. Hierfür wurden die Flörsheimer Spezialisten benötigt.

Mit vier Einsatzfahrzeugen, darunter zwei Rettungswagen zum Transport von liegenden Patienten, machten sich 15 Flörsheimer Helferinnen und Helfer umgehend auf den Weg in den Vordertaunus, um die dort eingesetzten Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren bei der Evakuierung zu unterstützen. Ebenfalls mitgenommen wurde ein Material-Anhänger, auf dem ausreichend Tragen, Verbandmittel und Medikamente zum Aufbau einer Verletztensammel-Stelle ausgerüstet ist.

Neben dem DRK Flörsheim wurden auch der Leitende Notarzt und der Organisatorische Einsatzleiter Rettungsdienst des Main-Taunus-Kreises mitalarmiert, die vor den Flörsheimer Helfern an der Einsatzstelle eintrafen.

Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte das Feuer schnell gelöscht werden. Ein Bewohner wurde mit leichter Rauchvergiftung ins Krankenhaus Bad Soden verbracht und die anderen Hausbewohner konnten schnell in Sicherheit gebracht werden.

Somit war der Einsatz der ehrenamtlichen Helfer aus der Untermain-Stadt nicht mehr erforderlich. Gegen 1 Uhr konnten die letzten Helfer die DRK Station in der Hauptstraße verlassen.

 

Rüsselsheimer Echo, 1. Oktober 2003, www.echo-online.de 

Behörde reagiert langsam

Autobahnzufahrt: Rettungswagen steht noch immer vor einer Leitplanke

FLÖRSHEIM. „Wir müssen noch immer Umwege fahren, wenn wir einen Einsatz auf der Autobahn haben“, klagt DRK-Bereitschaftsführer Franz-Josef Eckert. Seit fast einem halben Jahr ist es dem Roten Kreuz nicht mehr möglich, im Notfall die Behelfsauffahrt zwischen Flörsheim und Eddersheim zu benutzen, weil dort eine Leitplanke die Zufahrt zur Autobahn versperrt,. Das DRK muss deshalb über die Anschlussstelle Raunheim auf die A 3 auffahren, was wertvolle Zeit kostet.

Bereits im Frühsommer setzte sich der Erste Kreisbeigeordnete Hans-Jürgen Hielscher als zuständiger Dezernent nach einem bericht dieser Zeitung mit dem Amt für Straßen- und Verkehrswesen in Verbindung und bekam die Zusage, es werde eine Lösung realisiert, die Rettungsfahrzeugen die Zufahrt ermögliche.

Nun hakte Hielscher nach Aussage der Pressestelle des Kreises erneut nach und drängte darauf, diese Lösung endlich umzusetzen, damit Unfallopfern auf der Autobahn wieder schnell geholfen werden kann. Das Amt teilte mit, eine Ausschreibung habe bereits sattgefunden, eine Lösung sei für die 42. Kalenderwoche angestrebt

 

Rüsselsheimer Echo, 29. September 2003, www.echo-online.de 

„Explosion“ sorgt für Großeinsatz

Gemeinschaftsübung der Jugendwehren: Realistisches Szenario problemlos gemeistert – 120 junge Leute im Einsatz

MAIN-TAUNUS. Dichte Qualmwolken liegen über dem Betonwerk zwischen Eddersheim und Okriftel. Auf dem Firmengelände ist ein voll besetzter Kleintransporter von einer Explosion gegen einen Betonpfeiler geschleudert worden. Überall schreien Verletzte, manche irrem im Schockzustand über das Gelände.

Sofort werden die Feuerwehren der Umgebung alarmiert. Einsatzfahrzeuge aus Flörsheim, Wicker, Weilbach, Hochheim, Massenheim, Eddersheim und Hattersheim rasen zur Einsatzstelle. Ihnen folgen die Rot-Kreuz-Ortsverbände aus Flörsheim und Hochheim. Innerhalb von wenigen Minuten sind mehr als 120 Helfer im Einsatz.

Was sich da am Samstag auf dem weitläufigen Firmengelände abspielt, ist nur eine Übung. Die genannten Jugendfeuerwehren simulieren einmal pro Jahr solch einen Einsatz. Der Feuerwehrnachwuchs soll an die Koordination des Einsatzes mit Nachbarwehren herangeführt werden. Auch dem gegenseitigen Kennenlernen dienen solche Übungen, denn irgendwann sind die Helfer auch in einem Ernstfall aufeinander angewiesen.

Die Eddersheimer sind die ersten am Einsatzort und versorgen die Verletzten in dem Kleintransporter. Einer liegt unter dem Auto und muss durch den Einsatz eines Hydraulikhebers geborgen werden. Die Wehren aus Flörsheim, Weilbach, Wicker und Hochheim legen derweil Schlauchstrecken und nutzen den benachbarten Main als Wasserquelle. Andere bergen die Verletzten, die teilweise durch die angenommene Explosion auf ein Garagendach geschleudert wurden oder unter Trümmern begraben liegen. Das Rote Kreuz baut derweil zwei Zelte auf, in denen die Verletzten versorgt werden. Damit alles realistisch aussieht, hat der Schminktrupp des DRK bei den Verletzten für die Wunden gesorgt.

