Über einige unserer Aktivitäten wird in der Zeitung berichtet. Diese sammeln wir hier.

Berichterstattung über das DRK Flörsheim u.A. in:

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Wiesbadener Kurier, 13. April 2018, www.wiesbadener-kurier.de wk

FLÖRSHEIM - Der Zusammenhang ist augenfällig. In der Nacht zum Freitag, einen Tag bevor der für Samstag und Sonntag angesetzte Fortsetzungsparteitag der AfD in der Flörsheimer Stadthalle beginnt, wird eine Stink-Attacke auf das Gebäude verübt. „Man muss von einem politischen Motiv ausgehen“, sagt Polizeisprecher Johannes Neumann. Bekennerschreiben oder szenetypische Graffiti, beides wurde nicht gefunden, brauche es da gar nicht, um diese Verbindung zu sehen. Dementsprechend würden die Ermittlungen auch von der Staatsschutz-Abteilung der Hofheimer Kripo geführt.

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei haben Unbekannte in die Scheibe einer Eingangstür ein wenige Zentimeter großes Loch geschlagen und eine stark übelriechende Flüssigkeit in das Foyer der Halle eingeleitet.Um welchen Stoff es sich dabei handelte, konnte am Freitag noch nicht mit Sicherheit festgestellt werden. Proben wurden bei der Frankfurter Berufsfeuerwehr untersucht. Den Verdacht, dass Buttersäure verwendet wurde, konnte Neumann nicht bestätigen. Erste Messungen vor Ort ergaben nach Angaben der Polizei, dass der Stoff nicht gesundheitsschädlich war.

NICHT INFORMIERT
DRK-Bereitschaftsleiter Franz-Josef Eckert kritisiert im Vorfeld der Demonstration die unzureichende Information und Einbindung des Amtes für Brandschutz- und Rettungswesen des Kreises. Erst am Tag vor der Demo und auf Nachfrage sei vom Flörsheimer Ordnungsamt informiert worden, dass im Zuge der Demonstration auch eine Sperrung der Kapellenstraße geplant sei. Ein solches Vorgehen sei völlig unüblich. Die Rettungskräfte müssten natürlich rechtzeitig über solche Straßensperrungen informiert werden, so Eckert.


Zu einer Behinderung des AfD-Parteitages wird die Stink-Attacke aber nicht führen. Nach einer Lüftung durch die Feuerwehr sei die Halle weiter nutzbar, so die Polizei. „Wir tun alles, damit die Veranstaltung stattfinden kann“, sagte Bürgermeister Michael Antenbrink (SPD) im Gespräch mit dieser Zeitung. Der Rechtsstaat müsse wehrhaft sein und dürfe sich nicht einschüchtern lassen.

Kein Anlass für Neubewertung der Sicherheitslage

Die Polizei sieht trotz des Vorfalls keinen Anlass zu einer Neubewertung der Sicherheitslage im Zusammenhang mit dem AfD-Parteitag und der angekündigten Gegendemonstration. Mit einer „guten zweistelligen Anzahl“ an Beamten habe man ausreichend vorgesorgt, so Neumann. Bisher seien auch alle vergleichbaren Demonstrationen friedlich verlaufen. Bürgermeister Michael Antenbrink rechnet ebenfalls nicht mit Problemen. „Ich habe keinerlei Befürchtung, dass es zu Gewalttätigkeiten kommt.“ Dies sei auch in Neu-Isenburg vor einer Woche nicht der Fall gewesen, wo der erste Teil des Parteitags zur Aufstellung der AfD-Liste für die Landtagswahl im September stattfand. „Warum in Flörsheim versucht wird, das so hochzuziehen, entzieht sich meiner Kenntnis“, kommentierte Antenbrink. Er selbst habe bei der für den heutigen Samstag geplanten Gegendemo, zu der das Bündnis gegen Rechts im Main-Taunus-Kreis aufruft, reden wollen. Dies sei vom Veranstalter aber nicht gewünscht. Antenbrink macht dabei die Flörsheimer Galf-Politikerin Carola Gottas dafür verantwortlich, dass eine zunächst gegebene Zusage widerrufen wurde und vermutet den Flörsheimer Bürgermeisterwahlkampf als Hintergrund.

Carola Gottas verweist darauf, dass eine zunächst erteilte Genehmigung einer Rede Antenbrinks in einer zweitenAbstimmung mehrheitlich widerrufen worden sei. Ausschlaggebend für die Neubewertung innerhalb des Bündnisses sei Antenbrinks Haltung bei der Vermietung der Stadthalle gewesen. Er habe zu wenig getan, um dies zu verhindern, so Gottas, die es unterstützt, dass Antenbrink der Redebeitrag verweigert wird. „Mit so einer Einstellung ist er nicht der richtige Redner.“

Video zum Beitrag

Artikel zur Absage der weiteren Betreuung vom Flörsheimer Fastnachtsumzug:

Main Spitze (12.03.2018)

Höchster Kreisblatt (16.03.2018)

 Main-Spitze, 13. April 2018, www.main-spitze.de msp online

 

FLÖRSHEIM - Mit Bekannten ein leckeres Stück Erdbeerkuchen naschen, einen heißen Kaffee dazu und ein ausgedehntes Schwätzchen halten – so stellt man sich einen angenehmen Nachmittag vor, wenn man im Seniorenalter ist. Bestohlen oder gar ausgeraubt zu werden, gehört da wohl weniger zum bevorzugten Tagesplan. Glücklicherweise wurde letzteres beim jüngsten Seniorennachmittag in der DRK-Wache auch nur in der Theorie durchgespielt.