Gut eine Stunde dauert die Übung, die von zahlreichen Eltern verfolgt wird. Die Feuerwehrchefs aus den einzelnen Kommunen sehen sich die Arbeit ihres Nachwuchses genau an und sind alles in allem recht zufrieden. Zwar gibt es an der ein oder anderen Ecke noch ein paar Kooperationsprobleme, doch die sind durch neue Einsatzbefehle, die die Jugendlichen immer wieder erhalten, schnell gelöst.

Die Mitglieder der Jugendwehr lernen bei diesen Übungen nicht nur den Umgang mit Schläuchen, sondern auch mit technischem Gerät und Bergungstragen, die mit Verletzten von Dächern gehievt oder über Schuttberge weiter gereicht werden müssen. Alles Handgriffe, die sie im Ernstfall blind beherrschen müssen, um Menschenleben zu retten.

Für die Gemeinschaftsübung der Jugendfeuerwehren entlang der Mainschiene wird jedes Jahr eine andere Kommune ausgewählt. Wer im kommenden Jahr die Übung ausrichtet, wird noch festgelegt. Voraussetzung ist immer ein Gelände, dass sich für einen derartigen Großeinsatz eignet.

 

Rüsselsheimer Echo, 25. September 2003, www.echo-online.de 

Künftig mit Defibrillator

Seniorenfahrten: DRK-Personal ist für den Notfall bestens qualifiziert

FLÖRSHEIM. Die DRK-Mitglieder, die die städtischen Seniorenfahrten begleiten, sind für Notfälle ausgebildete Rettungssanitäter. das betonte DRK-Bereitschaftsführer Franz-Josef Eckert gegenüber dieser Zeitung. Wie berichtet, musste in Eltville eine Frau wegen Übelkeit von Bord gehen, und kurz vor der Rückkehr nach Flörsheim brach ein Rentner in der Schiffstoilette zusammen. 

Ebenso wie Sozialamtsleiter Christian Seitz sieht auch Eckert keinen Sinn darin, einen Notarzt mit an Bord zu nehmen. Der könne im Ernstfall nicht viel mehr leisten als die DRK-Helfer, zumal auch diese einen Notfallkoffer mit an Bord haben. 

Seitz und Eckert einigten sich jedoch am Dienstag darauf, in Zukunft zusätzlich einen Defibrillator mitzunehmen, um im Fall einer Herzattacke noch effektiver helfen zu können.

 

Rüsselsheimer Echo, 28. Juli 2003, www.echo-online.de 

Bald kurze Wege für die Retter

Behelfsauffahrt: Amt für Straßen- und Verkehrswesen lässt Schranke installieren

FLÖRSHEIM. Die Einsatzfahrzeuge des Roten Kreuzes kommen demnächst bei Unfällen wieder schneller auf die Autobahn A 3. Wie berichtet, protestierte die Einsatzleitung schon vor Wochen, weil eine Leitplanke den Rettern den Weg über die Behelfszufahrt zwischen Flörsheim und Eddersheim versperrt. Die Leitplanke wurde installiert, weil an dieser Stelle immer wieder Autofahrer, die den kürzesten Weg nach Flörsheim oder Eddersheim nutzen wollten, die Autobahn verlassen haben. 

Wie der Dezernent für Sicherheit und Brandschutz, Hans-Jürgen Hielscher, gestern auf Anfrage des ECHO erklärte, hat er inzwischen beim Amt für Straßen- und Verkehrswesen in Frankfurt interveniert und eine Zufahrtsmöglichkeit für die Rettungsdienste angemahnt, die nicht nur schnell auf die Autobahn, sondern im Notfall auch schnell an die ICE-Strecke kommen müssen. Das Amt habe inzwischen zugesagt, eine Schranke zu installieren, die nur mit einem Code zu öffnen ist. Dieser Code wird dem Main-Taunus-Kreis mitgeteilt, der ihn dann an die Rettungskräfte weiter geben kann.

Beim Amt für Straßen- und Verkehrswesen hofft man nun, dass die Schranke nicht wieder abgesägt wird, wie es vor einigen Monaten mit einer anderen Schranke bereits passiert ist. Auch Poller, die aufgestellt wurden, waren über Nacht herausgerissen worden. 

Ist die direkte Zufahrt zur Autobahn wieder offen, kann das Flörsheimer DRK, das bisher erst über die Mainbrücke nach Rüsselsheim und von dort nach Raunheim auf die Autobahn fahren muss, die vorgeschriebenen zehn Minuten vom Alarm bis zum Eitreffen an der Einsatzstelle wieder einhalten.

 

Rüsselsheimer Echo, 24. April 2003, www.echo-online.de 

Training für die grauen Zellen

Gehirnjogging: Beim DRK wird der Denkmuskel auf Trab gebracht – Ungewohnte Reize sollen das Hirn stimulieren – Kein Intelligenztraining – Kurzzeitgedächtnis macht die meisten Probleme

FLÖRSHEIM. Fünf, neun, drei, sieben, zwei - langsam spricht Anja Bühler-Siebers die Zahlen in die Runde. Die sieben Personen am Tisch hören aufmerksam zu. Wenn die letzte Zahl gesagt ist, dürfen sie zum Stift greifen und das eben gehörte notieren. Kein Problem, die fünf Zahlen schaffen alle. Bei sechs Zahlen wird es schwieriger und bei sieben steigen die Ersten aus. Zahlen werden verdreht und vergessen, die so genannte „Bewusstseinsspanne“ ist ausgereizt. Wie groß diese Aufzeichnungsfähigkeit des Gehirns für das gerade eben Gehörte ist, ist auch eine Frage des Trainings. Und genau wird beim „Gehirnjogging“ des DRK angeboten. Ein Mal im Monat treffen sich Interessierte, um unter Leitung von Anja Bühler-Siebers die grauen Zellen zu fordern. Der Begriff „Gehirnjogging“ beschreibt die Sache dabei ziemlich treffend. genau wie Herz, Lunge und Muskulatur kann auch das Gehirn trainiert werden. 

Mit Intelligenztraining habe das Ganze nichts zu tun, betont Bühler-Siebers. Vielmehr damit, die Informationsgeschwindigkeit zu erhöhen und die Merkfähigkeit zu steigern. Wesentlichster Punkt sei es dabei, das Hirn mit unbekannten Reizen zu stimulieren. „Routine ist Gift für das Gehirn“, betont Bühler-Siebers. Und so präsentiert die Fachassistentin für Hirnleistungstraining den Teilnehmern Arbeitsblätter mit scheinbar sinnlosen Aufgaben. In einer Reihe von Zahlen müssen alle Vierer, Sechser und Achter angekreuzt oder Stabreime formuliert werden. „Zahlen und Buchstaben werden im Kurzzeitgedächtnis verarbeitet“, sagt die Fachfrau und weiß, dass es hier die meisten Probleme gibt. 

Dass diese Probleme unvermeidliche Alterserscheinungen sind, ist ein weit verbreiteter Irrglaube, sagt Bühler-Siebers. Denn echte Verluste durch den Tod von Hirnzellen gäbe es frühestens ab dem 70. Lebensjahr. Zwar litten viele alte Menschen unter Vergesslichkeit, aber das liege meist an einer zunehmend reizarmen Umgebung, die auch die Hirnleistung schrumpfen lässt. Der Lebenspartner ist verstorben, die Sozialkontakte verebbt, die Mobilität eingeschränkt, der Alltag zunehmend eintönig – in dieser Situation wird das Hirn nicht gefordert. Das Fernsehgerät ist da keine Hilfe. Der Blick in die Glotze ist nur ein passiver Reiz, der den Hirnzellen keine sonderliche Aktivität abverlangt, sagt Bühler-Siebers. Auch Kreuzworträtsel sind nicht geeignet, die Hirnleistung zu trainieren, wird doch meist nur schon bekanntes und gespeichertes Wissen abgerufen. 

Viel besser sind da neue, ungewohnte Reize, die die Hirndurchblutung und damit die Sauerstoffversorgung in Gang und die grauen Zellen auf Trab bringen. Ein paar regelmäßige zerebrale Fingerübungen reichen aus, um dauerhaft in Schwung zu bleiben. Gelegenheiten kennt Anja Bühler-Siebers zur Genüge. In der Schlange an der Supermarktkasse einfach mal die Preise der Waren im Einkaufswagen addieren oder die Aufdruck auf der Packung der Tiefkühlpizza rückwärts buchstabieren - schon kommt das Blut im Hirn in Wallung. Vor dem Zubettgehen sollte man auf solch anregendes Training allerdings verzichten, rät Bühler-Siebers.

 

Rüsselsheimer Echo, 17. April 2003, www.echo-online.de 

Leitplanke bremst Rettungswagen

Notfallzufahrt: Behörden machen Weg zur Autobahn ohne Rücksprache mit dem DRK einfach dicht

FLÖRSHEIM. Sie sind angetreten, Verletzten zu helfen und Menschenleben zu retten. Sie opfern einen großen Teil ihrer Freizeit für den aktiven Dienst beim Roten Kreuz. Sie haben eine Sondereinsatzgruppe (SEG) gegründet, die technische Ausstattung ist beispielhaft und die Arbeit des Flörsheimer Roten Kreuzes über die Grenzen der Stadt anerkannt. Doch Behördenwillkür sorgt derzeit für Frust und kann für Unfallopfer lebensgefährlich werden. Denn eine langjährige Rettungszufahrt, die kurze Wege auf die Autobahn A 3 ermöglicht, steht plötzlich nicht mehr zur Verfügung. 

Es ist der 4. April 2003 um 22.44 Uhr, als in der DRK-Station in Flörsheim der Notruf der Leitstelle Main-Taunus eingeht. Gemeldet wird ein medizinischer Notfall auf dem Autobahnparkplatz kurz vor dem Wiesbadener Kreuz. Sie sollen über die Behelfsauffahrt an der Autobahn zur Unfallstelle fahren, teilt ihnen die Rettungsleitstelle mit. Rettungssanitäter Friedel Litzinger macht sich mit einem Kollegen auf den Weg. Durch die Grabenstraße, die Hochheimer Straße, die Bahnhofstraße und die Eddersheimer Straße geht es Richtung Behelfsauffahrt. Doch dann macht der Fahrer des Rettungswagens eine Vollbremsung. Eine Leitplanke versperrt den Weg auf die Autobahn und verhindert schnelle Hilfe. 