Wie jedes Jahr seit Beginn der DRK-Seniorennachmittage fand das frühjährliche Erdbeerkuchenessen statt, das zusätzlich zu den regelmäßigen Spielenachmittagen veranstaltet wird. Einige Male gibt es besondere Veranstaltungen für die Senioren, neben dem Erdbeerkuchenessen im Frühjahr sind das zum Beispiel ein Grillfest, ein Kreppelkaffee und ein Katerfrühstück zur Fastnachtszeit und ein Zwetschgenkuchenessen im Herbst. Doch neben Süßem für den Gaumen gab es diesmal auch noch Lehrreiches zum Mitnehmen, denn vor Ort waren drei Sicherheitsberater, die den Senioren Tipps zum Thema Trickbetrügereien mit auf den Weg gaben.

Sie suchen bewusst Veranstaltungen wie den Seniorennachmittag auf, um über Gefahren zu informieren, erklärte Edgar Kersting, Flörsheimer Polizeibeamter im Ruhestand. „Wir wollen präventiv wirken“, betonte Kersting. An dem Erfolg der Aufklärungsarbeit zweifelt er nicht. „Ich glaube, wir haben bisher eine gute Wirkung erzielt.“

Dabei stimmte ihm sein Kollege und Mitstreiter Michael Drietchen zu: „So lange wir keine Opfer betreuen müssen, haben wir etwas richtig gemacht“, sagt der ehemalige Beamte des Bundeskriminalamtes. Und das hätten sie bisher auch noch nicht gemusst, ergänzte Drietchen, das könne zwar auch etwas mit Glück zu tun haben, sei aber wahrscheinlich besonders ein Ergebnis ihrer Aufklärungsarbeit.

Weshalb es ausgerechnet Senioren sind, die von den Profis aufgeklärt werden müssen, hat mehrere Gründe. Einerseits gibt es mehrere Maschen, die Trickbetrüger konkret auf Senioren zuschneiden wie den bekannten „Enkeltrick“. Hier, so Kersting, werden ältere Menschen oft angerufen und auf vertraute Weise angesprochen, beispielsweise mit „Oma“ oder „Du“. Die Anrufer geben sich als Enkel der Opfer aus und versuchen, sich auf verschiedenen Wegen Geld zu erschleichen. Auch Anrufe, bei denen sich ein Mensch am Telefon als Polizeibeamter ausgibt und so versucht, an Geld oder Wertgegenstände zu kommen, werden gezielt bei Senioren abgesetzt. Andererseits sind es nicht nur die Tricks der Betrüger, sondern auch die Eigenschaften älterer Menschen, die die Aufklärungsarbeit der Beamten in Pension so wichtig macht. „Im Alter steigt die Gutmütigkeit der Menschen, aber der Argwohn schwindet“, erklärte Kersting. Die Menschen im höheren Alter seien oft nicht skeptisch genug. Drietchen hat dafür auch eine nachvollziehbare Erklärung: „Man darf nicht vergessen, dass die Leute auch mal jung waren und zwar in Kriegszeiten – da mussten sie Vertrauen haben.“ Heute dagegen müssten sie wieder lernen, misstrauisch zu sein und entschieden „Nein“ zu sagen.

Dass die Mitglieder des „Flörsheimer Präventionsrates“ nicht nur viel von ihrem Fach, sondern auch vom Umgang mit den älteren Herrschaften verstanden, merkte man an ihrer Vorgehensweise: Anstatt das Kaffeekränzchen mit einem langen Vortrag zu unterbrechen, mischten sie sich zu einem Stück Erdbeerkuchen unter das Volk und suchten das direkte Gespräch.

 Main-Spitze, 13. Februar 2018, www.main-spitze.de msp online

FLÖRSHEIM - (etz).

Einen Rekord zum Fastnachtszug vermeldet das Flörsheimer DRK. Um kurz vor 21.30 Uhr, so früh wie nie, war am Sonntag die Arbeit erledigt und die freiwilligen Helfer konnten ihre After-Zug-Party in der Rettungswache beginnen. Davor standen allerdings 57 Einsätze, berichtet Bereitschaftsleiter Franz-Josef Eckert. Die Zahl der behandelten Personen fällt mit rund 30 aber deutlich niedriger aus, da die meisten Alarmierungen zwei Einsätze, etwa den eines Fußtrupps und danach den eines Rettungsfahrzeugs, nach sich ziehen, erläutert Eckert.

Im üblichen Bereich vergangener Jahre

Damit bewege man sich im üblichen Bereich vergangener Jahre. Bemerkenswert sei allerdings, dass der Anteil der Einsätze wegen Alkohols in diesem Jahr höher ausfiel als sonst. Im Einsatz waren 59 Rettungskräfte, darunter zwei Notärzte, und zehn Fahrzeuge. Die Einrichtung der Stabsstelle im Feuerwehrgerätehaus (wir berichteten) begrüßt Eckert ausdrücklich. Für das DRK sei es aber bei Einsätzen wie dem Fastnachtszug sinnvoller, die eigenen Kräfte selbst zu steuern.

Kontakt

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