Gut, dass Litzinger die Örtlichkeiten kennt. Durch Eddersheim geht es über den dortigen Bahnübergang - der gottseidank gerade offen ist - weiter nach Weilbach, quer durch den Ort und am Schützenhaus über einen asphaltierten Feldweg entlang der neuen ICE-Trasse. Litzinger weiß, dass eine Fußgängerbrücke über die Trasse gebaut wurde, die direkt zum Autobahnparkplatz führt. Sie ist breit genug, um mit einem Rettungswagen befahren zu werden. Mit erheblicher Verzögerung kommen die Rettungskräfte an der Einsatzstelle an. Die vom Rettungshilfegesetz vorgeschrieben zehn Minuten haben sie deutlich überschritten. 

Das hätten sie auch, wenn sie die offiziell vorgegeben Strecke gefahren wären. Die führt durch Flörsheim, über die Mainbrücke Richtung Rüsselsheim, dann über die Umgehungsstraße nach Raunheim und von dort auf die Autobahn. Ein Umweg von mehreren Kilometern. 

„Da hängen Leben dran“, zeigt sich Bereitschaftsführer Franz-Josef Eckert erbost, als er am Dienstag mit dem ECHO und einem Einsatzwagen vor der Leitplanke steht. Ohne vorher mit den Rettungsdiensten zu reden, hat die Autobahnmeisterei diese Leitplanke gesetzt. Sie soll verhindern, dass Autofahrer, vor allem aus Eddersheim, die Behelfsabfahrt und die Auffahrt auf die 3 illegal benutzen, was in den vergangenen Monaten permanent passierte. Doch sie verhindert auch schnelle Hilfe. Erleidet ein Autofahrer eine Herzattacke, kann der Umweg der Retter für ihn tödlich sein. 

Eckert verweist darauf, gerade die viel befahrene A 3 sei ständig Einsatzort des Flörsheimer Roten Kreuzes. Auch der DRK-Kreisverband, der in Flörsheim ein Fahrzeug stationiert hat, nutzte bisher diese Auffahrt bei Einsätzen. Der Bereitschaftsführer erinnert an den Dezember 2002, als es nach Blitzeis im Minutenabstand auf der Autobahn krachte. Für die Helfer war die Auf- und Abfahrt bei Eddersheim der schnellste Weg, in diesem Chaos Hilfe zu leisten. 

Eckert erinnert auch an eine Vereinbarung, die 1995 mit dem Hessischen Straßenbauamt geschlossen wurde. Um die vom Landesgesetz vorgeschriebene Hilfsfrist von zehn Minuten einhalten zu können, wurde dem DRK ausdrücklich die Benutzung der Behelfszufahrten gestattet. In den vergangenen Jahren stellte dies kein Problem dar, weil während der Bauarbeiten zur ICE-Trasse diese Abfahrten auch von Baufahrzeugen genutzt wurden und deshalb ohnehin offen waren. Davor gab es versenkbare Poller, die nur mit einem Spezialschlüssel zu öffnen waren. Davon lag in jedem Rettungswagen ein Exemplar. 

Nach dem Ende der Bauarbeiten an der ICE-Trasse wurden erneut versenkbare Poller eingesetzt, diesmal jedoch zu öffnen mit einem normalen Vierkantschlüssel, wie er in jedem Baumarkt zu bekommen ist. Ergo statteten sich zahlreiche Autofahrer mit diesen Schlüsseln aus und nutzten die Auf- und Abfahrt von und zur Autobahn illegal. Das Straßenbauamt griff zur Radikalmaßnahme mit der Leitplanke, ohne jedoch die Belange der Rettungsdienste zu berücksichtigen. 

Eckert fragt nun, warum nicht wieder die Poller von damals eingebaut wurden, die einen Spezialschlüssel benötigen. 

Er erwartet von den Behörden, dass sie schnell handeln und die Rettungszufahrt wieder ermöglichen. Zu einem Unfall oder zu einer gefährlichen Situation mit Rettungsfahrzeugen sei es nämlich in den vergangenen 25 Jahren an dieser Stelle noch nie gekommen.

 

Rüsselsheimer Echo, 10. Februar 2003, www.echo-online.de 

DRK wirbt Mitglieder

Rotes Kreuz: Hausbesuche vom 12. Februar bis zum 15. März – Beiträge wichtig

FLÖRSHEIM. In der Zeit vom 12. Februar bis 15. März werden Rot-Kreuz Mitarbeiter in den Flörsheimer Haushalten, einschließlich der Stadtteile Weilbach, Wicker und Keramag eine Mitgliederwerbeaktion durchführen. Die Mitgliederwerbeaktion wird durch eigene Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes durchgeführt.

„Wir setzen eigene Mitarbeiter ein, weil wir um Unterstützung werben und neue Mitglieder gewinnen wollen und nicht die Flörsheimer Bürger verärgern wollen,“ sagt der DRK-Vorsitzende Hans-Joachim Freiberg.

 Die Werber, Friedbert Fischer und Kai Fritsche von der DRK-Service GmbH werden den ganzen Tag bis zum frühen Abend die Flörsheimer Haushalte aufsuchen. Sie können sich ausweisen und sind an ihrer Dienstbekleidung zu erkennen.

 „Auch wenn viele Bürger wegen beruflicher oder anderer Verpflichtungen nicht aktiv in unserer Ortsvereinigung, in der Bereitschaft, oder im Jugendrotkreuz mitarbeiten können, ist für uns die Unterstützung durch einen regelmäßigen Mitgliedsbeitrag sehr wertvoll“ begründet Freiberg die Aktion.

 Durch die Mitgliedsbeiträge werden unter anderem die Ausbildungen, der ehrenamtliche Rettungsdienst und die Jugendarbeit des DRK finanziert.

 

Rüsselsheimer Echo, 23. September 2003, www.echo-online.de 

Bei Seniorenfahrten in Zukunft ein Arzt an Bord?


FLÖRSHEIM. Nach den Vorfällen bei der jüngsten Seniorenfahrt wird im Flörsheimer Rathaus ernsthaft überlegt, bei künftigen Seniorenausflügen mit dem Schiff einen Arzt mit an Bord zu nehmen. Das bestätigte Sozialamtsleiter Christian Seitz gestern auf Anfrage. 

Bei der jüngsten Seniorenfahrt gab es gleich zwei Vorfälle. Schon auf der Hinfahrt wurde es einer Frau übel. Sie ging in Eltville von Bord und wurde dort von Familienangehörigen in Empfang genommen. 

Schwerer war jedoch der zweite Vorfall, der sich kurz vor dem Anlegen in Flörsheim ereignete. Fahrtteilnehmer fanden in der Toilette einen Rentner, der zusammengebrochen war. Die mitreisenden DRK-Helfer waren sofort zur Stelle und kümmerten sich um den Mann, dem es kurze Zeit später schon wieder etwas besser ging. Er hatte eine Herzattacke, aber keinen Infarkt. „Etwa zehn Minuten später wurde er am Ufer von einem Rettungswagen erwartet“, so Seitz. Das hätte aber zu spät sein können, wenn der Mann einen Infarkt erlitten hätte, denn ein Defibrilator für die erste Hilfe war nicht an Bord. 

Es werde deshalb überlegt, bei künftigen Fahrten mit dem Schiff einen Arzt mit einem Notarztkoffer oder ausgebildete Rettungssanitäter mitzunehmen, denn bis im Notfall ein so großes Schiff eine geeignete Anlegestelle gefunden hat, kann es im Ernstfall bereits zu spät sein.

 

Main-Spitze, 29.Oktober 2002, www.main-spitze.de 

DRK-Aktive auf neuestem Stand

red. FLÖRSHEIM – Am Wochenende nahmen 14 ehrenamtliche DRK Mitglieder des Ortsverbandes Flörsheim an der jährlich für den Rettungsdienst gesetzlich vorgeschriebenen Fortbildung teil.

Die Fortbildung fand als InHouse-Veranstaltung der DRK-Landesschule Hessen im Wingshotel in Raunheim statt. Themen der 3-tägigen Veranstaltung waren Hygiene im Rettungsdienst, Infektionskrankheiten, Narkose und Schmerzbekämpfung im Rettungsdienst, Beatmung mit automatischen Geräten, Dokumentation im Rahmen der Qualitätssicherung sowie die erfolgreiche Ausbildung an Frühdefibrilatoren (Elektroschockgeräte beim Herzflimmern).

 

Main-Spitze, 26.Oktober 2002, www.main-spitze.de 

Mit Resonanz zufrieden

180 kamen zum DRK-Blutspendetermin/30 Helfer waren im Einsatz

FLÖRSHEIM – „Vielleicht brauche ich selbst auch mal eine Blutspende und man kann damit anderen helfen“. Mit diesem Hintergedanken kamen am Montagnachmittag viele Menschen ins Flörsheimer Galluszentrum zum Deutschen Roten Kreuz (DRK), um ihr Blut zu spenden.
(Alexandra Dehne)

500 Milliliter wurden jedem Spender abgenommen. Als Dankeschön und zur Stärkung gab es belegte Brote und eine Tafel Schokolade. Generell könnten immer noch mehr Blutkonserven gebraucht werden, erklärte Flörsheims DRK-Einsatzleiter Franz-Josef Eckert, doch mit rund 180 Spendern sei man schon zufrieden.

Die Flörsheimer Rotkreuz-Aktiven waren mit 30 Freiwilligen im Einsatz und kümmerten sich um Auf- und Abbau, die Essens-Versorgung und das Wohlbefinden der Spender im Ruhebereich. Denn eine viertel Stunde mussten alle Spender nach der Blutabgabe noch unter der Aufsicht des geschulten Personals bleiben.

Die meisten Spender nahmen die Blutentnahme ganz gelassen, einige lagen sogar auf der Liege und lasen Zeitung, während die rote Flüssigkeit in die Konserve floss.

Die Blutabnahme und die Voruntersuchungen wie Blutdruck, Kreislauf und Temperatur wurden von zwölf Mitarbeitern des hessischen Blutspendedienstes ausgeführt. Ganz wichtig war auch die Beurteilung des Fragebogens, den jeder Spender ausfüllen musste. Denn wer zum Beispiel vor kurzem im Ausland wie beispielsweise in einigen afrikanischen Ländern gewesen ist, darf aufgrund von möglichen Infektionen wie Hepatitis nicht spenden. Aber auch frische Piercings oder erst kürzlich erfolgte Operationen sind Ausschlussgrund.

Grundsätzlich spendeberechtigt sind alle zwischen 18 und 68 Jahren und wer einmal zur Blutspende gekommen ist, der komme meist auch wieder, wissen die Rotkreuzhelfer aus Erfahrung.

 

Höchster Kreisblatt, 17. September 2001 www.rhein-main.net  

Hochheim/Keramag-Falkenberg

Der kleine Daniel ist ziemlich tapfer: Obwohl er eine schwarz verkohlte Brandwunde an der linken Wade hat und mit Sicherheit eine Rauchvergiftung, lächelt er seine Betreuer an. André erneuert gerade das Kühlungstuch auf der Wunde, Dominique erkundigt sich nach dem Zustand von Daniels Kreislauf. Sie sitzt dabei hinter Daniel, um ihm eine bequeme aufrechte Haltung zu ermöglichen. "Alles in Ordnung", kann Daniel schon wieder lachen. Ist ja auch alles gar nicht so schlimm, der Junge ist nämlich nicht wirklich verletzt. Er nimmt gemeinsam mit André und Dominique an einer Gemeinschaftsübung von Jugendfeuerwehren und Rotkreuz-Nachwuchs aus dem Kreis teil.

Während die jungen Brandschützer aus Hochheim, Massenheim, Flörsheim, Wicker, Weilbach und Eddersheim einen Einsatz auf einem Firmengelände in der Keramag simulieren, versorgen ihre Kollegen vom Jugendrotkreuz aus Hochheim und Flörsheim die "Verletzten" in zwei eilig aufgestellten Zelten. Gut 130 Feuerwehrleute verteilen sich auf dem Gelände der Holz verarbeitenden Firma.

Eine Explosion habe es gegeben, haben sie beim Anrücken erfahren. Schnell sind die Aufgaben verteilt, die Koordination zwischen den Wehren ist kein Problem. "Das läuft außerordentlich gut", freut sich Oliver Erbe, Pressesprecher der Hochheimer Feuerwehr. Auch Tobias von der Flörsheimer Jugendwehr, der eben mit Kollegen unter einem Holzstapel nach Verletzten suchte, ist zufrieden: "Wir wussten alle ziemlich schnell, was unsere Aufgabe ist." Während sich kleine Trupps zur Suche nach den neun Vermissten aufmachen – die "Opfer" sind von den erwachsenen Ersthelfern sehr realitätsnah geschminkt worden –, stellen andere Einsatzkräfte die permanente Wasserversorgung sicher: Das Löschwasser aus den Tanks der Einsatzfahrzeuge ist schließlich irgendwann aufgebraucht. Schnell werden Hydranten angeschlossen und Pumpen an den Main geschleppt. An zwei Stellen brennt es: ein kleines Lagerhaus ist ebenso betroffen wie ein Holzlagerplatz. Eine Gruppe sucht zwischen den brennenden Baumstämmen nach einem Verletzten und findet ihn schließlich, eingekeilt zwischen Ästen. Mit einer Schleifkorbtrage können sie ihn herausziehen, während ihre Kameraden schon mit den Löscharbeiten beginnen. Dass dabei auch der Einsatztrupp vom Löschwasser getroffen wird, lockert die angespannte Atmosphäre etwas auf. Die beiden Brandherde haben die Floriansjünger schnell unter Kontrolle, und Kerstin Ehresmann vom Roten Kreuz kann signalisieren: "Es sind alle Vermissten geborgen."

Durchatmen bei der Feuerwehr, da sind ein paar doch ganz schön geschafft. Schließlich sind einige der Feuerwehrleute erst zehn oder elf Jahre alt und brauchen noch Erwachsene zur Unterstützung, wenn sie einen Wasserschlauch halten müssen. Alles in allem eine zufriedenstellende Großübung, bei der die Jugendwehren ihr Können im Umgang mit technischem Gerät ebenso unter Beweis stellen konnten wie ihre Kooperationsfähigkeit, auf die es bei Großeinsätzen ganz besonders ankommt. Die Rotkreuzhelfer hatten sich die Bratwurst beim Grillen genauso verdient: "Die haben sich richtig gut angestellt", urteilte Kerstin Ehresmann. (uwe)

 

Rüsselsheimer Echo, 7.Februar 2002, www.echo-online.de 

Konfusion um Besucherzahlen: Wie viele Menschen kommen zum Zug?

Närrische Zahlenspiele: Die Polizei sprach zunächst von 80 000 Besuchern, jetzt heißt es „mehrere Zehntausend“ würden erwartet

Flörsheim. DRK-Bereitschaftsführer Franz-Josef Eckert war verblüfft. Noch zu Beginn der Woche hatte Horst Schwabenland, Leiter der Flörsheimer Polizeistation, die erwartete Zahl der Besucher am Fastnachtsonntag auf rund 80 000 geschätzt. Das sind eine Menge Leute und vor allem mehr als drei Mal so viele, wie nach Schätzungen des Ordnungsamtes als Genehmigungsbehörde kommen. Und nach den Zahlen des Ordnungsamtes richtet sich das DRK bei der Konzeption des Sanitätsdienstes für den Zug.

„Mir ist es schleierhaft, wie der Leiter der Polizeistation zu solchen Zahlen kommt, zumal die Genehmigungsbehörde nach intensiven Ermittlungen die maximale Besucherzahl auf 27 000 festgelegt hat“, sagte Eckert gestern gegenüber dem ECHO. Doch diese Diskrepanzen zwischen den Schätzungen von Rettungsdienst und Ordnungsmacht sind nicht neu. Schon 1989 schätzte Norbert Kappel, der damalige Leiter der Flörsheimer Polizeistation, dass sich am Fastnachtssonntag 100 000 Narren auf den Straßen der Stadt vergnügten. Das DRK geht dagegen schon seit rund 15 Jahren von rund 30 000 Besuchern aus, betonte Eckert. Gestern schien allerdings ein Kompromiss gefunden. Das DRK hält ich an die Zahlen des Ordnungsamtes, Horst Schwabenland geht von „mehreren zehntausend Besuchern“ aus. Dennoch werden in diesem Jahr genau so viele Polizeibeamte am Sonntag Dienst tun, wie 2001, als man noch 80 000 Besucher geschätzt hatte.

 

Rüsselsheimer Echo, 18.Januar 2002, www.echo-online.de

Sag mir, wo die Narren sind, wo sind sie geblieben?

Ordnungsamt rechnet nur noch mit 26 000 Besuchern beim Fastnachtszug – Richtlinie macht Neubewertung nötig

FLÖRSHEIM. Das wird für viele eine ganz neue Erfahrung werden, am 10. Februar. Jeder einzelne Narr entlang des Zugweges muss sich am Fastnachtssonntag wohl damit abfinden, dass er nicht mehr zusammen mit mehr als 100 000 anderen den karnevalistischen Ausnahmezustand zelebriert, sondern dass er einer vergleichsweise überschaubaren Menge von höchstens 30 000 Menschen angehört. Mit den jedes Jahr fast inflationär ansteigenden Besucherzahlen, gemeldet von Polizei und Flörsheimer Narren-Club (FNC), ist dieses Jahr nämlich endgültig Schluss.

Kritische Geister haben zwar schon in der Vergangenheit immer wieder darauf hingewiesen, dass die offiziell verlautbarten Besucherzahlen gar nicht auf die Bürgersteige entlang des Zugweges passen. So richtig durchsetzen konnte sich diese Ansicht aber nicht.

Es war ja auch so praktisch. Der FNC konnte sich stolz auf die Fahnen schreiben, die größte Fastnachtsveranstaltung am Untermain zu veranstalten, die Polizei hatte ein nettes Argument bei der Anforderung von Unterstützungskräften, und der Verwaltungschef war einmal im Jahr Bürgermeister einer Großstadt.

Die seit Jahrzehnten gepflegte Übereinkunft brachte nun eine neue Richtlinie aus dem hessischen Sozialministerium ins Wanken. Diese Grundsätze der Risikoanalyse und Gefahrenprognose wurden zwar schon zum 2. Oktober 2000 eingeführt, das war aber zu spät, um noch Eingang in die Planungen für den Fastnachtszug im vergangenen Jahr zu finden. Hintergrund dieser in Zusammenarbeit mit den Rettungsdiensten und der Feuerwehr erarbeiteten Richtlinie ist das Bestreben, bei Großveranstaltungen eine angemessene und verbindliche Zahl an Rettungskräften vorzuhalten.

Besucherzahl, Charakter einer Veranstaltung und eventuell besonderes Gefahrenpotenzial sind die wesentlichen Parameter, die die Zahl der vorzuhaltenden Rettungskräfte bestimmen.

Würden für den Flörsheimer Fastnachtszug 130 000 Besucher angenommen – diese Zahl markierte das Maximum der im vergangenen Jahr kursierenden Besucherzahlen – müsste das Rote Kreuz gewaltige Mengen am Menschen und Material vorhalten. 130 000 Besucher – das bedeutete 116 Sanitätshelfer, 30 Rettungshelfer oder Rettungssanitäter, 12 Rettungsassistenten, vier Notärzte, 11 Krankentransportwagen und acht Rettungswagen. Die anfallenden Kosten hätte der FNC als Veranstalter zu tragen.

So viel Rettungspersonal gab es aber noch nie bei einem Fastnachtsumzug. „Wir sind immer von 30 000 Besuchern ausgegangen“, beschreibt Franz Josef Eckert, Bereitschaftsleiter des Flörsheimer DRK, die Grundlage seiner Planungen in den vergangenen Jahren. Die Helfer wollten aber auch keine Spielverderber sein, und da sie nie jemand nach ihrer Einschätzung der Zuschauerzahlen gefragt hat, behielten sie die auch für sich.

Mit den neuen Richtlinien sieht alles ganz anders aus. Danach prognostiziert die Genehmigungsbehörde der Veranstaltung, in diesem Fall das Ordnungsamt, die erwarteten Zuschauerzahlen und legt damit den Umfang des Sanitätsdienstes fest. Würde dabei von 130 000 Besuchern ausgegangen, hätten die Retter ein arges Personalproblem. Verschärft wird dies durch die neue gesetzliche Maßgabe, dass Beifahrer im Rettungswagen die Qualifikation eines Rettungsassistenten besitzen müssen. Problem des DRK: Unter den aktiven Mitgliedern gibt es zu wenige, die sich nebenbei und ehrenamtlich zum Rettungsassistenten qualifiziert haben.

Kein Wunder, denn schließlich handelt es sich hier um einen Lehrberuf mit zweijähriger Ausbildungsdauer.

Zum großen Personalengpass kommt es aber gar nicht, denn die Berechnung der Stadt ist von bestechender Logik, wenngleich sie von den Jubelmeldungen der Vergangenheit nur noch einen Bruchteil übrig lässt.

Folgende Parameter liegen der städtischen Rechnung zugrunde: Der Zugweg ist 2600 Meter lang, der Bürgersteig 1,25 Meter breit. Multipliziert man nun die doppelte Zuglänge (weil zu beiden Seiten der Straße Menschen stehen) mit der Bürgersteigbreite, ergeben sich 6500 Quadratmeter Fläche, auf der die Narren toben können. Vier Narren pro Quadratmeter ergibt eine maximale Besucherzahl entlang des Zugweges von 26 000 Menschen. So einfach ist das.

Rechnet man spaßeshalber mal andersherum und legt 130 000 Besucher zugrunde, müssten sich auf einem Quadratmeter 20 Menschen drängen. Oder der Zug müsste 13 Kilometer lang sein und könnte dann bis Hofheim führen.

Bei angenommenen 26 000 Besuchern kommt das DRK mit seinen Einsatzkräften ganz gut klar. Neben den Liederbachern helfen dieses Jahr auch erstmals die Bischofsheimer Kollegen mit aus, so dass nur in geringem Maße mehr als in den vergangenen Jahren üblich Rettungskräfte teuer eingekauft werden müssen.

Ein Herunterrechnen der Besucherzahlen hätte dem Veranstalter diese teuren Zusatzverpflichtungen von Rettungskräften erspart. Das wäre aber mit dem DRK sowieso nicht zu machen gewesen. Ein Blick auf die Einsatzstatistik der vergangenen Jahre zeigt Franz Josef Eckert, dass alle Helfer nötig waren. Dazu bedarf es noch nicht mal eines Unglückes wie im Vorjahr, als 29 Menschen beim Sturz von einem umkippenden Motivwagen verletzt wurden.

Jens Etzelsberger; 18.01.2002

 

Höchster Kreisblatt, 30.August 2001 www.rhein-main.net   

Feuerwehr und Rotes Kreuz übten gemeinsam

Flörsheim/Langenselbold.  Die Feuerwehren und der DRK Ortsverband der Stadt Flörsheim nahmen am Wochenende an einer Großübung im Stadtverband auf dem Übungsgelände in Langenselbold teil. Insgesamt 63 Feuerwehr und Rettungskräfte waren an der Übung in dem stillgelegten Klärwerk beteiligt.
 
Die Anfahrt erfolgte im Verband mit 15 Fahrzeugen. Während der Abwesenheit wurde der Brandschutz von den daheim gebliebenen Kameraden und der Feuerwehr Hochheim sichergestellt. Geübt wurde hauptsächlich die „technische Hilfeleistung“ und die Zusammenarbeit zwischen Rettungsdienst und Feuerwehr.
 
So galt es, Personen nach Explosionen oder Einstürzen aufzuspüren, zu bergen und zu versorgen. Zum Abschluss, am Samstagnachmittag, wurde dann von den Feuerwehrtauchern der Stadt Flörsheim und einem Team des Deutschen Roten Kreuzes die Rettung einer ertrunkenen Person aus dem Wasser demonstriert. Trotz der hohen Temperaturen (32 Grad Celsius im Schatten) wurde das gesamte Übungspensum durchgezogen. Hierbei wurden, während des Übungsdienstes, von den Teilnehmern 21 Kasten Wasser getrunken.
 
Die Großübung stand unter der Leitung von DRK-Ortsverband-Bereitschaftsführer Franz Josef Eckert und Volker Dreifach Stadtbrandinspektor Feuerwehren der Stadt Flörsheim. Die gesamte Veranstaltung war nach den Aussagen der Beteiligten ein voller Erfolg und soll in regelmäßigen Abständen wiederholt werden.